Produktbild: Die flüsternde Muse

Die flüsternde Muse Ein viktorianischer Thriller

14

26,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2024

Verlag

Festa

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/4,1 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Brunner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867610-8-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2024

Verlag

Festa

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/4,1 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Brunner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867610-8-0

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

Email: shop@festa-verlag.de

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  • Eliza

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Theaterthriller mit Gothic- und Mysterie-Schauer

    Ein Roman, der mit Gothic-Elementen und atmosphärischen Schauermomenten zu überzeugen weiß. Jennifer ist eine junge, sehr selbstbewusste Frau, die dringend einen Job benötigt. Sie heuert im berühmten Mercury Theater des Ehepaars Dyer an und wird dort Zeugin sonderbarer Ereignisse. Als Assistentin der Hauptdarstellerin Lilith Erikson muss sie sich behaupten und einiges einstecken. Das Verhältnis zu Lilith ist eine der treibenden Kräfte der Handlung. Jennifer sorgt mit ihrer speziellen Art immer wieder für ein Schmunzeln. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und kümmert sich scheinbar wenig um mögliche Konsequenzen. Lilith sowie das Ehepaar Dyer sind ebenfalls interessante und vielschichtige Charaktere der Geschichte. Sehr gut gefallen hat mir auch der Schreibstil der Autorin. Mit einer bildhaften Sprache erzeugt sie intensives Kopfkino. Die detaillierte Darstellung der Theaterwelt, eingebettet in eine mystische Atmosphäre, sorgt für zusätzliches Leseflair. Dabei gelingt es ihr, immer wieder Wechsel zwischen schaurigen Momenten und ruhigeren Passagen zu schaffen. Das Gesamtbild der Geschichte ist stimmig und packend, und ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Ein empfehlenswerter Roman mit fantastischen Elementen, der zudem mit einer spannenden und interessanten Handlung überzeugt.

  • MoMe

    5/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gothic angehauchter Horrorthriller

    Optisch macht das gebundene Buch von Die flüsternde Muse einen unglaublich schönen Eindruck. Alles ist farblich und optisch aufeinander abgestimmt. Besonders edel sieht der Buchschnitt aus. Die Haptik überzeugt mich ebenfalls. Laura Purcells Schreibstil ist ungewöhnlich und ich muss mich an ihre Art des Erzählens erst einmal gewöhnen. Das Handlungsgeschehen zu Beginn besteht aus vielen Andeutungen und bisweilen seltsamen Verhaltensweisen der Charaktere. Alles scheint recht nebulös zu sein und so erfordert das Lesen eine hohe Konzentration. Die weibliche Hauptfigur und Ich-Erzählerin Jennifer Wilcox, kurz Jenny, ist mit ihrer Familie in eine missliche Lage geraten. Die genaueren Umstände, die dazu geführt haben, werden nicht sofort offenbart. Dies erzeugt eine unterschwellige Spannung und weckt meine Neugierde. Die flüsternde Muse entführt mich in die Welt des Theaters im viktorianischen Zeitalter. Ich tauche in die besondere Atmosphäre einer Theatergruppe ein, die durch ihre eigenen Ansichten und ihren festen Aberglauben außerhalb des alltäglichen Lebens zu existieren scheinen. Der Fokus des Theaters, an dem Jenny arbeitet, liegt auf den klassischen Tragödien und so verwundert es mich auch nicht, dass es in Die flüsternde Muse nur so vor tragischen Charakteren auf und neben der Bühne wimmelt. Laura Purcell spielt hier sehr lebhaft mit den gängigen Theaterstücken wie Macbeth, Romeo und Julia oder Faust. Erster Teil. Sie verknüpft diese Stücke mit dem Ensemble, welche die Stücke auf die Bühne zu bringen gedenkt. Und mitten in diesem Vorhaben flechtet Laura Purcell Jenny und ihre Probleme mit ein. Die flüsternde Muse verbindet übernatürliche Elemente mit raffinierter Psychologie. Durch Jennys Sicht werde ich in meinen Gefühlen zu den anderen Charakteren beeinflusst und so kommt es vor, dass ich auch meine Meinung über so manche Figur revidieren muss. Bei anderen wiederum bin ich von Anfang an sehr misstrauisch und meine deren wahre Absichten besser durchschauen zu können als die fleißige und kluge Jenny. Die Sorgen von Jenny sind durchweg nachvollziehbar dargestellt und aufgrund der zahlreichen Unwegsamkeiten, denen sich Jenny stellen muss, wird die Erzählung nie langweilig. Jeder scheint seine eigenen Ziele mit allen Mitteln zu verfolgen und es ist schwer, die wahren Absichten wirklich zu durchschauen. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig gezeichnet und so manche Person verfällt in eine beunruhigende Obsession, welche ihre eigenen Ambitionen auf ungesunde Weise zu befeuern scheinen. Zwischen all diesem Geschehen wabert das Gefühl des Übernatürlichen mit, aber so geschickt gemacht, dass es auch natürliche Ursachen haben könnte und damit eine Atmosphäre der ständigen Bedrohung erzeugen. Das Erzähltempo nimmt schnell Fahrt auf und die Bildsprache ist gewaltig. Sie vermag aber auch extreme Details so auszublenden, dass die eigene Fantasie tätig werden muss. Immer wieder lässt Laura Purcell überraschende Wendungen und Schockmomente einfließen, die alles, was ich zu wissen glaubte, auf den Kopf stellt. Besonders mag ich in Die flüsternde Muse das Element eines Fluchs. Allein schon das Gerede darüber erzeugt eine schauervolle und geheimnisvolle Atmosphäre und lässt Die flüsternde Muse düster wirken. In Die flüsternde Muse schwingt auch Gesellschaftskritik mit. Die Moralvorstellungen der damaligen Zeit werden ebenso gut eingefangen wie die gesellschaftlichen und politischen Zwänge. Hier ist die Macht, die Frauen und Männer in dieser Zeit ausübten völlig verschieden und auch die Mittel teilweise sehr begrenzt. Dies macht Die flüsternde Muse zu einem packenden Drama, welches immer wieder in kleinen blutigen Tragödien endet. Das Ende ist genial gemacht. Es rundet diese mit Ränkespielchen durchzogene Erzählung perfekt ab und hinterlässt bei mir eine Gefühlsmischung aus Tragik und Glück gleichermaßen. Fazit: Ein packender viktorianischer Thriller, der immer wieder in tragischen und blutigen Ereignissen gipfelt und eine emotionale Gefühlsmischung beim Lesen erzeugt.

