Produktbild: Steirerzorn
Band 14

Steirerzorn Die Queen of Steirerkrimi und offizielle »Steiermark-Botschafterin mit Herz« — Sandra Mohrs 14. Fall

10

18,40 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/2,4 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0733-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/2,4 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0733-8

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    21.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geht unter die Haut

    Ein Hobbyfotograf dringt in ein verlassenes Abbruchhaus am Reinischkogel ein. Er stürzt durch eine Falltür in den Keller - und findet dort eine verweste Leiche. Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Steiermark stehen vor einem Rätsel. Wer war die Frau und warum wurde sie in diesem Keller scheinbar hingerichtet? Die Spuren führen sie weit in die schreckliche Vergangenheit des Hauses. "Steirerzorn" ist nun schon der 14. Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Claudia Rossbacher spart auch in diesem Fall nicht mit Spannung und überraschenden Wendungen. Immer wieder muß man als Leser genau wie die Ermittler umdenken und sich neu orientieren. Dabei ist dieser Fall definitiv nichts für zartbesaitete Gemüter, denn es geht um die Zustände in der Vergangenheit der Kinderheime. Diese Umstände verschlagen sogar dem mit allen Wassern gewaschenen Sascha Bergmann die Sprache, so daß der immer sehr witzige und die Handlung auflockernde Schlagabtausch zwischen Sandra und ihm diesmal leider fehlt. Aber zu der düsteren Atmosphäre, die hier verbreitet wird, würde dies auch nicht gut passen. Sandra hat diesmal auch massive Probleme mit ihrem Freund Hubert, die ebenso bedrohlich herüber kommen und auch nicht für bessere Stimmung sorgen, sondern alles noch betrübter machen. Die Autorin schafft es mit ihrem wunderbaren anschaulichen und leichten Schreibstil sowohl Atmosphäre, als auch Region lebendig werden zu lassen. Man sieht die Steiermark genauso vor sich wie den Tatort und das Geschehen in der Vergangenheit, welches unter die Haut geht. Claudia Rossbacher hat mich hiermit wieder einmal perfekt unterhalten und ich bin schon gespannt, wie sich der nächste Fall für Sandra und Sascha gestalten wird!

  • 18peewa

    aus Gleisdorf, Steiermark

    5/5

    10.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Regionalkrimi in Perfekt

    Nachdem ich alle Bücher von Martina Parker gelesen habe hat mir meine Mutter dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Nach drei Tagen bin ich jetzt fertig was definitiv schneller als meine Durchschnittszeit pro Buch ist und ich werde bestimmt weitere Teile lesen. Schreibstil, Geschichte und Originalität harmonieren sehr gut und man kann sich perfekt in die Geschichte und die Gegebenheiten hineinversetzen. Zeigt leider auch die traurige Wahrheit wie es früher, ohne spoilern zu wollen, in gewissen Institutionen zugegangen ist. Fünf Sterne von mir und die nächsten Teile sind gekauft!

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    furioses Finale der Serie

