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Band 1

Die Alchemie der Magie Der Dieb und der Prinz

Aus der Reihe Die Alchemie der Magie
14

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,2 cm

Gewicht

651 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7583-1706-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,2 cm

Gewicht

651 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7583-1706-4

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  • Bewertung

    5/5

    16.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Vielversprechender Start

    Innerhalb weniger Seiten eine ganze Welt zu errichten und den Leser dort hineinzuziehen, ist eine Kunst, die Tabatha Portejoie meistern konnte! Durch die Einführung, die Beschreibung der Geschichte, Einblicke in die politische Situation, die Verschiedenheit der Sprachen und Kulturen, hat dieses Buch während des Lesens ein bestimmtes „Gefühl“ kreieren können; dieses „gewisse Etwas“, das einen nach Beendigung des Buches auf Band 2 hoffen lässt! SPOILER: Mit einem sehr detaillierten Schreibstil startet Portejoie in die Geschichte, die lediglich in der Mitte einen suspense-Durchhänger aufweisen lässt. Ich habe mich begonnen zu fragen: Was passiert grad eigentlich? Auf was zielen wir nochmal ab? Was machen wir grad überhaupt? Dies hätte womöglich mit einem konkreteren Skizzieren von Merlins Ziel (Erreichen der Akademie?) und einer realen Gefahr dieses Zieles verbessert werden können. (Zwar gab es die Ansage Arthurs, dass er vom Schiff geschmissen werden könnte, aber die Drohung habe ich nicht wirklich ernst nehmen können.) Auch waren für meinen Geschmack hin und wieder zu viele B-Stories, die vom eigenen Handlungsstrang abgelenkt haben. Schöner wäre es, wenn diese Side-Stories mehr in die eigentliche Handlung integriert werden würden, damit man in irgendeiner Hinsicht „belohnt“ wird, sie gelesen zu haben (falls das irgendwie Sinn ergibt ;)) Es gab dennoch in der Mitte der Story einige tolle Spannungsszenen, wie den Sturm und Merlins Rettung durch Arthur, die toll geschrieben wurden und mich durch die Seiten gejagt haben! Vor allem gegen Ende, und hier muss ich ein sehr großes Lob aussprechen, war ich unglaublich in der Story versunken. Es begann mit dem Perspektivenwechsel; die ganze Szene mit der Rettung Arthurs durch Merlin & Lancelot und vor allem der Gang durch den Tunnel hat mir unglaublich gut gefallen und hat Vorfreude auf mehr gemacht. Das könnte mit zutun gehabt haben, dass man eine klare, reelle Gefahr und ein deutliches, überzeugendes Ziel des Protagonisten skizziert bekommen hat. Alles in Allem hat mir dieses Buch total Spaß gemacht zu lesen, man hat die Liebe der Autorin zu ihrem Werk und ihren Figuren gemerkt. Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, habe ich die Welt um Merlin angefangen zu vermissen und das ist wohl das größte Lob, das ich aussprechen kann :))

  • buchzeilen.liebe

    5/5

    06.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    atemberaubende Fantasiewelt und Philosophie

    Meine Meinung: Mir ist bei dem Buch direkt das Cover ins Auge gestochen und dieses hat mich magisch angezogen. Der Klappentext klang auch sehr vielversprechend und besonders haben mir auch die ausgestalteten Kapitelanfänge sehr gefallen. Die Alchemie der Magie ist eine sehr komplexe, vielschichtige und interessante Story. Sie führt uns in eine moderne Art der "Artus - Legende" und überzeugt mit einem atemberaubenden Worldbuilding. Wir treffen hier auf einen wissbegierigen Protagonisten, welcher der Geschichte sowie den einzelnen Protagonisten eine ganz eigene Dynamik verleiht. Als Leser werden wir durch atemberaubende Abenteuer geführt und bekommen tiefere Einblicke in Naturwissenschaften, Philosophie und andere faszinierende Aspekte. Man merkt hier sehr, dass die Geschichte mit sehr viel Liebe ins detail geschrieben, dass ausführlich recherchiert wurde, um uns Leser*innen das beste Leseerlebnis zu ermöglichen. Mein Fazit: Hier trifft Neugier auf Kreativität und bietet zusätzlich bedeutende Botschaften. Das perfekte, einmalige Fantasyworldbuilding für alle Träumer da draußen.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    11.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Man hat immer eine Wahl!

