• Produktbild: Kim Jiyoung, geboren 1982
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Kim Jiyoung, geboren 1982 Roman

241

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

14,4/9,2/1,7 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Rost / Karamell

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00754-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

14,4/9,2/1,7 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Rost / Karamell

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00754-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    4/5

    31.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrùttelnd

    Ihre Grosseltern haben sich einen Jungen gewünscht. Ihr Vater macht sie dafür verantwortlich, wenn sie belästigt wird. Sie arbeitet nach dem Studium hart, verdient nur zwei Drittel des Gehalts eines Mannes mit gleichwertiger Arbeit, und wird nicht befördert. Sie ist im Privat-und Arbeitsleben sexuellen Belästigungen und erniedrigenden Worten ausgeliefert. Sie heisst Kim Jiyoung und lebt ein ganz normales Leben in Korea. Doch dort herrscht eine Feindlichkeit gegenüber von Frauen und Müttern, die ihnen das Leben sehr schwer macht. Das ist ein Roman, der aufzeigt, wie wenig Frauen in Korea geachtet werden, wenn sie ihr Leben so leben wie sie wollen. Die Lebensgeschichte von Jiyoung wird immer wieder von kurzen Berichten und statistischen Zahlen unterbrochen, die das Gelesene untermauern. In einem recht nùchternen Stil wird das Leben von Jiyoung erzählt, das von Unterdrùckung und Unterwerfung geprägt ist. Erzählt von ihrem Psychiater , bei dem sie nach einem Zusammebruch in Behandlung ist . Eindringlich und aufrüttelnd und sehr empfehlenswert!

  • Jessi

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kompromisslos ehrlich

    as Buch behandelt geschlechtsspezifische Missstände. In dem Fall in Südkorea, aber wenn man ehrlich ist erlebt man überall auf der Welt solche Situationen, in denen man als Frau oder auch als Mann benachteiligt wird. Vielleicht nicht so krass, wie es in dem Buch (bzw. in Südkorea) der Fall ist.  Als ich mich, frisch verheiratet, auf eine neue Stelle innerhalb meiner Firma beworben habe, wurde ich z. B. gefragt (mit dem Hinweis, dass ich nicht antworten müsse, da die Frage eigentlich nicht gestellt werden dürfte), ob ich plane, demnächst ein Kind zu bekommen. Aber in diesem Fall ist keine Antwort eben auch eine Antwort.  In dem Buch konnte ich erschreckende Parallelen erkennen. Verpackt sind all diese sozialen Ungerechtigkeiten in der liebenswerten Kim Ji-young. Man leidet mit ihr, man möchte für sie weinen und vielleicht sogar das ein oder andere Mal sie oder jemand anderen schütteln und die Ungerechtigkeit herausschreien. Es ist schwere Kost und liest sich nicht ganz so leicht. Aber es lohnt sich wirklich. Gut möglich, dass ich es mir auch noch mal in Deutsch hole, wenn es im Februar erschienen ist. 

  • Bewertung

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Alltagssexismus am Beispiel Südkoreas

    In "Kim Jiyoung, geboren 1982" erzählt Cho Nam-Joo die Geschichte von Kim Jiyoung, einer jungen Frau in Südkorea. Gleich zu Beginn erfährt man, dass die junge Frau, die inzwischen Mutter geworden ist an einer Psychose erkrankt ist, bei der sie sich für Frauen aus ihrem engen Umfeld hält und wie diese agiert. Aus der Perspektive eines Psychologen, der die Lesenden chronologisch durch die verschiedenen Etappen ihres Lebens führt, wird gezeigt, dass ihre Psychose keine individuelle Erkrankung ist, sondern die Folge von Alltagssexismus und Diskriminierung. Beispiele aus Kindheit, Schul-und Berufszeit (allesamt haarsträubend!) sowie Statistiken und Fakten untermauern diese These. Der nüchterne und distanzierte Schreibstil Cho Nam-Joos macht deutlich, dass es nicht um das individuelle Schicksal von Kim Jiyoung geht, sondern sie symbolisch für das Leben aller Frauen in der heutigen Gesellschaft steht. Man würde es sich auch zu einfach machen, diese Thematik nur als ein Problem des asiatischen Raums abzutun, das es so in Europa nicht mehr gibt. Manche Formen des Alltagssexismus mögen vielleicht in Südkorea ausgeprägter sein als im Westen, aber viele der geschilderten Erfahrungen machen Frauen überall auf der Welt. Auch im ach so fortschrittlichen, aufgeklärten Europa werden Frauen immer noch bei der Jobsuche benachteiligt, nach wie vor gibt es den Gender Pay Gap, es sind in der Mehrheit die Mütter, die sich um die Kinder kümmern, etc. etc. Auf echte Gleichstellung müssen Frauen auch in der heutigen Gesellschaft wohl noch lange warten. Mit ganz viel Wut im Bauch habe ich das Büchlein (270) Seiten in einem Rutsch durchgelesen. "Kim Jiyoung, geboren 1982" ist nicht nur Fiktion, sondern ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Frauenfeindlichkeit und Missstände in der Gesellschaft – ein wichtiges Buch, nicht nur für Frauen in Südkorea, sondern überall. Und es schadet auch nichts, wenn Männer dieses Buch lesen!

