Produktbild: Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten

Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten 55 Begegnungen auf abenteuerlichen Fernreisen mit wunderbaren und auch weniger angenehmen Menschen

4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.04.2024

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

26788 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783759724854

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ePUB

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Erscheinungsdatum

04.04.2024

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

26788 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783759724854

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  • Bewertung

    aus Ternitz

    5/5

    01.11.2024

    eBook (ePUB)

    Wenn einer eine Reise tut ...

    Reiseerlebnisbücher sind mein absolutes Lieblingsgenre und ich freue mich immer auf neue Entdeckungen und interessante Geschichten, ebenso wie darauf, wieder etwas Neues lernen zu dürfen – und zwar aus erster Hand. Dieses Buch hat mich aus zwei Gründen fasziniert. Zum einen spielt es sich vor allem in Regionen ab, in denen ich selbst noch nicht war und zum anderen handelt es sich – was aufgrund der Seitenzahl im Vergleich zum Geschichtenumfang logisch ist – um Kurzgeschichten. Da ich aktuell wenig Zeit habe, wirklicher Bücher in einem Rutsch durchzulesen, kam mir das sehr entgegen. So begebe ich mich mit Wolfgang und seiner Fau Jutta auf jede Menge Abenteuer und das gelingt deshalb so gut, weil die Geschichten im Präsens geschrieben sind. So habe ich immer das Gefühl, mittendrin zu sein und es macht das Einfühlen in Situationen wesentlich einfacher. Grundsätzlich geht das mit dem Schreibstil des Autors sehr gut, er ist schwungvoll, leicht verständlich und das ganze wird auch immer wieder von Farbbildern aufgelockert. Etwas, das ich grundsätzlich am Buch störend fand, war die Beschreibung der Menschen und ihre Hautfarbe. Ich wäre tatsächlich gar nicht auf die Idee gekommen, beim Schreiben eines Buches auf die Hautfarbe zu verweisen. Aber das mögen andere anders sehen, für mich passt es nicht. Ich habe bei diesem Buch wieder einiges gelernt, etwa dass der Name Marokko von der Stadt Marrakesch abgeleitet wurde oder dass der Fluss Panj die grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan bildet. Leider muss ich aber sagen, dass mir die Erzählungen auch wieder bestätigt haben, warum ich meinen Mann schwer dazu bekommen, mit mir in diese Regionen zu fahren – zu viel Feilschen zu viel Austricksen der Touristen, zu viele undurchsichtige Grenzkontrollen und mit einer Kalaschnikow will ich schon gar nicht konfrontiert werden, während irgendein Beamter versucht, mich zu begrabschen. So viel Abenteuerlust steckt dann doch nicht in mir. Aber dann sind da auch die großartigen Menschen („Im Busch hilft jeder jedem!“), die es natürlich auch in jedem Land gibt, die wunderschöne Natur und die herrlichen Sehenswürdigkeiten, die natürlich auch zu jeder Reise dazu gehören. Trotzdem habe ich mich bei den letzten Seiten, in denen es um Nordamerika ging, deutlich wohler gefühlt. Irgendwie war davor immer ein wenig angespannt mit der Frage: „Was passiert jetzt wieder?“. Und es ist viel passiert, vieles, das mir persönlich Angst machen würde und daher war ich froh, dies nur in meinem Lesesessel zu erleben. Alles in allem ist es ein unterhaltsames, spannendes Buch, das einen Perspektivenwechsel zulässt. Die Geschichten sind kurzweilig und meistens interessant – zugegeben, nicht alle konnten mich fesseln, aber das ist aufgrund der Vielfalt auch logisch und hat mich nicht gestört. “Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten” kann ich also wirklich weiterempfehlen, irgendwie fände ich es hätte auch das Zeug zum „Adventskalender“ für die bevorstehende Weihnachtszeit. Täglich zwei bis drei Geschichten, das ließe sich sehr gut machen.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2024

    eBook (ePUB)

