Produktbild: Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging

Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging Die Flutkatastrophe im Ahrtal und unsere Familie

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12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33698

Erscheinungsdatum

01.07.2024

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1453 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775176408

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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33698

Erscheinungsdatum

01.07.2024

Verlag

Hänssler

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224 (Printausgabe)

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775176408

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  • Bewertung

    5/5

    12.08.2024

    eBook (ePUB)

    Bewegender Tatsachenroman der Flutkatastrophe 2021

    Ein sehr berührender Tatsachenroman aus der Sicht einer Angehörigen und ihrer Familie von Flutopfern des Hochwassers im Juli 2021. Als Vivien und ihr Mann mit ihrer kleinen Tochter zu seinen Elternhaus aufbrechen, um seinen Eltern und Bruder nach dem verheerenden Hochwasser zu helfen, können sie das Ausmaß der Katastrophe gar nicht auffassen . Je näher sie kommen, desto schlimmer wird es. Viele Straßen sind gesperrt, Brücken nicht mehr da. Als sie nach Umwegen und nach einiger Zeit ankommen, finden sie das Elternhaus inmitten von Wassermassen vor. Doch hier befindet sich niemand mehr im Haus. Wo sind Ella, Hans und Frank nur untergekommen? Sie haben es doch schaffen können? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Eine große Suchaktion startet und Vivien kann, auf Grund ihrer kleinen Tochter, alles nur aus der Ferne koordinieren. Ihr Mann ist täglich an seinem Elternhaus und fängt mit Freunden und Familienangehörigen an, sich einen Überblick zu verschaffen und die wichtigsten Dinge zu retten. Auch nach Tagen fehlt jede Spur von seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder. Inzwischen müssten alle Menschen in den Notunterkünften und den umliegenden Krankenhäusern identifiziert sein. Die Hoffnung schwindet von Tag zu Tag. Vivien hält zuhause die Stellung und befreit die Unterlagen ihrer Schwiegereltern von Schlamm und versucht sie zu retten. Täglich bekommen sie Hilfsangebote, die sie nach und nach dankend annehmen. Durch die Katastrophe erfahren sie so viel Zusammenhalt und Fürsorge. Nach vielen Wochen können sie wenigstens Ella und Hans begraben - Abschied haben sie schon lange genommen, doch jetzt ist es offiziell. Nur von Franky fehlt immer noch jede Spur. Ich hatte beim Lesen Tränen in den Augen. Danke für dieses Buch,eure Erfahrung und Gefühle, die ihr mit uns teilt.  Gottes Segen sei mit euch!

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    02.08.2024

    eBook (ePUB)