  • Sophia

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles und wichtiges Buch mit vielen Denkanstößen

    Kim Jiyoung ist Mitte dreißig und lebt in einem Vorort von Seoul mit ihrem Mann und ihrem kleinen Baby. Sie hat, wie es üblich ist, ihren Job aufgegeben um für ihr Baby voll als Mutter da zu sein. Bald verhält sie sich jedoch immer seltsamer: sie schlüpft in Rollen von Frauen aus ihrem Umfeld, ihre Persönlichkeit scheint sich zu spalten. Sie wird zum Psychiater geschickt, aus dessen Sicht die Geschichte rund um Kim erzählt wird. Das Cover ist für mich schon sehr gut gestaltet, zeigt es doch eine Frau "ohne Gesicht". So fühlt sich auch die Protagonistin allzu oft. Außerdem sticht die Farbe Rot heraus und zeigt die Wichtigkeit und das Alarmierende der Geschichte. Beim Lesen bleibt immer eine gewisse Distanz zur Protagonistin, auch die nüchterne Erzählweise des Psychiaters tragen dazu bei. Cho Nam-Joo möchte das Leid von Millionen Frauen auf der ganzen Welt aufzeigen - es soll hier gar nicht so sehr um die Geschichte von Kim Jiyoung als Person gehen. Sie steht vielmehr stellvertretend für das Frauenbild in der heutigen Gesellschaft, allen voran in Korea. Der Psychiater zeichnet ein Bild von Kims Vergangenheit, ihrer Erziehung und ihrer Umwelt, aber auch von ihrem Eltern und deren Herkunft. Untermauert wird dies durch eingestreute Fakten und Statistiken, die der Erzähler immer wieder anführt. Von der koreanischen Gesellschaft und dem Land an sich wusste ich bis dahin nicht viel. Dies hat sich mit dem Buch geändert und man hat das Gefühl, um viele Jahrzehnte in der Zeit zurückgeworfen zu sein. Die Geschichte ist jedoch aktuell und wiederholt sich tagtäglich auf der ganzen Welt. Kim macht, was von ihr verlangt wird: sie erfährt gute Bildung, heiratet, bekommt ein Kind. Alles in allem ein "normales" Leben, aber schnell merkt man, dass sie spätestens nach der Geburt kurz vor dem Zusammenbruch steht und unter dem Druck der Gesellschaft zerbricht. Die Geschichte hat mich berührt und lässt mich nachdenklich, aber auch wütend zurück. Wir in Deutschland scheinen vermeintlich alles richtig zu machen, aber auch hier gibt es noch genügend Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen in der Gesellschaft. Über das Buch muss gesprochen und diskutiert werden, es behandelt ein so wichtiges Thema der heutigen Zeit. Von mir eine klare Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch listet alle geschlechtsspezifischen...

    Das Buch listet alle geschlechtsspezifischen Ungleichheiten auf, unter denen koreanische Frauen in Familie, Schule und Gesellschaft leiden, und macht es schwer, nicht darüber nachzudenken, wie wir als Frauen leben sollen, wenn wir diese nicht erleben wollen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Roman über das Leben der Kim...

    Den Roman über das Leben der Kim Jiyoung (und leider vieler anderen Frauen in Südkorea) kann man nicht mehr vergessen. Schlicht, was die Sprache angeht, aber sehr aufwühlend, augenöffnend und gut recherchiert. Unvergessliche Lektüre!
  • Zum Bewerterprofil von Corinna Engels

    Corinna Engels

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feminismus und Mental Health in Korea. Relevant für jede Frau

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Kim Jiyoung, geboren 1982 in Südkorea. Anhand ihres Lebens erlebt man, wie sie als Frau in einer patriarchalischen Gesellschaft behandelt wird und muss mit ansehen, wie sie irgendwann mental daran zerbricht. Ein unglaublich wichtiger Roman für Frauen, nicht nur in Südkorea.

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