Produktbild: Der Silberriese

Der Silberriese

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/3,2 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2815-5

Beschreibung

Rezension

»Ein sehr rührendes, menschliches und liebevolles Buch. Klar geschrieben und ohne Sentimentalität.« Elke Heidenreich, WDR 4 Bücher ("WDR 4")
»Andreas Moster hat ein ruhiges, feinfühliges Buch über die Einsamkeit eines verlassenen Mannes, die Hilflosigkeit eines alleinerziehenden Vaters und die tiefe Liebe zu seinem Kind geschrieben, die ihn das alles ertragen lässt.« Elke Heidenreich, Kölner Stadt-Anzeiger ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Man wird hineingezogen in eine fremde Welt, stürzt schon am Anfang atemlos mit den Protagonisten auf die Zuschauertribüne und bleibt am Ende erschöpft, aber glücklich auf der Tartanbahn liegen.« Frauke Thees, Evangelischer Buchberater ("Der evangelische Buchberater")
»Andreas Moster besitzt eine überaus feine Beobachtungsgabe, und er hat die Fähigkeit, auch komplizierte Beziehungsverstrickungen in einer ruhigen, schnörkellosen Sprache zu beschreiben, die seinen Büchern eine Kraft und eine Tiefe verleihen, sodass man jeden seiner Romane nur schwer aus der Hand legen kann, bevor man ihn zu Ende gelesen hat.« Kerstin Bachtler, SWR Kultur ("SWR Kultur")
» ›Der Silberriese‹ ist ein nahegehender Roman über eine fragile Beziehung von Vater und Tochter, aber auch über einen sehr fragilen Mann. Eine olympische Medaille bekommt man für den Alltag nicht, man kann Perfektion nicht trainieren. Dass Andreas Moster darüber so intim, zugleich aber auch unterhaltsam erzählt, ist eine ziemlich sportliche Leistung.« Danny Marques Marçalo, NDR Kultur ‚NDR Buch des Monats August‘ ("NDR Kultur")
»Ein gelungener Wurf.« Thorsten Mack, NDR Kultur ("NDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/3,2 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2815-5

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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Toll!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 20.11.2024

Bewertungsnummer: 2345674

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER SILBERRIESE Andreas Moster Ada war vier Monate alt, als sich ihre Mutter nachts aus dem Haus schlich – Kind und Mann verließ. Sie konnte nicht mehr Mutter sein, sich mit Stillen und Herumtragen zufriedengeben. Schließlich war sie eine der besten Hürdenläuferinnen der Welt – ihre Beine wollten sich bewegen, nicht in einer Wohnung gefangen sein. Patrik bemerkte erst am Morgen, dass sie weg war. Sie ging weder ans Telefon noch beantwortete sie seine Nachrichten. Erst als seine Wut nachließ, realisierte er, dass Kara nicht wiederkommen würde. Der Zeitpunkt hätte nicht ungünstiger sein können – schließlich trainierte er für die Olympischen Spiele in Peking, und als Diskuswerfer wollte er dort Gold holen. In Athen hatte er bereits die Silbermedaille gewonnen. Doch nach ein paar Wochen wurde ihm klar, dass sich Trainingseinheiten mit einem Baby nicht vereinbaren ließen. Familie und Freunde, die ihn unterstützen konnten, hatte er nicht. Ihm blieb nichts anderes übrig, als seine Sportkarriere an den Nagel zu hängen – für Ada. Sie wurde zu seinem Ein und Alles. Jetzt ist Ada 12 Jahre alt. Wieder einmal ist sie mit ihrem Vater umgezogen, und wieder einmal versucht sie, Freunde zu finden. Schnell lernt sie ihre Klassenkameradin Carla kennen und beginnt mit ihr ein Leichtathletiktraining. Obwohl Patrik schon lange keinen Sport mehr macht, greift er kurzerhand zu seinen Laufschuhen und begleitet sie. Doch Ada versucht, sich freizulaufen, ihre eigenen Schritte zu gehen und selbstständig zu werden. Patrik hingegen kann sie nur schwer loslassen und weicht den Fragen nach ihrer Mutter aus. Andreas Moster hat hier ein wortgewandtes Vater-Tochter-Porträt geschaffen. Während ich zu Beginn des Romans noch Mitleid für Patrik empfand, ärgerte mich der überfürsorgliche Helikopter-Vater später zunehmend. Ganz geschickt baut der Autor eine immer drängendere Atmosphäre auf, die nur darauf wartet, endlich zu platzen. Das Buch konnte mich komplett in seinen Bann ziehen, und deshalb gebe ich gerne eine große Leseempfehlung. 4½/ 5

