Produktbild: Endspiel 1974
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Rüdiger Fritsch

1. Endspiel 1974

Endspiel 1974 Eine Flucht in Deutschland

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

6 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526726

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Oliver Dupont

Spieldauer

6 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.06.2024

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

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Hierax Medien

Sprache

Deutsch

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9783863526726

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spektakuläre Fluchtgeschichte mitten im deutsch-deutschen Alltag

Bewertung am 04.09.2025

Bewertungsnummer: 2586372

Deutsch-deutsche Geschichte fasziniert mich immer wieder, auch wenn ich schon einige Fluchtgeschichten gelesen, gehört oder gesehen habe. Dieses Buch hat mich trotzdem sehr interessiert. Vielleicht auch, weil es so nahbar, persönlich und detailreich erzählt wird. Das Buch ist übrigens eine überarbeitete Neuauflage, die vor einigen Jahren schon einmal unter dem Titel „Die Sache mit Tom – Eine Flucht in Deutschland“ erschienen ist. Zum 50. Jahrestag der Flucht und des WM-Finales 1974 wurde die Geschichte jetzt neu herausgebracht. Ein passender Moment, denn genau dieses Spiel bildet den Hintergrund. Am 7. Juli 1974 blickt die Welt nach München zum WM-Endspiel Deutschland gegen die Niederlande. Für Rüdiger von Fritsch, seinen Bruder Burkhard und ihren Vetter Thomas und zwei seiner Freunde ist das der perfekte Zeitpunkt, eine riskante Flucht aus der DDR zu wagen. Fast ein Jahr lang haben sie geplant, gefälscht, getüftelt und konspiriert, doch im entscheidenden Moment droht alles an einer Kleinigkeit zu scheitern. Besonders spannend fand ich die Einblicke in die akribische Vorbereitung: falsche Stempel, getarnte Botschaften in Briefen, konspirative Treffen. Und gleichzeitig dieser Gedanke, dass alles an einem scheinbar banalen Detail wie der Stempelfarbe scheitern könnte. Das macht die ganze Geschichte so beklemmend und intensiv. Die Brüder haben nicht nur Mut bewiesen, sondern auch ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt, um zu helfen. Keine Selbstverständlichkeit. Damit steht diese Flucht einerseits für ein Einzelschicksal, andererseits aber stellvertretend für so viele ähnliche Geschichten jener Zeit, geglückte wie gescheiterte. Sehr eindringlich beschrieben ist auch die Atmosphäre in der DDR – grau, eng, bedrückend. Und für mich persönlich war die Fluchtroute besonders spannend: Viele der Orte kenne ich selbst von Reisen in die Türkei, die wir als Familie früher oft gemacht haben: Zagreb, Belgrad, Niš, Sofia oder Edirne und vom griechischen Igoumenitsa mit der Fähre nach Italien. Das hat die Geschichte für mich noch greifbarer gemacht. Schön fand ich auch, dass das Buch Fotos enthält und erzählt, wie es den Beteiligten später erging. So wirkt es noch echter und bleibt nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein sehr menschliches, bewegendes Zeugnis. Fazit: Packend, nahbar, detailreich. Und ein Stück Zeitgeschichte, das man so schnell nicht vergisst. Gerade weil es zeigt, wie riskant und mutig Fluchtversuche waren.

spektakuläre Fluchtgeschichte mitten im deutsch-deutschen Alltag

Bewertung am 04.09.2025
Bewertungsnummer: 2586372

Deutsch-deutsche Geschichte fasziniert mich immer wieder, auch wenn ich schon einige Fluchtgeschichten gelesen, gehört oder gesehen habe. Dieses Buch hat mich trotzdem sehr interessiert. Vielleicht auch, weil es so nahbar, persönlich und detailreich erzählt wird. Das Buch ist übrigens eine überarbeitete Neuauflage, die vor einigen Jahren schon einmal unter dem Titel „Die Sache mit Tom – Eine Flucht in Deutschland“ erschienen ist. Zum 50. Jahrestag der Flucht und des WM-Finales 1974 wurde die Geschichte jetzt neu herausgebracht. Ein passender Moment, denn genau dieses Spiel bildet den Hintergrund. Am 7. Juli 1974 blickt die Welt nach München zum WM-Endspiel Deutschland gegen die Niederlande. Für Rüdiger von Fritsch, seinen Bruder Burkhard und ihren Vetter Thomas und zwei seiner Freunde ist das der perfekte Zeitpunkt, eine riskante Flucht aus der DDR zu wagen. Fast ein Jahr lang haben sie geplant, gefälscht, getüftelt und konspiriert, doch im entscheidenden Moment droht alles an einer Kleinigkeit zu scheitern. Besonders spannend fand ich die Einblicke in die akribische Vorbereitung: falsche Stempel, getarnte Botschaften in Briefen, konspirative Treffen. Und gleichzeitig dieser Gedanke, dass alles an einem scheinbar banalen Detail wie der Stempelfarbe scheitern könnte. Das macht die ganze Geschichte so beklemmend und intensiv. Die Brüder haben nicht nur Mut bewiesen, sondern auch ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt, um zu helfen. Keine Selbstverständlichkeit. Damit steht diese Flucht einerseits für ein Einzelschicksal, andererseits aber stellvertretend für so viele ähnliche Geschichten jener Zeit, geglückte wie gescheiterte. Sehr eindringlich beschrieben ist auch die Atmosphäre in der DDR – grau, eng, bedrückend. Und für mich persönlich war die Fluchtroute besonders spannend: Viele der Orte kenne ich selbst von Reisen in die Türkei, die wir als Familie früher oft gemacht haben: Zagreb, Belgrad, Niš, Sofia oder Edirne und vom griechischen Igoumenitsa mit der Fähre nach Italien. Das hat die Geschichte für mich noch greifbarer gemacht. Schön fand ich auch, dass das Buch Fotos enthält und erzählt, wie es den Beteiligten später erging. So wirkt es noch echter und bleibt nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein sehr menschliches, bewegendes Zeugnis. Fazit: Packend, nahbar, detailreich. Und ein Stück Zeitgeschichte, das man so schnell nicht vergisst. Gerade weil es zeigt, wie riskant und mutig Fluchtversuche waren.

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