    Unterhaltsamer Reisebericht

    Wenn einer eine Reise tut, hat er was zu erzählen. Dies trifft mit Sicherheit auf Wolfgang Richter zu, denn er und seine Frau haben auf ihren Reisen, zunächst mit dem Mietwagen und später mit ihrem umgebauten Toyota Landcruiser “Gecko”, so einiges erlebt. Sie waren unterwegs im südlichen Afrika, fuhren entlang der sagenumwobenen Seidenstraßen und durften die unendlichen Weiten Nordamerikas erleben. Ein interessanter Einblick, welcher auch geopolitisch heute schwieriger sein dürfte, waren die Zwei doch auch einige Zeit in Russland unterwegs. Zum Glück hat der Autor den Drängen von Freunden, der Familie und Bekannten “mal ein Buch über seine Erlebnisse zu schreiben” nachgegeben und wir dürfen uns über seinen Reisebericht freuen. In 55 Kapiteln, die mal mehr und mal weniger lang sind, erzählt er vor allem von Begegnungen mit Menschen, denn sie sind es, die das Reisen so besonders machen und zeigen, wie vielfältig und unterschiedlich das Leben auf der Erde sein kann. “Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten” folgt dabei nur bedingt einer linearen Erzählung, sondern es sind viel mehr Anekdoten von Wolfgang Richters Reisen. In einer anderen Rezension des Buches, schrieb die Bloggerin Yvonne so schön, dass es sich anfühlen würde, als säße man mit einem Verwandten am Kaffeetisch und plaudere mit ihm über seinen Urlaub. Und dem kann ich nur zustimmen! Die Reiseberichte sind so schön unterhaltsam und das Büchlein dünn genug, dass man es eigentlich auch gut in einem Zug durchlesen kann. Perfekt also für einen gemütlichen Sonntag, wo man sich mal wieder so richtig schön in die weite Welt träumen möchte.

  • Buchbahnhof

    aus Dithmarschen

    5/5

    29.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schön geschriebene Geschichten über Reisen rund um den Globus

    Wolfgang Richter entführt die Leser mit seinem Buch „Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten“ auf eine faszinierende Reise ein Mal um den halben Globus. Das Buch ist weniger eine stringente Reisegeschichte, sondern vielmehr eine Sammlung von Reiseberichten in Kurzgeschichtenform. Einige der Geschichten schließen aneinander an, bei anderen macht der Autor einen Sprung ins nächste Land. Das Buch bietet einen wunderbaren Einblick in die Erlebnisse und Begegnungen des Autors und seiner Frau während ihrer Abenteuer in fernen Ländern. Wolfgang Richter schildert seine Erlebnisse in einer einerseits sehr humorvollen, aber auch einfühlsamen Sprache, die mich in die fremden Kulturen und Länder mitgenommen hat. Die Geschichten sind kurz und eher auf den Punkt gebracht, ohne allzu ausschweifend zu erzählen. Besonders auffallend ist die Fähigkeit des Autors selbst den absurdesten Situationen, die vor allem an Grenzübergängen gerne mal auftraten, mit Respekt zu begegnen. Ein besonders berührendes Element des Buches sind die Geschichten über die Menschen, denen der Autor und seine Frau auf ihren Reisen begegnen. Obwohl viele dieser Menschen selbst wenig besitzen, hat das Ehepaar eine unglaubliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft erfahren. Diese Begegnungen sind es, die mir persönlich zeigen, dass der Spruch auf dem Klappentext „Der überwiegende Teil der Menschen will nicht mehr, aber auch nicht weniger, als in Ruhe und Frieden zu leben“ unglaublich viel Wahres in sich trägt. Warum nur schaffen wir im Großen dann nicht, was dem Autor im Kleinen widerfahren ist? Besonders spannend fand ich die Berichte über ihre Fahrten durch diverse Länder Afrikas. Der Autor verschweigt, neben all den schönen Erlebnissen, auch nicht die Herausforderungen und brenzligen Situationen, die ihnen unterwegs begegnen. „Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten“ ist ein wunderbares Buch für alle, die gerne reisen oder sich für fremde Kulturen interessieren. Wolfgang Richter gelingt es, seine Leser mit auf eine wundervolle Reise zu nehmen. Besonders beeindruckt hat mich, wie Wolfgang Richter die Menschlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen, denen er begegnet, einfängt und vermittelt.So unglaublich schön! Ich vergebe gerne 5 Sterne, auch wenn ich als Kritikpunkt anmerken muss, dass 21,99 Euro für ein Buch mit nicht einmal 200 Seiten ein echt stolzer Preis ist. Ich habe darüber schon öfter mit Selfpublishern diskutiert und verstehe, dass der Preis genommen werden muss, da sonst gar nichts hängen bleibt. Aber ich persönlich überlege bei diesem Preis schon zwei Mal, ob ich mir das Buch kaufe. Falls auch du am Überlegen bist: Ich kann dir das Buch wirklich empfehlen, da der Autor frei Schnauze schreibt. Es fühlt sich an, als würde man mit einem Verwandten am Kaffeetisch sitzen und er über seinen Urlaub plaudern. Es macht Spaß!

