Produktbild: Draußen vor der Tür
Band 530

Draußen vor der Tür Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will

Aus der Reihe Hamburger Lesehefte PLUS
6

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

15.12.2023

Verlag

Hamburger Lesehefte

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

880 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783872917157

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PDF

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Erscheinungsdatum

15.12.2023

Verlag

Hamburger Lesehefte

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

880 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783872917157

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Das Buch besteht aus dem…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 04.11.2020

Bewertungsnummer: 2734616

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch besteht aus dem Drama "Draußen vor der Tür", vierzehn Kurzgeschichten und einem Nachwort von Heinrich Böll aus dem Jahre 1955. Borchert gehört, insbesondere wegen seiner überzeugenden den Nerv der Zeit treffenden Nachkriegsbeschreibungen, zu den wichtigsten Autoren deutscher Nachkriegsliteratur. Seine eigenen Erfahrungen fließen in seine Geschichten ein. Der deutsche Soldat Beckmann kehrt nach 3 Jahren russischer Gefangenschaft heim in seine Heimatstadt Hamburg. Er ist traumatisiert, gebrochen vom millionenfachen Tod und hat Schmerzen aufgrund seiner Kriegsverletzungen. Verarmt und hungrig stellt er fest, dass er kein Zuhause mehr hat. Er fühlt sich von der Gesellschaft verlassen und fragt nach der Verantwortung für die Gräueltaten des Krieges. Die Leser werden in diesem Drama mit Kälte, Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit konfrontiert. Die Gesellschaft hat ihr Mitgefühl verloren. So eindringlich, das gilt auch für die Kurzgeschichten, kann nur jemand schreiben, der die Abgründe des Krieges erlebt hat. In dem Buch finden sich Menschen wieder, die die Zeit erlebt haben. Es ist zugleich eine Mahnung an nachfolgende Generationen.

Das Buch besteht aus dem…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 04.11.2020
Bewertungsnummer: 2734616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch besteht aus dem Drama "Draußen vor der Tür", vierzehn Kurzgeschichten und einem Nachwort von Heinrich Böll aus dem Jahre 1955. Borchert gehört, insbesondere wegen seiner überzeugenden den Nerv der Zeit treffenden Nachkriegsbeschreibungen, zu den wichtigsten Autoren deutscher Nachkriegsliteratur. Seine eigenen Erfahrungen fließen in seine Geschichten ein. Der deutsche Soldat Beckmann kehrt nach 3 Jahren russischer Gefangenschaft heim in seine Heimatstadt Hamburg. Er ist traumatisiert, gebrochen vom millionenfachen Tod und hat Schmerzen aufgrund seiner Kriegsverletzungen. Verarmt und hungrig stellt er fest, dass er kein Zuhause mehr hat. Er fühlt sich von der Gesellschaft verlassen und fragt nach der Verantwortung für die Gräueltaten des Krieges. Die Leser werden in diesem Drama mit Kälte, Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit konfrontiert. Die Gesellschaft hat ihr Mitgefühl verloren. So eindringlich, das gilt auch für die Kurzgeschichten, kann nur jemand schreiben, der die Abgründe des Krieges erlebt hat. In dem Buch finden sich Menschen wieder, die die Zeit erlebt haben. Es ist zugleich eine Mahnung an nachfolgende Generationen.

Im Kältewinter 1946/47…

MaWiOr aus Halle am 21.10.2020

Bewertungsnummer: 2733854

Bewertet: Hörbuch (CD)

Im Kältewinter 1946/47 schrieb Wolfgang Borchert sein Schauspiel „Draußen vor der Tür“. Darin kehrt der 25-jährige Unteroffizier Beckmann verwundet aus Krieg und russischer Gefangenschaft ins zerbombte Hamburg zurück. Er verzweifelt in den Trümmern und kommt mit seinen Kriegserlebnissen, seiner Schuld und den Zuständen daheim nicht zurecht. Er findet nicht mehr in die bürgerliche Welt zurück. Immer wieder steht er vor verschlossenen Türen. Sein Zuhause ist - „draußen vor der Tür“. Beckmann ist kein Held, eher ein Antiheld, der sich ausgeschlossen fühlt. Am 21. November 1947 hatte das Stück seine Uraufführung an den Hamburger Kammerspielen. Für die Theaterbesucher ein äußerst bewegender Abend, denn die Intendantin Ida Ehre informierte sie vor der Aufführung von Borcherts Tod, der am Vorabend im Alter von 26 Jahren in einem Schweizer Spital verstorben war. Minutenlanges Schweigen ehe sich der Vorhang hob. Dann erlebte das Publikum den jungen Schauspieler Hans Quest - ihm hatte Borchert das Stück gewidmet – in der Rolle des grauen Soldatengespenstes Beckmann, hungernd, frierend, mit einem steifen Bein und einer Gasmaskenbrille, der in seiner Angst und Verzweiflung immer wieder schreit: „Gibt denn keiner Antwort?“ 1947 erschien auch eine Hörspielfassung (Nordwestdeutscher Rundfunk), ebenfalls mit Hans Quest als Beckmann-Sprecher. Dazu mit einer Einführung von Ernst Schnabel (Chefdramaturg des NWDR). Diese historische Fassung liegt nun als Audio-CD – ein Stück deutscher Literatur- und Rundfunkgeschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Im Kältewinter 1946/47…

MaWiOr aus Halle am 21.10.2020
Bewertungsnummer: 2733854
Bewertet: Hörbuch (CD)

Im Kältewinter 1946/47 schrieb Wolfgang Borchert sein Schauspiel „Draußen vor der Tür“. Darin kehrt der 25-jährige Unteroffizier Beckmann verwundet aus Krieg und russischer Gefangenschaft ins zerbombte Hamburg zurück. Er verzweifelt in den Trümmern und kommt mit seinen Kriegserlebnissen, seiner Schuld und den Zuständen daheim nicht zurecht. Er findet nicht mehr in die bürgerliche Welt zurück. Immer wieder steht er vor verschlossenen Türen. Sein Zuhause ist - „draußen vor der Tür“. Beckmann ist kein Held, eher ein Antiheld, der sich ausgeschlossen fühlt. Am 21. November 1947 hatte das Stück seine Uraufführung an den Hamburger Kammerspielen. Für die Theaterbesucher ein äußerst bewegender Abend, denn die Intendantin Ida Ehre informierte sie vor der Aufführung von Borcherts Tod, der am Vorabend im Alter von 26 Jahren in einem Schweizer Spital verstorben war. Minutenlanges Schweigen ehe sich der Vorhang hob. Dann erlebte das Publikum den jungen Schauspieler Hans Quest - ihm hatte Borchert das Stück gewidmet – in der Rolle des grauen Soldatengespenstes Beckmann, hungernd, frierend, mit einem steifen Bein und einer Gasmaskenbrille, der in seiner Angst und Verzweiflung immer wieder schreit: „Gibt denn keiner Antwort?“ 1947 erschien auch eine Hörspielfassung (Nordwestdeutscher Rundfunk), ebenfalls mit Hans Quest als Beckmann-Sprecher. Dazu mit einer Einführung von Ernst Schnabel (Chefdramaturg des NWDR). Diese historische Fassung liegt nun als Audio-CD – ein Stück deutscher Literatur- und Rundfunkgeschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit.

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Draußen vor der Tür

von Wolfgang Borchert

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