    **** Worum geht es? **** Merlin träumt davon Druide zu werden. Mit ausreichend Geld will sein Onkel ihn dabei unterstützen. Um das Ganze zu beschleunigen nutzt Merlin Kartentricks, durch deren Ablenkung er an die Habseligkeiten der Betroffenen kommt. Als er hinter die Lügen seines Onkels steigt verändert sich Merlins Leben von ein auf den anderen Tag. Vor allem als er sich auf ein Luftschiff stiehlt, das keinen anderen als den rechtmäßigen Thronerben Camelots gehört, Print Arthur. Sein Leben scheint unwiderruflich mit dem seinen verknüpft. Das Abenteuer beginnt. In welche Richtung wird es wehen? **** Mein Eindruck **** Die Geschichte wird getragen durch einen impulsiven und wissbegierigen Protagonist, der sich gerne in Schwierigkeiten bringt. Die Story ist unsagbar interessant und vielschichtig. Vorangetrieben wird diese durch die Entwicklung des Protagonisten und erhält damit eine ganz eigene Dynamik. Ich trage eine Vielzahl an weiteren Charakteren die ebenfalls Tiefgang besitzen und Sympathie weckten. Die Einführung dieser geschah nach und nach und war damit leicht mit nachzuverfolgen. Eine Abenteuer Geschichte rund um die Neugier der Menschen, ein Junge der sich selbst findet und letztlich gar nicht mehr so allein zu sein scheint. Manchmal muss man vom eigentlichen Weg abkommen und mit einer neuen Chance den richtigen Weg für sich selbst zu gehen. Eine Geschichte die nicht hätte atmosphärischer gestaltet werden können. Es passt einfach alles zusammen. Ich habe durchgängig mit dem Protagonisten mitgefühlt und ihn jederzeit das beste gewünscht, seine Träume mitgeträumt und seine Neugier nachempfunden. Die technologische Entwicklungen und der wissenschaftliche Fortschritt wird hier durch den Protagonisten mit viel Liebe ins kleinste Detail durchlebt. Dabei sind die Inhalte sehr gut recherchiert und verständlich erklärt. Ein gewisses Interesse an Erfindungen und komplexeren Gedankenstrukturen als elementarer Teil der Geschichte sollte gegeben sein. Die Geschichte hat für mich einen Herzenstraum, das Reisen mit einem Luftschiff, in eine so fantastische Art in Erfüllung gehen lassen. Glaube vs. Fortschritt, Magie vs. Technik, Mystisches vs. Sichtbares oder doch alles dasselbe? Kreativität trifft die reinste Neugier und zusätzlich ist das Ganze mit tieferen Botschaften durchsetzt, die mit dem Zahn der Zeit gehen. **** Empfehlung? **** Für alle Träumer da draußen die schon immer auf eine besondere Art im Himmel reisen wollten, die Geschichte ist für euch. Eine fabelhafte Fantasywelt so grandios und einmalig aufgebaut und erzählt. Eine klare Empfehlung.

  • sinemateria

    aus Salzburg

    5/5

    24.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Alchemagische Lektüre In "Die…

