DIE LETZTE HOFFNUNG DER MUTANTEN
Die Feinde der X-Men arbeiten zusammen, um die Erde zu einem Ort ohne Mutanten zu machen. Avenger Tony Stark und seine frisch angetraute Ehefrau Emma Frost haben einen Plan, um die Mutanten-Hasser von Orchis mit ihrer Armee Stark-Sentinels aufzuhalten. Doch dafür müssen sie bis ins All reisen. Gut, dass Iron Man von Riri Williams alias Ironheart unterstützt wird. Doch sie muss auch eine folgenschwere Entscheidung treffen.
Tony Stark und Emma Frost kämpfen um die Zukunft der X-Men – das Serienfinale von Top-Autor Gerry Duggan (X-Men), Juan Frigeri (Avengers), Andrea Di Vito (Thor) und anderen.
FINALAUSGABE!
ENTHÄLT: INVINCIBLE IRON MAN (2022) 13-20
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Schade, dass aus ihnen - wie erwartet - kein Paar wurde
Hemeraner am 24.12.2024
Bewertungsnummer: 2370676
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
#2
Tony Stark alias Iron Man ist pleite. Sein Unternehmen hat zwar noch den Namen, letztlich gehört es aber zur Gänze Feilong. Und der hat nicht gerade gewartet. Mit seinen Sentinels im Iron-Man-Verschnitt gibt er vor, die Ordnung zu bewahren, er hat allerdings ganz andere Pläne und die richten sich gegen Mutanten und Helden gleichermaßen.
Um es Feilong nicht ganz so einfach zu machen, dringen Tony und dessen Freund Jim Rhodes alias War Machine in das Stark Unlimited Werk ein um es zu einem riesigen Krater zu machen. Die eigenwillige Hauruck-Mission gelingt nicht ganz so wie sie sollte. Tony gelingt zwar schwer verletzt die Flucht, aber James wird geschnappt. Obwohl die beiden zuvor das Werk geräumt haben, soll er nunmehr wegen Mordes angeklagt werden, weil er einen der Arbeiter getötet haben soll. She-Hulk übernimmt den Fall, beißt aber bei der texanischen Justiz auf Granit.
Die X-Men haben es da auch nicht besser. Die geteilte Wohltat war von irgendjemanden mit einer Art Totschalter gestreckt worden, weshalb sie jetzt ins Visier geraten. Gegen Emma Frost liegt ein Haftbefehl vor. Durch Tonys Eingreifen kann sie der Festnahme – oder Schlimmeren - entkommen. Ohne Geld, Ausrüstung und Verbündete kämpft es sich schwer. Tony versucht daher, seine Ränke im Dunkeln zu schmieden und um Emma aus der Schusslinie zu bekommen, heiratet er ihr Alter Ego Hazel Kendal. Denn was liegt näher, sich vor den Feinden zu verstecken, indem man völlig im Rampenlicht in der Öffentlichkeit als hübsches und langweiliges High Society Paar auftritt…?
Das Cover macht schon mal Lust auf mehr: Mr. und Mrs. Stark? Das ungleiche Paar soll wirklich aus dem egozentrischen und aufbrausenden Lebemann und Ex-Alkoholiker Tony Stark sowie die schönste aller (unterkühlten) Mutantinnen Emma Frost bestehen? Selbst wenn niemand aufgrund der beiden illustren Charaktere tatsächlich eine echte Hochzeit erwartet, so klingen doch auch sanftere Untertöne bei den beiden Racheengeln auf, die irgendwie ständig miteinander im Clinch liegen, aber gleichzeitig ein süßes Paar abgeben, sodass man den beiden alles Gute wünschen möchte. Denn so ungleich wie beide auf dem ersten Blick sind, sind sie auf dem zweiten Blick dann doch nicht mehr…
Etwas befremdlich ist der Ruf der Strafanstalt in dem Band in dem die Haftleitung und deren Wärter als – sagen wir mal vorsichtig – „von der Außenwelt beeinflussbar“ und „das Recht“ in die eigene Hand nehmend dargestellt werden. Denn die (Allan B.) Polunsky Unit ist keine Erfindung von Marvel. Die Haftanstalt existiert tatsächlich seit 1993 im Polk County im Bundesstaat Texas. Die Haftanstalt bietet Platz für 2.900 Häftlinge und verfügt auch über den Todestrakt des Staates.
