Produktbild: Helisee
Band 1

Helisee Der Ruf der Feenkönigin

Aus der Reihe HELISEE-SAGA
12

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.05.2024

Illustriert von

Martin Aeschlimann

Verlag

Neptun

Seitenzahl

502 (Printausgabe)

Dateigröße

5832 KB

Auflage

2. durchgesehene und korrigierte Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783858203557

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.05.2024

Illustriert von

Martin Aeschlimann

Verlag

Neptun

Seitenzahl

502 (Printausgabe)

Dateigröße

5832 KB

Auflage

2. durchgesehene und korrigierte Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783858203557

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  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    18.07.2024

    eBook (ePUB)

    Tiefgründiger Fantasy-Roman

    “...bald ist die Yûlfeier und danach werden die Tage bereits wieder länger. In der Finsternis des tiefen Winters geschehen bisweilen furchtbare Dinge. Aber sobald das neue Licht wieder erwacht, klärt sich dann alles zum Guten.” (Helisee, S. 445) J. R. R. Tolkien, George R. R. Martin, Andreas Sommer? Der erste weilt schon lange nicht mehr auf dieser Erde, hat uns aber das beschert, was man gemeinhin (High) Fantasy nennt. Die Motive - Magie, Heldenreise, Elben/Feen, Zwerge/Halblinge, Drachen, Ringe, Gestaltwandler - you name ist - die er für seine phantastischen Welten zusammengebracht hat, sind in irgendeiner Form in fast jeder Fantasygeschichte zu finden. Der zweite hat das Genre Mittelalterfantasy für mich perfektioniert, weiß aber nicht so recht, wie er sein großes Epos zu einem Abschluss bringen soll. Aber wer ist dieser Andreas Sommer?  Bevor die Menschen Geschichten aufgeschrieben haben, haben sie sie sich erzählt. Der Schweizer Andreas Sommer lässt als Sagenwanderer diese urtümliche Art der Weitergabe von Erzähltem wieder lebendig werden. Sowohl seine mystische Heimat - die Westschweiz - als auch seine Zeit als Tourguide bei den Tuaregnomaden, inspirierten ihn dazu, die eigentümlichen Märchen und Sagen seiner Heimat zu recherchieren und wieder lebendig werden zu lassen. Letztlich hat ihn dann die Pandemie dazu gezwungen, sich dem Niederschreiben des Erzählten zu widmen. Zum Glück, denn so entstand “Helisee. Der Ruf der Feenkönigin”. Fantasy muss durch den Weltenbau überzeugen und dieser ist bei “Helisee” sehr raffiniert gemacht und wie es sich gehört auch so komplex, dass ich ihn nicht mit wenigen Worten wiedergeben kann. Jedenfalls koexistieren die magische Welt der Feen (in Helisee, dem Reich um die Feenkönigin Helva) und die Welt der Menschen (die Westschweiz im Frühmittelalter, zur Zeit der Burgunderkönigin Bertha) in diesem an Inhalt und Ideenreichtum wirklich nicht armen Roman. Wie das Nachwort verrät, sind neben den historischen Quellen zahlreiche mythologische sowie fantastische Motive und regionale Sagenstoffe in diesen Fantasyroman eingeflossen. Eine ganz große Rolle spielt die heidnische Tradition, also der “alte Glaube”, den die aufstrebenden Kirchenväter des Christentums am liebsten ausgelöscht hätten. Stattdessen haben sie nach und nach die keltischen Feiertage, also die acht “heiligen Feste im Jahresrad”, durch die christlichen ersetzt. Im Roman sind die positiv besetzten menschlichen Figuren jedenfalls vor allem die, die an den heidnischen Traditionen festhalten, obwohl Sommer ausdrücklich sagt, dass er beides nicht gegeneinander ausspielen wollte. Der Roman ist ein erzählerischer Versuch, die “Naturreligion” wieder mehr in den Fokus zu rücken, das Einssein des Menschen mit dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen in der Natur. So beginnt der Roman auch am Tag der Beldenfeier (Beltane, Walpurgisnacht, keltischer Sommeranfang), schlägt einen Bogen über Samuîn (Samhain, Halloween, keltischer Totengedanktag und Jahresanfang) und das Yûlfest (Yule, Wintersonnenwende, Weihnachten), um wieder im nächsten Frühjahr in der Beldennacht zu enden. An diesen heidnischen Feiertagen sind - so ist der Glaube - die Grenzen zwischen unserer Welt und der Welt der Magie durchlässig und so kommt Ernestus auch zum ersten Mal in das Reich der Feenkönigin. Sommer kombiniert auf sehr geschickte Weise die Sagen und Mythen der Schweiz (Helvetia - Helva - Helisee) mit dem klassischen Motiv-Instrumentarium der phantastischen Literatur: Ein junger Mann (Ernestus) von vermeintlich niederem Stand begibt sich auf eine Helden- und Abenteuerreise, auf der er auf magische Gestalten trifft, Geheimnisse ergründen und um seine Liebe und sein Leben bangen muss und letztlich geht es dabei wieder einmal um nichts weniger als um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Hoffnung und Verzweiflung. Der Protagonist Ernestus steht dabei zwischen zwei Realitäten, die nicht miteinander vereinbar scheinen und seine Identität in Frage stellen: “War es diese unselige Zerrissenheit eines geteilten Schicksals zwischen unterschiedlichen Welten, die ihn zu einem Verlorenen gemacht hatte?” (446) Die Identitätssuche unseres Helden steht sinnbildlich für die Sinnkrise des modernen Menschen, der den Bezug zur Natur und damit seiner eigenen Herkunft verloren hat: “Der Sturm trieb ihn immer tiefer in die gähnende Finsternis hinab. Wie ein lichtloser Strudel erfasste ihn der Sog der ersten und der letzten Dinge.” (S. 454) “Helisee” hat mich zeitweise so in seinen Bann gezogen, dass ich alles rundherum vergessen habe beim Lesen und das allein ist doch der Grund, warum man fantastische Literatur immer mal wieder zur Hand nehmen sollte: Um auch als Erwachsene/r in eine Märchenwelt entführt zu werden, in der wir von der Schönheit von Elfen entzückt und vom Sang und Klang des Magischen entrückt werden. Sommer sagt im  Nachwort: Falls ‘Helisee’ über den reinen Unterhaltungsaspekt hinaus einen Impuls vermitteln kann, um dem persönlichen Erleben des Zauberhaften in der Natur und der persönlichen Verbindung von Landschaft und Spiritualität bewusst nachzuleben, dann hat sich für mich der Sinn und Zweck dieses Romans mehr als erfüllt.” Wer mit Naturmystik, Sagen- und Fantasiewelten, Mittelalterromantik und nicht zuletzt den keltisch-heidnischen Bräuchen etwas anfangen kann, schöpft mit der Lektüre dieses Buches aus einem überreichen magisch-literarischen Füllhorn, das in der zeitgenössischen Fantasy wahrscheinlich seinesgleichen sucht. Fazit: Ein sehr fantastisches, tiefgründiges und besonderes Leseerlebnis. Ein zweiter Band erscheint 2025.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    05.12.2024

