Produktbild: Egal war gestern

Egal war gestern

7

14,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45543

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.08.2024

Verlag

Peter Hammer Verlag

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

21/14/2 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Blau / Lichtgrau

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7795-0748-2

Beschreibung

Rezension

"Ein brandaktuelles Jugendbuch, das die Themen Alltagsrassismus, Cybermobbing und Zivilcourage mühelos vereint. Überaus gelungen, sprachlich überzeugend, preisverdächtig." Salah Naoura

Produktdetails

Verkaufsrang

45543

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.08.2024

Verlag

Peter Hammer Verlag

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

21/14/2 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Blau / Lichtgrau

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7795-0748-2

Herstelleradresse

Peter Hammer Verlag GmbH
Föhrenstr. 33-35
42283 Wuppertal
DE

Email: info@peter-hammer-verlag.de

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  • Stargirl

    5/5

    26.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Egal war gestern

    Wow, durch was für Gefühlswelten man als Lesende auf diesen wenigen Seiten getragen wird. Und dann schafft es der Autor auch noch realistische Lösungsansätze anzubieten, die jede:r mitgehen kann. Dieses Buch werde ich nicht mehr vergessen, da es so viel mit der Dynamik arbeitet, in der wir alle gerade stecken. Ich danke auch für die Bestätigung, dass es immens wichtig ist, an Schulen die gewaltfreie Selbstbehauptung und Zivilcourage zu stärken, da jede:r Einzelne den Unterschied macht. Ich wünsche mir für diesen Titel, der zu einem Mutspruch für mich geworden ist, viele Lesende.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    06.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein hochaktuelles Jugendbuch ab 12 Jahre

    Dieses Jugendbuch ab 12 Jahre verarbeitet Themen, die leider zur Zeit sehr aktuell in unserer gesellschaft sind. Es geht um Diskriminierung und Rechtsdruck. Nicht nur im realen Leben, sondern auch in Social Media. Finn macht zusammen mit seinem besten Freund Lennard gerne lustige Videos, die sie auf ihrem Social Media Kanal posten. Sie träumen davon, irgendwann damit berühmt zu werden. Doch Finns Situation ändert sich, als er sich mit einem PoC Mädchen zusammentut, um sich in den sozialen Medien gegenseitig zu pushen. Plötzlich wird Finn mit Hasskommentaren überschüttet. Gleichzeitig werden rassistische und rechtsradikale Sprüche und Aktionen an Finns Schule und ihrer Stadt immer häufiger. Sein Vater, Lehrer an Finns Schule, geht dagegen an und gerät bald ins Fadenkreuz des Hasses. Und mit ihm Finn. Ich finde dieses Buch unheimlich gut, da es zum einen deutlich macht, welche Wirkung Social Media hat und wie schnell dort Dinge passieren können, die aus dem Ruder laufen und nicht mehr zu stoppen sind. Zum anderen wirft es einen realistischen Blick darauf, wie rechtsradikale Parolen und Handlungen immer mehr gesellschaftsfähig werden, wie schwer es ist, als einzelne Person etwas dagegen zu tun und wie wichtig Menschen sind, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Es ist ein realistisches Buch, das gerade junge Leser anspricht. Das finde ich unheimlich gut und wichtig! Der Schreibstil hat mir auch gefallen. Er ist passend für diese Altersstufe und lässt sich gut lesen. Man kann sich als Leser gut mit den Personen identifizieren und wird zum Nachdenken angeregt. Klare Leseempfehlung von mir!

  • Jinah

    5/5

    25.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Politische Bildung mit starker Spannung

