Was für eine geniale Geschichte
CleoBe aus Berlin am 13.09.2024
Bewertungsnummer: 2291464
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung blickt.
©️Antaine de Saint-Exupéry
Martina Kurfürst entführt uns in „Wie die Frangipani – Blüten im Wind“ in eine Welt, die auf den ersten Blick paradiesisch und erholsam wirkt, doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Dieser Roman entführt uns auf eine emotionale Reise, die so ergreifend ist, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Wir werden auf eine emotionale Reise mitgenommen, die uns nicht nur in exotische Gefilde wie Hawaii entführt, sondern vor allem tief in die Seele einer verletzten Frau blicken lässt. Schon der Klappentext hat mich hier voll abgeholt und ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Wenn Du jetzt also neugierig geworden bist, dann lade ich dich ein mich auf dieser Lesereise nach Hawaii zu begleiten. Es lohnt sich…
Wir haben hier die Geschichte von Lena Schunk, einer Frau, die nach einem tiefen Verrat und einem persönlichen Scherbenhaufen versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, berührt und fesselt gleichermaßen. Die Tatsache, dass sie ausgerechnet von ihrem Freund Carl und ihrer besten Freundin hintergangen wurde, macht Lenas emotionale Situation so glaubwürdig und greifbar. Man spürt förmlich ihre Verzweiflung und ihren Wunsch nach Abstand – und was könnte dafür besser geeignet sein als eine spontane Reise ins Paradies, nach Hawaii?
Der Einstieg in die Geschichte ist dramatisch und schmerzhaft: Lena ist am Boden zerstört, von Trauer und Wut erfüllt, und die Leserschaft wird unmittelbar in dieses Gefühlschaos hineingezogen. Der spontane Entschluss, für eine Weile alles hinter sich zu lassen, ist so nachvollziehbar und gleichzeitig ein mutiger Schritt, der zeigt, dass Lena sich nicht unterkriegen lässt. Doch ihre Ankunft in Hawaii bringt ihr nicht die ersehnte Ruhe. Bereits am Flughafen begegnet sie Steven Madden, (Lieutenant, Honolulu Police Department), einem Mann, der eine seltsame Faszination auf sie ausübt, obwohl sie in diesem Moment nicht in der Verfassung ist, sich auf jemanden einzulassen. Ihre impulsive Entscheidung, seine Visitenkarte wegzuwerfen, wirkt fast symbolisch für ihren inneren Widerstand, sich auf etwas Neues, Unbekanntes einzulassen.
Martina Kurfürst gelingt es super, Lenas innere Zerrissenheit und ihren Kampf um Selbstbehauptung in jedem Satz spürbar zu machen. Die bildhaften Beschreibungen Hawaiis, die sattgrünen Landschaften, die endlosen Strände und die exotischen Düfte der Frangipani-Blüten erschaffen eine fast magische Kulisse, die im starken Kontrast zu Lenas emotionaler Situation steht. Dieses paradiesische Setting unterstreicht gleichzeitig den inneren Wandel, den Lena durchläuft: Von der verzweifelten, verletzten Frau hin zu jemandem, der sich langsam wieder öffnet, der lernt, sich selbst zu vertrauen und neue Wege zu gehen.
Besonders gelungen ist der Perspektivenwechsel zwischen Lena und Steven. Dadurch bekommt man einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Beiden. Während Lena versucht, ihre Wunden zu heilen, offenbart sich Steven als ein Mann, der selbst mit inneren Dämonen kämpft und Lenas Nähe ebenso braucht wie sie seine. Doch was genau will er von ihr? Die Entwicklung ihrer Beziehung ist behutsam und authentisch beschrieben, ohne zu überstürzt zu wirken. Man kann die Chemie zwischen ihnen spüren, und trotzdem bleibt die Frage: Ist Lena bereit, sich auf etwas Neues einzulassen, nachdem sie so tief verletzt wurde?
Auch die Nebenfiguren sind nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern tragen maßgeblich zur Entwicklung der Handlung bei. Sie verleihen der Geschichte Tiefe und Farbe, und jede Begegnung, so flüchtig sie auch scheinen mag, hat ihre Bedeutung. Besonders die Einheimischen auf Hawaii, die in Lenas Leben treten, bringen eine zusätzliche Wärme und Herzlichkeit in die Geschichte. Besonders hervorzuheben ist die bildhafte Beschreibung Hawaiis, die die Seiten zum Leben erweckt. Man spürt die Sonne auf der Haut, hört das Rauschen der Wellen und riecht die süßen Frangipani-Blüten in der Luft. Diese lebendigen Schilderungen lassen ein starkes Fernweh aufkommen und wecken den Wunsch, selbst in dieses Paradies zu reisen.
