Produktbild: Whalefall - Im Wal gefangen

Whalefall - Im Wal gefangen Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49686

Erscheinungsdatum

02.04.2024

Verlag

Festa

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3977 KB

Übersetzt von

Claudia Rapp

Sprache

Deutsch

EAN

9783986761073

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

49686

Erscheinungsdatum

02.04.2024

Verlag

Festa

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3977 KB

Übersetzt von

Claudia Rapp

Sprache

Deutsch

EAN

9783986761073

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Mein bisheriges Jahreshighlight. Ich bin absolut überwältigt!

Mara am 06.01.2026

Bewertungsnummer: 2693739

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jay ist ein ehrfahrener Taucher. Doch dieses Mal passiert das scheinbar Unmögliche: Er wird zusammen mit einem Kalmar von einem Pottwal verschluckt. Dem Tode nahe beginnt er, überzuschnappen und gerät mehr als einmal in ein Delirium, das sein Erlebnis im Magen des Wals zu einer spirituellen Reise macht. Er halluziniert, sein Geist scheint sich vom Körper zu trennen und der Wal wird zu seinem Fährmann in den Tod und seinem Mutterleib für seine Wiedergeburt. Jetzt denken Sie vielleicht: WTF? Aber ich sage Ihnen, dieses Buch ist unglaublich gut. Daniel Kraus hat sich die Frage gestellt, was passieren würde, wenn genau dieses Ereignis eintritt, und mit der größtmöglichen wissenschaftlichen Korrektheit einen Roman geschrieben, der mich stark an "127 Stunden" erinnert. Dieses Buch hat die Sogwirkung eines Pottwals - buchstäblich

Mein bisheriges Jahreshighlight. Ich bin absolut überwältigt!

Mara am 06.01.2026
Bewertungsnummer: 2693739
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jay ist ein ehrfahrener Taucher. Doch dieses Mal passiert das scheinbar Unmögliche: Er wird zusammen mit einem Kalmar von einem Pottwal verschluckt. Dem Tode nahe beginnt er, überzuschnappen und gerät mehr als einmal in ein Delirium, das sein Erlebnis im Magen des Wals zu einer spirituellen Reise macht. Er halluziniert, sein Geist scheint sich vom Körper zu trennen und der Wal wird zu seinem Fährmann in den Tod und seinem Mutterleib für seine Wiedergeburt. Jetzt denken Sie vielleicht: WTF? Aber ich sage Ihnen, dieses Buch ist unglaublich gut. Daniel Kraus hat sich die Frage gestellt, was passieren würde, wenn genau dieses Ereignis eintritt, und mit der größtmöglichen wissenschaftlichen Korrektheit einen Roman geschrieben, der mich stark an "127 Stunden" erinnert. Dieses Buch hat die Sogwirkung eines Pottwals - buchstäblich

Daniel Kraus bringt eine große Wärme in seine Formulierungen

Philipp (@eingemerkt) am 01.07.2024

Bewertungsnummer: 2234323

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Interesse war groß, als ich die Buchbeschreibung las: "Ein wissenschaftlich exakter Thriller, der in einer absurd unwahrscheinlichen Umgebung spielt." Während Jay mit einem Riesenkalmar kämpft, wird er von einem Pottwal verschluckt und landet im Magen. Nun läuft die Zeit und sein Sauerstoffvorrat gegen ihn. Die kurzen Kapitel geben in der Überschrift den übrigen Sauerstoff in bar/psi wieder. Am besten vorab nicht so wild durchs Buch blättern - da man sich da leicht selbst ein wenig spoilern kann. Passend zu Jays Gedanken im Verlauf der Geschichte bekommt der Leser Rückblenden in die Zeit als sein Vater Mitt Gardiner noch lebte (von der Kindheit bis zum Tod von Mitt). Das Verhältnis ist durch das narzisstische Verhalten von Mitt geschädigt. Er gilt als Koryphäe auf dem Gebiet des Tauchens. Wenn man Mitt Gardiner in den Tauchshops erwähnt, hört man nur, was für ein toller Kerl er doch sei. Mitt zwängt Jay seine Philosophie und seine Begeisterung für den Tauchsport auf. Jay leidet sehr darunter, auch weil er es seinem Vater eigentlich nie recht machen kann. Eines Tages bricht Jay den Kontakt zu seinem Vater komplett ab. Auch der Rest der Familie kann Jay bis zum Tod seines Vaters nicht davon überzeugen, wieder einen Schritt auf ihn zuzumachen. Jetzt, da er im Magen eines Pottwals sitzt, hatte man den Eindruck, dass Jay sich gerne an die Zeit mit seinem Vater zurückerinnert und Jay dankbar dafür ist, was er mit seinem Vater erleben und lernen durfte. Ich merke gerade selbst beim Schreiben dieser Rezension, dass ich noch kaum etwas zu Jays Kampf im Inneren des Pottwals geschrieben habe, meint man doch, dass dies das Thema des Buchs sei. Das ist es natürlich auch. Aber für mich lebt die Geschichte ganz klar von den Erzählungen über das Vater-Sohn-Verhältnis. Es trägt die Geschichte und gibt ihr die wichtige emotionale Komponente. Ohne das wäre es lediglich eine wissenschaftlich (relativ) korrekte, aber durchaus spannende Geschichte über den Versuch dem Magen eines Pottwals zu entkommen. Die Symbiose aus all dem macht Whalefall für mich zu einem ganz besonderen Buch. Ich habe während des Lesens viel über die Unterwasserwelt gelernt und habe mich von Anfang bis Ende dabei noch sehr gut unterhalten gefühlt. Whalefall machte mich nachdenklich - über unsere eigene Vergänglichkeit, über unseren egoistischen Umgang mit unseren Meeren und auch über zwischenmenschliche Differenzen, die man oft leichtsinnig zu einseitig betrachtet. Aber die Geschichte macht auch Mut, schenkt Hoffnung und Zuversicht. Der Schreibstil von Daniel Kraus hat mir sehr gut gefallen. Er bringt eine große Wärme in seine Formulierungen: "Das rechte Auge des Pottwals taucht knappe fünf Meter tief entlang der endlosen Nase auf. Eine winzige, irisierte Murmel, die sich in der Weite der ebenholzfarbenen Haut fast verliert. Jay spürt, wie sich der Blick dieses Auges mit seinem trifft. Intelligenz, Geduld, Neugierde. Jay ist außerhalb seines eigenen Körpers. Kein heiliger Schauer. Dies ist kein Tyrann, kein Bösewicht." Es gibt im weiteren Verlauf gelegentlich Passagen mit sehr abgehackten Sätzen, die m.E. der Dramatik dienen und den aufkommenden Wahn in Jay widerspiegeln sollen. Ich spreche für dieses außergewöhnliche Buch eine klare Leseempfehlung aus! Hinweis: Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung in dieser Rezension.