    Finn und sein Vater haben es in der Schule mit Rassismus zu tun. Als Lehrer geht der Vater aktiv dagegen vor, erfährt aber mehr Gegenwind und ängstliche Neutralität als Rückendeckung. Gleichzeitig geht eine rechtsnationale Partei aus dem laufenden Wahlkampf als stärkste Kraft hervor, sodass auch von offizieller Stelle und sogar von Seiten der Polizei der Schutz wegbricht, sodass die Familie sich schließlich für einen Umzug, man könnte auch sagen: eine Flucht entscheidet. Im Rahmen der Erzählung werden viele Strukturen rechter Netzwerke und rechter Kommunikation anschaulich dargestellt, von unterschwelliger Meinungsmache, unnachweisbarer Bedrohung hin zu offener Gewalt- und Tötungsdrohung, Übernahme der politischen Macht und damit der Exekutive, klassischer Täter-Opfer-Umkehr (etwa wird der Vater, der den Rassismus an der Schule und in der Stadt öffentlich macht, obwohl er ja nur auf den Schmutz hinweist, der bereits vorhanden ist). Gleichzeitig werden die Schwächen der Demokratie mit ihrer schweigenden Mehrheit aufgezeigt, der manchmal der Mut, öfter noch die Motivation fehlt, sich im gleichen Maße wie sich die Rassisten "für Deutschland" engagieren, sich für die deutsche pluralistische Demokratie stark zu machen. In dieser Geschichte gewinnen die Rechten. Aber ihre Gegner lernen, dass sie sich zusammenschließen müssen, um nicht deren Opfer sein zu müssen. Eine Sisyphos-Arbeit, zwar, aber eine notwendige. Denn dieser Stein kann uns alle überrollen. Schließlich hat er das in dieser unserer Geschichte bereits einmal getan.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nie wieder ist jetzt!

    Alle in der Schule kennen Finn und Lennard wegen der witzigen Videos, die sie auf ihrem Social-Media-Kanal posten. Die beiden checken akribisch ihre Clicks und Follower und träumen davon, berühmt zu werden. Alles läuft super, bis sie einen Deal mit Sam machen, einer Schülerin, deren Eltern aus Angola stammen. Der Plan, sich gegenseiteig zu pushen und die Reichweiten zu erhöhen, funktioniert sofort - doch ganz anders, als Finn es erwartet hat: Urplötzlich bricht ein Shitstorm über seinen Account herein. Hasskommentare statt Lach-Emojis. Einzig und allein, weil er Posts von Sam geliked hat. Gleichzeitig registriert Finns Vater, Lehrer an der Schule seines Sohnes, wie rassistische, antidemokratische Äußerungen salonfähig werden. Nicht nur im Klassenchat, auch in der Stadt, in der gerade ein rechtspopulistischer Kandidat für das Bürgeramt kandidiert. Als er die Situation in einem Brandbrief beklagt, steht er plötzlich selbst am Pranger. Und mit ihm Finn… (Verlagsbeschreibung) Gerade sind die Wahlen in Sachsen und Thüringen vorüber, und das Ergebnis zeigt auf beängstigende Weise, dass der Rechtsruck ein gewaltiger ist. Längst schon sind rassistische Parolen und rechte Polemik fast wieder salonfähig - und der Widerstand dagegen eindeutig zu gering. Was im Großen eindeutig besorgniserregend ist, bricht Jörg Isermeyer auf ein kleineres Umfeld herunter und stellt dabei den Jugendlichen Finn in den Mittelpunkt des Geschehens. Finn ist in der Schule recht beliebt und stellt mit seinem besten Freund Lennard unterhaltsame Videos auf einem Social-Media-Kanal ein. Finn träumt von einer Karriere als Comedian und lässt sich immer wieder neue Sketche einfallen. Die Reichweite seines Kanals ist noch bescheiden, er freut sich über jeden einzelnen Klick. Als eine Mitschülerin ihm vorschlägt, dass sie sich gegenseitig pushen könnten, sagt er begeistert zu. Allerdings verändern sich nun die Kommentare unter seinen Videos. Seit er die Posts der dunkelhäutigen Sam liked, regnet es bei seinen eigenen Beiträgen Hasskommentare. Schon länger werden die Mitschüler:innen mit Migrationshintergrund in der Schule mehr oder weniger offen angepöbelt, Hakenkreuze finden ihren Weg auf Schultische, Klassenchats geraten immer mehr in die rechte Schieflage. Finns Vater, der als Lehrer an der einzigen weiterführenden Schule des kleinen Ortes arbeitet, ist nicht länger bereit, dies tatenlos hinzunehmen. Doch je stärker er mahnt, appelliert und sich schließlich in einem Brandbrief an die Öffentlichkeit wendet, desto stärker ist der Gegenwind, der Finns Vater entgegen schlägt. Und nicht nur ihm. Auch Finn sieht sich zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt. Dies beschränkt sich allerdings keineswegs auf das Umfeld der Schule. Im Rahmen der anstehenden Bürgermeisterwahl, bei der der rechtspopulistische Kandidat großen Zulauf erhält, tauchen einige recht dubiose Gestalten auf. Die Begegnungen mit diesen tätowierten, muskelbepackten und mit Baseballschlägern bewaffneten Männern findet Finn jedenfalls sehr beängstigend. Doch egal, welchen Drangsalierungen der Jugendliche oder sein Vater ausgesetzt sind - die Polizei unternimmt nichts dagegen. Finn fühlt sich in die Enge getrieben, alleine, wehrlos. Was kann man da nur tun?! Jörg Isermeyer gelingt es, die zunehmend bedrohliche Atmosphäre beim Lesen real werden zu lassen - es war ein zunehmend beklemmendes Leseerlebnis. Zum einen die Situation von Finn, der jäh aus einer normalen, behüteten Kindheit gerissen wird und sich nicht länger raushalten kann. Wegschauen, so wie viele andere auch. Sondern Position beziehen muss, denn Mitläufer will er nicht sein, das wird ihm immer klarer. Doch welchen Preis wird er dafür zahlen? Und zum anderen die Situation von Finns Vater, der Gegenwind auch von einigen Kolleg:innen erhält, der von der Direktorin nicht wirklich unterstützt wird, der in den Fokus einer unfassbaren Hasskampagne gerät - mit vielen denkbaren Horrorszenarien. Was löst die Situation innerhalb der Familie aus? Ein eindringliches, beklemmendes und doch so wichtiges Jugendbuch, gerade in der heutigen Zeit! Es zeigt auf, wie viel Mut es erfordert, nicht zu schweigen und alles hinzunehmen, und was es tatsächlich kosten kann, Zivilcourage und Widerstand zu zeigen. Aber eben auch was es letztendlich bedeutet, sich nicht entgegenzustellen. Nie wieder ist jetzt! Und das gilt für uns alle. Ein Buch, das zur verpflichtenden Schullektüre werden sollte.   © Parden

