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Trauriger Tiger »Ein erschütternd eindringliches und wichtiges Buch.« Elke Heidenreich | Die literarische Sensation aus Frankreich, ausgezeichnet mit sechs Literaturpreisen

17

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/3 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Triste Tigre

Übersetzt von

Michaela Messner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28422-6

Beschreibung

Rezension

Ein erschütternd eindringliches und wichtiges Buch. ("Spiegel online")
Das Buch berührt tief, es rüttelt wach. Das, was hässlich und unsichtbar war, stellt Neige Sinno nun ins Licht. Wegsehen? Unmöglich. ("Mittelbayerische Zeitung")
Neige Sinnos kluges Buch ›Trauriger Tiger‹ ist ein Zeichen der Wiederaneignung des Mundes, der Sprache, eines sicheren Raumes, in dem sie so über ihre Geschichte reden kann, wie es ihr gefällt. ("Ö1, Ex Libris")
›Trauriger Tiger‹ zielt direkt ins Herz und hat das Zeug, zu einem Klassiker der Enthüllungsliteratur zu werden. ("Der Tagesspiegel")
Ihr Buch ist einzigartig. Brilliant geschrieben, so klug wie ergreifend, mit Distanz zugleich mit Empathie. ("ARTE")
Wer dieses Buch zur Hand nimmt, hofft durch Sinno und ihr Erlebnis zu verstehen, was unbegreiflich, ungeheuerlich erscheint und Antworten zu finden auf viele Fragen. ("Westdeutsche Allgemeine am Sonntag")
Die literarische Sensation dieses Herbstes. ("Brigitte")
Das Buch zwingt zum Nachdenken über die gesellschaftlichen Zusammenhänge und die Ursachen des Bösen in einer genauen klaren Prosa ohne mitleidige Larmoyanz. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt")
Sinnos Experiment, etwas Unerzählbares mit allen verfügbaren Mitteln vielstimmig zu umkreisen, ist das Beste und Mutigste, was zu einer Thematik, bei der sämtliche bekannte Logiken versagen, vorstellbar ist. ("NZZ am Sonntag")
›Trauriger Tiger‹ ist ein überzeugendes Buch, weil seine Offenheit bis zum Schluss durchgehalten wird und seine Verfasserin nie um Mitleid heischt. Und es ist ein kluges Buch, weil Sinno über die gesellschaftlichen Implikationen von Vergewaltigungstaten reflektiert. ("NZZ")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/3 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Triste Tigre

Übersetzt von

Michaela Messner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28422-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Lowin1000

