Antifaschismus und Kalter Krieg Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer in Nachkriegseuropa
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
24.07.2024
Abbildungen
mit 16 z. T. farbigen Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
475
Maße (L/B/H)
23,1/15/3,7 cm
Gewicht
772 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-5650-4
Ehemalige Verfolgte des Nationalsozialismus spielten in der Nachkriegszeit eine wichtige politische, soziale und kulturelle Rolle. Es waren vor allem sie – in erster Linie ehemalige politische Häftlinge sowie Angehörige des Widerstands – und ihre zahlreichen Organisationen, die für die Erinnerung an Widerstand und Konzentrationslager, für eine Aufklärung der Öffentlichkeit und besonders der nachwachsenden Generationen, für eine Bestrafung der Täter und für die Rechte der Verfolgten eintraten. Überlebende waren zudem auf beiden Seiten in den Kampagnen des Kalten Krieges engagiert und setzten sich früh mit dem Rechtsextremismus auseinander. Dabei waren sie grenzüberschreitend aktiv und zählten zu den Akteuren mit Verbindungen über den »Eisernen Vorhang«.
Maximilian Becker untersucht am Beispiel der kommunistisch dominierten Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR), des bedeutendsten internationalen Verfolgtenverbands mit Mitgliedern aus Ost und West sowie Israel, diese transnationalen Verbindungen und Aktivitäten. Der Einsatz für »Frieden« war dabei zentral und machte die FIR zur Propagandaagentur im Dienste des Ostblocks und zur Vertreterin politischer Interessen Überlebender.
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