FAZIT: Dieses tolle Buch hat mir viele schöne Lesestunden beschert und bekommt auf jeden Fall eine 100%ige Leseempfehlung. „Wie die Frangipani – Blüten im Wind“ ist eine tief berührende Geschichte über Schmerz, Verrat und die Chance auf einen Neuanfang. Lena ist eine Frau, die stellvertretend für viele Menschen steht, die nach einem Schicksalsschlag wieder auf die Beine kommen müssen. Ihre Reise nach Hawaii ist nicht nur eine Flucht, sondern auch eine Reise zu sich selbst. Es sind die leisen Momente der Einsamkeit und die lauten, impulsiven Entscheidungen, die diesen Roman so besonders machen. Martina Kurfürst schreibt mit einer emotionalen Tiefe, die einen unmittelbar in Lenas Gefühlswelt hineinzieht. Ihre bildhaften Beschreibungen der hawaiianischen Landschaft kontrastieren eindrucksvoll mit der inneren Zerrissenheit Lenas. Die Autorin beweist mit diesem Buch, dass sie nicht nur Krimis meisterhaft schreiben kann, sondern auch im Romance-Genre brilliert. Wer auf der Suche nach einem Roman ist, der nicht nur das Herz berührt, sondern auch Hoffnung schenkt, wird in „Wie die Frangipani – Blüten im Wind“ eine bewegende Geschichte finden. Ein Buch, das zeigt, dass aus den tiefsten Wunden die stärksten Blüten wachsen können – genau wie die Frangipani im Wind. An dieser Stelle bleibt mir nur noch dir eine schöne Lesereise nach Hawaii zu wünschen. Es lohnt sich…
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Was für eine geniale Geschichte
CleoBe aus Berlin am 13.09.2024
Bewertungsnummer: 2291464
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung blickt.
©️Antaine de Saint-Exupéry
Martina Kurfürst entführt uns in „Wie die Frangipani – Blüten im Wind“ in eine Welt, die auf den ersten Blick paradiesisch und erholsam wirkt, doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Dieser Roman entführt uns auf eine emotionale Reise, die so ergreifend ist, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Wir werden auf eine emotionale Reise mitgenommen, die uns nicht nur in exotische Gefilde wie Hawaii entführt, sondern vor allem tief in die Seele einer verletzten Frau blicken lässt. Schon der Klappentext hat mich hier voll abgeholt und ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Wenn Du jetzt also neugierig geworden bist, dann lade ich dich ein mich auf dieser Lesereise nach Hawaii zu begleiten. Es lohnt sich…
Wir haben hier die Geschichte von Lena Schunk, einer Frau, die nach einem tiefen Verrat und einem persönlichen Scherbenhaufen versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, berührt und fesselt gleichermaßen. Die Tatsache, dass sie ausgerechnet von ihrem Freund Carl und ihrer besten Freundin hintergangen wurde, macht Lenas emotionale Situation so glaubwürdig und greifbar. Man spürt förmlich ihre Verzweiflung und ihren Wunsch nach Abstand – und was könnte dafür besser geeignet sein als eine spontane Reise ins Paradies, nach Hawaii?
Der Einstieg in die Geschichte ist dramatisch und schmerzhaft: Lena ist am Boden zerstört, von Trauer und Wut erfüllt, und die Leserschaft wird unmittelbar in dieses Gefühlschaos hineingezogen. Der spontane Entschluss, für eine Weile alles hinter sich zu lassen, ist so nachvollziehbar und gleichzeitig ein mutiger Schritt, der zeigt, dass Lena sich nicht unterkriegen lässt. Doch ihre Ankunft in Hawaii bringt ihr nicht die ersehnte Ruhe. Bereits am Flughafen begegnet sie Steven Madden, (Lieutenant, Honolulu Police Department), einem Mann, der eine seltsame Faszination auf sie ausübt, obwohl sie in diesem Moment nicht in der Verfassung ist, sich auf jemanden einzulassen. Ihre impulsive Entscheidung, seine Visitenkarte wegzuwerfen, wirkt fast symbolisch für ihren inneren Widerstand, sich auf etwas Neues, Unbekanntes einzulassen.
