Produktbild: Die Apfelrose

Die Apfelrose Historischer Schwarzwaldroman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

60487

Erscheinungsdatum

25.07.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

3743 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987071904

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

60487

Erscheinungsdatum

25.07.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

3743 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987071904

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  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    03.08.2024

    eBook (ePUB)

    Harter Alltag im Schwarzwald

    Das Leben im Schwarzwald im ausgehenden achtzehnten Jahrhundert ist in diesem Roman sehr anschaulich beschrieben. Die Armut der Landbevölkerung, die Bedrohung durch französische Soldaten, die große Ungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen das alles erzählt die Autorin in ihrem sehr gut recherchiertem Roman. Anhand einiger fiktiver Charaktere lässt sie und am Leben der damaligen Zeit teilhaben. Da ist die Äbtissin eines Klosters die zwar den größten Teil ihrer Nonnen in Sicherheit gebracht hat, aber mit einigen gebrechlichen Frauen zurück geblieben ist. Da ist der junge Antonius der sein Glück in der Ferne sucht., obwohl er eigentlich Helena liebt, doch diese Liebe darf nicht sein. Und da ist Helena die von Unbekannten überfallen wird und danach mit der Schande leben muss, ein uneheliches Kind zu bekommen. Vor allem Helenas Geschichte geht zu Herzen und macht auch wütend. Was Frauen damals aushalten mussten und wie leicht die Männer mit allem davon kamen ist einfach unfassbar. Der Roman erzählt eindrucksvoll und schonungslos vom damaligen Leben, von Schicksalsschlägen und Familienleben von der nackten Angst ums Überleben, aber auch von der Liebe die Mütter zu ihren Kindern haben. Die Charaktere waren großartig beschrieben und egal ob sympathisch oder nicht, sehr lebensecht.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    26.07.2024

    eBook (ePUB)

    Berührend

    Dieses Buch führt den Leser in den Schwarzwald und in die letzten Jahre des achtzehnten Jahrhunderts. Napoleons Armeen ziehen plündernd durch das Land. Die Menschen hungern, zumal ihr noch vorhandenes Vieh durch Seuchen qualvoll verendete. Die junge Helena wird auf ihrem Nachhauseweg überfallen und vergewaltigt. Als ihr Vater von der daraus folgenden Schwangerschaft erfährt, will er sie zwangsverheiraten. Doch Helenas Herz gehört dem jungen Antonius, einem angehenden Uhrenhändler. Während es Helena gelingt, bei der Hebamme Josefa zu lernen, reist Antonius nach Florenz, um dort mit seinen Uhren zu handeln. Diese Reise wird abenteuerlich und schließlich Geheimnisse der Vergangenheit aufdecken. Birgit Hermann hat diesen Roman akribisch recherchiert. Realhistorische Personen und Geschehen hat sie gekonnt und nachvollziehbar in die Handlung mit eingearbeitet. Vielschichtig sind die verschiedenen Charaktere ausgearbeitet und angelegt. Die Armut der Menschen und ihr Überlebenskampf ist eindrucksvoll geschildert. Dieser Schwarzwaldroman hat mich berührt und nachdenklich gemacht. Gerne empfehle ich ihn weiter. 4 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    10.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eindringlich und berührend

    Seit ungefähr zehn Jahren lebe ich im Schwarzwald, wenn auch in einem anderen Teil als dort, wo die Geschichte spielt. Über die Historie des Schwarzwaldes wusste ich wenig, das hat Birgit Hermann mit ihrem eindringlichen und berührenden Roman gründlich geändert. Sie hat eine wunderbare Geschichte geschaffen, die mir Fragezeichen im Gesicht beschert hat, mich sprachlos gemacht hat und die noch lange nachwirkt und mich beschäftigt. Wir reisen mit Birgit Hermann in das 18. Jahrhundert des Schwarzwalds und lernen dort unsere Protagonistin Helena und ihre Familie kennen. Es ist keine schöne Zeit, zu der sie erwachsen werden darf... Bedrohungen und Plünderungen durch französische und einheimische Soldaten, Krankheiten, Hunger und Viehseuchen sind an der Tagesordnung und stellen die Menschen auf den Höfen vor ständige Kämpfe und Ängste. Wir erfahren viel über die Lebensweise der Menschen dort, die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und dann wieder zusammengeführt, das hat mir sehr gefallen. Ich konnte sehr tief in die Welt von Helena eintauchen und habe sehr mit ihr und vor allem mit ihrer Mutter Leopoldine mitgelitten. Die Schilderungen von Leopoldine aus der Zeit, als sie Magd auf einem Hof war, bleiben mir wohl noch lange im Gedächtnis. Es hat mich mehr als einmal wütend gemacht, wie die Frauen behandelt wurden. Auf ihnen lastete so ziemlich alles, Haus, Hof, Kinder, Essensbeschaffung und Zubereitung etc. und doch konnten die Männer fast alles mit den Frauen machen, ohne das irgendwelche Konsequenzen zu spüren gewesen wären. Sie hatten ganz einfach keine Rechte und "gehörten" den Männern. Besonders gut haben mir auch die mutige Äbtissin vom Kloster Friedenweiler und Josepha, die Hebamme und Kräuterfrau, gefallen. Bei Josepha war immer zu spüren, wie sehr sie der Natur und der Spiritualität verbunden war und wie schmal der Grat bei den Menschen zwischen Hilfe und Hexerei war. Birgit Hermann geht auch sehr tief in die Geschichte des Uhrenhandwerks und der Uhrenhändler ein. Das Uhrenhandwerk war ein bedeutender und einträglicher Geschäftszweig, der die Gegend sehr geprägt hat und es teilweise heute noch tut. Es war spannend, informativ und aufwühlend, das Ende hätte ich mir so nicht vorstellen können... Den Titel bringe ich jetzt nicht ganz in Verbindung mit der Geschichte um Helena, aber vielleicht kann mich die Autorin da ja aufklären oder ich habe etwas überlesen. Insgesamt erhält man einen Roman, der mit Spannung und Dramatik ins 18. Jahrhundert in den Schwarzwald entführt, in dem das Leben geprägt ist von Aberglauben und Hunger, Menschen um ihr Überleben kämpfen müssen, Einblicke in das schwierige Leben damals bietet, aber ebenso gefühlvoll die Verbundenheit zur Natur aufzeigt. Eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Lscrds