    aus Heide

    5/5

    19.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schau nicht weg

    Rezension [ Genre: Biographie/ Erzählung] Ich bitte dich diesen Beitrag nur zu lesen ,wenn du das Thema Kindesmissbrauch/ Vergewaltigung ab kannst . Lesen auf eigene Verantwortung. Seit Tagen schiebe ich diese Rezension vor mich hin und zwar über das Buch von Neige Sinno ,,Trauriger Tiger” . Es fällt mir schwer, dieses Buch wie ein fiktionales Werk zu behandeln, das geht für mich nicht! Denn alles was diese Geschichte erzählt ist die grausame Realität bzw Vergangenheit der Autorin. Sie wurde von ihrem Stiefvater am Anfang sexuell missbraucht und später vergewaltigt das obere einen längeren Zeitraum. Im Alter von sieben fing es an bis 15 Jahre. Sie erzählt darüber sehr detailliert und es erfordert eine wahnsinnige Stärke das zu schildern und auch ihr ganzes Seelenleben offenzulegen. Zuallererst erfahren wir Informationen über den ehemaligen Stiefvater, da die Mutter sich sofort scheiden ließ, als sie es erfahren hat . Es wird hier über seine Leben erzählt und auch, wie er ihre Mutter kennengelernt hat. An sich habe ich beim Lesen recht schnell eine Meinung zu diesem Kerl und da frage ich mich ,wie man mit einem Mann zusammen leben konnte der herrisch und narzisstisch ist. Dann auch noch zwei Kinder von ihm zu bekommen. Tatsächlich kann ich einiges nicht nachvollziehen, als Mutter ,aber das steht hier auch nicht zur Debatte. Sie erzählt hier auch ,warum sie es nicht gleich ihrer Mutter erzählen konnte und für mich ist das auch alles legitim und das kann man sich ,wenn man genauer nachdenkt, auch selbst erklären. Auch erzählt sie vom Prozess Und wie dieser verlief und ich bin sehr schockiert ,wie viele Menschen freiwillig für diesen Kerl sich stark gemacht haben ..freiwillig einen Kinderschä.....Wie nett er sei usw. Mir ist immer noch speiübel und das Ende von dieser ganzen Tortur,da fehlen mir echt die Worte .. und das was mich am meisten nervt, warum wird sein name nicht genannt …in jedem anderen Fall finde ich namen des Täters ,aber hier nichts. Warum kriegt er Anonymität?! Das verdient er nicht . Nicht nur geht es um ihn und das was Neige passiert ist sondern auch das das Lesen von Lektüre in dem Bereich ihr geholfen hat ,wie Lolita und andere Bücher. Aber auch Filme . Was sie auch betont das das Schreiben für sie nicht eine Therapie nutzt ,sondern weil sie es kann und will .Sie möchte nicht mehr schweigen. Auch erfährt man über Neiges Leben, wie sie ihr Leben nach den Ereignissen lebt und wie sie mit dem Thema mit ihrer Tochter redet. Aber sie nimmt das Thema auch allgemein dran wie es in der Gesellschaft angesehen wird und es macht mich wahnsinnig wütend und traurig, warum Personen die sowas schreckliches erlebt haben wie ein schandfleck angesehen werden und der Täter kriegt Liebesbriefe ins Gefängnis..Wie wunderschön krank. Und auch die Begründung von diesem Ekel warum er sich an sie vergangen hat ,da bin ich sprachlos … Für mich ist die Geschichte großer Schmerz, weil es wieder zeigt ,wie viel Kinder dem Gesetz wichtig sind und zwar .gar nicht. Und was sagt es aus das die meisten Täter männlich und aus familiären Umfeld stammen. Dieses Buch sollten Männer lesen ganz viele Männer. Mehr möchte ich auch nicht mehr dazu sagen . Außer das ich dankbar bin sowas nicht erlebt zu haben .Ich weiß nicht ,ob ich diese Kraft hätte..Wie Neige . An alle Menschen die einen Missbrauch/ Vergewaltigung überlebt haben ,ihr seid die Helden* innen. Und ich weiß das jeder Tag immer ein Stück mehr Qual ist .Denn niemals wird man sich erholen … Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag! Es hat meinen Leben bereichert. Alles Gute und pass auf dich auf. Deine Jassy

  • Bewertung

    5/5

    28.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jeder Mensch dieser Erde sollte dieses Buch lesen.

    Jeder Mensch dieser Erde sollte dieses Buch lesen. Höchst empfehlenswert. Höchst real. .......................................................................................................................

  • MarieOn

    5/5

    05.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein so erschütterndes wie wichtiges Buch

