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Brief in der Nacht Gedanken über Israel und Gaza | Nur der Mensch zählt - der bewegende Essay einer Holocaust-Überlebenden

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Abbildungen

farbige Illustrationen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/1,7 cm

Gewicht

226 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Brief in de Nacht

Übersetzt von

Bärbel Jänicke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56218-5

Beschreibung

Rezension

"In einer bemerkenswerten Meditation - übersetzt von Bärbel Jänicke - schafft sie es, die verschiedenen Elemente der gegenwärtigen Krise freizulegen und einzeln zu betrachten." Nils Minkmar Der 7. Tag 20250525

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Abbildungen

farbige Illustrationen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/1,7 cm

Gewicht

226 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Brief in de Nacht

Übersetzt von

Bärbel Jänicke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56218-5

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • BücherändernLeben

    aus Alt Ruppin

    5/5

    02.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Denn das geht nicht, was…

    "Denn das geht nicht, was Israel jetzt tut." Je nachdem welcher politischen Seite Sie sich zugehörig zählen, werden Sie dieses Büchlein mögen oder eben nicht. Für mich und mein Empfinden beschreibt Chaja Polak hier sehr offen von der schwierigen Lage in Nahost. Sie gehört nicht zu den großen Israelfanatikern, die dieses Buch nicht einmal anschauen, sie steht aber auch nicht auf der Seite der Palästinenser. Vorsichtig äußert sie ihre politische Meinung. Chaja Polak macht deutlich wo man in der Betrachtung dieses neuen Krieges mit einer Bewertung beginnen muss. Auf alle Fälle muss über den Sechstagekrieg gesprochen werden und auch über die Siedler die ihr Glück auf geraubtem Land suchen. Die Holocaustüberlebende Chaja Polak erzählt davon, wie sie erzogen wurde. Erst ist ein jeder Mensch und erst dann ein Jude oder ein Palästinenser. Bei so einer humanistischen Haltung ist es nicht so schnell möglich nur Krieg als Lösungsmittel von Konflikten für möglich zu halten. Die Autorin sagt viele kluge Sätze in ihrem Büchlein. Sie wird diesen Krieg damit nicht beenden können, aber vielleicht wird sie den einen oder anderen Leser, der selbstverständlich bereits seine eigene Meinung hat, noch einmal zum Nachdenken anregen können. Mir war diese Lektüre sehr hlfreich. Vielen Dank Chaja Polak.

  • LichtundSchatten

    2/5

    16.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Chaja Polak vermischt die…

    Chaja Polak vermischt die Erlebnisse aus dem Holocaust bzw. dem osteuropäischen Judentum mit den aktuellen Ereignissen in Israel, sie schiebt Netanyahu die Schuld zu wie sie eine extremistische Hamas als Verursacher der Probleme sieht. Was sie nicht unternimmt, ist eine Analyse der religiösen Gründe, die man in den Grundlagenwerken des Islam extrahieren kann. Leider. So bleibt dieses Buch ein Stückwerk, ein emotionaler Griff in die Vergangenheit, in dem ihr Mann auch noch als Zeuge herhalten muss, der das oder das wohl genau so gemacht/gemeint hätte. „Rafael Baroch, ein auf Menschenrechte und Migration spezialisierter Jurist, scheint sich den Gedanken meines Mannes anzuschließen.“ Die wahre Tragödie des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern läge im Verlust ethischer Werte“. Es sei ein Kampf um Menschlichkeit und Ethik. Natürlich ist es das. Aber wodurch wird es begründet? Durch besonders liebenswerte, nicht aggressive Worte im Koran, den Hadith? Diese Frage stellt sich die Autorin nicht. „Juden, gerade Juden sollten Empathie mit dem palästinensischen Volk empfinden.“ Israel, kritisiert Polak, sei von einer biblischen Romantik in Geiselhaft genommen. Dies würde alle in den Abgrund reißen. Die Frage wäre, ist es eine jüdische oder islamische, biblische Geiselhaft? Ich habe die Passagen, die von Holocaust, Vertreibung und jüdischem Leben handeln, mit größtem Mitgefühl und Mitleiden gelesen, alleine die Folgerungen überzeugen mich nicht. Ihre Position des „Denn das geht nicht, was Israel jetzt tut" kann ich emotional nachvollziehen, aber das reicht nicht. Auch nicht die Aufzählung der Genozide, die bislang stattfanden. Wozu insbesondere die Vertreibung und Tötung der Armenier gehört: „Türken zwangen die Armenier dazu, ihre Häuser zu verlassen, trieben sie wochenlang in endlosen Kolonnen bis tief in die syrische Wüste hinein, wie sie ihrem Schicksal überlassen wurden und an Durst und Erschöpfung starben.“ Woher kommt der Antisemitismus in der islamischen Welt? Ich wünsche der Autorin die Neugierde, z.B. dieses Buch zu lesen: „Frauen sind Eure Äcker“ von Ilhan Arsel. Oder schlicht die Grundlagenwerke des Islam zu studieren. Satz für Satz. Die Sanftmütigen Menschen, die gegen Netanyahu demonstrieren, die Freunde von Frau Polak, die freundschaftlichen Kontakt mit Palästinensern hatten, sie alle werden nicht richtig informiert in diesen Tage von Twitter und Sozialen Medien. Ernsthaft? Die Entmenschlichung der Hamas hat ihre Gründe, die in unauslöschlichen Worten definiert sind. Wer diese Gründe nicht kennt und weiß, dass Unmenschlichkeit nicht mit Menschlichkeit beantwortet werden kann, schreibt solche Essays und paraphrasiert ohne Ende Gedanken anderer.

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