    eBook (ePUB)

    Ein Schweizer "Herr der Ringe"

    Ich kenne Andreas Sommers Erzählungen über helvetische und arabische Mythen von seinen wunderbar lebendigen Erzählabenden. Ich liebe sein feines Sprachgefühl und seinen enormen Fundus an lokalen Geschichten, Fabeln und Mythen, aus welchen er schöpft. Sein Buch "Helisee" liest sich wie ein Schweizer "Herr der Ringe"! Mit Drachen, Elfen, Zwergen, Fabelwesen, Königen, wunderbaren und mysteriösen Landschaften und Welten. Die Charaktere waren mir während dem Lesen nah und wurden vertraut. Und da ich die Gegend kenne (Uechtlang/Nuithonia) war ich zeitweise gefühlt mittendrin im Geschehen und hab mich gefragt, ob sie nun wohl gerade "hier" oder "dort" sind. Wunderbar! Alle die "einfach" Fantasy lieben, werden das Buch genauso mögen wie Menschen, die sich für "wahre" Mythen, unsere keltischen Wurzeln, Riten und historische Geschichten interessieren. Und wer die Gelegenheit findet, auf eine Mythenwanderung oder an einen Geschichten-Abend mit Andreas Sommer zu gehen, möchte ich dies sehr ans Herz legen. Dann hört man seine Stimme nahezu beim Lesen.

