Produktbild: Winterwölfe

Winterwölfe Roman

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

54618

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

428 (Printausgabe)

Dateigröße

802 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Heike Schlatterer + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783406822063

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

54618

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

428 (Printausgabe)

Dateigröße

802 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Heike Schlatterer
  • Wolfram Ströle

Sprache

Deutsch

EAN

9783406822063

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  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    30.09.2024

    eBook (ePUB)

    „Wenn die Reichen Krieg führen, sterben die Armen.“ | Jean-Paul Sartre

    Dan Jones versucht durch mitreißende und faktensichere Geschichtsschreibung Lust auf die Vergangenheit zu machen. Durch seine unkonventionelle Erzählweise sind seine poulärwissenschaftlichen Bücher grosse Verkaufsschlager geworden und Dan Jones ist zum "Popstar der Mittelalterhistorie" geworden. Die "Essex Dogs" sind 10 Söldner und der Autor führt uns in die Anfänge des "Hundertjährigen Kriegs". Es wird faktensicher gemetzelt, gebrandschatzt und geraubt, allerdings ohne die sonst so abartigen und üblichen Szenen sexualisierter Gewalt gegen Frauen. Dan Jones macht deutlich, dass jeder der Essex Dogs ein Mensch mit Gefühlen und Geschichte ist und das unsere Vergangenheit auf dem Rücken vieler verarmter und mittelloser Menschen jenseits der Königshäuser geschrieben wurde. Dabei hält er das Spannungslevel hoch. In "Winterwölfe", dem 2. Teil der Saga um die Essex Dogs, erweist sich Jones als guter Erzähler und umsichtiger Rechercheur. Er nimmt uns ein weiteres Mal mit grosser Authenzität mit in den blutigen Konflikt zwischen England und Frankreich. Dabei hat mir gefallen, dass er tiefer in die Biographie einzelner Dogs eintaucht. Ich empfehle, die Saga chronologisch zu lesen und den Mut, auch ohne tieferes Geschichtswissen in das Storytelling einzutauchen. Es geht um "Learning by doing". Viel Freude beim Schmökern.

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    19.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller zweiter Band

    Meinen Fan Status zu Dan Jones kennt ihr ja inzwischen schon, kurz vorm Jahreswechsel habe ich aber noch ein Highlight aus dem Hause C.H. Beck. Mit „Winterwölfe“, dem zweiten Band der Essex-Dogs-Trilogie, geht es nach der Schlacht von Crécy direkt weiter. Die Engländer haben gesiegt, der Boden ist noch klatschnass vom Blut und trotzdem ist das Schlimmste noch lange nicht vorbei. Die erschöpften Söldner werden nicht nach Hause geschickt, sondern weiter nach Norden. Ziel: die reiche Hafenstadt Calais. Was folgt, ist kein schneller Feldzug, sondern monatelanges Ausharren im Dreck, im Hunger und in der Kälte. „Winterwölfe“, erzählt den Hundertjährigen Krieg erneut konsequent aus der Sicht der einfachen Soldaten. Es gibt dabei keine Helden: Die Essex Dogs sind kaputt, körperlich wie seelisch. Süchtig, abgestumpft, teilweise einfach nur widerlich. Krieg macht hier niemanden edel, sondern frisst jeden Menschen auf. Jones verzichtet komplett auf Romantisierung und zeigt Männer, die durch ihre ganz persönliche Hölle gehen. Im Vergleich zum ersten Band ist „Winterwölfe“ weniger actionreich, dafür deutlich intensiver. Der Fokus liegt stärker auf den Figuren und dem, was der Krieg aus ihnen macht. Die Belagerung von Calais ist dabei das bedrückende Zentrum des Romans: Hunger, Krankheit, Kanonenfeuer, sinnlose Befehle und das Leid der Zivilbevölkerung. Das Elend kennt keine Seiten und keine Grenzen. Historisch ist das Ganze hervorragend erzählt. Die Kluft zwischen Adel und einfachem Soldaten, die völlige Austauschbarkeit menschlichen Lebens und das Ausgeliefertsein gegenüber absolut sinnlosen Befehlen ziehen sich durch das gesamte Buch. Düster, brutal und stellenweise schwer auszuhalten, aber genau deshalb so beeindruckend. „Winterwölfe“ ist für mich eine konsequente Weiterentwicklung zum ersten Band und macht sehr neugierig auf das Finale der Reihe, „Löwenherz“ der im Frühjahr 2026 beim Verlag erscheinen wird.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    26.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    packend ...

