Produktbild: Ivanhoe

Ivanhoe

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

26.05.2022

Herausgeber

Graham Tulloch

Verlag

Edinburgh University Press

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

17794 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780748698608

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PDF

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Erscheinungsdatum

26.05.2022

Herausgeber

Graham Tulloch

Verlag

Edinburgh University Press

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

17794 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780748698608

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Von erstaunlicher Aktualität

Herbert Huber aus Wasserburg a. Inn am 15.12.2022

Bewertungsnummer: 1843711

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ivanhoe“ ist neben dem „Don Quijote“ der wohl bekannteste Ritterroman. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts kehren Wilfred von Ivanhoe und Richard Löwenherz von einem Kreuzzug nach England zurück. Dort haben die Normannen das Szepter übernommen und liegen im Clinch mit den Angel-Sachsen. Überrascht hat mich die Aktualität des 1820 erschienenen Romans. Die Unterdrückung im eigenen Land ist in nahezu allen Ländern der Welt ein teilweise beherrschendes Thema. Mir war der historische Hintergrund in England nicht bekannt. Ebenso erstaunt war ich darüber, dass Scott die Ausgrenzung der Juden zur Debatte stellt. Man kann „Ivanhoe“ als Nachfolger Lessings Nathan der Weise lesen. Im Hexenprozeß gegen Rebecca wird ein Gottesgericht angerufen. Tatsächlich tritt ganz am Ende Ivanhoe auf um die Sache für die Jüdin auszufechten. So gelesen, ist Wagners Lohengrin ein Nachfolger von Ivanhoe (und Richard Wagner hätte den Roman über Richard Löwenherz und Ivanhoe sorgfältiger lesen sollen). Von einigen Längen abgesehen also ein hochaktueller Roman mit den Themen der (Un)Gerechtigkeit zwischen den Völkern, Volksgruppen und Religionen. Gelegentlich auch witzig erzählt.

Von erstaunlicher Aktualität

Herbert Huber aus Wasserburg a. Inn am 15.12.2022
Bewertungsnummer: 1843711
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ivanhoe“ ist neben dem „Don Quijote“ der wohl bekannteste Ritterroman. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts kehren Wilfred von Ivanhoe und Richard Löwenherz von einem Kreuzzug nach England zurück. Dort haben die Normannen das Szepter übernommen und liegen im Clinch mit den Angel-Sachsen. Überrascht hat mich die Aktualität des 1820 erschienenen Romans. Die Unterdrückung im eigenen Land ist in nahezu allen Ländern der Welt ein teilweise beherrschendes Thema. Mir war der historische Hintergrund in England nicht bekannt. Ebenso erstaunt war ich darüber, dass Scott die Ausgrenzung der Juden zur Debatte stellt. Man kann „Ivanhoe“ als Nachfolger Lessings Nathan der Weise lesen. Im Hexenprozeß gegen Rebecca wird ein Gottesgericht angerufen. Tatsächlich tritt ganz am Ende Ivanhoe auf um die Sache für die Jüdin auszufechten. So gelesen, ist Wagners Lohengrin ein Nachfolger von Ivanhoe (und Richard Wagner hätte den Roman über Richard Löwenherz und Ivanhoe sorgfältiger lesen sollen). Von einigen Längen abgesehen also ein hochaktueller Roman mit den Themen der (Un)Gerechtigkeit zwischen den Völkern, Volksgruppen und Religionen. Gelegentlich auch witzig erzählt.

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Ivanhoe

von Walter Scott

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