Rezension
»Bezahlbarer Wohnraum – das ist gerade in Hamburg ein großes Thema. Und das war tatsächlich schon vor 100 Jahren so. ... Über 100 Gebäude hat Schumacher zwischen 1909 und 1933 in Hamburg entwerfen und bauen lassen. Noch heute prägen seine dunkelroten Klinkerbauten das Stadtbild. Das Buch ... erzählt, wie Hamburg zu diesen besonderen Gebäuden kam und vergisst dabei nicht das kleinste Detail.«
Lennart Richter, NDR
»In diesem Buch werden Fragen des Umgangs mit dem baukulturellen Erbe und die Zukunftsfähigkeit des Wohnungsbaus der 1920er Jahre erörtert.«
Bausubstanz
»Ein spannender Einblick in eine architektonisch aufregende und bis heute inspirierende Zeit – der 1933 ein jähes Ende gesetzt wurde.«
bei uns
»Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit ... Es ist ein ebenso wichtiges Anliegen, zu beleuchten, wie zukunftsfähig der fortschrittliche Wohnungsbau von einst in unserer heutigen Zeit ist – und auch, ob heutige Planer*innen etwas aus dieser Geschichte lernen können. Die Herausgeber schrecken dabei auch nicht vor klaren Worten über unsere gegenwärtige Situation zurück. «
Claas Gefroi, DAB
»Gemeinsames Wohnen zu erschwinglichen Mieten: Die 1920er-Jahre hatten auf die Frage, wie wir wohnen und bauen sollten, konkrete und erfolgreiche Antworten. In Hamburg klappte die Reform des Wohungsbaus besonders gut. Das zeigt eine neue Publikation.«
Bettina Maria Browosky, taz
»Vorgelegt wird der aktuelle Forschungsstand zum Reformwohnungsbau der 1920er-Jahre in 17 wissenschaftlichen Artikeln ... Die Betrachtung der [somit] neu eingeordneten Hamburger Moderne ist ebenso lohnenswert wie relevant. Dies ist ein unbedingt lesenwerter Neuzugang zur regionalen Wohnbauforschung.«
AIT
»Die Herausgeber spannen einen weiten Bogen, der nicht nur die Hamburger und Altonaer Wohnungsbau- und Infrastrukturprojekte sowie den Städtebau der 20er Jahre umfasst, … Es ist ihnen für die lebendige und umfassende Darstellung der herausragenden städtebaulichen Projekte und Reformansätze zu danken – die dargestellten Ansätze insbesondere von Schumacher können auch heute noch die Grundlage für eine moderne, die Stadt positiv verändernde Stadtplanung sein.«
Eckhard Bock, Planerin
»Jetzt liegt der Tagungsband vor, nachdem die Diskussion über Wohnquartiere auch durch die Pandemie an Aktualität gewonnen hat. ... Was den Reformwohnungsbau von Hamburg und Altona betrifft, fasst er die Forschung komprimiert zusammen. Doch seine besondere Qualität erhält das Buch durch seine Artikel über andere europäische Städte.«
Ruth Asseyer, Schneiderseiten
»At one level the book can be read as the defintive planning history of public housing developed in the years of the Weimar Republic in Hamburg and Altona ... Simultaneously, the book gives deep insight into the biographies of the two protagonists, Fritz Schumacher and Gustav Oelsner.«
Friedhelm Karl Fischer, Planning Perpectives
»Für den ›künstlerischen Ausdruck‹ darf diese Publikation – und damit der Verlag, der für die feine Gestaltung gesorgt hat – also die volle Punktzahl einheimsen. ... Insgesamt lohnt sich die Sammlung jedoch nicht nur für historisch Interessierte, denn der Blick in die Geschichte dient zugleich als aufschlussreicher Vergleich für aktuelle Diskussionen um ›bezahlbaren Wohnraum‹, wie die Veranstalter und Herausgeber betonen. «
Kai Haberland, Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte
Portrait
Prof. Dr. Dirk Schubert, HafenCity Universität Hamburg, forscht zu Themen der Stadterneuerung, Stadtplanungs und Wohnungsbaugeschichte und zum Werk von Fritz Schumacher..
Prof. Dr. Peter Michelis, ehem. Professor an der HAW und HafenCity Universität Hamburg, forscht zu Stadterneuerung und Städtebau sowie zu Gustav Oelsner und ist Vorsitzender der Gustav-Oelsner-Gesellschaft.