Seit Kindertagen kennen sich Magnus MacLeish und Lark MacDougall spielten sie jedoch früher Seite an Seite, so ist Magnus nun der Laird von Kerrera Castle und Lark dient ihm als Hüterin der Bienen, Kräuter und Pflanzen.
Dann stirbt Magnus Ehefrau plötzlich - und Lark wird eine Mitschuld am Tod von Lady Isla zugesprochen. Magnus ist überzeugt, dass Lark unschuldig ist. Eine Strafe kann er aber nicht verhindern - steht er doch wegen der Nachwehen des Jakobitenaufstands von 1745 selbst vor Gericht.
Sowohl Magnus als auch Lark werden als Diener in die amerikanischen Kolonien verbannt. Was wird sie dort erwarten? Und wie sollen sie damit umgehen, dass aus ihrer Kinderfreundschaft so viel mehr zu werden scheint?
Der historische Liebesroman von der mit dem Christy Award ausgezeichneten Autorin Laura Frantz ist eine atemberaubende Liebesgeschichte aus Schottland, voller Authentizität, tiefen Gefühlen, Glauben und jeder Menge Outlander-Feeling, inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Buchweltenreise
5/5
30.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Atmosphärisch, bildgewaltig und mitreißend!
INHALT:
Insel Kerrera, Schottland, im Jahr des Herrn 1752:
Auf der rau-schönen Insel Kerrera lebt die junge Lark MacDougall zusammen mit ihrer Großmutter in einem kleinen Croft Cottage unterhalb der mächtigen Mauern des Schlosses, Heim des Laird Magnus MacLeish und seiner schönen, aber unnahbaren Gattin Isla.
Lark, welche als Hüterin des Destillierraums über Flora und Fauna wacht und aus dieser die Zutaten ihrer Heilmittel schöpft, soll Lady Isla ein Stärkungsmittel mischen. Als die Herrin des Kerrera Castles jedoch eines Morgens tot aufgefunden wird, macht man Lark für die Tragödie mitverantwortlich. Nur Laird Magnus stellt sich auf ihre Seite, wobei er belastet durch seine Beteiligung am Jakobitenaufstand ein großes Risiko eingeht.
Die Strafe kann nicht abgewendet werden und beide sehen sich einer Verbannung nach Amerika gegenüber. Eine gefährliche Überfahrt steht bevor und eine gänzlich ungewisse Zukunft in der Fremde. Was erwartet Lark und Magnus und wie sollen sie mit dem zarten Band der Liebe umgehen?
MEINUNG:
„Das Versprechen der Bienenhüterin“ ist der erste Roman von Laura Frantz, der im Deutschen erschienen ist. Und direkt vorweg – ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Buch der Autorin sein wird!
Schottland, ein absoluter Sehnsuchtsort für mich, ist die Landschaft nicht nur wild-romantisch, sondern das Land tief durch seine wechselvolle Geschichte – die Clans, die Jakobitenaufstände – genauso geprägt wie durch eine fast mystische Atmosphäre verwunschener Klöster, Moore und Wälder.
Dieses besondere Flair begegnet zu Beginn des Romans, wenn der Leser/ die Leserin an Seite von Lark und Magnus die Insel Kerrera kennenlernt. Die feinen Beschreibungen der Autorin von Landschaft, Personen und Sprache lassen einen nach den ersten Seiten tief in die Geschichte abtauchen. Geräusche, Düfte, Geschmack – es ist wie eine multisensuelle Reise, die der Leser hier unternehmen darf.
Laura Frantz, die selbst Wurzeln in Schottland hat, zeichnet die Szenerien voller Liebe und Hingabe, wie die zahlreichen kleinen schönen Details als auch die fundierte Recherche von Historie, Kleidung und Lebensweise illustrieren.
Obwohl der Roman einen sanften Einstieg in die Geschichte nimmt, ist gleichzeitig bereits von Beginn eine gewisse Spannung auf ein unheilvolles Ereignis zu spüren, sodass dem Buch auch eine gute Portion Herzklopfen beigemischt ist. Diese flammt immer kaskadenartig auf, jedoch ohne zu atemlos zu werden und der Geschichte so ihren Tiefgang zu verwehren.
