Produktbild: Wolf

Wolf

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michael Wallner

Spieldauer

6 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

Julia Eisele Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4099995259605

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Michael Wallner

Spieldauer

6 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

Julia Eisele Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4099995259605

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  • yellowdog

    5/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Im Schwarzwald

    Sehr fein gemachter Roman, der mehr das Leben im frühen 19.Jahrhundert im Schwarzwald zeigt und spürbar macht als die meisten historischen Unterhaltungsromane es vermögen. Ein allein herumstreunender Junge, der für kurze Zeit in einem Kloster aufgenommen wird und dort den Namen Gabriel erhält, ist ein ganz besonderer Mensch mit Fähigkeiten. Später kommt er auf einem Bauernhof bei den Steinhauers unter. Doch mit der Zeit kommt immer mehr Unruhe in die Gemeinschaft, der Roman gewinnt immer mehr an Dramatik. Eine große Schuld aus der Vergangenheit bestimmt die Gegenwart des Dorfes. Gabriels Weg ist interessant zu folgen, der Roman entwickelt eine sehr dichte faszinierende Atmosphäre.

  • Astrid Wergen

    5/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr bildhaftes tolles Buch

    Wir schreiben das Jahr 1820 in einem kleinen Schwarzwalddorf namens Schrötten. Dort lebt die Bäuerin Antonia mit ihrem Mann, der durch einen Unfall nicht mehr ansprechbar ist, und vor sich hinvegetiert. So muss Antonia mit der Tochter Marie und den Knechten den Hof selber bewirtschaften. Als eines Tages im Dorf dann ein junger Mann erscheint, fängt für die Familie ein neues Leben an. Gabriel, so wird der junge Mann genannt, hilft auf Antonias Hof wo er nur kann, und wird unersetzlich für die Familie. So hilft Gabriel nicht nur auf dem Bauernhof als Arbeiter mit, er verdingt sich auch als Heilkundiger, und verarztet allerlei Krankheiten, und dies sehr erfolgreich. Das weiß auch das naheliegende Kloster sehr zu schätzen, die den mysteriösen jungen Mann auch hin und wieder aufgenommen haben. Doch die Anwesenheit des jungen Mannes bringt nicht nur Glück. Jeder möchte von dem Glück haben: So buhlt nicht nur Antonia um die Gunst des jungen Fremden, sondern auch Maria. Dies ruft die Eifersucht Ruperts auf die Tagesordnung, der eigentlich Maria heiraten wollte, um selber Bauer zu werden. Als schließlich dann ein neuer Lehrer ins Dorf kommt, lichtet sich langsam das Geheimnis um Gabriel. Das Dorf Schrötten mit dem nahe gelegenen Kloster ist für sich eine abgekapselte Welt. Von dem Krieg, der ringsherum herrscht, haben die Bewohner wenig bis fast gar nichts mitbekommen. So sind die Bewohner mehr mit sich selber beschäftigt und leben wie in einer kleinen Blase. Abwechslung gibt es nur durch den Besuch der Klosterbewohner. Da ist Gabriel doch eine willkommene Abwechslung und bringt frischen Wind in diese kleine Welt. Marie Brunntaler verwendet gekonnt verschiedene Stilmittel in ihrem Buch. So wird der fremde Unbekannte ja eigentlich schon zu einem Erzengel erkoren, weil er so hübsch ist, so perfekt, und hilfreich ist. Doch die Zweifler erkennen schnell: es ist nicht alles Gold, was glänzt. Viele fragen sich, ob man nicht den Wolfs im Schafspelz im Dorf hat. Langsam erkennen die Dorfbewohner, dass der Schein trügt.Hinter jeder Fassade steckt eine Geschichte. Aber auch im ach so frommen Kloster menschelt es, und auch hier spinnt sich manche Intrige, die nur durch Zufall aufgedeckt wird. „Wolf“ ist ein Buch, das mir gerade wegen seiner Tiefe und Symbolhaftigkeit sehr sehr gut gefallen hat. Marie Brunntaler hat sich sehr viel Mühe gegeben, auf kleinstem Raum viele Metaphern bewusst zu platzieren, ohne das sie einen erschlagen hätten. Die Romantik des Schwarzwaldes gegenüber der harten Arbeit und Mangel an Luxus, der Wunsch nach Veränderung gegenüber der Bereitwilligkeit, diese Veränderung auch wirklich anzunehmen. All dies wurde gekonnt sprachlich und bildlich umgesetzt. Auch dass das Buch ohne großes Happy End auskommt, hat mich überzeugt.

  • Bewertung

    5/5

    08.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Engel oder Teufel?

