Identitätspolitik, Cancel Culture und Wokeness - was an den Universitäten seinen Ausgang nahm, beeinflusst mittlerweile nicht nur Medien, Kultureinrichtungen und Bildungsinstitutionen, sondern ist auch in der Politik und Wirtschaft angekommen. Angetreten, um gegen Rassismus und Diskriminierung zu kämpfen und sich für Demokratie und Zusammenhalt einzusetzen, bewirkt eine woke Linke das genaue Gegenteil. Mit Sprachregelungen, der Tabuisierung gesellschaftlicher Missstände vor allem im Bereich der Migration oder der Reduzierung der Wissenschaft auf eine Erfüllungsgehilfin der Politik verhindert sie eine offene demokratische Auseinandersetzung. Susanne Schröter, oft genug selbst Ziel woker Angriffe, analysiert die Ideologie der woken Linken und beschreibt, wie diese versucht, in zentralen Bereichen der Gesellschaft die Deutungshoheit zu erobern.
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Woke zu sein, also erwacht,…
LichtundSchatten am 21.04.2024
Bewertungsnummer: 2854247
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Woke zu sein, also erwacht, erweckt - das heißt alles zu tolerieren und so viele Kulturen wie möglich auf einem Staatsgebiet zu vereinen. Die Welt wird aber zweigeteilt in die weißen, kolonialen, kapitalistischen Täter und die nicht-weißen Opfer. Wokeness generiert immer mehr Opfer und hat ein einträgliches Geschäftsmodell entwickelt, das vermeintlich Gerechtigkeit schaffen sollen und im ersten Moment gut klingt. Die einengenden, diskriminierenden Maßnahmen woker Ideologen bewirken aber das genaue Gegenteil. Mit der Tabuisierung gesellschaftlicher Missstände und einer Verhinderung von bswp. Kritik am Islam verhindert sie eine offene breite Auseinandersetzung im demokratischen Raum. Susanne Schröter analysiert die Ideologie der Wokeness und skizziert, wie schleichend und schief diese quasi-religiöse Ideologie unsere Gedanken und Kulturbereiche infiltriert. Niemand ist davor mehr geschützt und das totalitäre Vorgehen spottet demokratischem Vorgehen Hohn. Nichts wird von den Säuberungsaktionen ausgenommen und schon gar nicht harmlose Kinderbücher. Die anvisierte neue Welt zeigt sich bei näherem Hinsehen als kleinkarierte kindliche Auslese jener Dinge, die an Hochschulen gefördert und später in alle Bereiche des Lebens verbreitet werden. Der gute, fleißige Bürger kann diesen Konzepten wenig entgegen setzen, er zahlt und wundert sich. Tatort Universität, so heißt ein länger zurückliegendes Buch. Kein Ort sei kindischer auf Vorteilsnahme bedacht als dieser! Wenige Menschen seien neidischer und voruteilsbeladener! Heute kann jeder beobachten, was herauskommt, wenn vermeintlich Wohlmeinende an der Macht sind und diese an Universitäten unterstützt werden, die ihren kulturellen Auftrag vergessen haben - zugunsten einer Verteilung von Gütern und Ideen an die ganze, weite Welt. Grenzen? Gott bewahre, das brauchen wir nicht mehr. Kommet zu uns alle, Ihr Mühseligen und Beladenen. Das Buch von Prof. Schröter gehört zur kulturellen Basisausstattung eines jeden normalen, steuerzahlenden Bürgers, der wissen will, wie Indoktrination von links und grün funktioniert. Es läuft so ähnlich wie dies auch Religionen mit ihren Wahrheiten versprechen und durchsetzen. Das Ende der christlichen Religionen hat ein Ungeheuer entwickelt, vor dem man nicht nur Furcht haben, sondern einen aktive Abwehrhaltung entwickeln sollte. Dabei ist die persönliche Karriere von Frau Schröter auch deshalb so interessant, weil sie sich von auch in Südostasien (Thailand, Philippinen, Malaysia) mit dem Thema Islam auseinandersetzte und dort die Übernahme einer traditionellen Scharia-Sichtweise wissenschaftlich begleitete. Sie schreibt aus einem Kern des Wissens, den viele von uns nicht für möglich halten, der aber real ist. Eine patriarchale, frauenverachtende Religion ist mitten unter uns - und wir wissen von ihr meist wenig mehr als eine geschönte Oberfläche, nicht aber ihren unversöhnlichen Kern. Ich habe dieses Buch mit höchstem Interesse und atemloser Spannung gelesen. Damit sind mir im Grunde alle Bücher von Frau Prof. Schröter vertraut, von denen ich insbesondere empfehlen kann: Gott näher als der eigenen Halsschlagader, Fromme Muslime in Deutschland. „Stärker noch als der Islamismus werden an den Universitäten Themen tabuisiert, die Migration oder die Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft betreffen.“ Die meisten Forscher verteidigen lt. Schröter den ungebremsten Zustrom von Zuwanderern nach Deutschland und Steuerungsmaßnahmen werden als Menschenrechtsverletzungen skandalisiert. Wer Probleme trotzdem benennt, wird als Rassist verunglimpft.
Trojanisches Pferd des Islamismus
Bewertung am 02.04.2024
Bewertungsnummer: 2168703
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In diesem Buch schildert Schröter ihre Erfahrungen mit Diffamierungskampagnen der woken "Linken", die vor allem die mit voller Wucht treffen, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen. Wer nicht die erwünschten Standpunkte vertritt, wird als "rechts" etikettiert, von Konferenzen ausgeladen, bekommt keine Forschungsgelder mehr bewilligt, und sein Ruf als seriöser Wissenschaftler wird sytematisch zerstört. Nichts davon wird argumentativ ausgetragen, sondern mit den Mitteln der Intrige.
Schröter analysiert auch die Ideologeme, die dabei als Hebel eingesetzt werden: die postkoloniale Theorie, die Gender-Theorie und das reflexhafte Insinuieren von "islamfeindlichem Rassismus". Vor allem letzteres verhindert jede fundierte und sachliche Diskussion über Migrationspolitik und den Islam. So dient eine "Linke" mit totalitären Tendenzen indirekt auch der Ausbreitung des Islamismus.
Schröter zeigt weiters, dass Wokeness längst ein erfolgreiches Geschäftsmodell ist, mit dem laufend neue Posten geschaffen und staatliche Gelder lukriert werden.
Ein wichtiges Buch, Pflichtlektüre für alle gesellschaftspolitisch interessierten Menschen.
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