    Alchemagische Lektüre In "Die Alchemie der Magie" trifft man auf eine der bisher ungewöhnlichsten Neuerzählungen der Artus-Sage. König Arthur, oder genau genommen eher noch ein sehr junger Prinz Arthur, trifft auf Merlin, einen jungen Dieb, und die beiden können einander kaum ausstehen. Zu groß sind die gesellschaftlichen und persönlichen Differenzen, und doch finden sie sich unerwartet in Situationen wieder, die es ihnen unmöglich machen, einander auszuweichen. Auf einem Luftschiff, das in diesem Erzähl-Universum schon früher erfunden wurde, und dadurch die Welt zur Zeit der Ritter schon aus den Fugen gehoben wurde, gibt es ordentlich Reibungspotential, sowohl innerhalb, zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten, als auch außerhalb in den chaotischen Wirren einer Neuordnung der Geschichte, die durch die Ära der Luftfahrt eingeläutet wurde. Dabei treffen wir auf die unterschiedlichsten Charaktere, die zwar auf den diversen Vorlagen der bekannten Erzählungen basieren, aber quasi neu entworfen wurden. Jede Figur die auftritt hat ihre innere Kohärenz und Eigenheiten, mal ernst und stoisch, dann wieder ulkig, niederträchtig oder mitfühlend, und so bildet sich ein ganzes Ensemble von liebenswürdigen Charakteren an Bord des Luftschiffes, das mit jeder Zeile greifbarer wird. Ebenso eigenwillig und neu wie die Beschreibung der Ritter und ihrer Traditionen ist auch die Vision, die Portejoie uns vom Luftschiff vermittelt. Dieses ist ein durchdachtes Universum in sich, und man lernt es nach und nach kennen, bis man sich am Ende eines ereignisreichen Tages darauf freut, wieder zurück ins ruhige Zimmer zu kommen, "wo man in der beginnenden Dunkelheit des Nachthimmels schon erste Sterne über der hinfortgleitenden, ins Dämmerlicht getauchten Hügellandschaft jenseits des Sees ausmachen" kann. Die Erzählung vermischt gekonnt verschiedene Genres, und wir werden von Rittern an Tugenden und Ehre ermahnt, Werte, die aufrecht zu erhalten sich als recht schwierig gestalten, in Zeiten der technologischen Innovationen, des dampfgetriebenen Handelswesens und der teils technologisch geführten Territorialkämpfe, die als Randbemerkungen und im Hintergrund bedrohlich über der Welt schweben. Verschiedene Epochen verschmelzen zu einem eigenwilligen Weltgefüge, das in dieser speziellen Version sich neu anfühlt, da der Fortschritt nicht aus blinkenden Lichtern und Hochglanzapparaten, sondern aus seltsamen Apparaturen besteht, die sowohl in der Vergangenheit als auch in unserer Zukunft liegen könnten. Man könnte diese gelungene Kombination eventuell als Alchemagischen Futurismus bezeichnen.

