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Band 3

Skogland 3. Skogland brennt

Aus der Reihe Skogland
11

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2024

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/3,5 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Bernstein / Schwarz

Auflage

1. Auflage, Paperback-Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0555-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2024

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/3,5 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Bernstein / Schwarz

Auflage

1. Auflage, Paperback-Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0555-9

Herstelleradresse

Oetinger
Max-Brauer-Allee 34
22765 Hamburg
DE

Email: produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

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Wahnsinnig spannender, hoch aktueller Jugendroman, der auch Erwachsene mitreißen wird

MelB2508 am 17.10.2024

Bewertungsnummer: 2318506

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 3. Teil der Skogland Reihe - Skogland brennt - ist nochmal spannender und politisch brisanter als die Vorgänger Bände. Kirsten Boie hat sich für diesen Roman einer historischen Vorlage bedient - und zwar des Amoklaufs des rechtsextremen Attentäter Anders Behring Breivik in Oslo und auf Utoya am 22. Juli 2011. Meine Tochter, die die beiden ersten Skogland Bücher begeistert verschlungen hat, war zu der Zeit dieses Amoklaufs gerade mal einen Monat alt. Die uns bekannten Protagonisten der Skogland Reihe sind zum Großteil wieder mit dabei, es werden neue Figuren eingeführt und das Land Skogland selbst hat sich verändert. Die Autorin hat das Setting nun an unsere heutige Welt angepasst. Die schon in den Vorgänger Bänden immer wieder beschriebene Problematik des geteilten Skoglands in den reichen Süden, in dem die Menschen blond, groß und schlank sind, und den armen Süden, in dem die Menschen dunkelhaarig, klein und eher kräftig sind, wird nun noch stärker in den Vordergrund gestellt. Bolström, der aus den Vorgänger Bänden bestens bekannt ist, hat mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Arisch Patriotische Partei (APP) gegründet, sie bedienen sich der sozialen Medien und Fake News, um die Spaltung des Landes zu vertiefen und Hass zu schüren. Bei dem jungen Hjalmar, ein Schulkamerad Jarvens, wirkt sich dieses Klima des Hasses schrecklich aus und er plant einen Amoklauf. Als Jarven mit ihrer Freundin Ylva und ihrer Cousine Malena ein Sommercamp für Jugendliche aus Norden UND Süden organisiert, kommt es zur Katastrophe. Skogland hat sich verändert - der letzte Band erschien 2008 - weil sich die Welt verändert hat. Kirsten Boie thematisiert in ihrem Jugendroman viele hoch aktuelle Punkte, mit denen sich Jugendliche (und Erwachsene) heute befassen müssen. Die Themen sind dabei so vielseitig, dass es zumindest hin und wieder zu Lasten der Protagonisten geht und am Schluss auch nicht alle Stränge aufgelöst werden. Dies ist aber nur ein ganz kleiner Kritikpunkt von mir und tut der Spannung des Buches absolut keinen Abbruch. Atemlos habe ich den noch mal viel spannender und irgendwie "schneller" geschriebenen Roman gelesen und konnte ihn vor allem am Schluss nicht mehr weg legen. Die Kapitel sind kurz und aus immer wechselnden Perspektiven geschrieben und der Spannungsbogen ist wirklich absolut genial aufgebaut und lässt einen nicht los. Ich habe den Roman in einer Leserunde lesen dürfen. Einige von uns kannten die Vorgänger Bände noch nicht (ich habe beide schon gelesen) und hatten am Anfang ein bisschen Probleme mit den vielen Personen. Sie kamen dann aber gut rein und daher kann man wirklich sagen, dass es kein MUSS ist, die beiden anderen Bücher gelesen zu haben, aber ich persönlich war froh darüber. Nach dem zumindest zum Teil offenen Ende hoffe ich auch, dass es noch einen 4. Band geben wird, Skogland ist meiner Meinung noch nicht auserzählt. Ich gebe eine eindeutige Leseempfehlung ab - aber schaut auf die Triggerwarnung und Altersempfehlung, manche Stellen sind wirklich hart zu lesen!!!

Wahnsinnig spannender, hoch aktueller Jugendroman, der auch Erwachsene mitreißen wird