  • NiWa

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch-vergnügliches Lustspiel mit Schauer-Glimmer

    An den Theatern des viktorianischen Londons wird die Muse gefürchtet und geliebt. Denn diese spornt zu schauspielerischer Höchstleistung an. Doch was geschieht, wenn der Ruhmesschein verblasst, und die Inspiration ihren Tribut fordert? Laura Purcell weiß Leserinnen und Leser ins viktorianische Zeitalter zu geleiten. Auch mit „Die flüsternde Muse“ zeigt sie ein konsterniertes Bild jener Epoche, und lädt gleichzeitig, zum tragisch-vergnüglichen Lustspiel ans Theater in London ein. „Man kann über eine Komödie lachen, aber man vergisst sie mit der Zeit. Die Tragödie hat Kletten. Sie bleibt im Herzen haften.“ (S. 154) Gemeinsam mit Protagonistin Jennifer betritt der:die Leser:in die Theaterwelt dieser Zeit. Dies ist die optimale Perspektive, um Sitten und Gebaren kennenzulernen, obwohl manches nicht immer einfach zu verstehen ist. Denn der Aberglaube stößt im Theater auf fruchtbaren Boden. Jennys erster offizieller Akt ist es, direkt vor dem Gebäude ordentlich auszuspucken, damit das von ihr verschriene Unglück gebannt wird. Mit ihren 22 Jahren ist diese Anstellung für Jenny eine neue Erfahrung. Sie und ihre Familie befindet sich in finanzieller Not, was sie dazu treibt, als Garderobiere der Hauptdarstellerin Lilith Erikson den Lebensunterhalt zu verdienen. Äußerst engagiert geht die junge Frau ihren Aufgaben nach. Sie merkt rasch, dass die Charaktere zuweilen schwierig und in viele Intrigen verstrickt sind. In der geheimnisvollen Welt des Theaters offenbart sich mehr, als das bloße Auge erkennt. Lilith wird durch eine mysteriöse Taschenuhr zu schauspielerischen Höchstleistungen getrieben. Daraus ergibt sich ein faszinierendes Drama, welches zwischen Talent und Manipulation angesiedelt ist. Während die Schauspielerin das Publikum mit ihrer Darbietung fesselt, enthüllt sich hinter den Kulissen eine tragische Figur, die sich trotz divenhafter Abgehobenheit in einem desaströsen Zustand befindet. „Es sind nur Figuren, die uns helfen, die Welt zu verstehen.“ (S. 240) Anfangs entwickelt sich die Handlung behäbig und gibt Jenny Raum, zwischen intriganten Beziehungen und schaurigen Momenten anzukommen. Erst nach gut der Hälfte des Romans eskalieren eifersüchtige Machenschaften und persönlichen Rivalitäten, die in einen hitzigen, letzten Akt führen, welcher bis zum abschließenden Applaus ans Geschehen bannt. Im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin, wie z.B. „Das Porzellanhaus“ oder „Der Schattenriss“, schreibt Purcell diesmal leichter und beschwingter. Es ist weniger schwermütig und düster, sondern es passt sich der Stil der schillernden Theaterwelt an. Dennoch wird nicht an brutalen Schilderungen gespart, welche in die Abgründe menschlicher Leidenschaft führen. Gesagt sei außerdem, dass Purcell über ein faszinierendes Gefühl für historische Details verfügt, welches auch in diesem Thriller für interessante Einblicke in die damalige Zeit sorgt. Thematisch bleibt sich die Autorin treu, indem sie das Leben und das wirtschaftliche Auskommen der Frauen jener Zeit beleuchtet. Besonderes Augenmerk legt sie darauf, dass die finanzielle Not auf exzentrische Bühnen treibt, selbst dann, wenn man den Text nicht kennt. „Der törichte Mensch, der einen Pakt mit dem Teufel schloss.“ (S. 15) „Die flüsternde Muse“ ist somit eine Eintrittskarte in die schillernde Theaterwelt der viktorianischen Zeit, wo Träume wahr werden und Albträume Gestalt annehmen. Es ist ein Porträt von Kreativität und den dunklen Schatten, welche die Muse mit sich bringt.