    In diese in der Steiermark spielende Krimireihe bin ich vor ein paar Bänden eingestiegen, und finde sie mittlerweile klasse. Einige der Bände sind auch fürs TV verfilmt, in einen der Krimis bin ich neulich mal reingezapped, und auch das hat mir echt gut gefallen. Also, auf den neuesten Teil der Steirer-Serie war ich neugierig, ich hab hier blind zugegriffen, und sag es vorab: es war erwartungsgemäß richtig gut! Hierum geht’s: wie der Klappentext schon sagt, Ausgangspunkt in diesem Fall ist ein zerfallenes Gemäuer im sogenanntem Schilcherland (ich kenne die Steiermark gar nicht, aber hier scheint es besonders guten Wein und Essen zu geben :-)), ein „lost place“, in das der junge Fotograf Christian eindringt. Der Platz ist allerdings so lost und verlassen, dass er durch eine Falltür in den Keller stürzt, und dort schwerverletzt liegen bleibt, bis zufällige Wanderer in retten …. und zusätzlich die Polizei rufen, denn neben Christian befindet sich eine schon verwesende Leiche, und die LKA Steiermark hat einen Mordfall zu klären. Sandra Mohr und Sascha Bergmann, erprobtes Ermittlerteam, ist also wieder gemeinsam im Einsatz. Besagte Tote stellt sich als eine hochbetagte alte Frau heraus, und jetzt wird es spannend, denn Mohr und Bergmann haben nicht nur die Identität der Frau zu klären, sondern auch das Motiv, und mangels besserem Ansatzpunkt befassen sie sich erstmal mit dem Haus, in dem das Verbrechen geschah. Ein ehemaliges Gasthaus, das in den 1960ern und 70ern auch als Kinderheim diente....und nun schon sehr lange leersteht. In einem zweitem Erzählstrang sind wir im Jahre 1977 bei Gitti, einem 13jährigem Mädel, dass in eben diesem Haus damals wohnte und Tagebuch führte. Hm, wie erzähl ich jetzt weiter, ohne zu spoilern? Am besten gar nicht mehr viel. Gittis Erlebnisse im Kinderheim sind auf jeden Fall herzzerreißend, und ihre Geschichte zeugt von, ich zitiere noch mal den Klappentext, „einem düsterem Kapitel der Vergangenheit“, in dem Schikanen, Brutalität, Missbrauch und Gewalt in der staatlichen Kinderfürsorge Alltag war. Und ich würde mal sagen, bestimmt nicht nur in Österreich in der Steiermark, sondern länderübergreifend sicherlich überall. Für den geneigten Leser ist schon relativ früh der Zusammenhang zwischen den beiden Erzählsträngen klar; die Ermittlungen sind in diesem Krimi auch relativ stringent ohne allzu viele Irrungen und Wirrungen, aber das Thema ist so dermaßen packend und schlimm, ich hab habe hier an den Seiten geklebt und musste einfach immer weiterlesen. Der Roman hier hatte echte Sogwirkung. Das hat mich echt berührt, und ich habe mit Gitti mitgelitten und gefiebert, und war auch bei Bergmann und Mohr jederzeit mit Hochspannung dabei. Ohne Pathos, nicht zu detailverliebt, aber auch nichts beschönigend. Schwerer Tobak, das Ganze, ich kann mir vorstellen, dass die Recherchen für diesen Krimi auch an die Substanz gegangen sind. Das Ende hätte ich trotz aller meiner Vorahnungen so nicht ganz erwartet, das kam noch mal sehr interessant daher. Okay, ich komme mal zu einem anderem Aspekt des Buches (sonst spoiler ich doch noch unabsichtlich), und zwar zu der Ermittlertruppe. Seit ich die eine Verfilmung gesehen habe, habe ich ja jetzt ein Bild von den Protagonisten vor Augen, und muss sagen: meiner Meinung nach sind die Schauspieler eine perfekte Besetzung; hahaha, der Chauvi Bergmann ist gut getroffen. Wir erfahren natürlich ein paar Dinge aus dem Privatleben der Ermittler, aber der Fall steht jederzeit im Vordergrund, und so kann man auch mit Band 14 quer in die Reihe einsteigen. So wie man auch in einen „Tatort“ auch bei Folge 3555 einsteigen könnte, ohne groß was verpasst zu haben. Und ich finde das durchaus positiv. Ja, mein Fazit: super spannende Story, aber nix für schwache Gemüter, die eine Triggerwarnung nach der anderen brauchen. Hier geht es ans Eingemachte, es wird emotional, es wird alles getriggert, was nicht bei 5 auf dem Baum ist, um es salopp zu sagen. Und trotzdem, kein Splatter, die üblen Details spielen sich ja in der Phantasie des Lesers ab..... Ich würde mal sagen, das war bislang der beste Steirerkrimi von Frau Rossbacher, und leider wohl der letzte, wie ich gelesen habe, die Serie ist wohl hiermit beendet. Super schade. Aber sie hat furios ihr Finale gefunden!