    aus Warstein

    4/5

    19.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine echte schwarzwälder Geschichte, nur nicht so süß wie die Kirschtorte

    Der Schwarzwald war mir immer recht unbekannt. Was ich aus dem Schwarzwald kenne, sind die Schwarzwälder Kuckucksuhren und die Schwarzwälder Kirschtorte. Letzteres hat allerdings nichts mit dem Buch zu tun. Die Uhren wiederum schon, sehr schön auf dem Cover zu sehen eine gemalte Blüte wie sie auf den klassischen Schwarzwalduhren zu sehen waren und sind. Was ich definitiv positiv hervorheben muss, ist das dieser Roman historisch wahnsinnig gut recherchiert ist und die Geschichte an sich wirklich schön ist. Die Ereignisse sind um 1800 tatsächlich so geschehen, von Plünderungen, Kriegszüge und Seuchen, alles ist so passiert. Selbst Personen die existiert haben kommen leicht verändert vor. Stellenweise ist die Geschichte leider auch arg grausam und traurig, was aber auch der Sitten und Gebräuche der Zeit geschuldet ist. Um so Interessanter ist es in die Zeit einzutauchen und sich an den schönen Geschehnissen zu erfreuen, z.B. der Hilfsbereitschaft der einzelnen Familien selbst dann, wenn sie selbst nicht mehr viel hatten. Dieses Buch umfasst einfach viele Facetten. Was es mir am Anfang des Buches persönlich etwas schwer gemacht hat, war das mehrere Perspektiven der Geschichte gezeigt wurden. Sowohl die Sicht der Tochter Helena, als auch ihrer Liebe Antonius, Ihrer Mutter Leopoldine und der Kräuterfrau Josepha. Es waren noch mehr, und da war es grade am Anfang nicht einfach den Überblick zu behalten, um wen es denn grade geht. Wenn man dann aber eine Art Beziehung zu den einzelnen Personen aufgebaut hat, macht es Spaß und Freude diese zu begleiten und zu sehen was aus ihnen wird und wie sie alle miteinander verbunden sind. Am Schluss gab es noch den ein oder anderen Plot den ich wirklich so nicht erwartet habe. Wer sich für Geschichten mit historischen Begebenheiten interessiert, ist bei diesem Roman auf jeden Fall richtig.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    27.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben im Schwarzwald um 1800

    Schwarzwald, um 1800: Die Menschen haben mit Hunger, Viehseuchen und Plünderungen durch französische Soldaten zu kämpfen. Als Bauerstochter Helena durch einen gewaltsamen Übergriff schwanger wird, will ihr Vater sie zwangsverheiraten. Helenas Liebe aber gilt dem jungen Uhrenhändler Antonius. Doch nicht nur ihr Vater, auch das Schicksal treibt das junge Paar auseinander, und während Helena eine Lehre als Hebamme beginnt, zieht es Antonius über die Alpen bis nach Italien. Eine Reise, die nicht nur Gefahren birgt, sondern auch dunkle Schatten aus der Vergangenheit weckt. Glänzend recherchiert, atmosphärisch dicht und voller überraschender Wendungen. Ein opulentes Schwarzwald-Epos aus der Zeit der Napoleonischen Kriege. (Klappentext) Dieser aus meiner Sicht gut recherchierte Roman zeigt sehr anschaulich auf, wie das Leben und die Denkweise um 1800 im Schwarzwald war. Der Schreibstil ist fesselnd, bildgewaltig, gut lesbar und vor allem auch faszinierend. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Ich wollte nur noch erfahren, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Die verschiedenen Charaktere sind real und lebendig vorstellbar, entwickeln sich entsprechend weiter und ich war schnell an ihrer Seite. Ich hatte oft das Gefühl ich würde alles selbst hautnah erleben. Die Handlung ist gut aufgebaut, nachvollziehbar, vorstellbar aber auch an manchen Stellen vorhersehbar. Was aber dem Lesegenuss und der entstehenden Leseatmosphäre nicht geschadet hat. Die Spannung, aber auch die Liebe, ist von Anfang an gegeben und interessante Ereignisse und Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen.

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