    Neige Sinno porträtiert sich selbst. Sie war sieben, acht oder neun Jahre alt, als es anfing, ganz sicher kann sie sich nicht sein, die Geschichte ihrer Vergewaltigung. Andere würden es Missbrauch nennen, aber die Autorin möchte es konkretisieren, es so nennen, wie sie es empfunden hat und wie es sich angefühlt hat. Ihr Stiefvater hat sich ihr kindliches Vertrauen erschlichen, denn obwohl Neige Scham empfand und spürte, dass etwas geschah, das nicht richtig war, dass er zu weit ging, hatte sie keine Worte gefunden. Er war der Erwachsene, der Verantwortliche für eine Schutzbefohlene. Sie sollte ihm sagen, dass sie ihn liebte und nett zu ihm sein, denn dann ließe er ihre Geschwister in Ruhe. Neige Sinno tastet sich an ihren Täter heran. Wie war er? Geachtet in der Nachbarschaft unter Freunden, hilfsbereit, handwerklich begabt. Gut aussehend, sagen die Frauen. Charismatisch und jovial war er, konnte anpacken, hatte Führungsqualitäten und das gefiel der Mutter, die zuvor an Neiges Vater gescheitert war. Neige war schnell klar, dass sie in der Falle saß. Wäre er verhaftet worden, hätte das Geld, das ihre Mutter mit Putzstellen dazuverdiente niemals gereicht um vier Kinder zu versorgen. Er war der Hauptverdiener. Neige war das älteste Kind und musste ihre Geschwister schützen. Sie lehnte ihren Stiefvater im Familienverbund weiterhin ab, war nicht nett zu ihm. Durch ihre Zurückweisung und Nichtakzeptanz verursachte sie ihm eine tiefe narzisstische Kränkung, die er mit immer heftigeren Praktiken quittierte. Neige hat sich wegdissoziiert, wann immer es ihr möglich war, in den Momenten, in denen sie nicht kurz vor dem Ersticken war. Fazit: Neige Sinno hat ein Martyrium öffentlich gemacht, das nicht selten, aber ohne jeden Zweifel erschütternd ist. Mit kluger analytischer Erzählstimme nähert sie sich ihrem Täter und sich selbst. Frei von Pathos schildert sie die abartigen Ereignisse, die sie erleiden musste, die sie zutiefst geprägt haben. Sie nähert sich auch ihrer Mutter, die von den Perversionen ihres Mannes und Vertrauten nichts gewusst haben will und findet Erklärungen. Auch über die mangelnde Bereitschaft der Gesellschaft den Fakten in die Augen zu sehen, der Ignoranz spricht sie. Von Männern, die in Kriegszeiten metzeln und vergewaltigen, um den Gegner bewusst bis in die nächsten Generationen zu traumatisieren und zu zerstören. Warum sie das machen? Weil sie es können. Ebenso nimmt sie Anstoß an der gesellschaftlichen Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen am Beispiel Nabokovs Lolita. Die in den 50ern und lange danach als verführerische, provokante Jugendliche verherrlicht wurde, sodass sogar fähige Literaturkritikerinnen das Buch für eine Liebesgeschichte hielten. Die Autorin spricht darüber, dass der Vertrauensbruch, die Manipulation, die Akte an sich, sich so tief in ihre Seele gebrannt haben, dass kein Tag in ihrem Leben ein normaler Tag ist. Wie Albträume, Flashbacks, Depression und Selbstsabotage sie immer begleiten. Während ihr Stiefvater sich von seinem humanen Freiheitsentzug (halboffener Vollzug) wieder auf der Sonnenseite des Lebens befindet, bleibt seine Stieftochter eine „Damage Person“. Als ebenfalls von Missbrauch betroffene Frau hat mir das Buch einiges abverlangt. Ich möchte nicht verheimlichen, dass ich viele Passagen mit Herzrasen, Atemnot und Flashbacks gelesen habe. Eine weitreichende Erkenntnis, die mich nachhaltig zutiefst traurig macht, ist die, dass es da draußen so viele Männer gibt, die bereit sind anderen zu schaden, um einen Mangel zu kompensieren und sich ein gutes oder berauschendes Gefühl zu verschaffen. Machtmissbrauch scheint ein probates Mittel der Wahl zu sein, seine miesen Gefühle in einen Rausch zu verwandeln, ganz ohne Reue oder Beklemmungen und das stimmt mich nachdenklich.

  • Bewertung

    5/5

    16.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ma vie comme film d‘horreur

    „Trauriger Tiger“ ist, bis jetzt, der erste Roman von Neige Sinno, der ins Deutsche übersetzt wurde. „Triste Tigre“ wurde in Frankreich mit sechs verschiedenen Preisen ausgezeichnet unter anderem mit dem Prix Femina und ist ein Werk welches tief berührt und erschüttert. Das zum Teil biografisch geprägte Werk handelt von Missbrauch. Die Autorin gibt sich selbst eine Stimme und fragt sich, ob es richtig ist, die Geschehnisse in literarischer Form aufzuarbeiten. Ist Literatur dazu überhaupt in der Lage und wird sie jemals alleine durch Selbstanalyse verstehen können, was in einem Menschen vorgeht, der andere missbraucht und das gekonnt vor der Öffentlichkeit verstecken kann? Dieses Buch ist definitiv lesenswert, aber auch verstörend und macht Angst, vielleicht ist es aber genau das, was es braucht um sich mit diesen schwierigen Themen auseinander zu setzen.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinnig berührend

    Wow. Ich bin tief berührt, wütend, schockiert und sehr beeindruckt. Neige Sinno gibt den Lesenenden einen so tiefen Einblick in ihr Leben, wie man den ganz selten bekommt. Das Buch liest sich wie ein Tagebuch, was es umso persönlicher macht. Die Zeilen sind voller Mut, Reflexion und beeindruckender Ehrlichkeit. Ich bin wirklich tief beeindruckt und empfehle dieses Buch, auch wenn es keine leichte Thematik ist und teilweise schon detailliert beschrieben wird. Ich habe bisher kein Buch gelesen, dass die Folgen von Missbrauch in der Kindheit und Jugend so nachdrücklich aufzeigt. Eine beeindruckende Frau, die mir durch ihre Ehrlichkeit ganz viel mitgegeben hat.

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