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    10.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Best of"

    Mit Steirerzorn ist Claudia Rossbacher ein Roman geglückt, in dem sie sich selber quasi übertrifft: nicht nur die schom gewohnte treffende Beschreibung von Gegend und Leuten, Lebensart, Essen und Trinken, nein, auch sehr anschauliches Benennen von politischer Gesinnung und - natürlich bestens verpackt in Aussagen von Einheimischen - die Einordnung von "Tockern", die die Steiermark in ihren Vierteln neu einteilen wollen... Wer die ungeheuren Tatsachenberichte Betroffener in früheren "Erziehungsheimen" verfolgt hat, findet sich in diesem Roman sehr einfühlsam-konkret beinahe quälend in das damalige Geschehen hineingezogen: nicht zuletzt auch durch die wirklich famose Idee, zwischendurch durch in eigener Sprache verfasste Tagebucheinträge der hinter allen Geschehnissen des Heute und Jetzt der Ermittlungen stehenden Heiminsassin gewissermaßen hautnah in die Wirklichkeit dessen eindringen zu lassen, die den Kriminalfall entstehen hat lassen. Ein aufwühlender, überaus spannender Roman!

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    10.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Regio-Krimi, der starke Nerven erfordert

    In ihrem 14. Fall werden die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann ins Schilderland zum Reinischkogel gerufen. Dort wurde an einem Lost Place ein schwer verletzter Mann geborgen, neben ihm lag eine Leiche. Der Hobbyfotograf Christian Zwettler stürzte durch eine morsche Falltür in die Tiefe und konnte sich aufgrund seiner Verletzungen nicht mehr selbst befreien, nur durch Hilferufe konnte er sich bemerkbar machen. Das verfallene Haus gehört einer Familie Leinzinger, die schon vor langer Zeit nach Amerika ausgewandert ist. Der Förster Georg Steinbauer hat die Schlüssel und schaut ab und zu vorbei. Zur Leiche selbst – weiblich, sie wurde nackt aufgefunden, hatte multiple Verletzungen und Tierfraßspuren, ist 2-3 Wochen vor dem Tod mißhandelt worden, der Fundort und Tatort sind identisch. Einzige vermißte Person in der Umgebung ist die geistig verwirrte, demente Elisabeth Fleischanderl, 83 Jahre, abgängig aus einem Seniorenheim. Der Zahnarzt bestätigt die Identität. Bei den Nachforschungen kommen grausame Dinge zum Vorschein. Das verfallene Haus war in früheren Jahren ein Gasthaus mit Fremdenzimmern und später Kinderheim für schwer erziehbare Mädchen, das in den 80er Jahren wegen technischer Mängel geschlossen wurde. In einem zweiten Strang erfährt man durch das Tagebuch von Gitti über die Leiden der Mädchen, die sie dort ertragen mußten. Ich kenne die Vorgängerbände und wußte was mich erwartet. Die Autorin schreibt spannend, flüssig und ihre Dialekteinschübe geben der Story Authentizität. Auch die Liebe und die Verbundenheit zur Steiermark spürt man. Das Glossar am Ende kann manchem Leser helfen, als Süddeutsche hatte ich damit keine Probleme. Was in diesem Fall zu Tage gefördert wird, ist unglaublich. Ich finde es sehr gut gelungen, das Thema in einen Krimi zu verpacken. Es ist richtig, es öffentlich zu machen und anzuprangern. Die Tagebücher haben in diesem Fall entscheidende Informationen gebracht. Es war nicht einfach zu lesen. I hatte des Öfteren einen Kloß im Hals, war wütend, aber natürlich auch traurig, so etwas lesen zu müssen. Mehr möchte ich hierzu nicht schreiben, das sollte jeder selbst lesen. Natürlich kann der Mord am Ende von Sandra und Sascha gelöst werden. Sie sind ein eingespieltes Team, das konstruktiv zusammen arbeitet, sich genau kennt, vertraut und auch Humor einfließen läßt. Daneben kommt bei Sandra immer mal wieder das Privatleben ins Spiel und man darf abwarten, wie es hier weitergeht. Das Cover ist bei dieser Reihe wirklich ausgesprochen toll gewählt, stimmig und treffend. Das könnte man nach meinem Dafürhalten nicht besser machen – Chapeau! Von mir gibt für diesen Band natürlich wieder eine unbedingte Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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