Toll!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 20.11.2024
Bewertungsnummer: 2345674
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER SILBERRIESE Andreas Moster Ada war vier Monate alt, als sich ihre Mutter nachts aus dem Haus schlich – Kind und Mann verließ. Sie konnte nicht mehr Mutter sein, sich mit Stillen und Herumtragen zufriedengeben. Schließlich war sie eine der besten Hürdenläuferinnen der Welt – ihre Beine wollten sich bewegen, nicht in einer Wohnung gefangen sein. Patrik bemerkte erst am Morgen, dass sie weg war. Sie ging weder ans Telefon noch beantwortete sie seine Nachrichten. Erst als seine Wut nachließ, realisierte er, dass Kara nicht wiederkommen würde. Der Zeitpunkt hätte nicht ungünstiger sein können – schließlich trainierte er für die Olympischen Spiele in Peking, und als Diskuswerfer wollte er dort Gold holen. In Athen hatte er bereits die Silbermedaille gewonnen. Doch nach ein paar Wochen wurde ihm klar, dass sich Trainingseinheiten mit einem Baby nicht vereinbaren ließen. Familie und Freunde, die ihn unterstützen konnten, hatte er nicht. Ihm blieb nichts anderes übrig, als seine Sportkarriere an den Nagel zu hängen – für Ada. Sie wurde zu seinem Ein und Alles. Jetzt ist Ada 12 Jahre alt. Wieder einmal ist sie mit ihrem Vater umgezogen, und wieder einmal versucht sie, Freunde zu finden. Schnell lernt sie ihre Klassenkameradin Carla kennen und beginnt mit ihr ein Leichtathletiktraining. Obwohl Patrik schon lange keinen Sport mehr macht, greift er kurzerhand zu seinen Laufschuhen und begleitet sie. Doch Ada versucht, sich freizulaufen, ihre eigenen Schritte zu gehen und selbstständig zu werden. Patrik hingegen kann sie nur schwer loslassen und weicht den Fragen nach ihrer Mutter aus. Andreas Moster hat hier ein wortgewandtes Vater-Tochter-Porträt geschaffen. Während ich zu Beginn des Romans noch Mitleid für Patrik empfand, ärgerte mich der überfürsorgliche Helikopter-Vater später zunehmend. Ganz geschickt baut der Autor eine immer drängendere Atmosphäre auf, die nur darauf wartet, endlich zu platzen. Das Buch konnte mich komplett in seinen Bann ziehen, und deshalb gebe ich gerne eine große Leseempfehlung. 4½/ 5

Dieser Silberriese bekommt…

Buch_im_Koffer am 30.08.2024

Bewertungsnummer: 2880897

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Silberriese bekommt Gold von mir! - Romane zum Thema Elternschaft gibt es häufig. Aus der Perspektive eines alleinerziehenden Vaters von den Höhen und Tiefen des Elternseins zu lesen, ist dabei eine sehr spannende Option, die in der Literatur noch viel zu selten Beachtung findet. Und übrigens nicht nur hier. “It’s the right thing for us, trust me” versichert sie ihm noch – und dann ist Kara bereits kurz nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Ada verschwunden. Zurück bleibt Patrik mit einem Säugling, für den er als Hochleistungssportler mitten im Training für Olympia noch nicht richtig bereit war. Und mit der aufkeimenden Gewissheit, dass Kara nicht mehr zurückkommen wird. Fortan versucht Patrik, der Rolle als alleinerziehender Vater gerecht zu werden und dabei seine Wünsche und Ziele für sich und sein Leben – allen voran die olympische Goldmedaille – weiter zu verfolgen. In zwei Erzählebenen begleiten wir Patrik in seinem Alltag. Da ist die nunmehr 12-jährige Ada, die das Geräteturnen für sich entdeckt hat. Ehrgeizig dieses Hobby verfolgt, zunehmend selbständiger und erwachsener wird und sich mehr und mehr vom Vater abnabelt. Und da ist dieses winzige Baby, das die Ersatzmilch nicht trinken möchte. Die auf Spielplätzen spielt. Die viel zu häufig umziehen und sich an neue Freunde und neue Umgebungen gewöhnen muss. Patrik, der Silberriese, führt ein akribisch getaktetes Leben, in dem alles seinen Platz hat. Er plant penibel, sein Körper funktioniert perfekt. Und dann tritt von einem Tag auf den anderen ein Situation ein, mit der er nicht gerechnet hat. Und die Taktung kommt aus dem Gleichgewicht. Ada wird zu seinem neuen Lebensmittelpunkt. Und damit verschiebt sich alles. Patrik lebt die Ambivalenz eines alleinerziehenden Elternteils, der den großen Erwarten an die Vaterrolle, an Liebe und Aufopferung einerseits gerecht werden möchte und andererseits sich selbst komplett zurückstellen muss. Jetzt wird Ada erwachsen und Patrik muss lernen, loszulassen. Eine Situation, die ihm sichtlich schwer fällt, immer wieder kommen Zweifel auf. Andreas Mosters dritter Roman kommt nicht mit großen, intensiven Bildern daher, wie ich es aus „Wir leben hier, seit wir geboren sind“ kenne. Und doch ist er sehr emotional, empathisch und authentisch. Er liest sich gleich dem inneren Monolog eines Mannes, der immer wieder die eine Seite gegen die andere abwägt, Gold - Silber; fitter Körper - körperlicher Verfall; richtig Handeln - Fehler machen; Adas Wünsche - seine Wünsche. Da ist keine Anklage, keine Wertung. Nur die Erwartungshaltungen an sich selbst, denen Patrik nicht, vielleicht nie, gerecht werden kann. Ein toller weil sehr ehrlicher und authentischer Roman, den alle Mütter wie auch Väter sicherlich emotional sehr gut nachempfinden können.

