Mit »Honigland« startet SPIEGEL-Bestsellerautorin Hanni Münzer eine fesselnde historische Romanreihe und knüpft damit an ihre großen Erfolgsromane »Honigtot« und »Marlene« an! Von einem Gutshof in der Nähe Stettins führt Hanni Münzer ihre Hauptfigur Daisy von Tessendorf nach Paris, London und Berlin – und aus dem naiven jungen Wildfang wird eine mutige Frau im Zentrum der Macht. Spannend und authentisch werden dramatische Zeiten in diesem Roman lebendig! Stettin 1928: Heiraten und an der Seite eines adeligen Ehemannes ein komfortables Leben führen? Für die burschikose Daisy von Tessendorf ist das ein Alptraum! Sie will ihren eigenen Weg gehen – wie der aussehen soll, ist ihr allerdings noch nicht so ganz klar. Ihre nicht standesgemäße Freundin, das selbstbewusste Küchenmädchen Mitzi, hat dagegen eine genaue Vorstellung ihrer Zukunft: Sie will nach Berlin und dort eine erfolgreiche Künstlerin werden. Doch politisch dunkle Zeiten ziehen auf, die das Leben beider Frauen in andere Bahnen lenken– voller Gefahren und mit verhängnisvollen Folgen … »Es geht um Liebe und Leidenschaft, um Historie, um Menschen, Geheimnisse, Leid und Glück. Es ist wohl genau diese Mixtur, die Münzers Werke zu Bestsellern macht.« Fürther Nachrichten
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Bad Homburg
1/5
23.08.2025
Hörbuch-Download
Honigland
Mal wieder die deutsche Verganngenheit als reine Kulisse für einen mäßigen Roman.
Einer von vielen. Leider nicht einen von den besseren.
Warum es da noch eine Fortsetzung geben sollte, ist die Frage.
Bewertung
5/5
28.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Vielversprechender Serienauftakt
Worum geht’s?
Eigentlich soll Daisy heiraten und an der Seite ihres Ehemanns für die Familie sorgen und ein angenehmes Leben führen. Doch dass ist nicht das, was sie möchte. Sie will ihr Leben selbst bestimmen, eigene Wege gehen. In den politischen Wirren der 1920er Jahre setzt sie ihren Willen durch.
Meine Meinung:
Nachdem ich bereits die Honigtot-Dilogie von Hanni Münzer verschlungen habe, musste ich direkt in die Am-Ende-der-Nacht-Reihe einsteigen. Und der Einstieg mit dem Roman „Honigland“ war wirklich grandios. Zunächst: Im Internet stand, dass diese Reihe an die vorherige Reihe anschließt. Das fand ich jetzt nicht unbedingt. Uns begegnet zwar Deborah aus der Dilogie wieder, aber nur in einer Randbemerkung. Dieses Buch hat komplett ohne Wissen über die Dilogie gelesen werden können. Wobei der Schreibstil genauso intensiv und lebendig ist, wie in den beiden Büchern davor.
Auch die Charaktere gefallen mir wieder gut. Wir begleiten hauptsächlich Marguerite, genannt Daisy. Aber auch ihr Bruder Louis sowie deren Freunde Mitzi und Willi haben einen Anteil. Und ihre Mutter Yvette – die mir wirklich gut gefällt. Bei ihr stimmt der Spruch: Stille Wasser sind tief. Auch die Randfiguren, die wir erleben, sind wieder einfach genial! Seien es bekannte Politiker oder fiktive Persönlichkeiten, alles passt absolut harmonisch zusammen.
In die Geschichte selbst starten wir diesmal fast langsam. Wir beginnen mit dem schönen Leben, das Daisy auf dem Gut ihrer Eltern in Stettin führt. Und dann sind wir plötzlich mitten drin in der historischen Geschichte, bei welcher die Autorin auf absolut geniale Weise Fakten und Fiktion vermischt. Es fühlt sich an, als würde Geschichte lebendig werden! Wie wir alle aus dem Geschichteunterricht wissen, ist in den 1920er und 30er Jahren eine Menge passiert. Und bei diesen Geschehnissen sind wir wirklich mittendrin. Es fühlt sich beim Lesen alles so real an! Standesdünkel, politische Wirren, Spionage, Verfolgungen und Erpressungen und natürlich Vitamin B. Wen muss man kennen, was machen, um seinen Willen zu bekommen bzw. in der Hierarchie aufzusteigen? Was als Roman beginnt, endet so spannend wie ein Thriller und hat dann auch noch einen so gemeinen Cliffhanger – wenn ihr dieses Buch lest, schaut, dass ihr den nächsten Band bereits neben euch liegen habt! Mich hat das Buch wieder von Anfang bis Ende fesseln können, ich mochte die Charaktere und ich bin so gespannt, wie es weitergeht. Eine klare Leseempfehlung von mir! Ach ja, und nicht zu vergessen: Frau Kulke. Sie ist die eigentliche Heldin in diesem Buch. Sie ist mir total ans Herz gewachsen und euch wird es sicher genauso gehen!