    Luft holen - Durchtauchen

    "Familie ist mehr als Blutverwandschaft. Familie ist wie das Nest, das einen Geborgenheit und Sicherheit fühlen lässt. Das sind Menschen denen du blind vertrauen kannst und zu denen du eine tiefe Verbindung hast. Ganz gleich wie oft du sie siehst oder mit ihnen sprichst." (Buchauszug) Es ist der 15. Juli 2021, als Vivien Neufeld, ihr Ehemann Harry und der sieben Monate alten Tochter Kaia zu ihren Schwiegereltern aufbrechen. Harry möchte seinen Eltern helfen, den Keller auszupumpen. Allerdings haben sie keine Ahnung, was sie auf der Fahrt nach Heppingen noch alles erwarten wird. Dass sie in dieser Nacht Deutschlands schlimmste Naturkatastrophe seit der Nachkriegszeit miterleben müssen, hätten sie niemals vermutet. Straßen sind auf einmal nicht mehr passierbar, Brücken eingestürzt und Häuser von Wassermassen überschwemmt. So auch das Haus von Harrys Eltern, Edda, Hans und seinem Bruder Frank (Franky). Es gibt in dieser Nacht kein Durchkommen zu seinem Elternhaus und kein Lebenszeichen von den Dreien. Wochen später findet man dann Ella und Hans Leichnam, während von Franky jede Spur fehlt. Erst zwei Jahre später sollen sie Gewissheit bekommen, das Franky tot ist. Wie Harry und vor allem Vivien diese Katastrophe miterleben, wie sie die Ungewissheit verkraften. Wie sehr ihnen dabei ihr christlicher Glaube, die Familie und Freunde helfen, das erfährt man in diesem Buch. Was bleibt übrig, wenn wir nicht mehr da sind? Meine Meinung: Ich glaube, jeder von uns wird sich noch immer an diese Bilder erinnern. Als diese Wassermassen eine ganze Region im Ahrtal zerstören und dabei 135 Menschen aus dem Leben reißen. Drei davon sind aus der Familie von Harry und Vivien Neufeld, deren Leben sich für immer verändert hat. Doch sie sind nicht daran zerbrochen, denn ihr starker Glaube gab ihnen in dieser Zeit viel Halt und Kraft. Zudem durften sie einen großen Zusammenhalt von Freunden und der übrigen Familie erleben. Weshalb Vivien dieses Buch geschrieben hat, um anderen Menschen in so einer Lage Kraft zu schenken. Warum haben die Drei das Haus verlassen und sind nicht stattdessen ins Dachgeschoss gegangen? Das fragt sie sich bis heute. Hätte sie das getan, würden sie heute sicher noch leben. Vielleicht hatte Ella sogar schon eine Eingebung bekommen? In christlichen Kreisen gibt es oft Menschen, die solche Visionen im Gebet bekommen. In Ihrem Gedicht über "Die Krähe" könnte man es jedenfalls fast meinen. Einen Teil davon möchte ich hier zeigen: Die Krähe - Über dem tosenden Wasser, weit über der Erde, hoch über dem Boden, mit dem schrecklichen Sturm kämpfend, flogen Krähen vorbei. - Nur einer, vergessen, mit einem gebrochenen Flügel, mit gebrochenem Herzen flog er umher. - Er flog tiefer und tiefer über dem Abgrund des Wassers, wenn er auch sehr bemüht war über der Welle zu schweben. - Und es schien, dass der Tod vor ihm schon nahe war. Plötzlich sah er ein Boot von oben zwischen den Wellen. Den Rest dieses Gedichts dürft ihr gerne im Buch weiter nachlesen. Doch mich hat dieses Gedicht wirklich sehr berührt, wie im Übrigen das ganze Buch. Hat Ella von Gott wirklich eine Vorsehung zu dieser Flutkatastrophe bekommen? Sehr bewegend fand ich außerdem das selbst komponierte Lied von Franky. Es beginnt mit einem plätschernden Regen und man kann es bei Spotify unter „Hold your Hands – Bouchdag“ anhören. Für Harry selbst und seine Familie bleibt nichts als Erinnerung und ein Haus, in das sie nie einziehen werden. Diese Zusammenfassung von Viviens Eindrücken, dem Erlebten und ihren Sorgen fand ich sehr eindrucksvoll, aber auch traurig und berührend. Wie schnell ist ein Leben zu Ende, das noch Tage davor so voller Zuversicht und Zukunftspläne war? Das musste ich selbst erst kürzlich wieder im eigenen Bekanntenkreis erleben. Wir sollten froh und dankbar sein, aber vor allem unseren Blick immer auf Gott richten. Ein Buch, das ich nur jedem empfehlen kann. Selbst wenn es nicht immer einfach zu lesen ist, zeigt es doch so viel an Hoffnung, Liebe und Dankbarkeit. Deshalb gibt es von mir 5 Sterne dafür.