Daniel Kraus bringt eine große Wärme in seine Formulierungen

Philipp (@eingemerkt) am 01.07.2024
Bewertungsnummer: 2234323
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Interesse war groß, als ich die Buchbeschreibung las: "Ein wissenschaftlich exakter Thriller, der in einer absurd unwahrscheinlichen Umgebung spielt." Während Jay mit einem Riesenkalmar kämpft, wird er von einem Pottwal verschluckt und landet im Magen. Nun läuft die Zeit und sein Sauerstoffvorrat gegen ihn. Die kurzen Kapitel geben in der Überschrift den übrigen Sauerstoff in bar/psi wieder. Am besten vorab nicht so wild durchs Buch blättern - da man sich da leicht selbst ein wenig spoilern kann. Passend zu Jays Gedanken im Verlauf der Geschichte bekommt der Leser Rückblenden in die Zeit als sein Vater Mitt Gardiner noch lebte (von der Kindheit bis zum Tod von Mitt). Das Verhältnis ist durch das narzisstische Verhalten von Mitt geschädigt. Er gilt als Koryphäe auf dem Gebiet des Tauchens. Wenn man Mitt Gardiner in den Tauchshops erwähnt, hört man nur, was für ein toller Kerl er doch sei. Mitt zwängt Jay seine Philosophie und seine Begeisterung für den Tauchsport auf. Jay leidet sehr darunter, auch weil er es seinem Vater eigentlich nie recht machen kann. Eines Tages bricht Jay den Kontakt zu seinem Vater komplett ab. Auch der Rest der Familie kann Jay bis zum Tod seines Vaters nicht davon überzeugen, wieder einen Schritt auf ihn zuzumachen. Jetzt, da er im Magen eines Pottwals sitzt, hatte man den Eindruck, dass Jay sich gerne an die Zeit mit seinem Vater zurückerinnert und Jay dankbar dafür ist, was er mit seinem Vater erleben und lernen durfte. Ich merke gerade selbst beim Schreiben dieser Rezension, dass ich noch kaum etwas zu Jays Kampf im Inneren des Pottwals geschrieben habe, meint man doch, dass dies das Thema des Buchs sei. Das ist es natürlich auch. Aber für mich lebt die Geschichte ganz klar von den Erzählungen über das Vater-Sohn-Verhältnis. Es trägt die Geschichte und gibt ihr die wichtige emotionale Komponente. Ohne das wäre es lediglich eine wissenschaftlich (relativ) korrekte, aber durchaus spannende Geschichte über den Versuch dem Magen eines Pottwals zu entkommen. Die Symbiose aus all dem macht Whalefall für mich zu einem ganz besonderen Buch. Ich habe während des Lesens viel über die Unterwasserwelt gelernt und habe mich von Anfang bis Ende dabei noch sehr gut unterhalten gefühlt. Whalefall machte mich nachdenklich - über unsere eigene Vergänglichkeit, über unseren egoistischen Umgang mit unseren Meeren und auch über zwischenmenschliche Differenzen, die man oft leichtsinnig zu einseitig betrachtet. Aber die Geschichte macht auch Mut, schenkt Hoffnung und Zuversicht. Der Schreibstil von Daniel Kraus hat mir sehr gut gefallen. Er bringt eine große Wärme in seine Formulierungen: "Das rechte Auge des Pottwals taucht knappe fünf Meter tief entlang der endlosen Nase auf. Eine winzige, irisierte Murmel, die sich in der Weite der ebenholzfarbenen Haut fast verliert. Jay spürt, wie sich der Blick dieses Auges mit seinem trifft. Intelligenz, Geduld, Neugierde. Jay ist außerhalb seines eigenen Körpers. Kein heiliger Schauer. Dies ist kein Tyrann, kein Bösewicht." Es gibt im weiteren Verlauf gelegentlich Passagen mit sehr abgehackten Sätzen, die m.E. der Dramatik dienen und den aufkommenden Wahn in Jay widerspiegeln sollen. Ich spreche für dieses außergewöhnliche Buch eine klare Leseempfehlung aus! Hinweis: Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung in dieser Rezension.

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Whalefall - Im Wal gefangen

von Daniel Kraus

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