Produktbild: Der Gesang der Azoren

Der Gesang der Azoren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

56032

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1859 KB

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783734930102

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

56032

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1859 KB

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783734930102

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ein gelungener Roman rund um das Thema Walfang

Gertie G. aus Wien am 12.07.2024

Bewertungsnummer: 2242514

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Anders als die beiden Gardasee-Krimis von Carlos Ávila de Borba hat mir dieser Roman des portugiesischen Autors sehr gut gefallen. Warum? Carlos Ávila de Borba erzählt von den Bewohnern der Inselgruppe der Azoren, die ihren Lebensunterhalt seit Generationen als Walfänger verdienen. Inzwischen ist der Walfang stark zurückgegangen, sodass die Männer einer anderen Beschäftigung nachgehen müssen, um ihre Familien zu ernähren. Die Jagd auf Wale ist im Jahr 1984 nur mehr ein Zubrot. Die Anzahl der gejagten Tiere geht drastisch zurück, bis sie zu deren Schutz gänzlich verboten wird. Die von der Regierung versprochenen Ausgleichszahlungen bleiben aus und die zur Untätigkeit verdammten Walfänger lassen ihren Zorn an Mateus, der einige Vorschläge für neue Einnahmequellen wie sanften Tourismus oder ein Walfangmuseum hat, aus. „Baleia à Vista! Wal in Sicht“ soll das Unternehmen heißen, das in kleinen Booten Touristen Wale beobachten lassen will. Noch wissen weder Mateus noch seine Freunde, mit welchen Schwierigkeiten sie bei der Umsetzung ihrer Idee haben werden. Meine Meinung: Als Bewohnerin des Binnenlandes Österreich habe ich zum Walfang recht wenig Beziehung. Vieles, was ich in diesem Roman gelesen habe, war für mich neu. Die Umwälzungen, die das Verbot des Walfanges mit sich gebracht hat, lässt sich auf andere Ereignisse, wie Schließung von Bergwerken umlegen. Zahlreiche Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, ihre Traditionen und damit ihre (vermeintliche) Identität. Das verursacht natürlich Wut und Zorn auf die Bürokraten, die solche Entscheidungen treffen. Carlos Ávila de Borba beschreibt die Emotionen, die in diesen Jahren hochgekocht sind an Hand von fiktiven Bewohnern der Inseln Fajal und Pico, wie Mateus, Meme, dem Americano, Francisco oder der jungen Französin Manon. Er erzählt von den Bemühungen Mateus‘ und Memes ein Walfangmuseum auf Lajes do Pico zu errichten, in dem die Tradition der Walfänger hochgehalten und deren Leistungen gewürdigt werden. Der Autor verschweigt auch nicht, mit welchen Schwierigkeiten die fiktive Gruppe um Mateus & Co bei der Umsetzung ihrer Idee haben. Sachbeschädigungen durch die Gegner des Projektes und häufig geänderte Vorschriften der Behörden lassen die Verwirklichung dieser Idee mehrmals beinahe scheitern. Das reale Walfangmuseum in Lajes do Pico wurde am 28. August 1988 eingeweiht. Im Februar 2023 wurde die Inselgruppe der Azoren als Walschutzgebiet anerkannt und gilt als einer der besten Orte weltweit zur Walbeobachtung. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Warnen möchte ich vor der detaillierten Beschreibung des blutigen Walfangs, der zartbesaitete Leser verstören kann. Fazit: Gerne gebe ich diesem interessanten Roman, der sich mit der langen Tradition des Walfangs, dessen Verbots sowie den Auswirkungen auf die Menschen beschäftigt, 5 Sterne.