  • Bewertung

    aus Linsengericht

    5/5

    16.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Persönliches, ehrliches Zeitzeugnis

    Der 15. Juli 2021 war ein Tag, der das ganze Leben von Vivien Neufeld und ihren Ehemann auf den Kopf stellte. An diesem Tag wurde ein Teil ihrer Schwieger-Familie Opfer von der Naturkatastrophe im Ahrtal, die viele Leben gekostet hat. Vivien lässt die Leser sehr nah an ihr eigenes Erleben inmitten von dieser unfassbar schmerzvolle Erfahrung, indem sie sehr persönlich ihre Gedanken und Gefühle aus dieser Zeit teilt. Das Buch liest sich fast wie ein Film, weil sie so szenisch und konkret von dieser Zeit berichtet. Als Leserin habe ich den Eindruck, mit ihr im Zimmer zu sitzen. Mit ihr auf die Situation zu schauen. Mit ihr die Trauer zu bewältigen. Ihr gelingt damit auf unglaublich beeindruckende Weise, mir als Leserin ein Fenster in diese Zeit zu öffnen, durch die ich Einblick in die Emotionen und Gedanken von einer Betroffenen bekomme. Das Buch ist ein wirklich beeindruckendes Zeitzeugnis von dieser furchtbaren Naturkatastrophe. Genauso ist es ein beeindruckendes Zeugnis darüber, wie der Glaube Vivien und ihre Familie durch diese Zeit getragen hat. Ehrlich schreibt sie über ihre inneren Kämpfe und genauso ehrlich, wie sie als Familie Halt in Gott gefunden haben. Liebe Vivien, vielen Dank für deinen Mut, diese traurige Geschichte über so eine große Wunde eures Lebens mit uns zu teilen. Aber wie du schreibst, ist es nicht nur eine Zeit der Wunden, sondern auch der Wunder, denn ihr durftet erfahren, wie nah und treu Gott euch in dieser Zeit gewesen ist. Danke für dieses so gute Buch!

  • Kathrin Wagner von Katis-Buecherwelt

    aus Witten

    5/5

    17.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ~ Erinnerungen festhalten und Vergangenheit verarbeiten ~

