Damals 8 Zeitz – Osterfeld – Camburg (Saale).
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
25.03.2025
Abbildungen
schwarzweisse und farbige Abbildungen/Skiizen/Karten
Herausgeber
Andreas W. PetrakVerlag
Edition bohemicaSeitenzahl
344
Maße (L/B/H)
25,9/20,9/2,4 cm
Gewicht
1436 g
Farbe
Graugrün
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-940819-39-0
Die Bestrebungen, in dem fast rein landwirtschaftlichen Gebiet zwischen Elster und Saale eine Eisenbahnverbindung zu schaffen, gehen bis in die 1870er Jahre zurück und konkretiseren sich ab 1882. Zuerst wird der Bau einer Lokalbahn Zeitz – Droyßig – Meineweh – Osterfeld und weiter durch das Wethautal zur Einmündung in die Thüringer Bahn bei Großheringen erwogen. Diese Linienführung vereinbart sich aber nicht mit den Interessen der Waldauer Braunkohlen- werke, deren Gruben und karbonchemische Verarbeitungsbetriebe in Waldau bereits bestanden. Im August 1884 wird durch die Zentralverwaltung für Secundairbahnen Hermann Bachstein in Berlin vorgeschlagen, die „Sekundairbahn“ wegen der Geländeschwierigkeiten in Camburg an die Saalbahn anzuschließen. Dieser Plan wird besonders durch den Zeitzer Bürgermeister Thiele sehr befürwortet und gefördert. Auf seine Veranlassung kommt das damals für einen solchen Bau übliche Comité zustande, das in seiner ersten Sitzung am 12. März 1885 beschließt, die Strecke Zeitz –Droyßig zu bauen. Für die Vorarbeiten stellt Zeitz 2.000 Mark zur Verfügung. Der Plan, die Bahn in Camburg einmünden zu lassen, begeistert auch die dortige Stadtgemeinde. Am 1. Mai 1897 fahren die ersten Züge zwischen Zeitz und Camburg. Die wechselvolle Geschichte dieses Schienenstranges füllt dieses Buch, wobei es während der abschließenden Recherchen des Jahres 2023 vielerlei Überraschungsmomente
gab – dazu an den betreffenden Stellen mehr …
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