Produktbild: Damenschach

Damenschach

Aus der Reihe Quartbuch
1

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783803144034

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783803144034

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MarieOn

    4/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute verrückte Unterhaltung

    Marie-Louise wird fünfzig. Da es sich in der Prämenopause schlecht schlafen lässt, hat sie die ganze Nacht Ingeborg Bachmann Gedichte gelesen. Sie will ein Mann sein. Nein, sie ist schon einer. Sie hat diese Architektenvilla, das Geld und ihre Affären mit Jungs, die halb so alt sind wie sie. Was braucht es mehr? Die Villa hat Thomas zu seinen Lebzeiten entworfen, aber das ist unerheblich. Heute wird sie nach Jahren ihre Zwillingsschwester wiedersehen, die sich jetzt Marius nennt. Der erste Anruf des Tages kommt von Mutter. Marie-Luise schaltet ihr Telefon aus. Ihre Hausdame Irvana begrüßt sie zum Frühstück und gratuliert. Sie hat ein ganzes Silbertablett mit Palatschinken, Blutorangensaft, Quittenmarmelade und Semmeln beladen und nötigt Marie-Louise, sich den Teigfladen anzunehmen. Die bekommt allmählich Kopfschmerzen von dem unbequemen Sitzmöbel. Thomas war der Ansicht, dass unbequemes Sitzen den Alterungsprozess aufhalte. Und es stimmt auch, er war ja tatsächlich nicht alt geworden. Sie entsinnt sich, wie Thomas durch die Welt flaniert war und sie, die Strohwitwe, einmal pro Monat ins verhasste Venedig einlud. Wo sie ihrer üblichen Aufgabe des Schmollens nachkam und ihrer Mutter immer ähnlicher wurde. Es klingelt und Irvana eilt zur Tür, noch bevor Marie-Luise sie aufhalten kann. Sie steckt in ihrem fleckigen Bademantel, die Haare zerzaust, weil sie niemanden erwartet hat. Jetzt hört sie im Flur die Stimme, die David ihrem Hausfreund gehört und sucht eine Fluchtmöglichkeit. Fazit: Finn Job hat eine Gesellschaftssatire geschaffen, die rasant an Fahrt aufnimmt. Die Protagonistin ist eine privilegierte Fünfzigerin. Das Gefühl der Einsamkeit kompensiert sie, indem sie das statisch kühle Wohnambiente mit allerlei Tand, Kitsch und Antiquitäten aufmischt. Ihre Schwester hat sich einer geschlechtsangleichenden Operation gestellt und lebt nun das Leben eines wohlsituierten Galeristen, dessen Alleinstellungsmerkmal auf ethnischer Kunst beruht. Der Hausfreund entpuppt sich als depressiver Jasager mit Alkoholproblem und die „Zofe“, als kühl kalkulierte Bedienstete, die alles über ihre Hausherrin weiß, aber auch über ein immenses Allgemeinwissen und musische Begabungen verfügt. Die einzige Unbekannte ist die junge lesbische Begleitung Marius, die sich problemlos aushalten lässt. Der Autor lässt alle Beteiligten aufeinanderprallen. Im Streitgespräch scheinen alle Intensionen auf. Es geht um Political Correctness und Moralvorstellungen, die auf menschliche Gefühle wie Missgunst, Neid und Eifersucht prallen und stellt alle Besucher ins Rampenlicht. Es sind verzweifelte und doch irgendwie liebenswerte Charaktere, die in dieser skurrilen Geschichte koexistieren. Das war gute verrückte Unterhaltung.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Damenschach