'Festgenagelt sein' Der Prozess des Bettlägerigwerdens
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- eBook
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Sprache:Deutsch
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.04.2025
Abbildungen
13 Abbildungen, Tabellen, nicht spezifiziert
Herausgeber
Angelika ZegelinVerlag
Hogrefe AGSeitenzahl
296
Maße (L/B/H)
22,5/15,4/1,9 cm
Gewicht
528 g
Farbe
Terracotta
Auflage
3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2025
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-456-86365-8
Bettlägerigkeit ist ein häufiges Pflegeproblem. Umso erstaunlicher ist es, dass lange Zeit über Bettlägerigkeit kaum etwas bekannt war: Wie ist der Begriff definiert, welche Ursachen gibt es, welche Merkmale sind unterscheidbar, wie gehen Betroffene damit um? Die vorliegende Forschungs-arbeit beantwortet diese Fragen, mit einer breiten Literatur-recherche zu pathophysiologischen Auswirkungen von „Bettruhe“, in Tiefeninterviews mit 32 liegenden Menschen zur Entwicklung ihrer Bettlägerigkeit, deren Ergebnisse im Forschungsstil der „Grounded Theory“ aufbereitet wurden.
Dabei zeigte sich, dass eine Verkettung unglücklicher Umstände schließlich das Dauerliegen herbeiführt. Bettlägerigwerden ist ein Prozess, in dessen Verlauf vor allem das Phänomen der allmählichen Ortsfixiertheit in den Vordergrund tritt. Zahlreiche Faktoren, die zum Dauerliegen führen, können beeinflusst werden. Aus den Studien-
ergeb-nissen lassen sich viele Interventionen ableiten, um eine unerwünschte Bettlägerigkeit zu vermeiden.
Die 3. Auflage wurde
- erweitert und um ein aktualisierendes Nachwort ergänzt
- ergänzt um ein Kapitel zum Pflegeprozess mit einem Basisassessment, der Pflegediagnose „allmähliche Ortsfixiertheit“ und zahlreichen Pflegeinterventionen
- erweitert um Beiträge zu den Themen „Prävention von Bettlägerigkeit bei Menschen mit Demenz“, „Unterrichtskonzept zur Prävention von Bettlägerigkeit“ und „Mobilisierung auf Intensivstationen“.
„Bettlägerigkeit ist keine medizinische Zwangsläufigkeit. Sie hängt weder mit dem Alter eines Menschen zusammen noch mit der Schwere der Krankheit, an der jemand leidet. Stattdessen ist sie meist eine Verkettung unglücklicher Umstände, die man sehr häufig vermeiden könnte.“
DER SPIEGEL 52/2004
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