  • Bewertung

    aus Ritterhude

    4/5

    10.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Abenteuerliche Reisen, die zum Nachdenken anregen

    Ich reise wirklich gern. Doch ich bin eher der „Normalo“ unter den Reisenden. Ein schöner Sommerurlaub im Hotel mit Tagesausflügen reizt mich ebenso wie ein Städtetrip mit ganz viel Sightseeing. Das mache ich durchaus auch allein und verlasse so meine Komfortzone. Was ich allerdings niemals tun würde, ist mit einem umgebauten Auto durch Teile Afrikas, Asiens oder Kanada zu fahren. Und dort möglicherweise völlig hilflos abseits jeglicher Zivilisation zu stehen. Genau das hat aber der Autor Wolfgang Richter jahrelang gemeinsam mit seiner Frau gemacht. Seine spannendsten und skurrilsten Erlebnisse hat er in seinem ersten Buch „Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten“ niedergeschrieben. Durch Zufall wurde ich auf das Buch aufmerksam. Zusammen mit dem Autor ging ich also auf interessante Reisen und genoss die 55 kurzen Berichte. Das Lesen war eine tolle und humorvolle Erfahrung! Meinung Wer gern reist, ist mit diesem Reisebericht wirklich gut beraten. Und wer gern Abenteuer erlebt, wird hier auch seine Freude haben. Mir hat an diesem Buch die Mischung besonders gut gefallen. Eigentlich handelt es sich lediglich um Alltagsgeschichten. Doch manchmal wird eben auch eine alltägliche Situation spannend oder sogar gefährlich. Mehr als einmal habe ich gedacht: „Das hätte ich NIEMALS getan!“ Beispielsweise als der Autor beschrieb, dass er in Marokko einem Einheimischen folgte, weil dieser von einem Fest berichtete, zu dem er das Paar führen könnte. Ich bin ein sehr skeptischer Mensch, wenn ich im Ausland unterwegs bin. Deswegen imponierte mir die offene Art von Richter durchaus. Gleichzeitig zeugen manche Berichte von einer gewissen Naivität, die dem Autor aber auch bewusst ist. Sehen wir es positiv: Nur durch eben diese Naivität hat er so viel erlebt! Aber von vorn: Das Buch besteht aus 55 kurzen Geschichten über jeweils ein Reiseerlebnis. Dabei entführt Richter den Leser zunächst nach Afrika, dann nach Zentralasien (Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan…ich bin ganz ehrlich: Alles Gegenden, die ich zwar vom Namen her kenne, über die ich aber ehrlich gesagt absolut nichts Genaueres weiß) und letztendlich nach Kanada. Es handelt sich um Berichte aus mehreren Jahren und somit von verschiedenen Reisen. Meines Erachtens bemerkt man auch durchaus, dass das Paar in den ersten Geschichten manchmal noch etwas anders gehandelt hat als später. Besonders der erste Abschnitt über die Reisen durch Afrika hat mich gefesselt und schockiert zugleich. Für mich als behütete Europäerin ist es einfach unvorstellbar, was woanders auf der Welt ganz normal ist. Ich hätte in so vielen Situationen Angst gehabt! Und auch der Autor schreibt immer mal wieder, dass ihm selbst auch nicht immer ganz wohl war. So berichtet er von korrupten Polizisten, die geschmiert werden müssen, von bewaffneten Männern, die nachts durch die Steppe laufen oder auch von Kommunikationsproblemen oder völlig kaputten Straßen. Es ist einfach unglaublich, was dieser Mann alles erlebt hat. Ich wiederhole mich, aber: Ich hätte mich nichts davon getraut. Niemals. Und deswegen bewundere ich Wolfgang Richter wirklich sehr! Aber es ist keinesfalls sein Bestreben, die Leute lediglich mit seinen Reisen zu unterhalten. Während des Lesens merkt man immer wieder, dass er betont, dass es um die Menschen geht. Er berichtet von unzähligen Begegnungen mit wundervollen Menschen, die er kennenlernen durfte. Vor allem aber, dass all diese Menschen immer hilfsbereit waren und wie schnell aus Fremden Freunde werden können. Diese Geschichten lehrten mich definitiv, dass