Produktbild: Hereimspaziert

Hereimspaziert Neue komische Gedichte

1

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,2/12,6/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Hellblau / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-603-9

Beschreibung

Rezension

"Immer wieder geht es in seinen Gedichten nicht nur um Witz, Komik und die Lust am Absurden. Sondern es schimmert auch leise, aber unüberseh- und -hörbar, so etwas wie Melancholie durch die Zeilen. (...) Da zeigt sich Gsella mal nicht als Satiriker, sondern vor allem als sensibler Menschenfreund und Kenner der menschlichen Stärken und Schwächen. Seine Fähigkeit, beiden Seiten in uns mit derselben Liebe und Aufmerksamkeit zu begegnen, macht seine Gedichte so besonders." Tobias Schmitz, stern.de
Elke Heidenreich empfielt Gsellas "Hereimspaziert" gleich zweimal, auf spiegel.online und im WDR4: "Diese Gedichte sind wahnsinnig lustig!" Elke Heidenreich, WDR4
"Thomas Gesllas »Hereimspaziert« und Hauck&Bauers »Cartoons zu Weihnachten« - da haben Sie schon mal zwei Treffer, mit denen Sie den Beschenkten garantiert eine Freude bereiten." Stefan Reis, Main-Echo

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,2/12,6/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Hellblau / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-603-9

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de

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Ich kannte Thomas Gsella…

VolkerM am 30.08.2024

Bewertungsnummer: 3010984

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kannte Thomas Gsella bisher nur von seinen elegant geknittelten Versen aus dem „Stern“, in perfektem Versmaß und immer mit einer witzigen Pointe am Schluss. Dass er auf noch anderen Hochzeiten tanzt, habe ich zwar geahnt (von irgendwas muss man ja leben), aber dass es so viele sind, wusste ich dann doch nicht. Von der FAZ bis zur Zeitschrift des Dresdner Seenotrettungsvereins reicht sein Netzwerk und entsprechend vielseitig ist sein Oeuvre. „Hereimspaziert“ enthält, anders als es der Untertitel suggeriert, kaum neue Gedichte, sondern solche, die bereits zwischen 2016 und 2024 irgendwo veröffentlicht wurden. Lose gruppiert in thematisch nicht ganz trennscharfen Kapiteln zeigt Gsella hier seine bemerkenswerte Sprachbeherrschung. Ich war wie gesagt durch die dichterische Kurzform im Stern geprägt, die selten mehr als 12 Zeilen hat, aber er kann auch längere Distanzen. Unter den Gedichten sind einige, die es locker mit den zeitlosen Werken eines Eugen Roth aufnehmen können. Da wo Gsella von Menschlichem und Allzumenschlichem schreibt, da wo er unpolitisch bleibt, macht das wirklich Spaß. Leider hat er einen unverkennbaren Hang zu einem unreflektierten Steinzeitkommunismus, mit ziemlich platten Angriffen gegen jede Form von unspezifiziertem „Reichtum“ und er vertritt einen moralischen Standpunkt, der nur mit einem völlig ungezügelten Sozialstaat zu realisieren ist, dessen Verantwortlichkeit Gsella auch noch auf die gesamte Welt ausdehnt. Ich habe mir wirklich die Augen gerieben, ob das noch ernst gemeint war oder schon Satire ist. Nein, Gsella meint es wirklich ernst. Das hat mir die Lektüre tatsächlich ziemlich verhagelt, denn den moralischen Überlegenheitsgestus bei gleichzeitig staatlichem Totalversagen habe ich mittlerweile gründlich satt. Da helfen mir auch nicht die vereinzelten Perlen in dichterischer Reimkultur drüber hinweg. (Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)

Ich kannte Thomas Gsella…

VolkerM am 30.08.2024
Bewertungsnummer: 3010984
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kannte Thomas Gsella bisher nur von seinen elegant geknittelten Versen aus dem „Stern“, in perfektem Versmaß und immer mit einer witzigen Pointe am Schluss. Dass er auf noch anderen Hochzeiten tanzt, habe ich zwar geahnt (von irgendwas muss man ja leben), aber dass es so viele sind, wusste ich dann doch nicht. Von der FAZ bis zur Zeitschrift des Dresdner Seenotrettungsvereins reicht sein Netzwerk und entsprechend vielseitig ist sein Oeuvre. „Hereimspaziert“ enthält, anders als es der Untertitel suggeriert, kaum neue Gedichte, sondern solche, die bereits zwischen 2016 und 2024 irgendwo veröffentlicht wurden. Lose gruppiert in thematisch nicht ganz trennscharfen Kapiteln zeigt Gsella hier seine bemerkenswerte Sprachbeherrschung. Ich war wie gesagt durch die dichterische Kurzform im Stern geprägt, die selten mehr als 12 Zeilen hat, aber er kann auch längere Distanzen. Unter den Gedichten sind einige, die es locker mit den zeitlosen Werken eines Eugen Roth aufnehmen können. Da wo Gsella von Menschlichem und Allzumenschlichem schreibt, da wo er unpolitisch bleibt, macht das wirklich Spaß. Leider hat er einen unverkennbaren Hang zu einem unreflektierten Steinzeitkommunismus, mit ziemlich platten Angriffen gegen jede Form von unspezifiziertem „Reichtum“ und er vertritt einen moralischen Standpunkt, der nur mit einem völlig ungezügelten Sozialstaat zu realisieren ist, dessen Verantwortlichkeit Gsella auch noch auf die gesamte Welt ausdehnt. Ich habe mir wirklich die Augen gerieben, ob das noch ernst gemeint war oder schon Satire ist. Nein, Gsella meint es wirklich ernst. Das hat mir die Lektüre tatsächlich ziemlich verhagelt, denn den moralischen Überlegenheitsgestus bei gleichzeitig staatlichem Totalversagen habe ich mittlerweile gründlich satt. Da helfen mir auch nicht die vereinzelten Perlen in dichterischer Reimkultur drüber hinweg. (Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)

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Hereimspaziert

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