Kâlidâsa. Wolkenbote Metrisch aus dem Sanskrit übertragen Zweisprachig. Mit Kommentar, Verskonkordanz der Verschränkungswörter und vollständigem Sanskritindex.
58,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
24.10.2024
Abbildungen
24 Abbildungen
Herausgeber
Konrad MeisigVerlag
HarrassowitzSeitenzahl
206
Maße (L/B/H)
24,9/17,8/2 cm
Gewicht
541 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-447-12294-8
Der „Wolkenbote“ wurde nahezu endlos memoriert, ediert, kommentiert und übersetzt. Konrad Meisigs Übertragung ins Deutsche verfolgt nun gleich mehrere neue Ansätze. Sie wendet sich nicht nur an Indologen, sondern auch an ein breiteres, weltliterarisch interessiertes Lesepublikum. Erstmals bleibt hier das Sanskritmetrum des Originals erhalten. Die beigefügten Materialien bieten ‒ über den allgemeinverständlichen Sachkommentar hinaus ‒ den Sanskrittext in Devanāgarī- und lateinischer Schrift, eine philologische Wort-für-Wort-Übersetzung sowie Vokabelhilfen. Eine Besonderheit des „Wolkenboten“ sind die sog. Verschränkungswörter (Schubring), mit denen der Dichter die Reihenfolge der einzelnen Verse markiert hat. Diese Wortklammern sind in einer Verskonkordanz vollständig aufgelistet. Sie beweisen, dass allein der Kommentator Mallinātha (15. Jh.) die von Kālidāsa selbst gewollte Versfolge bewahrt hat. Die erweiterte Literarkritik kommt zu dem Ergebnis, dass Kālidāsa die Verse des „Wolkenboten“ überwiegend in Dreiergruppen geformt hat, was die Diskussionsgrundlage um die Echtheit der Strophen weiter stärkt.
Ein vollständiger Index der Sanskritwörter erschließt den Urtext.
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