Produktbild: Der Herzschlag der Toten
Band 1

Der Herzschlag der Toten Historischer Kriminalroman

25

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/3,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49493-4

Beschreibung

Rezension

»›Der Herzschlag der Toten‹ ist ein spannender und im besten Sinne unterhaltsam konstruierter historischer Kriminalroman (…). Zum Schluss überrascht Ralph H. Dorweiler noch mit einem besonderen Kniff und einer weiteren Anknüpfung an historische Ereignisse.«

Produktdetails

Verkaufsrang

16485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/3,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49493-4

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Der Auftaktband für Rieker und Ahrens verlangt nach mehr

Magnolia (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.12.2025

Bewertungsnummer: 2681713

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der erste Fall für den Criminalcommissar Hermann Rieker und Johanna Ahrens, die Tochter eines Hamburger Richters, hat mich in das ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt. Eine junge Frau wird in einem abbruchreifen Kontor tot aufgefunden. Wie sich herausstellt, wurde ihr ein Messer immer wieder in den Rücken gestoßen, sie sieht aus wie durch den Fleischwolf gedreht. Rieker, der gerade zum Criminalcommissar befördert wurde, hat die Leiche in Augenschein genommen und nun will sein Vorgesetzter Criminalinspektor von Stresenbeck von ihm wissen, wie der Stand der Dinge ist. Gleichzeitig macht er ihm klar, dass er große Bedenken hat, ob er der Richtige für diesen Fall sei. Drei Tage gibt er ihm Zeit, den Mörder dingfest zu machen, allenfalls wird Commissar Breiden eingreifen. Was Rieker so gar nicht gefällt. Die Rivalität, die von Breiden ausgeht, nimmt mich sofort für Rieker ein, der von seinem Mentor und ehemaligen Vorgesetzten Kleinschmidt, der leider verstorben ist, viel gelernt hat. Johanna, die Tochter des Richters Hans Ahrens, hatte schon immer ihren eigen Kopf, zudem ist sie sehr sozial eingestellt. Heimlich betreibt sie im Gängeviertel eine Schule für Frauen, sie lehrt ihnen Lesen und Schreiben, unterrichtet sie im Rechnen, trägt zu ihrer Allgemeinbildung bei. Eine ihrer Schülerinnen ist abgängig, sie forscht nach und stellt fest, dass es sich bei der Toten im Kontor um diese Schülerin handelt. Sie meldet dies und mischt sich, sehr zum Missfallen Riekers, in seine Ermittlungen ein, dabei spielt ein Totenfotograf eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich tauche tief ein in die Totenfotografie (von der ich zugegebenermaßen nicht viel gewusst  habe), die ein letztes Andenken an die Verstorbenen war. Der Totenfotograf ist es auch, der mehr als der von der Polizei bestellte Totenarzt über die Ermordung der jungen Frau sagen kann. Auch Johannas Leben als höhere Tochter wird beleuchtet, sie hat einen Verehrer, der den Eltern sehr genehm wäre, vor allem die Mutter ist sehr angetan von ihm. Und natürlich sind es Rieker und sein ihm zur Seite gestellte Helfer, der Criminalsekretär Kracht, die mit den ihnen damals zur Verfügung stehenden Mitteln alle Hebel in Bewegung setzen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Denn wie es scheint, ist hier ein Serienmörder am Werk. Riekers Ermittlungen und Johannas Nachforschungen sind es, die im Wechsel erzählt werden, die sich annähern und gefühlt immer dann den anderen Erzählstrang aufgreifen, wenn es vor Spannung knistert. Die Polizeiarbeit ist eine dieser Zeit angepasste, die Obrigkeit hat viel Gewicht. Standesdünkel spielen auch hier mit hinein, bei Johanna und der Stellung ihres Vaters als Richter sowieso. Mit den beiden Hauptakteuren Hermann Rieker und Johanna Ahrens hat Ralf H. Dorweiler zwei Charaktere präsentiert, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die das gesellschaftliche Leben anno 1887 aufs Beste wiedergeben. Das Ende lässt auf einen neuerlichen historischen Kriminalroman hoffen, als Johanna zu Rieker eilt, um ihm von ihrem schrecklichen Verdacht zu berichten. Ich werde auch diesen Fall gespannt verfolgen.