MelB2508 am 17.10.2024
Bewertungsnummer: 2318506
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 3. Teil der Skogland Reihe - Skogland brennt - ist nochmal spannender und politisch brisanter als die Vorgänger Bände. Kirsten Boie hat sich für diesen Roman einer historischen Vorlage bedient - und zwar des Amoklaufs des rechtsextremen Attentäter Anders Behring Breivik in Oslo und auf Utoya am 22. Juli 2011. Meine Tochter, die die beiden ersten Skogland Bücher begeistert verschlungen hat, war zu der Zeit dieses Amoklaufs gerade mal einen Monat alt. Die uns bekannten Protagonisten der Skogland Reihe sind zum Großteil wieder mit dabei, es werden neue Figuren eingeführt und das Land Skogland selbst hat sich verändert. Die Autorin hat das Setting nun an unsere heutige Welt angepasst. Die schon in den Vorgänger Bänden immer wieder beschriebene Problematik des geteilten Skoglands in den reichen Süden, in dem die Menschen blond, groß und schlank sind, und den armen Süden, in dem die Menschen dunkelhaarig, klein und eher kräftig sind, wird nun noch stärker in den Vordergrund gestellt. Bolström, der aus den Vorgänger Bänden bestens bekannt ist, hat mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Arisch Patriotische Partei (APP) gegründet, sie bedienen sich der sozialen Medien und Fake News, um die Spaltung des Landes zu vertiefen und Hass zu schüren. Bei dem jungen Hjalmar, ein Schulkamerad Jarvens, wirkt sich dieses Klima des Hasses schrecklich aus und er plant einen Amoklauf. Als Jarven mit ihrer Freundin Ylva und ihrer Cousine Malena ein Sommercamp für Jugendliche aus Norden UND Süden organisiert, kommt es zur Katastrophe. Skogland hat sich verändert - der letzte Band erschien 2008 - weil sich die Welt verändert hat. Kirsten Boie thematisiert in ihrem Jugendroman viele hoch aktuelle Punkte, mit denen sich Jugendliche (und Erwachsene) heute befassen müssen. Die Themen sind dabei so vielseitig, dass es zumindest hin und wieder zu Lasten der Protagonisten geht und am Schluss auch nicht alle Stränge aufgelöst werden. Dies ist aber nur ein ganz kleiner Kritikpunkt von mir und tut der Spannung des Buches absolut keinen Abbruch. Atemlos habe ich den noch mal viel spannender und irgendwie "schneller" geschriebenen Roman gelesen und konnte ihn vor allem am Schluss nicht mehr weg legen. Die Kapitel sind kurz und aus immer wechselnden Perspektiven geschrieben und der Spannungsbogen ist wirklich absolut genial aufgebaut und lässt einen nicht los. Ich habe den Roman in einer Leserunde lesen dürfen. Einige von uns kannten die Vorgänger Bände noch nicht (ich habe beide schon gelesen) und hatten am Anfang ein bisschen Probleme mit den vielen Personen. Sie kamen dann aber gut rein und daher kann man wirklich sagen, dass es kein MUSS ist, die beiden anderen Bücher gelesen zu haben, aber ich persönlich war froh darüber. Nach dem zumindest zum Teil offenen Ende hoffe ich auch, dass es noch einen 4. Band geben wird, Skogland ist meiner Meinung noch nicht auserzählt. Ich gebe eine eindeutige Leseempfehlung ab - aber schaut auf die Triggerwarnung und Altersempfehlung, manche Stellen sind wirklich hart zu lesen!!!

Erschütternd aktuell

LG am 12.10.2024

Bewertungsnummer: 2314834

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kirsten Boies „Skogland 3. Skogland brennt“ ist ein erschütternder und hochaktueller Jugendroman, der die Gefahren des Rechtsextremismus‘ schonungslos aufzeigt. In einer fiktiven Welt, die bedrückend viele Parallelen zur Realität aufweist, thematisiert Boie die Radikalisierung der Gesellschaft in Skogland. Skogland ist erst wenige Jahre demokratisch, doch die Menschen im Norden sind unzufrieden, einige Rebellen reagieren mit Anschlägen. Dies nutzt die rechtsextreme Partei (APP) für Propaganda und ihren Aufstieg, um die Demokratie wieder abzuschaffen. Diese Dynamik führt zu einem schrecklichen Attentat gegen Jugendliche, das beklemmend an die Tragödie von Utoya erinnert. Hier wird schon deutlich: Der Roman ist nichts für jüngere Jugendliche und nichts für Jugendliche, die aktuell ohnehin schon furchtbare Ängste vor dem Aufstieg der Rechtsextremen in Deutschland haben. Für alle anderen ist es ein Roman, der aufrütteln und daran erinnert, wie wichtig es ist, sich nicht teilen zu lassen, um Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Der Einstieg in den Roman ist leicht, dank Boies klarer Sprache und der kurzen Kapitel, die das Lesen flüssig und packend machen. Schnell entwickelt sich eine Spannung, die einen förmlich durch das Buch treibt. Doch gerade die düsteren Entwicklungen und die teils erschreckend präzise gezeichneten Figuren, wie der charismatische und gleichzeitig gefährliche Bolström, werfen immer wieder einen dunklen Schatten auf die Geschichte. Seine Vision, die Demokratie durch ihre eigenen Mittel zu untergraben und die Medien für rechtsextreme Propaganda zu instrumentalisieren, ist beklemmend nah an der Realität und erinnert unweigerlich an heutige politische Strömungen wie die AfD. Diese Parallelen sind schwer auszuhalten, aber genau das ist Boies Stärke: Sie zeichnet ein Bild, das so unheimlich real wirkt, dass einem beim Lesen oft der Magen umgedreht wird. Die Charaktere sind in ihrem Gut-Böse-Schema zwar einfach gestrickt, aber gerade für ein jugendliches Publikum kann dies aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig sein. Es gibt keine Entschuldigung für rechtsextreme Meinungen – das macht der Roman deutlich. Auch wenn eine Person noch so nett wirkt, wie Bolström oder der nette Nachbar, sind solche Ideologien nicht hinnehmbar. Diese klare Botschaft ist besonders in der heutigen Zeit wichtig, in der Rechtspopulisten oft auf vermeintlich sympathische Weise versuchen, ihre gefährlichen Ansichten zu verbreiten. Neben all den positiven Aspekten des Buches gibt es jedoch auch einige Leerstellen, die mich gestört haben. Es bleibt offen, was mit den Rebellen im Norden geschieht, und auch die Beziehung zwischen den Jugendlichen, die wir durch den Roman begleiten, wird nur oberflächlich behandelt, Vieles wird zu Gunsten des hohen Tempos des Romans nicht genau beschrieben. Dennoch kann ich „Skogland 3. Skogland brennt“ nur als einen wichtigen und berührenden Roman bezeichnen, der nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Wenn mich ein Roman so erreicht, dass ich noch vor dem Frühstück weiterlesen muss und über mehrere Seiten hinweg Rotz und Wasser heule, kann ich einfach nur 5 Sterne vergeben.

