Marie lebt in Paris, der romantischsten Stadt der Welt. Aber den Glauben an die große Liebe hat die Kunststudentin längst verloren. Zu tief sitzt die Enttäuschung nach ihrer letzten zerbrochenen Beziehung. Deshalb will sie sich jetzt auf ihr Studium konzentrieren – und auf ihren Aushilfsjob im Museum. Bei einer ihrer Führungen lernt sie den jungen Lehrer Jan kennen. Vor den «Seerosen» von Claude Monet entdecken sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Kunst. Und als Jan wenig später vorschlägt, zusammen einen Ausflug zu machen, sagt Marie spontan zu. Sie fahren in das malerische Dörfchen Giverny in der Normandie, wo Monet einst lebte und seine unsterblichen Bilder malte. Kann Marie in all der Farbenpracht und an der Seite von Jan ihre Ängste hinter sich lassen und wieder an die Liebe glauben?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Wertingen
5/5
08.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Sommerfarben in der Stadt der Liebe
Die Autorin, die hier unter einem Pseudonym schreibt, aber viele Bücher unter ihrm Namen Anne Stern veröffentlicht hat, führt uns mit diesem zweiten Band wieder zu einem Sommer in Paris. Hier begegnen wir alten Bekannten, Cafes und Restaurants im Quarier Latin. Marie Michel, eine junge Kunststudentin, hängt an ihrer Doktorarbeit, sie kommt einfach nicht weiter. Außerdem leidet sie unheimlich darunter, dass ihr Freund Antoine sie verlassen hat und nach New York ist. Zum Trosst hat sie nur ihren Kater und ihre Mitbewohnerin Thanh, die sie immer wieder aufzuheitern versucht. Um Geld zu verdienen, bietet Marie Führungen im Museum über Monet an. Und dann ist da dieses deutsche Schulklasse, deren Lehrer Jan mit Marie eine Diskussion über Monet und den Seerosen anfängt. Durch Zufall treffen sich die beiden später wieder und sie sind sich sympathisch, verlieben sich ineinander. Sehr bezaubernd und eindrucksvoll wird auch der Ausflug nach Giverny beschrieben. Dann steht plötzlich Antonie wieder vor der Tür und Jan reist Hals über Kopf ab. Wie wird die Geschichte enden? Die Autorin führt uns ins sommerliche Paris, die Seine leuchtet im Abendlicht, es duftet nach süßtem Gebäck, man spürt den Flair und die leichte Lebensart der Pariser. Elegante Damen bevölkern die Straßen. Im Text sind immer wieder liebevoll französische Ausdrücke eingewebt. Ein Wohlfühlbuch, bei dem man mit Marie liebt und leidet und man Sehnsucht nach dem Eiffelturm, nach dem Louvre hat, nach den Künstlern auf der Straße. Wir können bei der Beschreibung der Bilder von Monet deren Farbenprecht, deren Leichtigkeit verspüren und lassen uns gefangen nehmen von den Bildern, die uns das Kopfkino vorspielt. Das Cover ist leuchtend rot mit lila Blüten und auch Maries Fahrrad ist zu sehen.
Gina1627
5/5
13.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein atmosphärischer Wohlfühlro…
Ein atmosphärischer Wohlfühlroman! Wer locker, leichte und atmosphärische Lesestunden sucht, ist mit dem Roman „Sommerfarben in der Stadt der Liebe“ von Lily Martin bestens bedient. Ich liebe die fesselnde, bildliche und mitunter poetische Erzählweise der Autorin, mit der sie mich auch schon oft in ihren Anne Stern Büchern um die Berliner Hebamme Hulda Gold begeistert hat. In diesem Roman spielt das Flair von Paris, das Savoir Vivre, die Vielfalt der Liebe und der begnadete Künstler Monet eine wichtige Rolle. Von der ersten Minute an hatte ich Kopfkino, konnte mich an die Schauplätze der faszinierenden Stadt wegträumen, bei denen ich viele Déjà-Vus hatte und die Empfindungen der dort lebenden Menschen und Besucher spüren, die mir einen kleinen Einblick in ihre Seele, ihre Träume und ihre Zukunftsängste gewährt haben. Was verbindet Marie, die Doktorandin für Kunstgeschichte, den Lehrer Jan, den Delikatessenhändler Nadim, die Blumenhändlerin Liliane, den Lebkuchenbäcker Pierre, die Friseuse Madelaine und noch so viele weitere Figuren im Roman? Das Schicksal hat sie in Paris zusammengeführt und Lilly Martin stellt sie im Laufe ihrer Geschichte vor so manche Herausforderungen in denen es um Liebe, Freundschaft, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Eifersucht, Sorgen und Ängste, Missverständnisse, Mut und das Überwinden von Grenzen und Hindernissen geht. Die von ihr liebevoll erschaffenen Charaktere offenbaren dabei ihre lebendige und authentische Vielschichtigkeit und zeigen auf wie bunt, lebenswert, aufregend und manchmal auch schwierig das Leben sein kann. Originell fand ich es, dass die Autorin sich selber auch eine kleine Statistenrolle ins Buch geschrieben hat. Mein Fazit: „Sommerfarben in der Stadt der Liebe“ war für mich ein schöner Wohlfühlroman, der mich gut unterhalten hat! Sehr gerne vergebe ich hierfür eine Leseempfehlung und verdiente 4,5 Sterne.
