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Was gut ist und was böse Thomas Mann als politischer Aktivist | Platz 3 der Sachbuch-Bestenliste von Die Zeit, Deutschlandfunk und ZDF

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.11.2024

Verlag

Propyläen

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/3,3 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Beige / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-549-10085-1

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.11.2024

Verlag

Propyläen

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/3,3 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Beige / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-549-10085-1

Herstelleradresse

Propyläen Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Sehr informativ

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.08.2025

Bewertungsnummer: 2560860

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses sehr gut geschriebene Buch verdeutlicht, dass Thomas Mann ein weitaus bedeutender politischer Aktivist vor allem im Exil war als bisher allgemein und auch mir bekannt war. Ich habe daher dieses Buch mit großem Interesse gelesen und kann es jedem wärmstens empfehlen, der sich für Thomas Mann, aber auch für die Exilliteratur und den deutschen Widerstand interessiert.

Sehr informativ

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.08.2025
Bewertungsnummer: 2560860
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses sehr gut geschriebene Buch verdeutlicht, dass Thomas Mann ein weitaus bedeutender politischer Aktivist vor allem im Exil war als bisher allgemein und auch mir bekannt war. Ich habe daher dieses Buch mit großem Interesse gelesen und kann es jedem wärmstens empfehlen, der sich für Thomas Mann, aber auch für die Exilliteratur und den deutschen Widerstand interessiert.

Der pragmatische Aktivist

TontoM aus Luxemburg am 19.06.2025

Bewertungsnummer: 2519456

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine genussvolle Lektüre für einen TM-Freund, weil es das Bild des großen Literaten um seine politische Aktivitäten deutlich erweitert und mit neuen Details ergänzt. TM’s politisches Wirken beschränkt sich nicht auf Die Bekenntnisse eines Unpolitischen und seine BBC-Radioansprachen Deutsche Hörer. Kai Sina untersucht dieses Wirken immer auch im Kontext seines literarischen Schaffens und erklärt, wie er zum politischen Aktivisten wurde, der pragmatisch und leidenschaftlich für die Demokratie eintrat. Bereits vor dem 1. Weltkrieg wurde in seinen Beiträgen zu den damals populären Rundfragen oder seiner Teilnahme an Unterschriftenaktionen für wichtige gesellschaftliche Themen seine demokratische Gesinnung deutlich. Das Buch enthält die wegweisenden Reden von 1922 und 1930 im Beethovensaal in Berlin. Erst jetzt werden mit der GKFA tagesaktuelle Texte erschlossen, die seine umfangreiche Lese- und Vortragstätigkeit im amerikanischen Exil bezeugen, in denen er stetig über die Gräuel in Hitlerdeutschland und die Judenverfolgung aufklärt. Sina erörtert die bisher nur ungenügend erörterte Frage nach Manns Beziehung zum Zionismus. Er vertrat einen kulturellen statt eines politischen Zionismus und sprach sich für ein friedliches Zusammenleben von Juden und Arabern aus, wofür er scharf attackiert wurde. TM verfolgte und kommentierte aufmerksam die Staatengründung Israels 1948. Ausführlich geht Sina auf Manns Entgegnungen auf seine Ausbürgerung und Aberkennung der Ehrendoktorwürde durch die Bonner Universität 1936 ein, worin er sich insbesondere auf Jacob Grimm bezieht. Erstaunt war ich über die Tatsache, dass trotz Manns Emigration und Bücherverbrennung 1933 die ersten beiden Bände des Joseph-Romans in Deutschland erschienen sind, was auch seiner engen Verbundenheit zum S. Fischer Verlag geschuldet ist. Sinas hat für seinen Essay sorgfältig recherchiert. Ein hervorragender Anmerkungsapparat mit Sekundärliteratur und Personenregister laden zu weiteren Studien ein.

Der pragmatische Aktivist

TontoM aus Luxemburg am 19.06.2025
Bewertungsnummer: 2519456
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine genussvolle Lektüre für einen TM-Freund, weil es das Bild des großen Literaten um seine politische Aktivitäten deutlich erweitert und mit neuen Details ergänzt. TM’s politisches Wirken beschränkt sich nicht auf Die Bekenntnisse eines Unpolitischen und seine BBC-Radioansprachen Deutsche Hörer. Kai Sina untersucht dieses Wirken immer auch im Kontext seines literarischen Schaffens und erklärt, wie er zum politischen Aktivisten wurde, der pragmatisch und leidenschaftlich für die Demokratie eintrat. Bereits vor dem 1. Weltkrieg wurde in seinen Beiträgen zu den damals populären Rundfragen oder seiner Teilnahme an Unterschriftenaktionen für wichtige gesellschaftliche Themen seine demokratische Gesinnung deutlich. Das Buch enthält die wegweisenden Reden von 1922 und 1930 im Beethovensaal in Berlin. Erst jetzt werden mit der GKFA tagesaktuelle Texte erschlossen, die seine umfangreiche Lese- und Vortragstätigkeit im amerikanischen Exil bezeugen, in denen er stetig über die Gräuel in Hitlerdeutschland und die Judenverfolgung aufklärt. Sina erörtert die bisher nur ungenügend erörterte Frage nach Manns Beziehung zum Zionismus. Er vertrat einen kulturellen statt eines politischen Zionismus und sprach sich für ein friedliches Zusammenleben von Juden und Arabern aus, wofür er scharf attackiert wurde. TM verfolgte und kommentierte aufmerksam die Staatengründung Israels 1948. Ausführlich geht Sina auf Manns Entgegnungen auf seine Ausbürgerung und Aberkennung der Ehrendoktorwürde durch die Bonner Universität 1936 ein, worin er sich insbesondere auf Jacob Grimm bezieht. Erstaunt war ich über die Tatsache, dass trotz Manns Emigration und Bücherverbrennung 1933 die ersten beiden Bände des Joseph-Romans in Deutschland erschienen sind, was auch seiner engen Verbundenheit zum S. Fischer Verlag geschuldet ist. Sinas hat für seinen Essay sorgfältig recherchiert. Ein hervorragender Anmerkungsapparat mit Sekundärliteratur und Personenregister laden zu weiteren Studien ein.

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Was gut ist und was böse

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