Wir alle brauchen Bücher in unserem Leben - nicht nur, um in fremde Welten abzutauchen, sondern auch, um uns zwischen den Buchseiten zu verlieren - und dort vielleicht sogar die Liebe zwischen den Zeilen zu finden ... In dieser Anthologie erwarten dich besondere Begegnungen, die am Ende immer eins gemeinsam haben: die Liebe zu Büchern. Die Geschichten der Autor*innen nehmen dich mit auf eine Reise zu besonderen Buchclubs, magischen Bibliotheken und einem Bücherbus, dessen Geschichten eine ganze Stadt verzaubert. Dich erwarten außerdem handgeschriebene Notizen zwischen verstaubten Buchseiten, neu entfachte Liebe, heimliche Küsse und Verbindungen, die selbst Jahre und Realitäten überstehen: Überall steckt Liebe zwischen den Zeilen. Romantisch, spicy oder mit einem Hauch Fantasy! Der Erlös aller verkauften Exemplare wird an Fairchance gespendet, einer Stiftung zur Sprachförderung.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Lea S. P.
aus Cunewalde
5/5
07.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Storys with and over Books
Was verbindet sowohl uns als auch die Kurzgeschichten in dieser wundervollen Anthologie? Genau. Die Liebe zu Büchern. Eigentlich lese ich Kurzgeschichten nicht so gerne, weil mir da immer etwas immer fehlt. Doch als ich den Klappentext von "Love between the Pages" gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. In diesem Buch findet man eine Sammlung von Kurzgeschichten, wo jede davon das Thema Bücher, das Lesen oder auch das Thema Schreiben beinhaltet. Ob es eins der Hauptthema war oder ein wichtiges Element. Doch in jeder einzelnen Geschichte steckt die Liebe zu Büchern. Und ich fand es so toll auf wie viele verschiedene Art und Weisen das umgesetzt wurde. Welche Rolle etwas für die Charaktere spielte. Die Geschichten hier empfand ich hier auch nicht zu kurz und mir fehlte auch nichts (auch wenn ich genauso gerne noch mehr von einigen Geschichten gelesen hätte), was bei Kurzgeschichten sonst für mich der Fall ist. Sie waren einfach ruhig und schön. In der ein oder anderen gab es etwas emotionales, aber dennoch gab es in keiner großes Drama. Ich habe mich beim lesen einfach so wohl gefühlt. Diese Anthologie war einfach toll und davon kann es sehr gerne mehr geben. Danke an alle Autor:innen!
Eine absolute Empfehlung!
Jennifer Rouget
5/5
11.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Leseempfehlung
Ich bin ein Fan von Anthologien - einfach mal zwischendurch eine kurze Geschichte lesen, um dem Alltag zu entfliehen. Aber schafft man es in einem paar wenigen Seiten eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen? Eine Geschichte zu erzählen?
Bei „love between the pages“ ist es fast allen Autoren für mich gelungen. Bei solch einer Vielzahl an Geschichten erwarte ich allerdings auch nie, dass jede für mich ein Highlight ist. Dafür kann ich sagen, dass mir alle Storys gefallen haben. Wahrscheinlich lag es auch an dem übergeordneten Thema der Liebe zu Büchern. Es ist erstaunlich, wie jede/r Autor/in dies für sich umgesetzt hat. Zusätzlich finde ich es schön, dass der Erlös gespendet wird.
Daher bekommen die Romance-Geschichten eine Leseempfehlung von mir.
Katja
aus Hünstetten
4/5
07.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Liebe zwischen Buchseiten
Dass Kurzgeschichten immer schnell gehen müssen, ist ja kein Geheimnis. Aber dennoch schaffen es die Autor*innen hier, die Geschichte trotzdem in Gänze zu erzählen, damit man als Lesende das Gefühl hat, nichts zu verpassen. Naja, zumindest die meisten .
Ich hab mich lange gewundert, warum die Geschichten oft sehr ähnlich sind und die Idee, Nachrichten in Büchern oder über Bücher zu versenden, bei allen so präsent ist, bis ich kapiert hab, dass das vermutlich die Vorgabe der Ausschreibung war. So macht auch der Titel Sinn.
So hat es dann doppelt Spaß gemacht, die Geschichten zu lesen und die Interpretationen der Autor*innen zu entdecken.
Ein kurzer Einblick in alle Storys:
"Zusammen schreibt man weniger allein" von Sina Puck: Zwei Autor*innen mit Schreibblockade, die zusammenarbeiten müssen. Mega Story, bis auf den Schluss. Nach dem Ende hätte es gut sein dürfen. Das danach hat mir nicht gefallen, das war zuviel. Aber sonst war das echt eine schöne Sache.
"Randnotiz" von Matti Laaksonen: Blind Date mal anders... Oder: Mutausbruch will belohnt werden. Hach, was für eine süße Geschichte. Habe die Struggel sehr gefühlt, sich auf diese besondere Einladung einzulassen.
"Das Märchen im Scherbenspiegellicht" von Melanie Bottke: eine ganz besondere Freundschaft von früher bis heute. Gut geschrieben, aber leider hat mich die Geschichte mehr verwirrt als begeistert. Die Idee selbst ist toll, die Abenteuer der Kids fand ich süß. Aber trotzdem ist hier der Funke nicht übergesprungen.