Fazit:
Mit „Honigland“ startet Hanni Münzer in ihre Am-Ende-der-Nacht-Reihe. Was langsam beginnt, fast wie ein Wohlfühlroman, wächst sich schnell zu einem waschechten Spionage-Thriller in den Wirren der 1920er und 30er Jahre aus. Neben der fesselnden Geschichte und den genialen Charakteren haben wir wieder ein Buch, das wirklich ein Pageturner ist. Und wir haben Frau Kulke.
5 Sterne von mir und ich hasse diesen gemeinen Cliffhanger am Ende und dass ich das nächste Buch noch nicht hier habe!
Azyria Sun
5/5
28.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Vielversprechender Serienaufta…
Vielversprechender Serienauftakt Worum geht’s? Eigentlich soll Daisy heiraten und an der Seite ihres Ehemanns für die Familie sorgen und ein angenehmes Leben führen. Doch dass ist nicht das, was sie möchte. Sie will ihr Leben selbst bestimmen, eigene Wege gehen. In den politischen Wirren der 1920er Jahre setzt sie ihren Willen durch. Meine Meinung: Nachdem ich bereits die Honigtot-Dilogie von Hanni Münzer verschlungen habe, musste ich direkt in die Am-Ende-der-Nacht-Reihe einsteigen. Und der Einstieg mit dem Roman „Honigland“ war wirklich grandios. Zunächst: Im Internet stand, dass diese Reihe an die vorherige Reihe anschließt. Das fand ich jetzt nicht unbedingt. Uns begegnet zwar Deborah aus der Dilogie wieder, aber nur in einer Randbemerkung. Dieses Buch hat komplett ohne Wissen über die Dilogie gelesen werden können. Wobei der Schreibstil genauso intensiv und lebendig ist, wie in den beiden Büchern davor. Auch die Charaktere gefallen mir wieder gut. Wir begleiten hauptsächlich Marguerite, genannt Daisy. Aber auch ihr Bruder Louis sowie deren Freunde Mitzi und Willi haben einen Anteil. Und ihre Mutter Yvette – die mir wirklich gut gefällt. Bei ihr stimmt der Spruch: Stille Wasser sind tief. Auch die Randfiguren, die wir erleben, sind wieder einfach genial! Seien es bekannte Politiker oder fiktive Persönlichkeiten, alles passt absolut harmonisch zusammen. In die Geschichte selbst starten wir diesmal fast langsam. Wir beginnen mit dem schönen Leben, das Daisy auf dem Gut ihrer Eltern in Stettin führt. Und dann sind wir plötzlich mitten drin in der historischen Geschichte, bei welcher die Autorin auf absolut geniale Weise Fakten und Fiktion vermischt. Es fühlt sich an, als würde Geschichte lebendig werden! Wie wir alle aus dem Geschichteunterricht wissen, ist in den 1920er und 30er Jahren eine Menge passiert. Und bei diesen Geschehnissen sind wir wirklich mittendrin. Es fühlt sich beim Lesen alles so real an! Standesdünkel, politische Wirren, Spionage, Verfolgungen und Erpressungen und natürlich Vitamin B. Wen muss man kennen, was machen, um seinen Willen zu bekommen bzw. in der Hierarchie aufzusteigen? Was als Roman beginnt, endet so spannend wie ein Thriller und hat dann auch noch einen so gemeinen Cliffhanger – wenn ihr dieses Buch lest, schaut, dass ihr den nächsten Band bereits neben euch liegen habt! Mich hat das Buch wieder von Anfang bis Ende fesseln können, ich mochte die Charaktere und ich bin so gespannt, wie es weitergeht. Eine klare Leseempfehlung von mir! Ach ja, und nicht zu vergessen: Frau Kulke. Sie ist die eigentliche Heldin in diesem Buch. Sie ist mir total ans Herz gewachsen und euch wird es sicher genauso gehen! Fazit: Mit „Honigland“ startet Hanni Münzer in ihre Am-Ende-der-Nacht-Reihe. Was langsam beginnt, fast wie ein Wohlfühlroman, wächst sich schnell zu einem waschechten Spionage-Thriller in den Wirren der 1920er und 30er Jahre aus. Neben der fesselnden Geschichte und den genialen Charakteren haben wir wieder ein Buch, das wirklich ein Pageturner ist. Und wir haben Frau Kulke. 5 Sterne von mir und ich hasse diesen gemeinen Cliffhanger am Ende und dass ich das nächste Buch noch nicht hier habe!
