Produktbild: Der Geizige
Band 10
Artikelbild von Der Geizige
Meike Rötzer

1. Der Geizige

Der Geizige

Aus der Reihe Erzählbuch
Gesprochen von
5
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Johann von Bülow

Spieldauer

50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Erzählbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783910473201

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Johann von Bülow

Spieldauer

50 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

15.03.2024

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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14

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Erzählbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783910473201

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  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unter die Ärzte gefallen

    Dieses Stück sollte man turnusgemäß auf dem deutschen Ärztekongress zur Aufführung bringen. Nicht dass sich dadurch die Beiträge senken ließen, aber was aus einem Mensch wird, der seinem Arzt mehr vertraut als seiner Familie, zeichnet Molière bissig nach. Das Stück verkommt leider allzu oft deutschen Bühnen im Klamauk. Dabei handelt es sich um eine scharfe Analyse menschlicher Abgründe und eines gesellschaftlichen Missstandes. Nur wußte Molière auch, dass man Kritik besser in ein Lachen verpackt. Wer macht sich nicht gerne über Hyperchonder lustig. Vor allem wenn sie wie bei Molière nicht sehen wollen, was um sie herum geschieht, bereit sind, gar die eigne Tochter zu opfern, um die Arztgebühren zu senken. Molière Stück hat die Jahrhunderte überlebt, vor allem, weil sich nicht viel zwischen Patient und Arzt geändert hat. Die medizinische Versorgung strebt ein Höchstmaß an, neue Behandlungsmethoden erlauben den Menschen ein längeres Leben. Das Leben hinter der Statistik, abseits der Atteste, zwischen auf Heilung bedachter Patienten und den Göttern in Weiß ist, wie bei Molière zu sehen, demselben Spott ausgesetzt.

  • Mario Pf.

    aus Oberösterreich

    4/5

    20.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Vorreiter der modernen Satire

    Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat. In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen wurde. Auf der Suche nach den Spuren der modernen Comedy oder polemischer Kritik alà Michael Moore müsste man früher oder später über Moliere stolpern. Es beginnt mit einer Einführung durch Argan, dem eingebildeten Kranken wie ihn der Buchtitel bereits profiliert. Dieser Mann, der keineswegs so krank ist, wie man ihm glauben machen will, erzählt uns von den Medikamenten die ihm sein Arzt und Apotheker einzunehmen geraten haben. Seine persönliche Pflegerin aber ist nicht so überzeugt von den Verordnungen an die sich ihr Herr so überzeugt hält, weshalb sie ihn sehr heftig widerspricht und reizt. Auch die Tochter sieht ihren Vater so nicht gern, schon gar nicht wenn er sie mit dem Neffen seines Arztes verheiraten will, um einen Arzt in der Familie zu haben. Das junge Fräulein schmiedet da hingegen eigene Pläne, denn sie hat sich schon in ihren Auserwählten verliebt. Lediglich die Stiefmutter die ihren Mann so sehr verhätschelt unterstützt den Kranken in allen Belangen, wenn auch mit deutlichen eigenen Absichten. Ein Büchlein dass sich jedermann empfehlen lässt der sich für humorvolle klassische Literatur oder satirische Theaterstücke interessiert.

  • Zitronenblau

    4/5

    20.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ernstes Thema lustig verpackt!

    Die Komödien Molières gefallen mir immer wieder gut! Sie sind intelligent, moralisch und intentionell humoristisch verarbeitet. Mag sein, dass der eine oder andere weniger darüber lachen kann, man bedenke aber die Genialität, die sich logisch aus einer perfektionierten Form (Spannungsaufbau, rhetorische Mittel etc.) und dem Inhalt (Gegenstand, Verhaltensreflexionen, Dialoge etc.) ergibt. Dennoch sind seine Komödien einfach zu lesen und unheimlich zeitlos. Kann das Buch nur jedem empfehlen. Man bekommt sogar Lust, bei so einem Stück selbst mitspielen zu wollen.

  • Zitronenblau

    4/5

    20.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die witzigste Komödie Molières!

    Wie immer eine geniale Mischung aus Inhalt und Form. Reflektiert wird hier vor allem der Mensch und sein liebes Geld. Dies gipfelt letztlich in einer "Schatz"-Verwechslung, die doch recht lustig ist. Ich liebe Molière und "Der Geizige" gehört für mich eindeutig zu meinen Lieblingsstücken!

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    25.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Plot: Böse Stiefmutter…

    Zum Plot: Böse Stiefmutter will Ihren Mann beerben, edelmütige Tochter soll mit einem Arzt verheiratet werden, damit der eingebildet kranke Vater eine bestmögliche Betreuung erhält (Heuchelei) - wobei die Tochter natürlich einen anderen liebt. Kein neues Thema, tausendmal gelesen, tausendmal gesehen, doch was Moliere daraus machte, sucht lange seines Gleichen. Schon zu seiner Zeit war der "Gesundheitswahn" ein Thema über das man sich köstlich amüsieren konnte und obwohl kurz vor der Französischen Revolution geboren, sind seine Stücke heute aktueller den je. Alles wird in lustigen und spritzigen Dialogen angeboten und, obwohl die Sprache recht angestaubt wirkt, unterhält die Erzählung auch noch im 21.Jahrhundert. Kurzweilige, heitere Geschichte.

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