Was ist perverse Kommunikation? Perverse Kommunikation nach Hirigoyen, Sprechakttheorie von Grice
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.06.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
101 (Printausgabe)
Dateigröße
745 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389032503
Perversität in der Kommunikation zeichnet sich durch ihre Subtilität und Indirektheit aus. Daher verwendet die Verfasserin die Theorie von Grice, um diese verborgenen Kommunikationsweisen zu erkennen und zu analysieren. Dabei werden nicht nur die Wörter und Sätze untersucht, sondern auch die Reaktionen und Auswirkungen, die durch solche Kommunikation hervorgerufen werden. Diese können sich auch in nicht-verbalen Signalen, wie Gesichtsausdrücken, manifestieren.
Ein zentraler Bestandteil der Analyse ist die Verbindung von perverser Kommunikation mit konversationellen Implikaturen, die es ermöglichen, indirekte Sprechakte zu interpretieren. Die Verfasserin entwickelt eine Strategie, um diese Analyse strukturiert und verständlich durchzuführen. Dazu gehört auch die Berücksichtigung von Theorien des Philosophen John Langshaw Austin, dessen Werk zeigt, wie Handlungen durch Sprache ausgeführt werden können.
Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist die Untersuchung von Begriffen wie "Gaslighting" und "DARVO" (Deny, Attack, Reverse Victim and Offender), die als Formen perverser Kommunikation angesehen werden. Diese Formen der Kommunikation sind oft subtil und schwer zu erkennen, können jedoch erhebliche negative Auswirkungen auf die Betroffenen haben, einschließlich der Förderung von suizidalen Gedanken und Verhaltensweisen. Die Verfasserin betont, dass die Analyse von solchen Sprechakten bisher in der Philosophie nicht ausreichend behandelt wurde.
Die Arbeit zielt darauf ab, durch die Verbindung und Analyse verschiedener theoretischer Ansätze ein tieferes Verständnis für perverse Kommunikation zu entwickeln. Dabei wird die Relevanz der Thematik hervorgehoben, insbesondere im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden der Betroffenen und die Notwendigkeit einer umfassenderen wissenschaftlichen Auseinandersetzung.
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