Produktbild: Burnout mit 25?

Burnout mit 25? Junge Erwachsene zwischen Optimierungsdruck, Dauerkrisen und Zukunftsangst

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Kohlhammer Verlag

Seitenzahl

210 (Printausgabe)

Dateigröße

3502 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783170435971

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Kohlhammer Verlag

Seitenzahl

210 (Printausgabe)

Dateigröße

3502 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783170435971

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Verstehen statt antreiben

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3019069

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Besonders wertvoll ist das Buch nicht nur für Betroffene selbst oder für Fachkräfte, sondern gerade auch für Eltern junger Erwachsener. Es wird deutlich, wie sehr familiäre Erwartungen, gut gemeinte Fürsorge und leistungsorientierte Erziehungsmuster zur inneren Überforderung beitragen können. Eltern erhalten hier die Möglichkeit, die Perspektive ihrer Kinder besser zu verstehen und die eigenen Anteile kritisch zu reflektieren: Wo wird Leistung – bewusst oder unbewusst – zum Maßstab für Anerkennung? Wo wird Sicherheit an Erfolg geknüpft? Darüber hinaus macht Burnout mit 25 deutlich, dass die Erschöpfung vieler junger Erwachsener nicht losgelöst von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet werden kann. Die heutige Generation der Mitte-Zwanzigjährigen sieht sich mit einer Vielzahl ungelöster Konflikte konfrontiert: ökonomische Unsicherheit, steigende Wohnkosten, Klimakrise, politische Polarisierung und der permanente Druck zur Selbstoptimierung. Fragen der Generationengerechtigkeit ziehen sich dabei wie ein leiser, aber zentraler Subtext durch das Buch: Junge Menschen tragen die Folgen früherer Entscheidungen, ohne diese maßgeblich beeinflusst zu haben, und sollen zugleich flexibel, belastbar und erfolgreich funktionieren. Das Buch lädt Eltern dazu ein, ihre Kinder nicht weiter an Optimierungslogiken auszurichten, sondern sie emotional zu stärken: durch Verlässlichkeit, durch das Zulassen von Umwegen, durch die klare Botschaft, dass Selbstwert nicht von Noten, Abschlüssen oder beruflichem Status abhängt. In diesem Sinne ist Burnout mit 25 auch ein Plädoyer für einen neuen Generationendialog – einen, der entlastet statt antreibt und Verantwortung nicht einseitig delegiert. Insgesamt ist das Buch ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Lebensrealität junger Erwachsener und zugleich ein nachdrücklicher Appell an die ältere Generation, insbesondere an Eltern: weniger Druck, mehr Vertrauen – und mehr Bewusstsein für die gesellschaftlichen Lasten, die junge Menschen heute tragen müssen. Nur so kann Raum entstehen, in dem sie sich jenseits von Leistung als wertvoll erleben dürfen.

Verstehen statt antreiben

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3019069
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Besonders wertvoll ist das Buch nicht nur für Betroffene selbst oder für Fachkräfte, sondern gerade auch für Eltern junger Erwachsener. Es wird deutlich, wie sehr familiäre Erwartungen, gut gemeinte Fürsorge und leistungsorientierte Erziehungsmuster zur inneren Überforderung beitragen können. Eltern erhalten hier die Möglichkeit, die Perspektive ihrer Kinder besser zu verstehen und die eigenen Anteile kritisch zu reflektieren: Wo wird Leistung – bewusst oder unbewusst – zum Maßstab für Anerkennung? Wo wird Sicherheit an Erfolg geknüpft? Darüber hinaus macht Burnout mit 25 deutlich, dass die Erschöpfung vieler junger Erwachsener nicht losgelöst von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet werden kann. Die heutige Generation der Mitte-Zwanzigjährigen sieht sich mit einer Vielzahl ungelöster Konflikte konfrontiert: ökonomische Unsicherheit, steigende Wohnkosten, Klimakrise, politische Polarisierung und der permanente Druck zur Selbstoptimierung. Fragen der Generationengerechtigkeit ziehen sich dabei wie ein leiser, aber zentraler Subtext durch das Buch: Junge Menschen tragen die Folgen früherer Entscheidungen, ohne diese maßgeblich beeinflusst zu haben, und sollen zugleich flexibel, belastbar und erfolgreich funktionieren. Das Buch lädt Eltern dazu ein, ihre Kinder nicht weiter an Optimierungslogiken auszurichten, sondern sie emotional zu stärken: durch Verlässlichkeit, durch das Zulassen von Umwegen, durch die klare Botschaft, dass Selbstwert nicht von Noten, Abschlüssen oder beruflichem Status abhängt. In diesem Sinne ist Burnout mit 25 auch ein Plädoyer für einen neuen Generationendialog – einen, der entlastet statt antreibt und Verantwortung nicht einseitig delegiert. Insgesamt ist das Buch ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Lebensrealität junger Erwachsener und zugleich ein nachdrücklicher Appell an die ältere Generation, insbesondere an Eltern: weniger Druck, mehr Vertrauen – und mehr Bewusstsein für die gesellschaftlichen Lasten, die junge Menschen heute tragen müssen. Nur so kann Raum entstehen, in dem sie sich jenseits von Leistung als wertvoll erleben dürfen.

Sehr aktuell!

Bewertung am 13.11.2025

Bewertungsnummer: 2653218

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gute Recherche! Wilken verdeutlicht den großen Druck, unter dem junge Erwachsene heute stehen. Spannend und gut geschrieben. Sollten sowohl die jungen Menschen als auch deren Eltern lesen. Letztere können dadurch dann auch besser verstehen, was in ihren erwachsenen Kindern vorgeht.

Sehr aktuell!

Bewertung am 13.11.2025
Bewertungsnummer: 2653218
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gute Recherche! Wilken verdeutlicht den großen Druck, unter dem junge Erwachsene heute stehen. Spannend und gut geschrieben. Sollten sowohl die jungen Menschen als auch deren Eltern lesen. Letztere können dadurch dann auch besser verstehen, was in ihren erwachsenen Kindern vorgeht.

Kundinnen und Kunden meinen

Burnout mit 25?

von Beate Wilken

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