Der Wetiko-Wahn Ausbeutung, Imperialismus und die Zerstörung der Lebenswelt – Eine indigene Geschichte der Zivilisation
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
22,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.09.2024
Verlag
Neue ErdeSeitenzahl
272
Maße (L/B/H)
20,7/15/2,7 cm
Gewicht
424 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89060-873-0
Forbes bezeichnet den westlichen Zwang, die Erde zu verbrauchen, als eine Krankheit, die er mit dem indigenen Wort Wetiko (auch Windigo) bezeichnet: »Brutalität kennt keine Grenzen. Die Gier kennt keine Grenzen. Perversion kennt keine Grenzen. […] Alle diese Eigenschaften drängen in Richtung eines Extrems, das immer weiter voranschreitet, sobald die erste Infektion einsetzt. […] Dies ist die Krankheit des Verzehrs des Lebens und des Besitzes anderer Kreaturen. Ich nenne sie Kannibalismus oder ›Wetiko‹«.
Dieses Buch ist eine hervorragende Abhandlung darüber, wie ein Teil der menschlichen Familie, der seine Wurzeln in Europa hat, den Kontakt zu den Eigenschaften verlor, die uns menschlich machen, vor allem unser Mitgefühl und unsere Empathie für andere. Ähnlich wie Gabor Maté oder C.G. Jung spricht Forbes vom »psychopathischen« Charakter der westlichen Gesellschaft und ihrer Führung. Das Erschreckende ist, dass der Völkermord an den nordamerikanischen Ureinwohnern, den Afrikanern, den australischen Aborigines und den indigenen Völkern Neuseelands, Kanadas sowie Mittel- und Südamerikas, diese Gemetzel von »normalen« weißen Alltagsmenschen europäischer Abstammung verübt wurde. Dr. Forbes wirft einen unverblümten Blick auf diese Realität und ihre Bedeutung für die heutige katastrophale Lage der Menschheit.
Dabei werden seine wahren Horrorgeschichten von sehr poetischen mythischen Bildern aus dem indigenen Erbe umrahmt, die um so deutlicher machen, welche Kluft uns von unserem wahren Menschsein trennt.
Derrick Jensen schreibt in seinem Vorwort:
»Das Buch ist kurz. Sie können es an einem Nachmittag lesen. – Tun Sie das. Und dann lassen Sie es wirken: in Ihrem Blutkreislauf und in Ihren Zellen. Wenn das Buch Sie auch nur zu einem Zehntel so weit öffnet, wie es mich geöffnet hat, werden Sie nie wieder derselbe sein. Und das ist eine sehr gute Sache.«
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