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Alchemagische Lektüre

    In "Die Alchemie der Magie" trifft man auf eine der bisher ungewöhnlichsten Neuerzählungen der Artus-Sage. König Arthur, oder genau genommen eher noch ein sehr junger Prinz Arthur, trifft auf Merlin, einen jungen Dieb, und die beiden können einander kaum ausstehen. Zu groß sind die gesellschaftlichen und persönlichen Differenzen, und doch finden sie sich unerwartet in Situationen wieder, die es ihnen unmöglich machen, einander auszuweichen. Auf einem Luftschiff, das in diesem Erzähl-Universum schon früher erfunden wurde, und dadurch die Welt zur Zeit der Ritter schon aus den Fugen gehoben wurde, gibt es ordentlich Reibungspotential, sowohl innerhalb, zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten, als auch außerhalb in den chaotischen Wirren einer Neuordnung der Geschichte, die durch die Ära der Luftfahrt eingeläutet wurde. Dabei treffen wir auf die unterschiedlichsten Charaktere, die zwar auf den diversen Vorlagen der bekannten Erzählungen basieren, aber quasi neu entworfen wurden. Jede Figur die auftritt hat ihre innere Kohärenz und Eigenheiten, mal ernst und stoisch, dann wieder ulkig, niederträchtig oder mitfühlend, und so bildet sich ein ganzes Ensemble von liebenswürdigen Charakteren an Bord des Luftschiffes, das mit jeder Zeile greifbarer wird. Ebenso eigenwillig und neu wie die Beschreibung der Ritter und ihrer Traditionen ist auch die Vision, die Portejoie uns vom Luftschiff vermittelt. Dieses ist ein durchdachtes Universum in sich, und man lernt es nach und nach kennen, bis man sich am Ende eines ereignisreichen Tages darauf freut, wieder zurück ins ruhige Zimmer zu kommen, "wo man in der beginnenden Dunkelheit des Nachthimmels schon erste Sterne über der hinfortgleitenden, ins Dämmerlicht getauchten Hügellandschaft jenseits des Sees ausmachen" kann. Die Erzählung vermischt gekonnt verschiedene Genres, und wir werden von Rittern an Tugenden und Ehre ermahnt, Werte, die aufrecht zu erhalten sich als recht schwierig gestalten, in Zeiten der technologischen Innovationen, des dampfgetriebenen Handelswesens und der teils technologisch geführten Territorialkämpfe, die als Randbemerkungen und im Hintergrund bedrohlich über der Welt schweben. Verschiedene Epochen verschmelzen zu einem eigenwilligen Weltgefüge, das in dieser speziellen Version sich neu anfühlt, da der Fortschritt nicht aus blinkenden Lichtern und Hochglanzapparaten, sondern aus seltsamen Apparaturen besteht, die sowohl in der Vergangenheit als auch in unserer Zukunft liegen könnten. Man könnte diese gelungene Kombination eventuell als Alchemagischen Futurismus bezeichnen. Neben kleineren Abenteuern, die uns die Welt langsam nach und nach klarer vor Augen führt, wird auch ein Bezugssystem zu historischen Denksystemen und geschichtlichen Wendepunkten etabliert, das sich umso organischer anfühlt, da es von den einzelnen Figuren durch Aussagen und Reflexionen mitgetragen wird. So werden viele Denker, Philosophen und Poeten, Wissenschaftler und andere historisch überlieferte Figuren eingewoben in ein Geflecht aus Äußerungen und Bezugspunkten. Leichtfüßig bewegt sich Portejoie durch verschiedene Themenkomplexe der Philosophie, der archivarischen Ordnung, und oszilliert unentwegt zwischen philosophischen Ausschweifungen wie bei Proust, unmöglichen Beschreibungen die aus dem Universum von Borges entliehen scheinen, historischen (Re)Kontextualisierungen wie bei Ransmayr - und bleibt dabei stets dem Dialogsystem eines klassischen Fantasyromans verbunden. Quasi nebenbei lernt man viele Zusammenhänge und Erläuterungen altertümlicher Denksysteme kennen, wobei es nie so wirkt als wären diese künstlich dazugebaut, sondern nach und nach in die teilweise unfassbar gut geschriebenen Dialoge eingeflochten. Die Ausschweifungen sind zwar nicht so extravagant und haarsträubend wie man sie bei Umberto Eco finden würde, erlauben sich aber definitiv ihre Anleihen, und die Welt der Ritter, Burgen und Luftschiffe ist eine genuin lebendige, mit Liebe zum Detail entwickelte Welt. Man erlebt wunderbare Momente, mit eigenwilligen Charakteren, die ebenso mit ihren eigenen Identitäten wie miteinander in Konflikt sind, und die teils unerwarteten Charakterentwicklungen durch die Handlung hindurch fühlen sich absolut echt an, weil viele dramatische Änderungen innerhalb der Figuren nur durch Andeutungen und geänderte Verhaltensweisen abzulesen sind, was sehr gut funktioniert und auch zeigt, dass wir es hier nicht mit einem schnell dahin geschriebenen Roman, sondern mit einer ausgeklügelten Textkonstellation zu tun haben. Übrigens ist die Beschreibung des Sternenhimmels und die Reflexion seiner Konstellationen eine der am besten geschriebenen Stellen des Buches, und scheint mit ihrer Tiefsinnigkeit und poetischen Beschreibung mit ähnlichen Stellen, die man z.Bsp. bei Lovecraft findet, in Konkurrenz treten zu wollen. Es ist zwar ein durch und durch queerer Roman, aber auch hier ist die subtile Note und das weniger plakativ als vielmehr nuanciert beschriebene Verhalten der Charaktere das, was die Lebendigkeit und den Charme ihrer vielschichtigen Arten der Beziehungen zueinander ausmacht. Spannend ist auch dass wir zwar eine Hauptfigur haben, und diese zwar Dreh- und Angelpunkt der Reflexion ist, aber keineswegs der Geschichte selber. Wir fiebern mit allen Rittern, mit Merlin und Prinz Arthur, und das Ende des ersten Bandes ist dermaßen mitreißend, dass es vermutlich schwer fallen wird, bis man zum Ende kommt, das Buch wegzulegen.

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