Dementsprechend ist auch den Protagonisten genügend Raum für deren Entwicklung gegeben. Insbesondere Lark durchläuft eine beeindruckende Wandlung von einer etwas schüchternen zu einer mutig für die Schwächeren eintretenden und voller Herzenswärme geprägten jungen Frau! Lark als auch Laird Magnus sind zudem tief im Glauben verankert, sodass sie mit den gestellten Herausforderungen manchmal hadern, aber nicht verzweifeln oder niedergedrückt werden.
„Aber schlimmer noch […] war Larks schmerzliches Gefühl der Trennung. Von Schottland. Von Granny. Von allem, was sie liebte. […] Ein paar Sekunden lang schien Granny auf unerklärliche Weise in Larks Kabine anwesend zu sein. Erinnere dich an Gottes Segnungen.“ (S. 159)
„Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben.“ (S. 291)
Wenngleich die Handlung im Laufe Lark und Magnus von ihrer Heimat wegführt, bewahrt die Autorin das besondere Flair und die in Natur und den kleinen und stillen Momenten innenwohnende Schönheit bei. Vor allem das Anwesen Royal Hundred in Virginia erscheint wie ein kleines Eden, mit all seiner Flora und Fauna.
Die Liebesgeschichte von Lark und Magnus ist leise und erblüht erst im Laufe der Geschichte zu voller Blüte, ist dabei jedoch so stark wie Eisen. Alles wirkt authentisch, ist romantisch, aber nicht kitschig.
Der Autorin gelingt es mit „Das Versprechen der Bienenhüterin“ eine Geschichte zu erzählen, welche auf den ersten Blick einige Ähnlichkeiten zu Diana Gabaldons „Outlander“ (dt. Feuer und Stein) aufweisen mag, aber beim zweiten Blick nicht nur gefühlvoller und leiser gestaltet ist, dabei jedoch weiterhin einen klaren Blick auf die historische Wirklichkeit und Missstände wirft, sowie durch die sanft eingewobenen Themen von Vergebung, Hoffnung, Schönheit und Zuversicht an Tiefgang gewinnt.
Die Atmosphäre des Romans wird letztlich noch durch die an den Anfang eines jeden Kapitels gesetzten Zitate und Sprichwörter untermauert. Stammen diese nicht nur häufig von bekannten schottischen und amerikanischen Persönlichkeiten, sondern greifen Ort und Handlung auf und runden das Buch so perfekt ab.
FAZIT:
Ein starker Roman über Neuanfänge, Hoffnung und die Kraft der Liebe, welches gleichzeitig spannend und leise ist und auf eine beeindruckende Weise ähnlich einer Zeitkapsel die Atmosphäre, Mentalität und Geschichte der Schauplätze einfängt. Eine Geschichte, die verzaubert, begeistert und das Herz auf verschiedene Weise anrührt!
Kurzum ein Herzensbuch, für welches ich gerne und freigiebig eine große Leseempfehlung ausspreche!
Klaudia K.
aus Emden
5/5
20.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Freiheit, die alles bedeutet
Der historische Roman "Das Versprechen der Bienenhüterin" von Laura Frantz ist eine außergewöhnliche Geschichte die von Glauben und Güte zeugt.
Schon seit Kindertagen kennen sich Lark MacDougal und der jetzige Laird Magnus MacLeish der auf Kerrera Castle in Schottland wohnt. Lark beschäftigt sich mit Kräutern und Pflanzen und stellt daraus Tinkturen und Tees für verschiedene Krankheiten her. Die Bienenzucht fasziniert sie ebenfalls sehr.
Als plötzlich Magnus Ehefrau Isla stirbt, wird Lark eine Mitschuld angelastet. Allerdings ist der Laird davon überzeugt, dass sie unschuldig ist. Eine Verurteilung kann er jedoch nicht verhindern, da er selbst wegen eines Jakobitenaufstands vor Gericht steht.
Das Urteil für Magnus und Lark ist die Verbannung als Diener in die amerikanischen Kolonien. Werden sie die schwere Überfahrt überleben? Es ist faszinierend zu lesen, wie die Freundschaft zwischen Lark MacDougal und dem Laird Magnus MacLeish im Laufe der Zeit zu etwas Tieferem heranwächst. Im Mittelpunkt steht der kleine Larkin, der als Baby Lark am Schiff anvertraut wurde.