    Klappentext / Inhalt: Ende August 1346: Die große Schlacht bei Crécy ist geschlagen. Die erschöpften Essex Dogs wollen nach Hause, doch der englische König hat anders entschieden: Noch weiter im Norden liegt die reiche Hafenstadt Calais. Während der winterlichen Belagerung werden die Söldner zu einsamen Wölfen... Im zweiten Teil seiner Essex-Dogs-Trilogie lässt Dan Jones seine Leser ganz tief eintauchen in ein dunkles Mittelalter, in dem die zarten Flammen an Menschlichkeit, Sehnsucht und Liebe nur umso heller leuchten. Mit französischem Terrain sind die englischen Söldner mittlerweile vertraut. Aber eine monatelange Belagerung einer Stadt und ihrer Bewohner – das ist auch für Männer, die schon alles gesehen haben, eine brutale Erfahrung. Wofür und gegen wen kämpfen sie hier? Im zweiten Teil seiner Essex-Dogs-Trilogie versteht es Dan Jones meisterhaft, seine Leser mit filmreifen Szenenwechseln in Atem zu halten. Die Dogs geraten in den Bann einer flämischen Söldnerin, die sich aufs Geschäft mit der Liebe versteht. Die junge Squelette ist auf Rache an den Engländern aus – und trägt das Messer, das ihr Loveday einst geschenkt hatte, immer bei sich. Romford will sich nach England absetzen, wird von Piraten in das belagerte Calais geschleust und flieht kurz vor der Kapitulation der Stadt mit einem geheimisvollen Dokument. Hinter alledem ist ein finsteres Grollen zu vernehmen. Für die Dogs bahnt sich eine Katastrophe an. Ihre Welt wird sich für immer verändern. Cover: Auch hier ist die Emblem Struktur wieder vorhanden, wie bereits beim ersten Band, und der Wiedererkennungseffekt ist so sehr gut und stark vorhanden. Die Farbwahl ist hier auf grün und schwarz getroffen. Optisch und farblich interessant umgesetzt und nah an dem des ersten Bandes angelehnt von Struktur und Gestaltung. Meinung: Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe. Da ich den ersten Band kurz zuvor gelesen hatte man ich in Geschehnisse und Erzählung extrem gut hinein. Und auch der Schreibstil des Autors war mir so bereits gut vertraut. Inhaltlich gehe ich hier nicht weiter auf Fakten und Geschehnisse ein. Inhaltlich möchte ich nichts vorweg nehmen, um nicht zu spoilern und halte mich daher damit zurück. Der Schreibstil ist teils recht rau, da nichts beschönigt oder vereitelt wird und es an einigen Stellen schon sehr brutal und martialisch zugeht. Aber das hatte ich durchaus auch erwartet. Die Situationen und Geschehnisse der Soldaten im Krieg werden sehr spürbar und nahbar erzählt, aber auch die verzweifelte Suche nach Liebe und Menschlichkeit. Und auch hier merkt man wieder, dass sehr gut zum historischen Hintergrund recherchiert wurde und dies geschickt mit eingeflochten wurde. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die kurzen Abrisse und Auszüge aus Aufzeichnungen am Anfang haben es sehr atmosphärisch und stimmungsvoll gemacht. Die Geschichte selbst wurde interessant und spannend umgesetzt. Mich konnte Band zwei fast noch etwas mehr überzeugen und hat mich nochmals mehr gefesselt und bewegt. Spannende historische Geschichte, packend erzählt und auch die Sprache ist der Zeit angepasst. So sind durchaus vulgäre Bezeichnungen und mehr Brutalität hier verankert. Dem sollte man sich gewahr sein. Fazit: Packende historische Geschichte, die fesselt und gut unterhält.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    26.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cover: Auch hier ist die…