Auch hier gilt die Serie als Neustart, obwohl es Band 2 der Reihe ist. Aber auch wer Band 1 nicht kennt, kommt hier unglaublich gut aufgrund der Charakterisierung und des Handlungsverlaufs in die Story rein. Als Gimmeck gibt es eine coole Iron Man Acrylfigur zum Aufstellen.
#3
Tony und Emma haben immer noch ihre Scheinehe, auch wenn ab und an doch ein Funke echter Zuneigung bei beiden aufflammt. Gleichwohl müssen sie sich um Orchis kümmern, eine Organisation, die verhindern soll, dass Mutanten die menschliche Spezies auf dem Planeten ablösen. Da auch noch Feilong und die Sentinels ihr Unwesen treiben, Tony bis auf Emma nicht mehr allzu viele Verbündete hat und sein Kumpel Jim in der brutalen Polunsky Unit sein Dasein fristet müssen beide zum Äußersten gehen.
Tony hat über Starfox, auch Eros genannt (Thanos Bruder), ein seltenes und äußerst widerstandsfähiges Metall erlangen können. Dieses muss zu Schiffen verarbeitet werden um der gegnerischen Übermacht etwas entgegensetzen zu können. Was eignet sich dafür besser als die Zwergenschmieden von Nidavellir? Riri Williams alias Ironheart erhält unerwartete Unterstützung um diese Mission zu erfüllen.
Während Tony Feilong und seine Sentinels in Australien ausschalten muss, trennt sich Emma von ihm und versucht mit den verbliebenen Mutanten Orchis zu stoppen. Dabei erleben beide eine Überraschung…
Für Einsteiger ist der Band lediglich bedingt geeignet. Es empfiehlt sich in jedem Fall den zweiten Band zu kaufen (der, mit der Acrylfigur), da dies hier die direkte Fortsetzung ist. Erneut zeigt sich, dass das Duo Tony Stark/Emma Frost erstaunlich gut funktioniert, da beide Figuren starke Charaktere mit Ecken und Kanten sind und durchaus erheblichen Schwächen hinter allen möglichen Schutzschilden und Marotten verbergen. Ein Gastauftritt gegen Ende ist jetzt aufgrund des Titels nicht allzu überraschend.
Die epische Handlung bedurfte einer Trennung zu einem parallel spielenden Band, der zum besseren Verständnis ebenfalls gelesen werden sollte: Fall of the House of X.
Ganz unten.
Bewertung aus Herborn am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052394
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der Band beginnt mit einem Knalleffekt. Das kleine Ziegelhaus das Tony mitten in New York nutzt und wo er gerade an seiner Rüstung bastelt explodiert. War das ein Anschlag oder war Tony gar selbst dran schuld? In jedem Fall wird klar das ein geheimnisvoller Gegner es auf Tony abgesehen hat doch warum?
Leider ist in diesem Band so einiges vorhersehbar. Wer hinter allem steckt und warum er das tut kann man schon von Anfang an vermuten und das was überrascht ist dann ein so tiefer Eingriff in die Geschichte rund um Iron Man das es nicht wirklich glaubhaft wirkt. In Summe wirkt es eher wie ein Hinarbeiten auf ein Crossover zu einer anderen aktuellen Marvel Geschichte und weniger wie eine Weiterentwicklung des Charakters von Tony Stark. Was ein wenig hoffen lässt ist eine eher nebensächliche Bemerkung zu Beginn und die Frage was mit Riri Williams los ist.
Zeichnerisch ist das was Frigeri im Großteil des Bandes abliefert solide aber keinesfalls vergleichbar mit dem was man von Cafu oder Unzueta gewohnt war. Auch hier gibt es noch Luft nach Oben.
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