Der Auftaktband für Rieker und Ahrens verlangt nach mehr

Magnolia (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.12.2025
Bewertungsnummer: 2681713
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der erste Fall für den Criminalcommissar Hermann Rieker und Johanna Ahrens, die Tochter eines Hamburger Richters, hat mich in das ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt. Eine junge Frau wird in einem abbruchreifen Kontor tot aufgefunden. Wie sich herausstellt, wurde ihr ein Messer immer wieder in den Rücken gestoßen, sie sieht aus wie durch den Fleischwolf gedreht. Rieker, der gerade zum Criminalcommissar befördert wurde, hat die Leiche in Augenschein genommen und nun will sein Vorgesetzter Criminalinspektor von Stresenbeck von ihm wissen, wie der Stand der Dinge ist. Gleichzeitig macht er ihm klar, dass er große Bedenken hat, ob er der Richtige für diesen Fall sei. Drei Tage gibt er ihm Zeit, den Mörder dingfest zu machen, allenfalls wird Commissar Breiden eingreifen. Was Rieker so gar nicht gefällt. Die Rivalität, die von Breiden ausgeht, nimmt mich sofort für Rieker ein, der von seinem Mentor und ehemaligen Vorgesetzten Kleinschmidt, der leider verstorben ist, viel gelernt hat. Johanna, die Tochter des Richters Hans Ahrens, hatte schon immer ihren eigen Kopf, zudem ist sie sehr sozial eingestellt. Heimlich betreibt sie im Gängeviertel eine Schule für Frauen, sie lehrt ihnen Lesen und Schreiben, unterrichtet sie im Rechnen, trägt zu ihrer Allgemeinbildung bei. Eine ihrer Schülerinnen ist abgängig, sie forscht nach und stellt fest, dass es sich bei der Toten im Kontor um diese Schülerin handelt. Sie meldet dies und mischt sich, sehr zum Missfallen Riekers, in seine Ermittlungen ein, dabei spielt ein Totenfotograf eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich tauche tief ein in die Totenfotografie (von der ich zugegebenermaßen nicht viel gewusst  habe), die ein letztes Andenken an die Verstorbenen war. Der Totenfotograf ist es auch, der mehr als der von der Polizei bestellte Totenarzt über die Ermordung der jungen Frau sagen kann. Auch Johannas Leben als höhere Tochter wird beleuchtet, sie hat einen Verehrer, der den Eltern sehr genehm wäre, vor allem die Mutter ist sehr angetan von ihm. Und natürlich sind es Rieker und sein ihm zur Seite gestellte Helfer, der Criminalsekretär Kracht, die mit den ihnen damals zur Verfügung stehenden Mitteln alle Hebel in Bewegung setzen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Denn wie es scheint, ist hier ein Serienmörder am Werk. Riekers Ermittlungen und Johannas Nachforschungen sind es, die im Wechsel erzählt werden, die sich annähern und gefühlt immer dann den anderen Erzählstrang aufgreifen, wenn es vor Spannung knistert. Die Polizeiarbeit ist eine dieser Zeit angepasste, die Obrigkeit hat viel Gewicht. Standesdünkel spielen auch hier mit hinein, bei Johanna und der Stellung ihres Vaters als Richter sowieso. Mit den beiden Hauptakteuren Hermann Rieker und Johanna Ahrens hat Ralf H. Dorweiler zwei Charaktere präsentiert, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die das gesellschaftliche Leben anno 1887 aufs Beste wiedergeben. Das Ende lässt auf einen neuerlichen historischen Kriminalroman hoffen, als Johanna zu Rieker eilt, um ihm von ihrem schrecklichen Verdacht zu berichten. Ich werde auch diesen Fall gespannt verfolgen.