Erschütternd aktuell

LG am 12.10.2024
Bewertungsnummer: 2314834
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kirsten Boies „Skogland 3. Skogland brennt“ ist ein erschütternder und hochaktueller Jugendroman, der die Gefahren des Rechtsextremismus‘ schonungslos aufzeigt. In einer fiktiven Welt, die bedrückend viele Parallelen zur Realität aufweist, thematisiert Boie die Radikalisierung der Gesellschaft in Skogland. Skogland ist erst wenige Jahre demokratisch, doch die Menschen im Norden sind unzufrieden, einige Rebellen reagieren mit Anschlägen. Dies nutzt die rechtsextreme Partei (APP) für Propaganda und ihren Aufstieg, um die Demokratie wieder abzuschaffen. Diese Dynamik führt zu einem schrecklichen Attentat gegen Jugendliche, das beklemmend an die Tragödie von Utoya erinnert. Hier wird schon deutlich: Der Roman ist nichts für jüngere Jugendliche und nichts für Jugendliche, die aktuell ohnehin schon furchtbare Ängste vor dem Aufstieg der Rechtsextremen in Deutschland haben. Für alle anderen ist es ein Roman, der aufrütteln und daran erinnert, wie wichtig es ist, sich nicht teilen zu lassen, um Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Der Einstieg in den Roman ist leicht, dank Boies klarer Sprache und der kurzen Kapitel, die das Lesen flüssig und packend machen. Schnell entwickelt sich eine Spannung, die einen förmlich durch das Buch treibt. Doch gerade die düsteren Entwicklungen und die teils erschreckend präzise gezeichneten Figuren, wie der charismatische und gleichzeitig gefährliche Bolström, werfen immer wieder einen dunklen Schatten auf die Geschichte. Seine Vision, die Demokratie durch ihre eigenen Mittel zu untergraben und die Medien für rechtsextreme Propaganda zu instrumentalisieren, ist beklemmend nah an der Realität und erinnert unweigerlich an heutige politische Strömungen wie die AfD. Diese Parallelen sind schwer auszuhalten, aber genau das ist Boies Stärke: Sie zeichnet ein Bild, das so unheimlich real wirkt, dass einem beim Lesen oft der Magen umgedreht wird. Die Charaktere sind in ihrem Gut-Böse-Schema zwar einfach gestrickt, aber gerade für ein jugendliches Publikum kann dies aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig sein. Es gibt keine Entschuldigung für rechtsextreme Meinungen – das macht der Roman deutlich. Auch wenn eine Person noch so nett wirkt, wie Bolström oder der nette Nachbar, sind solche Ideologien nicht hinnehmbar. Diese klare Botschaft ist besonders in der heutigen Zeit wichtig, in der Rechtspopulisten oft auf vermeintlich sympathische Weise versuchen, ihre gefährlichen Ansichten zu verbreiten. Neben all den positiven Aspekten des Buches gibt es jedoch auch einige Leerstellen, die mich gestört haben. Es bleibt offen, was mit den Rebellen im Norden geschieht, und auch die Beziehung zwischen den Jugendlichen, die wir durch den Roman begleiten, wird nur oberflächlich behandelt, Vieles wird zu Gunsten des hohen Tempos des Romans nicht genau beschrieben. Dennoch kann ich „Skogland 3. Skogland brennt“ nur als einen wichtigen und berührenden Roman bezeichnen, der nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Wenn mich ein Roman so erreicht, dass ich noch vor dem Frühstück weiterlesen muss und über mehrere Seiten hinweg Rotz und Wasser heule, kann ich einfach nur 5 Sterne vergeben.

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Skogland 3. Skogland brennt

von Kirsten Boie

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