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Stehlen, Schimpfen, Spielen ORF-Bestenliste im Juni 2025

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20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Abbildungen

mit 10 schwarzweissen Abbildungen

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00759-1

Beschreibung

Rezension

Rasend unterhaltsam und überhaupt rasend ... Markovic schreibt selbst für die glücklichen österreichischen Verhältnisse die witzigsten und klügsten Texte weit und breit. ("Frankfurter Rundschau")
"Dank ihrer feinen Ironie, ihres unnachahmlichen Humors und ihrer pointierten, zupackenden Erzählweise entstehen Texte, die zugleich klug, verspielt, überraschend und im besten Sinne verstörend sind", sagt Christian Holtzhauer, Schauspielintendant des Nationaltheaters Mannheim. ("rheinpfalz.de")
Eine der atemberaubendsten literarischen Stimmen der Gegenwart. Und das ist durchaus wörtlich gemeint: Intelligent und gnadenlos, wild und voller Wärme. ("NZZ am Sonntag")
Charmant und vergnüglich. ("rheinpfalz.de")
Barbi Marković hinterfragt in ihrem originellen Essay das Schreiben selbst – mit Witz, Schärfe und dem Mut, Konventionen zu stehlen und zu brechen. ("Ruhr Nachrichten")
Melancholie und Reflexion ergeben ein dialektisches Drittes, mit dem man bei diesen Ingredienzen nicht gerechnet hätte: Spass ... Ein grossartig komisches Buch. ("Neue Zürcher Zeitung")
Barbi Markovic schreibt in „Stehlen, Schimpfen, Spielen“ über das Schreiben – unakademisch und urkomisch. Das Buch der Woche. ("Kleine Zeitung")
Warum das schön ist, absolut schön? »Weil Literatur ein pauschaler Racheakt der kleinen, in die Ecke gedrängten Seelen ist. Die Kleinsten sollen die Größten sein.« ("Die Zeit")
Was Markovics Schreiben ausmacht, wird auch in dieser Poetikvorlesung sichtbar: dieses tiefe Ein- und Ausatmen von Freiheit in Inhalt und Form und Stil, die Literatur zu etwas so überlebensgroß Gottschönem macht, dass man manchmal weinen möchte. ("Die Zeit")
Ein sehr kurzweiliges Buch, das die "kulturelle Unverschämtheit" zur Kunst erhebt. ("Falter")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Abbildungen

mit 10 schwarzweissen Abbildungen

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00759-1

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Meine Freibadlektüre

Majo C. aus Wien am 20.10.2025

Bewertungsnummer: 2631109

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer wieder zeigt Markovic, dass alle Regeln rund um das Bücher schreiben frei erfunden und optional sind und bei ihr nicht greifen. In ihrem gewohnt lässigen, humorvollen Stil schreibt sie übers Schreiben. Leichte Lektüre zum Schmunzeln und Abschalten Nicht empfehlenswert für alle, die eine packende Story oder einen Erziehungsratgeber suchen!

Meine Freibadlektüre

Majo C. aus Wien am 20.10.2025
Bewertungsnummer: 2631109
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer wieder zeigt Markovic, dass alle Regeln rund um das Bücher schreiben frei erfunden und optional sind und bei ihr nicht greifen. In ihrem gewohnt lässigen, humorvollen Stil schreibt sie übers Schreiben. Leichte Lektüre zum Schmunzeln und Abschalten Nicht empfehlenswert für alle, die eine packende Story oder einen Erziehungsratgeber suchen!