Dieser Silberriese bekommt…

Buch_im_Koffer am 30.08.2024
Bewertungsnummer: 2880897
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Silberriese bekommt Gold von mir! - Romane zum Thema Elternschaft gibt es häufig. Aus der Perspektive eines alleinerziehenden Vaters von den Höhen und Tiefen des Elternseins zu lesen, ist dabei eine sehr spannende Option, die in der Literatur noch viel zu selten Beachtung findet. Und übrigens nicht nur hier. “It’s the right thing for us, trust me” versichert sie ihm noch – und dann ist Kara bereits kurz nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Ada verschwunden. Zurück bleibt Patrik mit einem Säugling, für den er als Hochleistungssportler mitten im Training für Olympia noch nicht richtig bereit war. Und mit der aufkeimenden Gewissheit, dass Kara nicht mehr zurückkommen wird. Fortan versucht Patrik, der Rolle als alleinerziehender Vater gerecht zu werden und dabei seine Wünsche und Ziele für sich und sein Leben – allen voran die olympische Goldmedaille – weiter zu verfolgen. In zwei Erzählebenen begleiten wir Patrik in seinem Alltag. Da ist die nunmehr 12-jährige Ada, die das Geräteturnen für sich entdeckt hat. Ehrgeizig dieses Hobby verfolgt, zunehmend selbständiger und erwachsener wird und sich mehr und mehr vom Vater abnabelt. Und da ist dieses winzige Baby, das die Ersatzmilch nicht trinken möchte. Die auf Spielplätzen spielt. Die viel zu häufig umziehen und sich an neue Freunde und neue Umgebungen gewöhnen muss. Patrik, der Silberriese, führt ein akribisch getaktetes Leben, in dem alles seinen Platz hat. Er plant penibel, sein Körper funktioniert perfekt. Und dann tritt von einem Tag auf den anderen ein Situation ein, mit der er nicht gerechnet hat. Und die Taktung kommt aus dem Gleichgewicht. Ada wird zu seinem neuen Lebensmittelpunkt. Und damit verschiebt sich alles. Patrik lebt die Ambivalenz eines alleinerziehenden Elternteils, der den großen Erwarten an die Vaterrolle, an Liebe und Aufopferung einerseits gerecht werden möchte und andererseits sich selbst komplett zurückstellen muss. Jetzt wird Ada erwachsen und Patrik muss lernen, loszulassen. Eine Situation, die ihm sichtlich schwer fällt, immer wieder kommen Zweifel auf. Andreas Mosters dritter Roman kommt nicht mit großen, intensiven Bildern daher, wie ich es aus „Wir leben hier, seit wir geboren sind“ kenne. Und doch ist er sehr emotional, empathisch und authentisch. Er liest sich gleich dem inneren Monolog eines Mannes, der immer wieder die eine Seite gegen die andere abwägt, Gold - Silber; fitter Körper - körperlicher Verfall; richtig Handeln - Fehler machen; Adas Wünsche - seine Wünsche. Da ist keine Anklage, keine Wertung. Nur die Erwartungshaltungen an sich selbst, denen Patrik nicht, vielleicht nie, gerecht werden kann. Ein toller weil sehr ehrlicher und authentischer Roman, den alle Mütter wie auch Väter sicherlich emotional sehr gut nachempfinden können.

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