Dreamworx
aus Berlin
5/5
09.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Farbe ist meine tägliche Obsession, Freude und Qual. - Claude Monet
Kunststudentin Marie lebt in Paris, der Stadt der Liebe, und konzentriert sich seit langer Zeit im Café Lola nur auf ihre Doktorarbeit über Claude Monet, die von der Fertigstellung noch weit entfernt ist. Doch der Liebe möchte Marie aufgrund der Enttäuschung mit Ex-Freund Antoine keine weitere Chance geben, da ist jede Ablenkung willkommen. Nebenbei arbeitet Marie aushilfsweise als Führerin in der Orangerie, wo sie bei einem Schülerrundgang auf den deutschen Lehrer Jan trifft, mit dem sie augenscheinlich die Liebe zu Monet teilt. Als sie Jan aus der Misere hilft, schlägt er ihr als Dankeschön einen Ausflug zu Monets Wohnhaus in der Normandie vor. Was Marie nicht weiß: auch Jan hat eine Enttäuschung hinter sich und wagt kaum, die Liebe wieder in sein Leben zu lassen. Während des Ausflugs nach Giverny öffnen sich behutsam die Herzen von Jan und Marie, die Funken zwischen den beiden springen hin und her. Doch kaum zurück in Paris, steht Maries Ex Antoine auf der Matte und will zu ihr zurückkehren. Wie wird Marie sich entscheiden?
Lily Martin hat mit „Sommerfarben in der Stadt der Liebe“ den zweiten Band ihrer wunderschönen Paris-Reihe vorgelegt, der dem ersten Roman in punkto liebenswerten französischen Savoir vivre, Romantik, Herzschmerz und feingezeichneten Charakteren in nichts nachsteht. Der flüssig-leichte, atmosphärische und farbenfrohe Erzählstil lädt den Leser in die eindrucksvolle französische Metropole Paris ein, wo Liebe neben Tragik anscheinend immer in der Luft liegt. Als unsichtbarer Schatten mischt der Leser sich unter die Protagonisten, wobei er seine Aufmerksamkeit vor allem auf Marie und Jan richtet, deren Gedanken- und Gefühlswelt in sich aufsaugt und ihr Schicksal nur zu gern verfolgt. Einsame enttäuschte Herzen pochen in Marie und Jan, doch während er sich als Lehrer mit seinen Schülern umgibt, muss sich die eher schüchterne Marie unter die Leute zwingen. Am liebsten sitzt sie im Café Lola von Nachbarn umgeben und feilt an ihrer Doktorarbeit, die nicht fertig werden will, da der zündende Gedanke fehlt. Jan macht derweil mit seinen Schülern Paris unsicher und teilt sein Wissen über die französische Lebensart, da er schon einmal in Frankreich gelebt hat. Das Aufeinanderprallen von Jan und Marie ist zufällig, doch schicksalshaft, denn beide teilen die Liebe zur Kunst und Monet. Die Verletzlichkeit der beiden wird immer wieder durch kleine Rückzieher deutlich, wo sie sich wieder in ihr Schneckenhaus verkriechen, um dann erneut einen größeren Schritt hinaus zu wagen. Die Autorin versteht es wunderbar, die Gefühle ihrer Protagonisten mit Streifzügen durch das atmosphärische Paris zu verbinden: die Begegnung der beiden vor der Kulisse eines der größten Impressionisten der Welt oder das malerische Giverny für den Ausflug, bei dem die Funken sprühen. Während der Leser die Charaktere nicht aus den Augen lässt, verliebt er sich immer wieder aufs Neue in Paris und schwebt von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt das Gefühlsbarometer rauf und runter.