    Zum Cover: Die Covergestaltung wirkt düster und es kroch in mir eine unwohle Beklommenheit herauf, welche mit Kälte- und Gänsehautgefühl wie in Wellen über mich hinweg barsten. Man kann auf dem ersten Blick nichts als Wasser erkennen, doch sobald man beginnt zu lesen, war es für mich, als würde das Coverbild zu mir sprechen und durchflutete mich mit vielen verschiedenen Gefühlsausbrüchen. Der Kontrast zum Titelschriftzug ist clean und dennoch hervorgehoben in den Mittelpunkt gerückt - eine gelungene Darstellung des Buchinhaltes. Im Buchinneren setzt sich das Wasser in Form von Illustrationen an den Kapitelanfängen weiter durch. Meine Meinung: Als ich selbst ein Teil von Hochwasserschäden im Jahr 2021 Erfahrungen machen musste und der Flutkatastrophe im Ahrtal am 15. Juli 2021 in den Medien verfolgte, wusste ich, dass diese Menschen jede erdenkliche Hilfe benötigen, aber so wirklich realisiert habe ich diese Flutkatastrophe erst in diesem Buch "Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging" geschrieben von Vivien Neufeld. Vivien Neufeld ist die Schwiegertochter von Hans & Ella und die Schwägerin von Franky, die allesamt zum Opfer dieser Naturkatastrophe geworden sind. Als das Unwetter bereits wütete setzen sich Vivien, ihr Mann Harry und deren gemeinsamen sieben Monate alten Tochter ins Auto, um zu ihrer Familie zu fahren, ihnen zu helfen und zu schauen, ob es ihnen gut geht. Doch der Weg zur Unglücksstelle ist weitaus schwieriger zu erreichen als ihnen lieb war und vor Ort bekommen sie die niederschmetterne Tatsache verkündet, dass die Schwiegereltern und Franky als vermisst gelten. Es muss Vivian Neufeld eine Menge Kraft gekostet haben dieses Buch niederzuschreiben, den ich als Leser, war von Anfang an, an die Seiten gefesselt und in einer Art Schockstarre verfallen - dieses Buch kann nicht mal eben gelesen werden. Es nahm mich an die Hand und führte mich durch diese Familiengeschichte mit all dem Schmerz & Leid, gibt aber ebensoviel Kraft, Glauben & Hoffnung zurück. Zu Beginn der Flutkatastrophe bangte und betete ich mit Vivien und ihrer Familie, ihre Liebsten wiederzufinden und Frieden zu schließen mit all den furchtbaren Verwüstungen, die diese Welle verursacht hatte. Dabei hatte ich oftmals starkes und nervöses Herzrasen, ein dicker Kloß bildete sich in meinem Hals und nach ungefähr der Hälfte des Buches, war ich emotional so ergriffen und mitfühlend, dass ich immer wieder weinen musste und meine Tränen kaum Zeit hatten zu trocknen. Wie Mutig, Tapfer und Hilsbereit alle Menschen waren, ging mir sehr nahe und ich war froh, dass die Familie so viele helfende Hände um sich hatte, um all das durchzustehen. Vivien Neufeld sprach schonungslos ehrlich über ihre Gedanken und Gefühle und die Fragen: "Warum lässt Gott soviel Leid zu?" oder "Darf man hoffen, oder gar aufgeben?" beschäftigt die junge Familie. Mit diesem Erfahrungsbericht hat Vivin Neufeld ihre Erinnerungen an die Flutkatastrophe festgehalten und zum Teil verarbeiten können. Ihre Schwiegereltern und Schwager wertgeschätzt in Erinnerung gebracht, wer und wie sie waren und nahm mich als Leser mit, in ihrer leisen und intensiver Art ihrer Erzählung. Ein Buch, was einen zeitweise hilflos am Rande stehen lässt, aber auch Hoffnung schöpfend zurücklässt, und der Glaube in solchen Situtionen Halt & Kraft spendet - denn Gott war da und Hans, Ella und Franky nicht allein. Daran glaube und halte ich fest. Fazit: In "Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging" erzählt Vivien Neufeld leise und intensiv über ihren Verlust ihrer verunglückten Familie während der Flutkatastrophe im Ahrtal am 15.06.2021. Diese Geschichte hat mich emotional herausgefordert und mich hemmungslos weinen lassen. Eine Lebensgeschichte, die unter die Haut geht! ~ authentisch, mitfühlend und mutmachend ~ Trauer und Trauerbewältigung ~ Flutkatastrophe Ahrtal 2021 ~ zwischen Hoffnung & Frieden finden und vielen Fragen des "Warum?" ~ Glaubensfindung- und Stärke ~ Erinnerungen festhalten und Vergangenheit verarbeiten ~

  • Hopeandlive

    5/5

    30.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gott weiß...

