ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren. Verschluckbare Kleinteile. Erstickungsgefahr! Lange Schnüre. Strangulierungsgefahr!
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
18.03.2024
EAN
4001504494476
Warnhinweis
ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren. Verschluckbare Kleinteile. Erstickungsgefahr! Lange Schnüre. Strangulierungsgefahr!
Auf dem Marktplatz von Quedlinburg herrscht reges Treiben. Zwei Quacksalber werben mit viel Getöse und Geschrei um die anwesenden Schaulustigen. Höchste Konzentration ist gefragt, denn jeder Zug des einen beeinflusst direkt die Konkurrenz. Wer hat am Ende die meisten Kunden vor seinem eigenen Stand versammelt?
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„Die Quacksalber von Quedlinburg – Das Duell“ – Fazit
Bewertung aus Kottgeisering am 18.09.2025
Bewertungsnummer: 2599513
Review-Fazit zu „Die Quacksalber von Quedlinburg – Das Duell“, einer 2-Spieler-Variante des schicken Brettspiels.
[Infos]
für: 2 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 45-60min.
Autor: Wolfgang Warsch
Illustration: Dennis Lohausen
Verlag: Schmidt Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral
[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl., frz.: -
[Fazit]
„DQvQ–DD“ ist die Zwei-Spieler-Variante des preisgekrönten Push-your-Luck-Spiels von Wolfgang Warsch, die den bekannten Charme des Originals in ein direkteres, taktischeres Kräftemessen überführt. Statt gemeinsam auf einem Jahrmarkt zu brauen, stehen sich hier zwei Quacksalber auf dem belebten Marktplatz Quedlinburgs gegenüber – jeder bemüht, mit lauten Anpreisungen, geschicktem Brauen und etwas Glück die Gunst der vorbeiziehenden Kundschaft zu gewinnen.
Das Spiel verläuft über mehrere Runden, in denen beide Spieler gleichzeitig Zutaten aus ihrem eigenen Beutel ziehen und in ihren Kessel legen. Ziel ist es, möglichst wertvolle und wirksame Tränke zu brauen, ohne dass der Kessel „explodiert“. Jede gezogene Zutat hat dabei einen bestimmten Effekt – manche bringen sofortige Vorteile, andere wirken erst am Ende der Runde. Der Clou, jede gezogene Zutat beeinflusst nicht nur den eigenen Fortschritt, sondern kann auch den Spielraum des Gegners einschränken oder ihm Vorteile verwehren. So entsteht ein ständiges Abwägen zwischen Risiko und Ertrag, gepaart mit dem Wissen, dass jede Entscheidung unmittelbare Auswirkungen auf den Rivalen hat.
Im Gegensatz zum Mehrspieler-Original steht hier das direkte Duell im Vordergrund. Die Patienten, die über den Markt schlendern, sind unentschlossen und lassen sich von den lautesten und verlockendsten Angeboten anlocken. Wer es schafft, sie an seinen Stand zu ziehen, steigert seinen Ruf in der Gilde der Quacksalber. Dieser Ruf fungiert als Siegpunktleiste – am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte gesammelt hat. Punkte gibt es für erfolgreich gebraute Tränke, gewonnene Patienten und bestimmte Bonusaktionen.
Der Ablauf einer Runde gliedert sich grob in drei Phasen:
– Zutaten ziehen und platzieren – Beide Spieler ziehen gleichzeitig Chips aus ihrem Beutel und entscheiden, ob sie weitermachen oder aufhören.
– Effekte auswerten – Zutaten mit Sofort- oder Runden-Ende-Effekten werden abgehandelt, wodurch zusätzliche Ressourcen, Siegpunkte oder taktische Vorteile entstehen.
– Rundenwertung – Patienten werden verteilt, Rufpunkte vergeben und gegebenenfalls neue Zutaten gekauft, um den Beutel für kommende Runden zu optimieren.
Das Spiel lebt von der Mischung aus Glück und Planung. Einerseits ist das Ziehen der Zutaten immer ein Nervenkitzel, andererseits kann man durch geschickte Beuteloptimierung und das Ausnutzen der Effekte langfristige Strategien aufbauen. Die Interaktion ist deutlich höher als im Original, da man den Gegner direkt beeinflusst und um dieselben Patienten konkurriert.
Optisch bleibt „Das Duell“ dem farbenfrohen, leicht augenzwinkernden Stil der Reihe treu. Die Illustrationen sind detailreich und humorvoll, das Material – von den stabilen Chips bis zum Spielplan – hochwertig und griffig. Die Regeln sind klar strukturiert und schnell erlernt, so dass auch Gelegenheitsspieler schnell ins Geschehen finden.
Insgesamt ist „DQvQ–DD“ eine gelungene Adaption für zwei Personen, die den Kernmechanismus des Originals beibehält, aber durch das direkte Gegeneinander und die Patienten-Mechanik eine neue, spannende Dynamik erzeugt. Es ist ein Spiel, das sowohl Taktiker als auch Glücksritter anspricht und durch seine kurze Spieldauer ideal für einen unterhaltsamen Spieleabend zu zweit geeignet ist.
[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.
[Links]
BGG: -
HP: -
Ausgepackt: n/a
[Galerie: 19 Fotos]
heimspiele_info
Tolles Spiel
Bewertung am 01.11.2024
Bewertungsnummer: 2330672
Ein schönes Spiel für zwei Personen. Wenn man die Quacksalber von Quedlinburg kennt, fühlt man sich gleich abgeholt, aber Achtung: es gibt eine ganz eigene, für mich sehr gut gemachte neue Spielidee mit der Behandlung der Patienten. Ich finde, es lohnt sich und wer die Quacksalber mag, macht mit diesem Spiel gar nichts verkehrt.
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