Tief im Gängeviertel

Carmen Vicari aus Dossenheim am 14.08.2025

Bewertungsnummer: 2566829

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hamburg 1887: In einem verlassenen Kontor wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Noch weit keiner, um wen es sich dabei handelt. Eins ist jedoch gewiss, die junge Frau wurde durch zahlreiche Messerstiche in den Rücken getötet. Für den frischgebackenen Criminalcommissar Hermann Rieker wird dieser Fall zur Bewährungsprobe. Kann er sich bewähren und den Fall tatsächlich in der ihm vorgegebenen Zeit lösen? Bei seinen Ermittlungen stößt er auf die Tochter eines Richters, ohne zunächst zu ahnen, wen er da vor sich hat. Auch wenn Johanna Ahrens ihm immer wieder in die Quere kommt bei seinen Ermittlungen, trägt sie doch zum Fortgang bei. Gerade als sich die Schlinge um einen Verdächtigen zuziehen will, geschieht ein weiterer Mord, der alle Ergebnisse in Frage stellt. Der Autor Ralf H. Dorweiler wechselte von Schwarzwaldkrimis über historische Romane hin zum historischen Kriminalroman, in dem sich beide Genres vereinen. Ich habe ihn erst mit seinen historischen Romanen kennen- und schätzen gelernt. Dieses Buch ist jedoch gänzlich anders als die bisherigen. Ralf H. Dorweiler nahm mich dieses Mal mit nach Hamburg ins 19. Jahrhundert. Johanna Ahrens, eine Tochter aus gutem Hause, möchte etwas aktiv für die Frauen tun und unterrichtet daher heimlich in einer von ihr gegründeten Schule im Gängeviertel Hamburgs. Der Zufall will es, dass sie dabei die junge Frau kennenlernt, die schließlich ermordet in einem verlassenen Kontor aufgefunden wird. Aber nicht nur Johannas Sichtweise durfte ich verfolgen, auch dem frischgebackenen Criminalcommissar, der sich hochgearbeitet hat und bei manchem auf Gegenwind stößt, durfte ich über die Schulter blicken. Beide Sichtweisen ließen mich nicht nur Teil an den Ermittlungen haben, sondern gaben mir auch noch zusätzlich Einblicke in die Ermittlungsarbeiten, das Leben in den Gängevierteln in Hamburg und nicht zuletzt recht ausführlich in die Arbeit von Totenfotografen. Der Fall gestaltete sich dabei sehr verzwickt und auch wenn man meinte, man kenne die Lösung, fehlten einem dann doch die Beweise. Ralf H. Dorweiler versteht es, einen Spannungsbogen nicht nur aufzubauen und ihn zu halten, sondern er treibt ihn gegen Ende sogar immer noch höher und lässt den Fall zwar enden, jedoch bietet mit einem Cliffhanger die Aussicht, auf eine Fortsetzung. Tatsächlich wird es dieses Jahr im November ein Wiedersehen mit Johanna und Hermann geben. Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mich ins 19. Jahrhundert nach Hamburg entführte, mir die Gängeviertel und das dortige Leben zeigte und mir Einblicke gab in die Arbeit eines Totenfotografen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Tief im Gängeviertel

Carmen Vicari aus Dossenheim am 14.08.2025
Bewertungsnummer: 2566829
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hamburg 1887: In einem verlassenen Kontor wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Noch weit keiner, um wen es sich dabei handelt. Eins ist jedoch gewiss, die junge Frau wurde durch zahlreiche Messerstiche in den Rücken getötet. Für den frischgebackenen Criminalcommissar Hermann Rieker wird dieser Fall zur Bewährungsprobe. Kann er sich bewähren und den Fall tatsächlich in der ihm vorgegebenen Zeit lösen? Bei seinen Ermittlungen stößt er auf die Tochter eines Richters, ohne zunächst zu ahnen, wen er da vor sich hat. Auch wenn Johanna Ahrens ihm immer wieder in die Quere kommt bei seinen Ermittlungen, trägt sie doch zum Fortgang bei. Gerade als sich die Schlinge um einen Verdächtigen zuziehen will, geschieht ein weiterer Mord, der alle Ergebnisse in Frage stellt. Der Autor Ralf H. Dorweiler wechselte von Schwarzwaldkrimis über historische Romane hin zum historischen Kriminalroman, in dem sich beide Genres vereinen. Ich habe ihn erst mit seinen historischen Romanen kennen- und schätzen gelernt. Dieses Buch ist jedoch gänzlich anders als die bisherigen. Ralf H. Dorweiler nahm mich dieses Mal mit nach Hamburg ins 19. Jahrhundert. Johanna Ahrens, eine Tochter aus gutem Hause, möchte etwas aktiv für die Frauen tun und unterrichtet daher heimlich in einer von ihr gegründeten Schule im Gängeviertel Hamburgs. Der Zufall will es, dass sie dabei die junge Frau kennenlernt, die schließlich ermordet in einem verlassenen Kontor aufgefunden wird. Aber nicht nur Johannas Sichtweise durfte ich verfolgen, auch dem frischgebackenen Criminalcommissar, der sich hochgearbeitet hat und bei manchem auf Gegenwind stößt, durfte ich über die Schulter blicken. Beide Sichtweisen ließen mich nicht nur Teil an den Ermittlungen haben, sondern gaben mir auch noch zusätzlich Einblicke in die Ermittlungsarbeiten, das Leben in den Gängevierteln in Hamburg und nicht zuletzt recht ausführlich in die Arbeit von Totenfotografen. Der Fall gestaltete sich dabei sehr verzwickt und auch wenn man meinte, man kenne die Lösung, fehlten einem dann doch die Beweise. Ralf H. Dorweiler versteht es, einen Spannungsbogen nicht nur aufzubauen und ihn zu halten, sondern er treibt ihn gegen Ende sogar immer noch höher und lässt den Fall zwar enden, jedoch bietet mit einem Cliffhanger die Aussicht, auf eine Fortsetzung. Tatsächlich wird es dieses Jahr im November ein Wiedersehen mit Johanna und Hermann geben. Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mich ins 19. Jahrhundert nach Hamburg entführte, mir die Gängeviertel und das dortige Leben zeigte und mir Einblicke gab in die Arbeit eines Totenfotografen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

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Der Herzschlag der Toten

von Ralf H. Dorweiler

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