Die Charaktere sprühen vor Lebendigkeit und nehmen den Leser sofort als Teil von ihnen in die Mitte. Marie ist eine zurückhaltende, eher schüchterne Frau, der es an Entscheidungsfreudigkeit mangelt, innerlich tief verletzt und verunsichert. Gleichzeitig ist sie hilfsbereit, freundlich und lässt ihre Freunde nicht im Stich. Jan ist ein liebenswerter Mann, der seine Schüler auf Augenhöhe behandelt. Auch er ist in Liebesdingen unsicher und wagt sich gerade erst wieder aufs Parkett. Ebenso lassen bereits liebgewonnene Charaktere wie Fabien oder die alternde Operndiva das Leserherz höher schlagen und geben ihm das Gefühl, daheim unter alten Freunden zu sein.
„Sommerfarben in der Stadt der Liebe“ treffen mit liebenswerten Charakteren, Liebeskummer, Romantik und ganz viel französischem Savoir vivre mitten in die Seele des Lesers, der nicht nur eine zauberhafte Auszeit vom Alltag genießen darf, sondern sich auch selbst ein Stück weit in den Protagonisten wiederfindet. Absolute Leseempfehlung – einfach wunderschön!!!
Dreamworx
aus Berlin
5/5
09.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Farbe ist meine tägliche…
Farbe ist meine tägliche Obsession, Freude und Qual. - Claude Monet Kunststudentin Marie lebt in Paris, der Stadt der Liebe, und konzentriert sich seit langer Zeit im Café Lola nur auf ihre Doktorarbeit über Claude Monet, die von der Fertigstellung noch weit entfernt ist. Doch der Liebe möchte Marie aufgrund der Enttäuschung mit Ex-Freund Antoine keine weitere Chance geben, da ist jede Ablenkung willkommen. Nebenbei arbeitet Marie aushilfsweise als Führerin in der Orangerie, wo sie bei einem Schülerrundgang auf den deutschen Lehrer Jan trifft, mit dem sie augenscheinlich die Liebe zu Monet teilt. Als sie Jan aus der Misere hilft, schlägt er ihr als Dankeschön einen Ausflug zu Monets Wohnhaus in der Normandie vor. Was Marie nicht weiß: auch Jan hat eine Enttäuschung hinter sich und wagt kaum, die Liebe wieder in sein Leben zu lassen. Während des Ausflugs nach Giverny öffnen sich behutsam die Herzen von Jan und Marie, die Funken zwischen den beiden springen hin und her. Doch kaum zurück in Paris, steht Maries Ex Antoine auf der Matte und will zu ihr zurückkehren. Wie wird Marie sich entscheiden? Lily Martin hat mit „Sommerfarben in der Stadt der Liebe“ den zweiten Band ihrer wunderschönen Paris-Reihe vorgelegt, der dem ersten Roman in punkto liebenswerten französischen Savoir vivre, Romantik, Herzschmerz und feingezeichneten Charakteren in nichts nachsteht. Der flüssig-leichte, atmosphärische und farbenfrohe Erzählstil lädt den Leser in die eindrucksvolle französische Metropole Paris ein, wo Liebe neben Tragik anscheinend immer in der Luft liegt. Als unsichtbarer Schatten mischt der Leser sich unter die Protagonisten, wobei er seine Aufmerksamkeit vor allem auf Marie und Jan richtet, deren Gedanken- und Gefühlswelt in sich aufsaugt und ihr Schicksal nur zu gern verfolgt. Einsame enttäuschte Herzen pochen in Marie und Jan, doch während er sich als Lehrer mit seinen Schülern umgibt, muss sich die eher schüchterne Marie unter die Leute zwingen. Am liebsten sitzt sie im Café Lola von Nachbarn umgeben und feilt an ihrer Doktorarbeit, die nicht fertig werden will, da der zündende Gedanke fehlt. Jan macht derweil mit seinen Schülern Paris unsicher und teilt sein Wissen über die französische Lebensart, da er schon einmal in Frankreich gelebt hat. Das Aufeinanderprallen von Jan und Marie ist zufällig, doch schicksalshaft, denn beide teilen die Liebe zur Kunst und Monet. Die Verletzlichkeit der beiden wird immer wieder durch kleine Rückzieher deutlich, wo