Martina Kurfürst gelingt es super, Lenas innere Zerrissenheit und ihren Kampf um Selbstbehauptung in jedem Satz spürbar zu machen. Die bildhaften Beschreibungen Hawaiis, die sattgrünen Landschaften, die endlosen Strände und die exotischen Düfte der Frangipani-Blüten erschaffen eine fast magische Kulisse, die im starken Kontrast zu Lenas emotionaler Situation steht. Dieses paradiesische Setting unterstreicht gleichzeitig den inneren Wandel, den Lena durchläuft: Von der verzweifelten, verletzten Frau hin zu jemandem, der sich langsam wieder öffnet, der lernt, sich selbst zu vertrauen und neue Wege zu gehen.
Besonders gelungen ist der Perspektivenwechsel zwischen Lena und Steven. Dadurch bekommt man einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Beiden. Während Lena versucht, ihre Wunden zu heilen, offenbart sich Steven als ein Mann, der selbst mit inneren Dämonen kämpft und Lenas Nähe ebenso braucht wie sie seine. Doch was genau will er von ihr? Die Entwicklung ihrer Beziehung ist behutsam und authentisch beschrieben, ohne zu überstürzt zu wirken. Man kann die Chemie zwischen ihnen spüren, und trotzdem bleibt die Frage: Ist Lena bereit, sich auf etwas Neues einzulassen, nachdem sie so tief verletzt wurde?
Auch die Nebenfiguren sind nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern tragen maßgeblich zur Entwicklung der Handlung bei. Sie verleihen der Geschichte Tiefe und Farbe, und jede Begegnung, so flüchtig sie auch scheinen mag, hat ihre Bedeutung. Besonders die Einheimischen auf Hawaii, die in Lenas Leben treten, bringen eine zusätzliche Wärme und Herzlichkeit in die Geschichte. Besonders hervorzuheben ist die bildhafte Beschreibung Hawaiis, die die Seiten zum Leben erweckt. Man spürt die Sonne auf der Haut, hört das Rauschen der Wellen und riecht die süßen Frangipani-Blüten in der Luft. Diese lebendigen Schilderungen lassen ein starkes Fernweh aufkommen und wecken den Wunsch, selbst in dieses Paradies zu reisen.
FAZIT: Dieses tolle Buch hat mir viele schöne Lesestunden beschert und bekommt auf jeden Fall eine 100%ige Leseempfehlung. „Wie die Frangipani – Blüten im Wind“ ist eine tief berührende Geschichte über Schmerz, Verrat und die Chance auf einen Neuanfang. Lena ist eine Frau, die stellvertretend für viele Menschen steht, die nach einem Schicksalsschlag wieder auf die Beine kommen müssen. Ihre Reise nach Hawaii ist nicht nur eine Flucht, sondern auch eine Reise zu sich selbst. Es sind die leisen Momente der Einsamkeit und die lauten, impulsiven Entscheidungen, die diesen Roman so besonders machen. Martina Kurfürst schreibt mit einer emotionalen Tiefe, die einen unmittelbar in Lenas Gefühlswelt hineinzieht. Ihre bildhaften Beschreibungen der hawaiianischen Landschaft kontrastieren eindrucksvoll mit der inneren Zerrissenheit Lenas. Die Autorin beweist mit diesem Buch, dass sie nicht nur Krimis meisterhaft schreiben kann, sondern auch im Romance-Genre brilliert. Wer auf der Suche nach einem Roman ist, der nicht nur das Herz berührt, sondern auch Hoffnung schenkt, wird in „Wie die Frangipani – Blüten im Wind“ eine bewegende Geschichte finden. Ein Buch, das zeigt, dass aus den tiefsten Wunden die stärksten Blüten wachsen können – genau wie die Frangipani im Wind. An dieser Stelle bleibt mir nur noch dir eine schöne Lesereise nach Hawaii zu wünschen. Es lohnt sich…
Wunderschöne Liebesgeschichte auf Hawaii
Bewertung am 28.08.2024
Bewertungsnummer: 2278161
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Buch ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die in Hawaii spielt. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es nicht mehr weg legen konnte und hatte es somit in 2 Tagen ausgelesen (und ich bin eigentlich eine eher langsame Leserin).
Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und die Autorin hat mich einige Male zittern lassen, aber vor allem überwiegt in diesem Buch die Liebe. Besonders Steve hat es mir mit seiner einfühlsamen Art angetan.
Durch die Beschreibungen der Umgebung habe ich mich gefühlt, als wäre ich selbst auf Hawaii.
Es wird wohl eines der wenigen Bücher sein, die ich sogar ein zweites Mal lesen werde, weil ich die ganze Geschichte so gerne noch einmal miterleben möchte.
Ein wirklich wundervolles Buch und ich würde mich sehr freuen, wenn es vielleicht irgendwann davon sogar eine Fortsetzung gibt.
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