»Was machst du nach deinem Schulabschluss?« »Keine Ahnung.«
»Wollt ihr nicht mal heiraten?« »Wir wissen noch nicht, ob das wirklich Gottes Wille ist.«
Die Angst vor Fehlentscheidungen und ein Mangel an Entschlossenheit scheinen die »Generation Maybe« zu lähmen.
Christen ringen außerdem fast täglich mit der Frage nach dem Willen Gottes. Wie kannst Du die richtige Entscheidung treffen? Wie kannst Du überhaupt Entscheidungen treffen? Warum ist es wichtig, sich zu entscheiden? Dieses Buch gibt kompakt und anschaulich praktische Hilfen zur Entscheidungsfindung.
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Einfach und kurz wird der Weg zur guten Entscheidung in den wichtigsten Bereichen des Lebens erklärt. Absolute Leseempfehlung!
Bewertung aus Bargteheide am 20.02.2024
Bewertungsnummer: 2135790
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mit seinem Buch „Die Qual der Wahl“ spricht der Autor Alex Strunk insbesondere die Generation „Maybe“ an. Sie kennen den Begriff nicht? Ich kannte ihn auch nicht, aber sehr schnell wird klar, was damit gemeint ist.
„Generation Maybe“ ist ein Begriff aus der Soziologie, mit dem die heutige Jugend bezeichnet wird, die sich in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten nur schwer zu einer konkreten Entscheidung durchringen kann und somit oftmals schlicht bei einem möglichem „Maybe“ bleibt. Doch jede Entscheidung, die der Mensch trifft oder eben auch nicht trifft, zieht Folgen nach sich. Wie trifft man also die richtige Entscheidung?
Bei Pizza oder Döner ist die Wahl vielleicht nicht lebensentscheidend, ggf. lässt man eine Mahlzeit halt aus. Aber wie sieht es bei den wichtigen, lebensentscheidenden Entscheidungen aus? Wie entscheidet man sich da für das, was richtig und gut ist? Und was ist der beste Ratgeber?
Alex Stunk leitet die Antworten auf diese Fragen aus der Bibel ab und siehe da, bei aller Freiheit, die Gott den Menschen gibt, liebt Er doch Entscheidungen. Warum tun wir uns dann so schwer damit? Ist es die Angst vor Fehlentscheidungen? Was passiert dann, wenn man sich falsch entschieden hat? Ist dann alles aus?
Anhand von biblischen Wahrheiten zeigt der Autor auf, dass es viel wichtiger ist eine Entscheidung zu treffen, als gar keine und alles schleifen zu lassen. Hierzu gibt er nicht nur viele Bibelstellen als Hilfestellung, er erklärt gerade im ersten Abschnitt dieses Buches, wie man zu einer guten Entscheidung kommt. Jeweils im Anschluss folgt eine kurze Zusammenfassung, wie das „Ganz praktisch“ aussehen kann. Im zweiten Abschnitt geht es um den Themenbereich „Ausbildung, Studium, Beruf“ Und auch hier, wie auch im folgenden Abschnitt ist die Grundlage der Argumentation immer Gottes Wort und darauf baut sich dann alles weitere auf. Der letzte Teil widmet sich dann dem Thema „Ehe und Partnerwahl“ und dieser Teil ist weitaus ausführlicher als der vorherige Abschnitt. Geht es hier doch um eine einmalige Entscheidung, während man sich beruflich ggf. nochmal umorientieren kann. Hier wird sehr verdeutlicht, dass die Führung einer Ehe selten auf einer rosaroten Wolke glückt.
Mich hat dieses Buch und die Argumentation des Autors überzeugt. „Die Qual der Wahl“ ist eine gelungene Hilfestellung für die angesprochenen Generation, aber auch für alle Erwachsenen, die sich bewusst machen möchten, was Gott in einer Welt der Entscheidungsfreiheit zu sagen hat. Die Idee in kurzen, aber prägnanten Ausführungen die heutige Jugend anzusprechen halte ich für gelungen. Dieses wird auch durch die Gestaltungen des Buches mit den farbigen Markierungen gut unterstützt. Und auch bei aller Knappheit, denke ich, dass alles Wesentliche angesprochen ist. Jedem Leser mag es freigestellt sein, sich über dieses Buch hinaus mit dem Thema „Entscheidungen“ zu beschäftigen. Zusammenfassend kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
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