ein gelungener Roman rund um das Thema Walfang

Gertie G. aus Wien am 12.07.2024
Bewertungsnummer: 2242514
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Anders als die beiden Gardasee-Krimis von Carlos Ávila de Borba hat mir dieser Roman des portugiesischen Autors sehr gut gefallen. Warum? Carlos Ávila de Borba erzählt von den Bewohnern der Inselgruppe der Azoren, die ihren Lebensunterhalt seit Generationen als Walfänger verdienen. Inzwischen ist der Walfang stark zurückgegangen, sodass die Männer einer anderen Beschäftigung nachgehen müssen, um ihre Familien zu ernähren. Die Jagd auf Wale ist im Jahr 1984 nur mehr ein Zubrot. Die Anzahl der gejagten Tiere geht drastisch zurück, bis sie zu deren Schutz gänzlich verboten wird. Die von der Regierung versprochenen Ausgleichszahlungen bleiben aus und die zur Untätigkeit verdammten Walfänger lassen ihren Zorn an Mateus, der einige Vorschläge für neue Einnahmequellen wie sanften Tourismus oder ein Walfangmuseum hat, aus. „Baleia à Vista! Wal in Sicht“ soll das Unternehmen heißen, das in kleinen Booten Touristen Wale beobachten lassen will. Noch wissen weder Mateus noch seine Freunde, mit welchen Schwierigkeiten sie bei der Umsetzung ihrer Idee haben werden. Meine Meinung: Als Bewohnerin des Binnenlandes Österreich habe ich zum Walfang recht wenig Beziehung. Vieles, was ich in diesem Roman gelesen habe, war für mich neu. Die Umwälzungen, die das Verbot des Walfanges mit sich gebracht hat, lässt sich auf andere Ereignisse, wie Schließung von Bergwerken umlegen. Zahlreiche Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, ihre Traditionen und damit ihre (vermeintliche) Identität. Das verursacht natürlich Wut und Zorn auf die Bürokraten, die solche Entscheidungen treffen. Carlos Ávila de Borba beschreibt die Emotionen, die in diesen Jahren hochgekocht sind an Hand von fiktiven Bewohnern der Inseln Fajal und Pico, wie Mateus, Meme, dem Americano, Francisco oder der jungen Französin Manon. Er erzählt von den Bemühungen Mateus‘ und Memes ein Walfangmuseum auf Lajes do Pico zu errichten, in dem die Tradition der Walfänger hochgehalten und deren Leistungen gewürdigt werden. Der Autor verschweigt auch nicht, mit welchen Schwierigkeiten die fiktive Gruppe um Mateus & Co bei der Umsetzung ihrer Idee haben. Sachbeschädigungen durch die Gegner des Projektes und häufig geänderte Vorschriften der Behörden lassen die Verwirklichung dieser Idee mehrmals beinahe scheitern. Das reale Walfangmuseum in Lajes do Pico wurde am 28. August 1988 eingeweiht. Im Februar 2023 wurde die Inselgruppe der Azoren als Walschutzgebiet anerkannt und gilt als einer der besten Orte weltweit zur Walbeobachtung. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Warnen möchte ich vor der detaillierten Beschreibung des blutigen Walfangs, der zartbesaitete Leser verstören kann. Fazit: Gerne gebe ich diesem interessanten Roman, der sich mit der langen Tradition des Walfangs, dessen Verbots sowie den Auswirkungen auf die Menschen beschäftigt, 5 Sterne.

Ein toller Roman

Bewertung am 19.10.2024

Bewertungsnummer: 2320321

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Der Gesang der Azoren" von Carlos Ávila de Borba ist ein sehr gelungenes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und ohne Einschränkung weiterempfehle! Der Autor entführt die Leser in die atemberaubende Natur und die reiche Kultur der Azoren. Er verwebt persönliche Erlebnisse mit historischen Ereignissen und beschreibt eindrucksvoll die Schönheit der Landschaften, die Traditionen und den Lebensalltag auf den Inseln. Ein zentraler Aspekt des Buches ist der Walfang, der in der Geschichte der Azoren eine wichtige Rolle spielte. Ávila de Borba thematisiert sowohl die wirtschaftlichen Vorteile als auch die ökologischen und ethischen Fragen, die mit dieser Praxis verbunden sind, und beleuchtet so die Ambivalenz, die das Thema bis heute umgibt. Die Erzählung bietet tiefgründige Einblicke in die sozialen und kulturellen Strömungen der Region, während sie gleichzeitig das leidenschaftliche Streben der Menschen nach Identität und Heimat beleuchtet. All dies liest sich fesselnd und leicht, verwoben in die schöne Liebesgeschichte um Mateus und Manon. Dieses Buch ist nicht nur für Literatur- und Geschichtsinteressierte ein Muss, sondern auch für alle, die die Azoren besser verstehen möchten. Ich empfehle "Der Gesang der Azoren" – ein bedeutendes Zeitdokument, das die Magie dieser einzigartigen Inseln einfängt.

Ein toller Roman

Bewertung am 19.10.2024
Bewertungsnummer: 2320321
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Der Gesang der Azoren" von Carlos Ávila de Borba ist ein sehr gelungenes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und ohne Einschränkung weiterempfehle! Der Autor entführt die Leser in die atemberaubende Natur und die reiche Kultur der Azoren. Er verwebt persönliche Erlebnisse mit historischen Ereignissen und beschreibt eindrucksvoll die Schönheit der Landschaften, die Traditionen und den Lebensalltag auf den Inseln. Ein zentraler Aspekt des Buches ist der Walfang, der in der Geschichte der Azoren eine wichtige Rolle spielte. Ávila de Borba thematisiert sowohl die wirtschaftlichen Vorteile als auch die ökologischen und ethischen Fragen, die mit dieser Praxis verbunden sind, und beleuchtet so die Ambivalenz, die das Thema bis heute umgibt. Die Erzählung bietet tiefgründige Einblicke in die sozialen und kulturellen Strömungen der Region, während sie gleichzeitig das leidenschaftliche Streben der Menschen nach Identität und Heimat beleuchtet. All dies liest sich fesselnd und leicht, verwoben in die schöne Liebesgeschichte um Mateus und Manon. Dieses Buch ist nicht nur für Literatur- und Geschichtsinteressierte ein Muss, sondern auch für alle, die die Azoren besser verstehen möchten. Ich empfehle "Der Gesang der Azoren" – ein bedeutendes Zeitdokument, das die Magie dieser einzigartigen Inseln einfängt.

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Der Gesang der Azoren

von Carlos Ávila de Borba

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