  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    10.05.2024

    eBook (ePUB)

    Der silberne Ritter

    Ernie hütet die Ziegen des Dorfes. Lieber wäre es ihm jedoch, wenn die ande­ren ihn end­lich mit sei­nem vol­len Namen Ernes­tus an­re­den wür­den. Schließ­lich ist er doch kein Kind mehr! Als ihm eine Ziege aus­reißt, über­quert er den Bach, der die Grenze zu Nuithô­nia bil­det. Na­tür­lich weiß er, dass das streng ver­bo­ten ist. Schließ­lich be­ginnt auf der ande­ren Seite ein magi­sches Reich. Hier fin­det er nicht nur die ver­misste Ziege, son­dern auch einen eigen­arti­gen Stein. … und da­mit be­ginnt ein Aben­teuer, das ihn nicht nur zur Wahr­heit über sich selbst führt. Andreas Sommers Fantasy-Roman ist eindeutig anders. Mit die­sem Buch be­ge­ben wir uns näm­lich nicht in eine High-Fan­tasy-Welt, aber auch nicht in eine klas­si­sche Urban-Fan­tasy-Um­ge­bung. Die Ge­schichte ist in der (heu­ti­gen) Schweiz an­ge­sie­delt, han­delt je­doch im 10. Jahr­hun­dert. Man könnte sie also im wei­te­ren Sinn als his­to­ri­sche Urban Fan­tasy be­zeich­nen. Dabei be­zieht der Autor alte re­gio­nale Sagen mit ein und ver­bin­det sie mit dem kul­tu­rel­len Über­gang von den alten Na­tur­glau­bens­vor­stel­lungen zum Chris­ten­tum. Im Nach­wort geht er auch da­rauf ein, wel­che Ele­mente den Sagen, wel­che der re­alen Ge­schichte und wel­che sei­ner Fan­tasie ent­springen. Zu­sam­men er­gibt das eine Story, die selbst für Fan­tasy-Ver­hält­nisse un­ge­wöhn­lich ist. Neben den Erlebnissen seines Hauptprotagonisten Ernestus wech­selt der Autor zwi­schen­zeit­lich auch zu ande­ren Per­so­nen, deren Ge­schich­ten sich schließ­lich mit der Haupt­hand­lung ver­einen, und das teil­weise auf über­ra­schend un­er­war­tete Weise. Der Epi­log könnte durch­aus eine Tür zu einer Fort­set­zung öff­nen. Auffallend ist, dass das Buch in Schweizerdeutsch veröffentlicht wurde, was er­klärt, dass unser ge­wohn­tes „ß“ durch­gängig durch „ss“ er­setzt ist. Weni­ger be­kannte Be­griffe wer­den in Fuß­noten er­klärt. Fazit: Mit ihrer Verwurzelung in der Schweiz des 10. Jahrhunderts geht die­ses Fan­tasy-Aben­teuer auch für Genre-Fans un­ge­wohnte Wege.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    20.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Literarisch, sprachlich un dinhaltlich ein Meisterwerk

    Ein besonderes Buch mit einer ebensolchen Geschichte ... die mich durchweg mitgenommen und fasziniert hat. So lebendig, dass man meint, man sei direkt dabei. Die Art und Weise, wie der Autor die Geschichte schreibt - schon allein die hat mich fasziniert. Vielleicht erst einmal nicht ganz einfach, aber im positiven Sinne, aber man findet sich schnell rein in die besondere Schreibweise, die einfach hervorragend zum Inhalt, zur Zeit und Örtlichkeit passt, ist stimmig. Alles wirkt extrem lebendig und authentisch. Neben aller fiktiver Spannung nimmt man aus der Handlung aber auch jede Menge Wissenswertes mit, das hat mir gut gefallen. Es ist vom Genre nicht so ganz einfach einzuordnen, so ein Zwischending zwischen Heimatsage und historischem Roman würde ich es definieren. In jedem Fall extrem lesenswert. Es ist magisch - erzählt von Freundschaft, Wundern, Liebe, Magie und Wandel. Sagen und Mythen spielen eine Rolle. Wir befinden uns in der historischen Schweiz und lernen den Hirtenjungen Ernestus kennen, der einer Ziege in den Wald folgt. Er übertritt dabei die Grenze des verrufenen Landstriches Nuithonia. Es befindet sich am Fuße der Alpen. ... mehr möchte ich garnicht verraten. Lasst euch doch verzaubern !!!

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Buch

    Da ich die Gegend um Schwarzenburg sehr gut kenne , ist es interessant die verschiedenen Sagen in einer Geschichte zu lesen. Es ist spannend zu lesen, nicht als eine Anreihung verschiedener Sagen. Ich freue mich auf den 2. Band.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (12)

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