"A dream is a dream" von Lisa F. Olsen: Auf den Spuren der Vergangenheit treffen sich zwei verwandte Seelen für einen kurzen Augenblick. Ich liebe ja Lisas Schreibstil. Aber irgendwie war mir diese Geschichte ein bisschen too much. Ich weiß auch nicht so genau. Irgendwann nach Schließung der Bibliothek hat sie mich leider verloren.
"Sturmhoch" von Karla Eklund: Roadtrip auf der Suche nach dem Ende. Diese Geschichte war Zucker! Tolle Idee, richtig gut umgesetzt mit ganz viel Authentizität. Mochte ich sehr.
"Omnia" von Amelie Albrecht: Namenlos, Geschichtslos, aber zufrieden. Die Geschichte zweier Menschen, die alles haben um glücklich zu sein und sich doch fragen, wer sie sind.
Bis zum Ende hatte mich die Geschichte völlig in den Bann gezogen. Die Suche nach dem eigenen selbst. Spannend. Das Ende kam mir zu abrupt, zu überstürzt, ohne mich darauf vorzubereiten. Dafür war ich tatsächlich noch nicht bereit.
"Niemals allein" von Carmen Stenger: die feine Gesellschaft, eine Liebe, die nicht sein darf, ein Leben für den Schein.
Eine zauberhafte Geschichte. Auch wenn wir in der Gesellschaft immer noch nicht 100% da angekommen sind, wo wir hin müssen, bin ich froh, dass wir aufgeschlossener sind und auch Frauen etwas zu sagen haben. Und dass jede*r lieben kann, wen er/sie möchte. Die Geschichte lässt mich mit einem Kloß im Hals zurück. Großartig geschrieben.
"Written in Love" von D.C. Odesza: Geheime Botschaften in Büchern und das Warten auf mehr.
Die Idee der Geschichte ist ganz süß. Den Schreibstil mochte ich tatsächlich nicht so gern. Das war mir zu viel des Guten. Hat mich also insgesamt nicht umgehauen.
"Auf der ersten Seite des Herzens" von Phillippa Penn: Ein untreuer Partner, eine Zugfahrt nach Italien und eine Erinnerung, die einiges durcheinander bringt.
Hach, ich liebe Geschichten im Zug. Und ich liebe Phillippas Schreibstil. Ich find zwar den Titel der KG nicht so 100% gelungen, den Inhalt dafür umso mehr.
"Liebesschwüre, Geheimnisse und verlorene Kinder" von Jutta Kröpfl: Peter Pan und Wendy, eine Liebesgeschichte.
Oh wow, wie schön bitte ist diese Geschichte? Traurig und zauberhaft zugleich. Ein Versprechen, niemals die Hoffnung aufzugeben.
"3650 Tage" von Katharina Licht: ein Countdown, ein Gedicht und ein Wiedersehen, das zeigt, dass nicht nur Worte heilen können.
Das war toll. Hach. Schmerzhaft, aber toll. Wie schwer es ist zu vertrauen und wie leicht es sein kann, wenn die richtigen Personen in der Nähe sind.
"The notes we leave behind" von Nadja Kasolowsky: ein unpopuläres Thema für die Bachelorarbeit und eine unerwartete Hilfe.
Ich versuche mir vorzustellen, wie das Buch am Ende aussah. Süß geschrieben.
"Zwischen den Zeilen" von Mathilde Linnenberg: eine Liebe, die durch den Krieg getrennt wurde. Und Oscar Wild, der es vielleicht schafft, sie wieder zu vereinen.
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Die Protagonisten waren sympathisch. Der Schreibstil war mir etwas zu locker für die Zeit der Geschichte, aber konnte mich unterhalten.
"My Last chance" von Laura Willund: was wird aus Freundschaft, wenn sich das Leben verändert. Und was ist, wenn da mehr ist?
Eine süße kleine Geschichte ohne große Überraschungen, aber gut geschrieben. Hab ich gern gelesen.
"Anton und Milly" von Jana Sandrine: eine besondere Brieffreundschaft, ein offenes Ende und die Frage nach dem Warum.
Nach all den Geschichten von Geschichten und Briefen in Geschichten wünsche ich mir jetzt auch eine solche Verbindung. Toll. Aber was es mit dem Hausmeister auf sich hat, wüsste ich noch gern.
"Schmetterlinge im Buch" von Sarah Saxx: Der schwierige erste Schritt... Und eine gute Idee!
Ich versteh die beiden Protagonisten wirklich gut. Den ersten Schritt zu machen ist echt immer schwierig, vorallem, wenn man mit Unsicherheiten zu kämpfen hat. Die beiden haben das aber sehr gut gelöst.
"Library love letters" von Eva Bolsani: eine unerwiderte Schwärmerei, eine ungeahnte Anziehung und ein Versprechen, das Tempo des anderen zu respektieren.
Wieder eine Botschaft in Büchern. Leider hat mich diese Geschichte nicht wirklich erreicht. Für mich leider zu wenig, um sie zu fühlen.
"Liebe kennt keine Ausleihfrist" von Lotta Fjordholm: mit dem Bücherbus durch Finnland, um tolle Geschichten zu empfehlen und spannende Menschen kennenzulernen.
Die Idee vom Bücherbus find ich klasse. Das hat Spaß gemacht. Die ersten Zusammentreffen der beiden Protas fand ich auch echt süß, aber hier fehlt mir eindeutig ein bisschen Kontext.
Alles in allem eine wirklich schöne Anthologie mit tollen Geschichten fürs Herz.
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