  • Cawi

    5/5

    05.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch gut !

    In „die flüsternde Muse“ taucht man in eine wunderbare schöne und unheimliche atmosphärische Stimmung, in das Leben hinter den Kulissen des Theaters Mercury ein. Ein paar Parallelen zu „Phantom der Oper“ kamen darin vor die mir bekannt vorkamen „der Engel der Muse“ und am Schluss ein Ereignis das ich nicht Spoilern möchte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich konnte mit Jenny mitfühlen und es kamen teils beklemmende Szenen vor. Jenny ist eine starke Persönlichkeit und nicht auf dem Mund gefallen. Auch wie sich die Sympathien gegenüber den anderen Personen im Buch entwickeln hätte ich so nicht gedacht. Tja, es gibt halt immer zwei Seiten. Klare Leseempfehlung!

  • thrill.tastic

    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zurecht meine liebste Autorin

    In "Die flüsternde Muse" wird man von Laura Purcell in eine düstere, faszinierende Version der historischen Theaterwelt entführt. Im viktorianischen London beginnt die junge Jenny eine neue Arbeit im Mercury Theater als persönliche Assistentin der aufstrebenden Schauspielerin Lilith Erikson. Jennys Aufgabe ist es, sie anzukleiden und für die Bühne vorzubereiten. Gerüchte besagen, Lilith habe ihren Erfolg einem düsteren Pakt mit der Muse Melpomene zu verdanken, doch Jenny zweifelt daran und sieht in ihr eher eine Frau mit einer gestörten Persönlichkeit. Als jedoch immer mehr Unheimliches geschieht, stellt sich die Frage: Könnten wirklich dunkle Mächte im Spiel sein, und welcher Preis muss dafür bezahlt werden? Jenny ist eine Protagonistin, die mir im ersten Moment fast ein wenig sauer aufgestoßen ist, aber ihre direkte Art ist genau der Grund, weshalb ich sie am Ende doch sehr mag. Sie trägt unverschuldet die alleinige Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister und ist auf ihre neue Stelle dringend angewiesen. Daher nimmt sie kein Blatt vor den Mund, um zu erreichen, was sie will und was sie voranbringt. Ordentlich Gegenwind erhält sie allerdings von Lilith, die ebenfalls nicht auf den Mund gefallen ist. Durch die Kämpfe zwischen den beiden Frauen und gegen sich selbst lässt Laura Purcell einen die innere Zerrissenheit der Hauptfiguren miterleben. Die Autorin versteht es meisterhaft, historische Elemente mit einer Prise übernatürlichen Schauderns zu verweben und dabei eine Spannung zu erzeugen, die einen bis zur letzten Seite gefangen hält. Ihre lebendigen, einzigartigen Beschreibungen lassen die viktorianischen Szenen geradezu vor den Augen entstehen. "Die flüsternde Muse" ist mein fünftes Buch von Laura Purcell. Sie schafft es immer wieder, in die 400–500 Seiten, die ihre Romane im Schnitt haben, so viel Handlung, Spannung, Atmosphäre und faszinierende Figuren zu packen, dass ich jedes Mal aufs Neue darüber staune. Die flüsternde Muse ist ihr bisher blutigstes Werk. Da gibt es so einige Schockmomente, die drastisch aber nicht billig daher kommen. Kenner der im Buch erwähnten Theaterstücke werden einige Anspielungen entdecken, man kann dem Geschehen aber auch wunderbar folgen, wenn man davon keine Ahnung hat (so wie ich). Es ist eine Geschichte über Obsession und die dunklen Seiten der menschlichen Seele – und es ist definitiv eines dieser Bücher, die man nicht so leicht aus der Hand legen kann. Nicht mein liebstes Buch von Laura Purcell aber, wie alle anderen Werke von ihr, absolut 5⭐️ wert!

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