Die Kulisse von Schottland und die amerikanischen Kolonien verleihen dem Roman eine besondere Atmosphäre. Die Beschreibung des mühsamen Lebens in den Kolonien und die tröstende Betonung des Glaubens sind berührende Aspekte. Die Tatsache, dass die Menschen unter der Knechtschaft von Großgrundbesitzern leiden und keine Aussicht auf Freiheit haben, verleiht dem Buch eine soziale Dimension. Es ist beeindruckend, wie die Autorin diese historischen und menschlichen Elemente miteinander verknüpft.
Der historische und christliche Roman "Das Versprechen der Bienenhüterin" gelang Laura Frantz sehr gut und so kann ich die Lektüre, schon allein aufgrund seines wundervollen Unterhaltungswerts, sehr empfehlen.
Bewertung
5/5
10.03.2024
Buch (Taschenbuch)
ER kommt spätestens rechtzeitig.
In ihrem Buch „Das Versprechen der Bienenhüterin“ entführt uns Laura Frantz in das 18 Jahrhundert nach Schottland, genauer gesagt auf die atemberaubende Insel Kerrera. Dort zeichnet sie ein malerisches Bild der Insel, geprägt von viel Leid und Hunger der Bevölkerung, welches durch den Freihandel einer Schmugglerflotte etwas gelindert wird.
Inmitten dieser Kulisse befindet sich Lark, die verantwortlich für die Bienen, Kräuter und Pflanzen des Kerrera Castle ist.
Durch den plötzlichen Tod von Laird Magnus McLeish Frau Lady Isla wird Larks Leben auf den Kopf gestellt und sie fälschlicherweise für den Tod verantwortlich gemacht.
Ebenso wie Magnus, der durch die Unschuldsbeteuerungen bzgl. Lark aufgrund seiner „falschen“ politischen Einstellung aufmerksam macht, wird Lark in die amerikanische Kolonie verbannt.
Am Anfang des Buches musste ich zunächst in die Geschichte reinkommen und die Menschen auf der Insel „kennenlernen“. Im Laufe der Handlung konnte ich mich immer besser in Lark hineinfühlen. Ihre Hoffnungslosigkeit, als sie zu Unrecht an dem Tod Islas beschuldigt wurde, hat mich regelrecht mitgerissen. Und dennoch ist sie total ruhig geblieben. Sie hat sich an Gottes Versprechen geklammert, dass ER alles nach seinen Wegen führen wird. Im Verlaufe ihrer Reise in die Kolonie hat es mich sehr fasziniert, wie aufmerksam sie ihren Mitmenschen gegenüber ist. Sie hat mit angepackt und Arbeiten erledigt, für die sie nicht zuständig war, einfach nur um den anderen Frauen zu zeigen, dass sie da ist. Ihre Hilfsbereitschaft gegenüber den Armen und schwachen Menschen hat mich immer wieder beeindruckt.
Dieser Charakterzug kam auch bei Magnus zum Vorschein. Eine Persönlichkeit, die immer wieder nach Möglichkeiten sucht um es anderen Menschen einfacher zu machen, sie zu unterstützen und zu beschützen.
Trotz Gegenwind bleiben sowohl Lark als auch Magnus dabei ihren Mitmenschen und den Sklaven ein besseres Leben zu ermöglichen. Ihr Gottvertrauen, was besonders auch durch folgendes Zitat sehr zum Ausdruck kommt:
„Und doch hat Gott uns hierhergeführt. Und er verspricht, alles zu unserem Besten zu wenden – egal, wie finster unsere Umstände sein mögen. Wenn Gott durch diese Sache etwas Gutes bewirken will, sollten wir dann nicht auch versuchen, unserer Situation etwas Gutes abzugewinnen?“ (S. 244)
hat mich sehr berührt.
Ein wunderschöner Roman, der trotz vieler Schwierigkeiten Hoffnung und tiefes Gottvertrauen vermittelt. Gott ist immer und überall da. Er hält seine Versprechen und hat immer einen Weg.