die Welt viel offener ist, als man in seinem kleinen Elfenbeinturm so glauben mag. So viele Geschichten haben mich berührt. Gleichzeitig schreckten sie mich auf eine gewisse Weise ab. Denn eines hat das Buch bei mir auf jeden Fall bewirkt: Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich bin mir sicher, dass der Autor auch genau das beabsichtigt. Doch habe ich gar nicht so sehr über die wirklich schönen Lebensweisheiten nachgedacht, die er auch im Nachwort noch einmal betont, sondern über die Privilegien so vieler Menschen. Wenn Richter von Orten berichtete, an denen die Bewohner zu Wasserhäusern gehen müssen, um sich Trinkwasser zu kaufen (!) oder von Polizeirevieren, die eher aus dem Film zu stammen scheinen, musste ich immer wieder darüber nachdenken, was für ein sorgenfreien Leben „wir“ doch führen können. Man meckert über so vieles oder macht sich viele Probleme, dabei haben wir im Vergleich zu den meisten Menschen auf dieser Welt so unglaublich viel. Und wie schön ist es, zu sehen, dass diese „einfachen“ Menschen immer bereit sind zu teilen und Fremde in ihr Leben zu lassen?! Das ist nur eine Lehre, die ich aus dem Buch ziehen konnte. Ich muss also wirklich sagen, dass man einerseits von den durchaus humorvoll geschriebenen Berichten gut unterhalten wird. Man kann es aber eben auch nutzen, um ein wenig zu reflektieren. Nichtsdestotrotz muss ich auch kleine Dinge kritisieren. Man muss sich bei einem Buchumfang von 192 Seiten und 55 Geschichten bewusst sein, dass die Geschichten kurz sind. Diesen Fakt selbst finde ich persönlich ziemlich cool. So kann man nämlich immer mal wieder das Buch in die Hand nehmen und es lohnt sich auch für wenige Minuten. Andererseits kann man das Buch schwer am Stück lesen. Nach 20 Minuten bekommt man einfach zu viel Input. Aber da muss jeder selbst herausfinden, ob er das gut oder schlecht findet. Dann muss ich zugeben, dass ich nicht jede Geschichte spannend und manche Titel etwas überzogen fand. Die meisten der 55 Geschichten sind aber interessant. Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich eher äußerlicher Natur. Der Titel (der nebenbei bemerkt sogar noch einen ziemlich langen Untertitel führt) ist einfach zu sperrig. Hinzu kommt das nicht sehr ansprechende Cover. Hier muss man wirklich sagen „Never judge a book by its cover“, doch ich weiß, dass die meisten es eben doch tun. Ich würde dieser Geschichte ein Cover wünschen, das eine klarere Schrift hat und Aufmerksamkeit erregt. Auch der Titel sollte gekürzt werden. Ich verstehe zwar seine Angemessenheit, finde aber, dass er durch die Länge einfach nicht die Aufmerksamkeit erregt, die das Buch verdient hat! Letztendlich muss ich noch erwähnen, dass der Stil des Autors gut ist. Er schreibt im Präsens, was mich zwischendurch etwas verwirrt hat. Aber so hat man eben auch das Gefühl, immer dabei zu sein. Sein Sprachstil ist recht einfach und sehr mündlich, was gut zu seinen Berichten passt. Toll ist übrigens auch, dass es im Buch Fotos zu manchen Kapiteln gibt, die der Autor selbst geschossen hat. Ich fand das immer besonders spannend, wenn auf diesen Bildern Menschen waren, von denen berichtet wurde. Fazit „Gastgeschenke, Hilfestellungen und andere Merkwürdigkeiten“ ist eine wirklich tolle Sammlung abenteuerlicher und interessanter Reiseberichte. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und empfand die kurzweilige Lektüre als absolut bereichernd! Die authentische Art des Autors macht das Lesen zu einer Freude und ich muss nochmal meine Bewunderung für ihn aussprechen! Ich persönlich störe mich am Titel und Cover, denn ich wünsche dem Buch ganz viele Leser! Insgesamt bewerte ich es mit vier von fünf Sternen.

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