    Es ist der 15. Juli 2024, ich weiß noch wie wir die Nachrichten über diese Katastrophe im Ahrtal verfolgt habe und dann gemeinsam mit meinem Mann und einer Freundin viele Monate zum Helfen bei den Menschen im Ahrtal waren. Doch ich konnte nach jedem Einsatz wieder nach Hause in meine saubere Wohnung fahren und ich hatte auch keine Angehörigen oder Freunde in dieser schrecklichen Nacht verloren. Ich werde nie die Geschichten der Menschen und ihre Gesichter vergessen und das Grauen ist für viele noch sehr lebendig. An dem Morgen des 15. Juli fährt Vivien mit ihrem Mann Harry und ihrem kleinen Baby zum Haus ihrer Schwiegereltern im Kreis Ahrweiler. Beunruhigt von den Nachrichten im Fernsehen und den fehlenden Nachrichten von den Schwiegereltern Hans und Ella, sowie auch ihrem jüngeren Schwager Franky wollen sie mal schauen, was zu helfen ist. Nachdem sie nach einer mehrstündigen Odyssee am Haus der Schwiegereltern ankommen, stehen sie sprachlos vor Harrys Elternhaus. Die Fluten haben eine Zerstörung hinterlassen, die an die Zerstörung des zweiten Weltkriegs erinnert. Die Menschen dort traf es völlig unvorbereitet. "Luft holen - durchatmen" Ab diesem Zeitpunkt fängt Vivien an, ihre Gedanken und Gefühle aufzuschreiben um überhaupt wieder so etwas wie eine Ordnung in ihre Seele und ihre Familie zu bekommen. Noch ist Hoffnung da, dass ihre Angehörigen überlebt haben haben, doch diese Hoffnung schwindet und die Fragen des Warums und Wozu häufen sich, bis sie nach einigen Wochen die schreckliche Gewissheit bekommen, dass Hans und Ella in den Fluten umgekommen sind. Ihre Körper wurden weit voneinander entfernt gefunden und ihr Schwager Franky bleibt für zwei lange Jahre vermisst. Vivien schildert ihre Gedanken, Gefühle und ihre Erinnerungen an ihre Familie auf eine sehr leise und intensive Art. Sie nimmt den Leser mit auf ihre Reise der Trauer, der Verarbeitung, wie verarbeiten Menschen eine solche Katastrophe und da Vivien und Harry gläubig sind wie auch ihre beiden Familien, wo war Gott und was bleibt nun? "Ich halte dich fest. Wenn ein Sturm aus dem Nichts deine Welt aus den Angeln hebt. Das Leben, das du kanntest löst sich von Innen auf. Wenn dein Innerstes schreit. Doch der Schmerz keine Worte hat. Halte ich dich fest." Arne Kopfermann Mich hat Viviens Geschichte sehr, sehr berührt und das auf eine vielfältige Weise, denn ich habe dieses fürchterliche Ausmaß der Katastrophe gesehen und hätte gerne den Menschen noch mehr helfen wollen, oftmals habe ich nur stumm innerlich betend zuhören können und hatte ähnliche Fragen zum Glauben wie Vivien, nur war ich nicht auf diese Weise betroffen. "Vorbereitet" Vivien hat es in ihrem Buch geschafft, ihre Schwiegerfamilie auf eine so wertschätzende und liebevolle Art und Weise für den Leser lebendig zu machen, ich konnte mir vorstellen, wie sie waren, ganz besonders Ella, die auch so gerne und viel Herzsteine gesammelt hat. Etwas, das ich auch tue, egal wo ich unterwegs bin. Da habe ich mitgeweint, denn der Verlust dieser lebensfrohen und herzlichen Frau war richtig greifbar. Auch die Frage und die Suche nach dem Warum und hat Gott sie nicht vorbereiten können auf diese Katastrophe? Mit Vivien und Harry auf diese Suche nach einer Antwort zu gehen und die liebevollen Kleinigkeiten, Hinweise zu entdecken hat mich sehr berührt. Auch ihre Entscheidung an dem Gott festzuhalten. "Es gibt kein Zurück. Nur ein Hindurch." "Wenn ich Frieden finde, Frieden schließe, dann kann ich trotz allem, von Herzen sagen: It is well." "Das Konstrukt Zuhause ist kein Greifbares...oder war es nicht viel eher ein sicherer Hafen, ein Ort, an dem alle Fehler erlaubt waren. An dem man gemeinsam lernen und wachsen durfte. An dem Liebe im Mittelpunkt steht." Ich bin sehr dankbar für Viviens Geschichte, die unter die Haut geht, voll Trauer und doch Hoffnung, voll Erinnerung und voll Liebe und wünsche der jungen Familie von Herzen Gottes reichen Segen für die Zukunft.

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    Sonja Kimmig

    OSIANDER Baiersbronn

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    5/5

    16.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte über die Flutkatastrophe im Ahrtal

    Als ich die letzten Zeilen dieses Buches gelesen habe, habe ich erstmal alles Beschriebene und Erlebte sacken lassen müssen. Vivien Neufeld erzählt aus ihrer Sicht, wie sie und ihr Mann Harry die Zeit vor und nach der Flut erlebt haben. Die Trauer um die (Schwieger)Eltern und Harrys Bruder! Sehr emotional und unglaublich ehrlich!

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