ElanBer
aus Deutschland
5/5
10.03.2024
Buch (Taschenbuch)
In ihrem Buch „Das Versprechen…
In ihrem Buch „Das Versprechen der Bienenhüterin“ entführt uns Laura Frantz in das 18 Jahrhundert nach Schottland, genauer gesagt auf die atemberaubende Insel Kerrera. Dort zeichnet sie ein malerisches Bild der Insel, geprägt von viel Leid und Hunger der Bevölkerung, welches durch den Freihandel einer Schmugglerflotte etwas gelindert wird. Inmitten dieser Kulisse befindet sich Lark, die verantwortlich für die Bienen, Kräuter und Pflanzen des Kerrera Castle ist. Durch den plötzlichen Tod von Laird Magnus McLeish Frau Lady Isla wird Larks Leben auf den Kopf gestellt und sie fälschlicherweise für den Tod verantwortlich gemacht. Ebenso wie Magnus, der durch die Unschuldsbeteuerungen bzgl. Lark aufgrund seiner „falschen“ politischen Einstellung aufmerksam macht, wird Lark in die amerikanische Kolonie verbannt. Am Anfang des Buches musste ich zunächst in die Geschichte reinkommen und die Menschen auf der Insel „kennenlernen“. Im Laufe der Handlung konnte ich mich immer besser in Lark hineinfühlen. Ihre Hoffnungslosigkeit, als sie zu Unrecht an dem Tod Islas beschuldigt wurde, hat mich regelrecht mitgerissen. Und dennoch ist sie total ruhig geblieben. Sie hat sich an Gottes Versprechen geklammert, dass ER alles nach seinen Wegen führen wird. Im Verlaufe ihrer Reise in die Kolonie hat es mich sehr fasziniert, wie aufmerksam sie ihren Mitmenschen gegenüber ist. Sie hat mit angepackt und Arbeiten erledigt, für die sie nicht zuständig war, einfach nur um den anderen Frauen zu zeigen, dass sie da ist. Ihre Hilfsbereitschaft gegenüber den Armen und schwachen Menschen hat mich immer wieder beeindruckt. Dieser Charakterzug kam auch bei Magnus zum Vorschein. Eine Persönlichkeit, die immer wieder nach Möglichkeiten sucht um es anderen Menschen einfacher zu machen, sie zu unterstützen und zu beschützen. Trotz Gegenwind bleiben sowohl Lark als auch Magnus dabei ihren Mitmenschen und den Sklaven ein besseres Leben zu ermöglichen. Ihr Gottvertrauen, was besonders auch durch folgendes Zitat sehr zum Ausdruck kommt: „Und doch hat Gott uns hierhergeführt. Und er verspricht, alles zu unserem Besten zu wenden – egal, wie finster unsere Umstände sein mögen. Wenn Gott durch diese Sache etwas Gutes bewirken will, sollten wir dann nicht auch versuchen, unserer Situation etwas Gutes abzugewinnen?“ (S. 244) hat mich sehr berührt. Ein wunderschöner Roman, der trotz vieler Schwierigkeiten Hoffnung und tiefes Gottvertrauen vermittelt. Gott ist immer und überall da. Er hält seine Versprechen und hat immer einen Weg. ER kommt spätestens rechtzeitig.
Bewertung
5/5
08.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Lesenswerter Roman
Dieses Buch gab mir ein Outlander-Feeling und hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Die Geschichte spielt auf der Insel Kerrera, Schottland. Lark MacDougall und Laird Magnus MacLeish kennen sich schon ihr Leben lang.
Doch den beiden werden viele Herausforderungen begegnen.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es war von Vorne bis Hinten spannend geblieben. Mir gefällt es auch, dass die Charaktere und auch die Landschaft so schön und gut beschrieben wurden. Ich konnte mir so das alles sehr gut vorstellen. Auch konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Lark war mir von Anfang an sympathisch. Ich mochte sie sehr, da sie immer versucht hatte zu helfen, wie z.b. mit Lady Isla oder auch, dass sie Larkin aufgenommen hat. Auch Magnus mochte ich sehr.
Das Cover finde ich sehr passend zu der Geschichte. Der Schreibstil ist fließend und leicht lesbar. Auch gibt es am Anfang jeden Kapitels ein Zitat, welches zu dem jeweiligen Kapitel passt.
Der Glaube an Gott wurde sehr schön in die Geschichte eingebunden. Die vielen Gebete und auch das Vertrauen in Gott hat mir gut gefallen.
Das Buch hat mir schöne Lesestunden bereitet. Ich empfehle es jedem!
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