Katharina
aus Sülzetal
5/5
23.03.2024
eBook (ePUB 3)
Teil eins
Ich habe schon mehrere Bücher von Hanni Münzer gelesen, bin eher durch Zufall auf sie aufmerksam geworden.
Auch dieses mal geht es wieder in die Zeit des NS Regime.
Am Anfang dachte ich noch Okay das wir ein seichtes Buch , aber es wäre kein Hanni Münzer wenn nicht noch was passiert und es Passiert viel und heftig....... mit Cliffhanger am Schluss.
Bewertung
aus Düsseldorf
5/5
16.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannend, bewegend und Fesselnd
Meine Meinung:
Honigland, so lautet das neueste Buch von Hanni Münzer, auf das ich sehr gespannt war. Denn sie hat mich in den vergangenen Jahren sehr oft an ihre Bücher gefesselt und mich begeistert.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1928, zu einer Zeit, in der in Deutschland vieles im Umbruch war. Seit dem großen Krieg war zwar schon einige Zeit vergangen, aber es gab noch reichlich Nachwirkungen. Den einen ging es wieder sehr gut, den anderen ging es immer noch schlecht oder noch nicht besser.
Die Autorin stellt im dem Buch viele Personen vor, die in den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten zu Hause waren. Manche legen immer noch viel Wert auf die Standesunterschiede. Anderen ist es ganz egal. Daisy von Tessendorf wächst in einer begüterten Umgebung auf, sie kann reisen und einkaufen und muss sich keine Sorgen machen, einzig, den richtigen Mann zu finden, wenn sie denn doch mal heiraten will. Sie ist sehr eng mit Mitzi, dem Küchenmädchen befreundet. Obwohl Welten zwischen ihnen liegen und Daisy mir anfangs etwas naiv vorkam und Mitzi schon wusste, wie es im Leben so zuging. Trotzdem hatten beide Wünsche und Träume. Aber nicht nur ihnen ging es so. Sie lebten in einer Zeit, wo andere von ihnen einiges erwarteten und mehr oder weniger ihr Leben verplanten. Auch Louis, der Bruder von Daisy hatte Vorstellungen und musste hart darum kämpfen, dass er seinen Weg endlich gehen konnte.
Die meisten Beteiligten waren mir sympathisch und ich verfolgte gerne ihren Lebensweg. Nicht immer war ich mit ihnen einer Meinung, aber wer weiß, wie es mir ergangen wäre. Geschickt wurden die politischen Ereignisse mit dem Leben der Protagonisten verknüpft. Es war zwar alles fiktiv, aber vieles hätte genauso Daisy, ihrer Familie und Freunden passieren können. Ist es teilweise ja auch, nur hier war es gebündelt. Denn wir wissen alle, welche Auswirkungen das damals nach sich zog.
Für mich war es wieder ein typisches Buch von Hanni Münzer, spannend und fesselnd, real und fiktiv. Sie hat mich am Leben verschiedener Personen teilhaben lassen und alles sehr unterhaltsam geschildert. Mir fiel es wieder sehr schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Die Erklärungen am Ende des Buches fand ich sehr gut, zumal es mich etwas über den Cliffhanger hinweg getröstet hat. So etwas mag ich eigentlich nicht, aber zum Glück ist die Wartezeit auf das nächste Buch nicht so lang.
Fazit:
Ein Buch, in dem die deutsche Geschichte verarbeitet wird. Ein Buch, in dem Spannung, Romanze und Alltagsleben eine große Rolle spielt. Ein Buch, das einen bewegt und fesselt und außerdem gut unterhält. Wer das alles mag, sollte es lesen und sich gleichzeitig das nächste Buch vormerken.
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