sie sich wieder in ihr Schneckenhaus verkriechen, um dann erneut einen größeren Schritt hinaus zu wagen. Die Autorin versteht es wunderbar, die Gefühle ihrer Protagonisten mit Streifzügen durch das atmosphärische Paris zu verbinden: die Begegnung der beiden vor der Kulisse eines der größten Impressionisten der Welt oder das malerische Giverny für den Ausflug, bei dem die Funken sprühen. Während der Leser die Charaktere nicht aus den Augen lässt, verliebt er sich immer wieder aufs Neue in Paris und schwebt von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt das Gefühlsbarometer rauf und runter. Die Charaktere sprühen vor Lebendigkeit und nehmen den Leser sofort als Teil von ihnen in die Mitte. Marie ist eine zurückhaltende, eher schüchterne Frau, der es an Entscheidungsfreudigkeit mangelt, innerlich tief verletzt und verunsichert. Gleichzeitig ist sie hilfsbereit, freundlich und lässt ihre Freunde nicht im Stich. Jan ist ein liebenswerter Mann, der seine Schüler auf Augenhöhe behandelt. Auch er ist in Liebesdingen unsicher und wagt sich gerade erst wieder aufs Parkett. Ebenso lassen bereits liebgewonnene Charaktere wie Fabien oder die alternde Operndiva das Leserherz höher schlagen und geben ihm das Gefühl, daheim unter alten Freunden zu sein. „Sommerfarben in der Stadt der Liebe“ treffen mit liebenswerten Charakteren, Liebeskummer, Romantik und ganz viel französischem Savoir vivre mitten in die Seele des Lesers, der nicht nur eine zauberhafte Auszeit vom Alltag genießen darf, sondern sich auch selbst ein Stück weit in den Protagonisten wiederfindet. Absolute Leseempfehlung – einfach wunderschön!!!
franzys_leseecke
aus Waldsassen
5/5
11.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Toller Sommerroman
Die Autorin Anne Stern schreibt hier unter ihrem Pseudonym eine wunderbare, romantische Liebesgeschichte, die natürlich in Paris, in der Stadt der Liebe, passiert. Marie wurde vor einiger Zeit von ihrem Exfreund einfach abserviert und zweifelt seitdem an der Liebe. Noch dazu kommt, dass sie seit Ewigkeiten an ihrer Doktorarbeit über Claude Monet festhängt und sie einfach nicht abschließen kann. Um sich ihr Leben in Paris halbwegs finanzieren zu können, gibt sie Führungen im Museum. Natürlich in dem Museum wo Claude Monets berühmte "Seerosen" ausgestellt sind. Bei einer diesen Führungen lernt sie den deutschen Lehrer Jan kennen, der ebenfalls die Kunst liebt. Zufällig treffen sich die beiden später erneut und nicht nur die gemeinsame Leidenschaft zur Kunst verbindet sie... Ob das was werden könnte?
Das Buch steckt voller Überraschungen und ist sehr gut geschrieben. Die Liebe zur Kunst wird deutlich hervorgehoben und, was das Buch für mich auch ganz besonders gemacht hat, ist, dass ab und zu Kapitel aus der Sicht von Nebencharakteren geschrieben wurden. Diese haben sich von der Haupthandlung abgesetzt, sodass man nochmal Einblicke in andere Gedanken von Stadtbewohnern bekommen hat, wobei sich alles am Ende zusammenfindet. Die Liebesgeschichte ist außergewöhnlich beschrieben und hat mir sehr viel Spaß bereitet. Es war durchwegs spannend, denn die zarte Liebesbeziehung hat sich ganz sachte entwickelt. Paris wurde sehr bildlich beschrieben, sodass man sich die Wege und Orte gut vorstellen konnte. Marie und Jan waren sehr sympathische Protagonisten und ich konnte beide sehr gut leiden.
Ganz toll fand ich auch, dass man als Leser sehr viele interessante Fakten über Claude Monet bekommt. Mehrmals habe ich Google um die genannten Bilder bemüht, um noch näher in die Geschichte eintauchen zu können.
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