    Cover: Auch hier ist die Emblem Struktur wieder vorhanden, wie bereits beim ersten Band, und der Wiedererkennungseffekt ist so sehr gut und stark vorhanden. Die Farbwahl ist hier auf grün und schwarz getroffen. Optisch und farblich interessant umgesetzt und nah an dem des ersten Bandes angelehnt von Struktur und Gestaltung. Meinung: Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe. Da ich den ersten Band kurz zuvor gelesen hatte man ich in Geschehnisse und Erzählung extrem gut hinein. Und auch der Schreibstil des Autors war mir so bereits gut vertraut. Inhaltlich gehe ich hier nicht weiter auf Fakten und Geschehnisse ein. Inhaltlich möchte ich nichts vorweg nehmen, um nicht zu spoilern und halte mich daher damit zurück. Der Schreibstil ist teils recht rau, da nichts beschönigt oder vereitelt wird und es an einigen Stellen schon sehr brutal und martialisch zugeht. Aber das hatte ich durchaus auch erwartet. Die Situationen und Geschehnisse der Soldaten im Krieg werden sehr spürbar und nahbar erzählt, aber auch die verzweifelte Suche nach Liebe und Menschlichkeit. Und auch hier merkt man wieder, dass sehr gut zum historischen Hintergrund recherchiert wurde und dies geschickt mit eingeflochten wurde. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die kurzen Abrisse und Auszüge aus Aufzeichnungen am Anfang haben es sehr atmosphärisch und stimmungsvoll gemacht. Die Geschichte selbst wurde interessant und spannend umgesetzt. Mich konnte Band zwei fast noch etwas mehr überzeugen und hat mich nochmals mehr gefesselt und bewegt. Spannende historische Geschichte, packend erzählt und auch die Sprache ist der Zeit angepasst. So sind durchaus vulgäre Bezeichnungen und mehr Brutalität hier verankert. Dem sollte man sich gewahr sein. Fazit: Packende historische Geschichte, die fesselt und gut unterhält.

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packende Historie

    Der Roman "Winterwölfe" stammt aus der Feder von Dan Jones, liegt hier in der Übersetzung von Heike Schlatterer und Wolfram Ströle vor, umfasst 411 Seiten und erscheint im Sommer 2024 im C.H.Beck Verlag. Der historische Roman ist der 2. Teil einer Triologie um die Essex Dogs. Er nimmt uns im ins Jahr 1346. Die Dogs haben erfolgreich an der Schlacht bei Crècy teilgenommen und hoffen nun auf die Rückkehr in ihr Heimatland. Doch daraus soll nichts werden, denn den Plan des englischen Königs sieht zuerst die Eroberung der Hafenstadt Calais vor. Wenig begeistert nehmen die Dogs den Job an in der Hoffnung, dass die Stadt schnell fällt. Doch ihre Pläne zerschlagen sich im Wind. Stattdessen schickt der Autor uns mit ihnen auf die Reise nach Calais und lässt uns gemeinsam erleben, wie eine Stadt belagert wird, wie brutal das Mittelalter sich im Alltag präsentiert. Kein Wunder also, dass wir die Essex Dogs dieses mal von ihrer menschlichen Seite erleben, denn der Fokus liegt in diesem Roman sehr stark auf den Protagonisten. Neben den Dogs taucht auch Squeltte wieder auf, die sich nach wie vor auf ihrem persönlichen Rachefeldzug befindet. Der Roman ist sehr detailreich geschrieben, geht mit seinen Charakteren schonungslos um und führt dem Leser die Brutalität der damaligen Zeit gnadenlos vor Augen. Was packend geschrieben daherkommt, fußt aber auf realer Geschichte und kommt zu einem Fazit, was aktueller nicht sein könnte: die wahren Strippenzieher von Kriegen machen selbst im größten Elend ihren Schnitt!

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    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

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    4/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krieg ist immer schmutzig, in jedem Jahrhundert

    Nach der epischen Schlacht von Crécy wenden sich der englische König und sein Heer in Richtung Norden. Und mit ihnen auch die überlebenden Essex Dogs. Nun wird Calais belagert. Dieser reiche Hafen ist gut befestigt und soll daher ausgehungert werden; das bringt beide - Belagerer und Belagerte - an den Rand ihrer Kräfte. Mit dem Fachwissen eines Historikers beschreibt Dan Jones die katastrophalen Zustände in der belagerten Stadt und beim englischen Heer. Er zeigt, was Krieg immer wieder, durch alle Zeiten hindurch ist, ein schmutziges Geschäft, bei dem immer jemand profitiert. In unserer Geschichte sind es Händler, Piraten und Geldverleiher. Am meisten leidet auch immer die Zivilbevölkerung und den Königen und Regierungen ist das Schicksal ihrer Völker und Armeen gänzlich gleich..

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