  • yellowdog

    5/5

    27.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein politisches Coming-of-Age

    Finn ist Schüler, sein Vater Lehrer. An der Schule entsteht immer mehr eine rechte Stimmung, die sich in Schikanen gegen Menschen mit Migrationshintergrund und andersdenkende entwickelt. Finns Vater fängt an, öffentlich dagegen zu protestieren. Das Jugendbuch beschreibt den Prozess, wie sich die Situation allmählich verschlimmert. Aus anfänglichen Pöbeleien werden massive Drohungen. Damit eingehend wird auch Finns Entwicklung beschrieben. Er nimmt deutlicher wahr, wie sich die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge ergeben. Jörg Isermeyer zeigt das anhand verschiedenster Einflüsse und damit erreicht er ein Gesamtbild. Am wichtigsten ist vielleicht, dass deutlich gemacht wird, das Widerstand und Zivilcourage zeigen auch einen Preis einfordert. Für die Familie wird die andauernde Bedrohungslage schließlich zu viel, aber Finn hat gelernt, dass er für das einstehen muss, an das er glaubt. Großartig, dass ein Roman das so in einer Gesamtheit deutlich machen kann.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

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    Annette Glas

    OSIANDER Marktoberdorf

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    5/5

    24.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn aus Spaß plötzlich bitterer Ernst wird

    Eigentlich war das doch alles ganz harmlos, ein paar Videos online stellen, gemeinsam mit dem besten Freund. Spaß, Follower sammeln... Doch als Finn und Lennard einen Deal machen mit Sam, einer Mitschülerin deren Eltern aus Angola stammen, um mehr Clicks und Follower zu bekommen, ist es plötzlich nicht mehr lustig. Ein Shitstorm bricht über Finns Kanal herein, rechtsradikale Kommentare und Drohungen tauchen in den Kommentaren zu seinen Videos auf. Und auch auf dem Schulhof ist er plötzlich zur Zielscheibe geworden... Sein Vater, der Lehrer an seiner Schule ist, gerät auch immer mehr unter Beschuss. Denn er verschließt nicht seine Augen vor den rassistischen und antidemokratischen Sprüchen, die er mitbekommt, auf dem Schulhof, im Klassenchat und auch in der Stadt. Ein super spannendes Buch, brisant und hochaktuell.

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