    2018 kam das erste Buch von Marie Brunntaler auf den Markt – „Das einfache Leben“. Ein Roman, der mir gut gefallen hatte. Das Thema des Romans, bzw. alles, was sich dahinter verbarg, fand ich sehr faszinierend. Die Autorin erzählte ihre Geschichte in einem ruhigen Ton, aber auch mit hintergründigem Humor. Schon beim Lesen des Klappentextes von “Wolf“ war mir klar, dass der neue Roman ganz anders sein wird. Einzig das Thema „Schwarzwald“ eint die beiden Romane. Die Inhaltsangabe ist dieses Mal überraschend gut. Zwei Aspekte fehlen mir hierbei aber. Der gefundene verwilderte Knabe wurde im nahegelegenen Kloster von den Mönchen gefunden. Sie haben ihm auch den Namen Gabriel gegeben, weil er so unglaublich schön und rein wirkt. Er lebt einige Zeit im Kloster und bezaubert u.a. auch den dortigen Abt. Doch als es zu einem Vorfall mit seinen Mitschülern kommt, die im Kloster erzogen werden, wird er zu seiner eigenen Sicherheit zu der Bauernfamilie Steinhauer gegeben, wo er als Holzknecht arbeitet. Einige Zeit, nachdem Gabriel in dem Dorf Schrötten aufgetaucht ist, stirbt die alte Lehrerin. Und kurz danach kommt ein neuer Lehrer ins Dorf – Aglef Zwinger. Ein Mann, dem das Schicksal anscheinend schon schwer mitgespielt hat. Er hat einen angeborenen Wolfsrachen und eine schwere Gehbehinderung. Anfangs akzeptieren ihn die Dorfbewohner überhaupt nicht. Doch ausgerechnet Maria, die Tochter der Familie Steinhauer sorgt dafür, dass die Kinder bei ihm zur Schule gehen. Kurz nachdem die beiden Fremden im Ort eingetroffen sind, kommt es sowohl im Kloster als auch im Dorf zu Unregelmäßigkeiten und sogar einem weiteren Toten. Doch wer hat das Böse in die Region gebracht? Gabriel, der so rein erscheint und alle bezaubert mit seinem Charisma oder Aglef Zwinger, dessen Erscheinung schon Schrecken auslöst? Mich hat dieser Roman sehr positiv überrascht. Auch hier wieder besticht Marie Brunntaler durch ihre Sprache und ihre ruhige Erzählweise. Der Roman hat mich ein wenig an die Novellen von Gottfried Keller „Kleider machen Leute“ und „Romeo und Julia“ auf dem Dorfe erinnert. Man spürt beim Lesen schon die ganze Zeit, dass etwas Furchtbares passieren wird. Die Spannung steigert sich allmählich, bis es zum großen und für mich völlig überraschenden Finale hinausläuft. Was hat es mit den beiden Männern auf sich? Wie ist ihr jeweiliges Leben verlaufen, bevor sie in Schrötten auftauchen? Die Autorin entlarvt sehr geschickt die scheinheilige Gesellschaft, die viele Dinge einfach unter den Teppich kehrt. Und wer nicht dazu gehört, der hat es schwer. In so einem abgeschiedenen Dorf in der Höhe, wie die Autorin den fiktiven Ort Schrötten beschreibt, ist es natürlich wichtig, dass die Dorfgemeinschaft zusammenhält. Aber trotzdem gibt es unter der Oberfläche doch die üblichen Streitereien, Eifersüchteleien und mehr. Und wenn dann Fremde hinzukommen, teilt sich so eine vermeintlich eingeschworene Gemeinschaft plötzlich in unterschiedliche Parteien auf. Mir war bis dahin nicht bewusst, dass der Schwarzwald offensichtlich vor dem Tourismus eine sehr arme Gegend Deutschlands war. Doch dies schildert Marie Brunntaler jetzt bereits in zwei Romanen. Erschreckend sind die Episoden, die sich hinter den Klostermauern abspielen. Einmal ein ganz anders gemachter Roman, der die menschlichen Schwächen brillant hervorholt. Ein wenig düster und ausgesprochen spannend, der einige Überraschungen parat hält.

  • Sabine Bender

    5/5

    05.11.2019

    eBook (ePUB)

    Atmosphärisch dicht und geheimnisvoll

    Als 1820 in Schrötten im Schwarzwald ein Junge aufgegriffen wird, nehmen sich zuerst die Mönche des nahe gelegenen Klosters seiner an und nennen ihn Gabriel. Doch dann wird er in die Obhut der Familie Steinhauer gegeben. Auf dem Hof macht er sich nützlich, fällt aber durch sein seltsames Wesen auf. Er kann sich nicht erinnern, wie er heißt oder woher er kommt. Auch kann er nicht erklären, wo er die umfangreichen medizinischen Kenntnisse erlangt hat, die er besitzt. Durch seine Art verdreht er schon bald den Frauen des Dorfes den Kopf. Als sich die Bäuerin des Hofes in ihn verliebt, bahnt sich langsam eine Katastrophe an, die ungeahntes zu Tage bringen wird. Dieser Roman fasst auf wenigen Seiten atmosphärisch dicht das harte Leben der Bauern und Dorfbevölkerung der damaligen Zeit zusammen. Man spürt als Leser schnell, dass hier mehr hinter der Handling stecken muss, als die äußere Fassade einen glauben macht. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Kein gewöhnliches Buch, das zu lesen sich in jedem Fall lohnt.

  • Bewertung

    aus Bern

    4/5

    10.02.2021

    eBook (ePUB)

    Wolf

    Ein extrem gutes Buch, es zeigt sehr gut wie die Menschen funktionieren, damals, aber auch heute wird es nicht anders sein.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (6)

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