Handlung als Skulptur / Action as Sculpture Lygia Clark & Franz Erhard Walther
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.09.2024
Abbildungen
Farbabbildungen
Herausgeber
Susanne Walther Franz Erhard Walther FoundationVerlag
Distanz VerlagSeitenzahl
246
Maße (L/B/H)
25,3/20,4/2,3 cm
Gewicht
960 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch, Englisch
ISBN
978-3-95476-679-6
Warnhinweis
nicht erforderlich.
Zwei Pionier*innen sinnlicher Kunsterfahrung
In der Publikation Action as Sculpture / Handlung als Skulptur treffen zwei kunsthistorische Schlüsselfiguren aufeinander, welche mit ihren Arbeiten die Rolle der Betrachter*innen revolutionierten. Obgleich sich Lygia Clark und Franz Erhard Walther nie persönlich begegnet sind und trotz der Verschiedenheit ihrer Werke, lassen ihre fast zeitgleich entwickelten partizipatorischen Ansätze grundlegende Gemeinsamkeiten erkennen.
Lygia Clark (geb. 1920 in Belo Horizonte, Brasilien, gest. 1988 in Rio de Janeiro, Brasilien) gilt als eine der Hauptvertreterinnen des brasilianischen „Neoconcretismo“. Mit ihrem Ansatz, Kunst als partizipatives, sinnliches, mitunter heilendes Erlebnis zu begreifen, wurde sie zu einer der wegweisenden Künstlerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anfang der 1960er-Jahre formulierte Franz Erhard Walther (geb. 1939 in Fulda) im Umfeld des Minimalismus einen offenen Werkbegriff, der die Betrachter*innen als Akteur*innen miteinbezieht. Walther erhob die Handlung zum Werk und beeinflusste damit ganze Generationen von Künstler*innen.
Die Publikation erscheint im Zusammenhang mit der gleichnamigen Ausstellung in der VILLA Franz Erhard Walther. Im Zentrum stehen Arbeiten der 1960er- und 1970er-Jahre, der Zeitraum, in dem sowohl Clark als auch Walther mit Neudefinitionen von Objekt, Form, Autorschaft und ästhetischer Erfahrung die Beziehung zwischen Kunst und Betrachter*innen in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten dauerhaft veränderten. Mit Essays von Jessica Gogan, Daniela Labra, Luis Perez-Oramas, Irene Small, Gregory Williams und einem Vorwort von Susanne Walther.
Two Pioneers of a Sensual Art Experience
The publication Action as Sculpture / Handlung als Skulptur stages an encounter between two key figures in the recent history of art whose oeuvres revolutionized the role of the beholder. Although Lygia Clark and Franz Erhard Walther never met in person and despite their works being different in many ways, the participatory approaches they developed almost simultaneously reveal fundamental similarities.
Lygia Clark (b. Belo Horizonte, Brazil, 1920; d. Rio de Janeiro, Brazil, 1988) has been hailed as a leading exponent of Brazilian “Neoconcretismo.” Pursuing a vision of art as a participatory, sensual, and sometimes healing experience, she became one of the defining artists of the second half of the twentieth century. In the early 1960s, Franz Erhard Walther (b. Fulda, Germany, 1939), working in the orbit of minimalism, framed an open conception of the oeuvre that casts the beholders as actively involved protagonists. Walther’s idea that the action is the true work influenced entire gener- ations of artists.
The book is published in conjunction with the exhibition of the same name at the VILLA Franz Erhard Walther. It focuses on works from the 1960s and 1970s, the period during which both Clark and Walther changed the relationship between art and audience in their respective cultural contexts by redefining object, form, authorship, and aesthetic experience.
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