Die Entzauberung der Autor*innenschaft

MarieOn am 30.05.2025

Bewertungsnummer: 2503005

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In zwei Jahren soll Barbi eine Poetikvorlesung halten. Das ist bestens, denn bis dahin hat sie noch unendlich viel Zeit. Vierzehn Tage davor hat sie allerdings noch keine Zeile geschrieben. Der Countdown läuft. Tag 13 Sie findet keinen Anfang. Tippt, löscht, tippt, löscht. Selbstzweifel kriechen vom Nacken in den Magen und hinauf ins Gehirn. Im Hinterkopf urteilt ihre gesamte Familie, wie sie das immer getan hat. Barbi hat großkotzige Versprechen gegeben, weil jedes Projekt eine Ankündigung braucht, lange bevor es geschrieben ist und die wird sie wahr machen. Tag 12 Sie verstreut Anekdoten darüber, was ihr vor, während und nach Lesungen passiert ist. Tag 11 Sie hat sich das Handgelenk beim Schreiben verdreht. Der Arzt in der Notaufnahme ulkt: „Szenenscheidenentzündung. Haha.“ Jetzt stört sie die Schiene. Sie wird aber trotzdem alles geben. Ihre Tante hatte sie schon frühzeitig aufgeklärt, dass aus ihr keine großartige Schriftstellerin werden würde, weil: Sie aus armen Verhältnissen kommt und die wenigsten es schafften, sich darüber hinwegzusetzen. Sie wohl eher in der Wohnung, in der sie geboren wurde, sterben würde. Sie Agoraphobie bekommen oder eine schlecht verdienende alleinerziehende Mutter werden würde. Tag 10 Ihr Konzept steht jetzt. Sie wird zuerst über das Stehlen schreiben, zum Beispiel über die Aneignung fremden Urhebereigentums. Die Worte anderer führen manchmal weiter, als ich mich aus eigenen Kräften getraut hätte zu gehen. S. 34 Fazit: Barbi Marcovic erzählt über ihr Schreiben und wie sie es entwickelte. Sie studierte in Belgrad Germanistik. Während sie aus dem serbokroatischen übersetzte, schrieb sie ihr erstes Buch. Sie überlebte einen der verheerendsten Kriege und nahm ein Stipendium in Graz an. In ihrem ersten Buch eignete sie sich Textstellen von Thomas Bernhard an, die sie so gut mit ihren eigenen Worten vermischte, dass man sie zunächst für eine geniale Thomas Bernhard Nachfolgerin hielt. Sie kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und verschweigt neben gut gesetzten Schimpftiraden auch nicht, welches Glück ihr widerfahren ist, um eben doch allen Unkenrufen zum Trotz, eine große Schriftstellerin zu werden. Ihr Buch ist frech, frisch und vollkommen anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich muss gestehen, dass ich ihren Humor mag, dass ich den Kern des Buches aber wahrscheinlich nicht verstanden habe. Eine Entzauberung der Autor*innenschaft ist nachvollziehbar. Und habe ich da vielleicht auch eine leise Kritik am Literaturbetrieb vernommen? Und wenn ja, war das überhaupt beabsichtigt? Fragen über Fragen. Viele ihrer Gedankengänge fand ich richtig gut, aber der chaotische Aufbau hat mein konservativ gepoltes Hirn fertig gemacht. Alle, die experimentelle, neue, spritzige Literatur lieben, werden hierin ihren Seelenfrieden finden.

Die Entzauberung der Autor*innenschaft

MarieOn am 30.05.2025
Bewertungsnummer: 2503005
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In zwei Jahren soll Barbi eine Poetikvorlesung halten. Das ist bestens, denn bis dahin hat sie noch unendlich viel Zeit. Vierzehn Tage davor hat sie allerdings noch keine Zeile geschrieben. Der Countdown läuft. Tag 13 Sie findet keinen Anfang. Tippt, löscht, tippt, löscht. Selbstzweifel kriechen vom Nacken in den Magen und hinauf ins Gehirn. Im Hinterkopf urteilt ihre gesamte Familie, wie sie das immer getan hat. Barbi hat großkotzige Versprechen gegeben, weil jedes Projekt eine Ankündigung braucht, lange bevor es geschrieben ist und die wird sie wahr machen. Tag 12 Sie verstreut Anekdoten darüber, was ihr vor, während und nach Lesungen passiert ist. Tag 11 Sie hat sich das Handgelenk beim Schreiben verdreht. Der Arzt in der Notaufnahme ulkt: „Szenenscheidenentzündung. Haha.“ Jetzt stört sie die Schiene. Sie wird aber trotzdem alles geben. Ihre Tante hatte sie schon frühzeitig aufgeklärt, dass aus ihr keine großartige Schriftstellerin werden würde, weil: Sie aus armen Verhältnissen kommt und die wenigsten es schafften, sich darüber hinwegzusetzen. Sie wohl eher in der Wohnung, in der sie geboren wurde, sterben würde. Sie Agoraphobie bekommen oder eine schlecht verdienende alleinerziehende Mutter werden würde. Tag 10 Ihr Konzept steht jetzt. Sie wird zuerst über das Stehlen schreiben, zum Beispiel über die Aneignung fremden Urhebereigentums. Die Worte anderer führen manchmal weiter, als ich mich aus eigenen Kräften getraut hätte zu gehen. S. 34 Fazit: Barbi Marcovic erzählt über ihr Schreiben und wie sie es entwickelte. Sie studierte in Belgrad Germanistik. Während sie aus dem serbokroatischen übersetzte, schrieb sie ihr erstes Buch. Sie überlebte einen der verheerendsten Kriege und nahm ein Stipendium in Graz an. In ihrem ersten Buch eignete sie sich Textstellen von Thomas Bernhard an, die sie so gut mit ihren eigenen Worten vermischte, dass man sie zunächst für eine geniale Thomas Bernhard Nachfolgerin hielt. Sie kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und verschweigt neben gut gesetzten Schimpftiraden auch nicht, welches Glück ihr widerfahren ist, um eben doch allen Unkenrufen zum Trotz, eine große Schriftstellerin zu werden. Ihr Buch ist frech, frisch und vollkommen anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich muss gestehen, dass ich ihren Humor mag, dass ich den Kern des Buches aber wahrscheinlich nicht verstanden habe. Eine Entzauberung der Autor*innenschaft ist nachvollziehbar. Und habe ich da vielleicht auch eine leise Kritik am Literaturbetrieb vernommen? Und wenn ja, war das überhaupt beabsichtigt? Fragen über Fragen. Viele ihrer Gedankengänge fand ich richtig gut, aber der chaotische Aufbau hat mein konservativ gepoltes Hirn fertig gemacht. Alle, die experimentelle, neue, spritzige Literatur lieben, werden hierin ihren Seelenfrieden finden.

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Stehlen, Schimpfen, Spielen

von Barbi Marković

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