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Was du nie sehen wirst

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3,5 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

Luister

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0018-2

Beschreibung

Rezension

»Mit ›Was du nie sehen wirst‹ liefert Sacha Bronwasser ein Meisterwerk ab. Eine fesselnde Geschichte über Schuld und Sühne, über die Oberfläche und was darunter lauert, über den Schein und die wahre Natur der Dinge.« De Limburger ("De Limburger")
»Dies ist das perfekte Buch für den Urlaub, wenn es so etwas wie perfekte Urlaubsbücher überhaupt gibt. Vor allem, weil Sacha Bronwasser schreibt, als ob es das Leichteste der Welt wäre, dabei aber ihre Worte sehr sorgfältig wählt, und weil ihr Roman wahnsinnig spannend ist.« De Volkskrant ("de Volkskrant")
»Eine brillant konstruierte Geschichte, die wie eine Mausefalle zuschnappt. Sacha Bronwasser ist eine absolute Meisterin darin, Spannung aufzubauen und sie nicht nur auf einen, sondern gleich zwei Höhepunkte hin zu steigern. Ein außergewöhnlicher Roman.« Toronto Star ("Toronto Star")
»Dieser fesselnde Roman zeigt, wie es ist, in einer fremden Stadt jung zu sein, jeder Laune nachgehen zu können – nur um dann von Umständen, über die man keine Kontrolle hat, aus der Bahn geworfen zu werden.« New York Times ("New York Times")
»Ein Paris-Roman über Liebe und Angst, der unter die Haut geht.« Angela Wittmann, Brigitte ("Brigitte")
»Der Roman besticht durch seine bildhafte Sprache und die schönen Beschreibungen der Stadt Paris.« Kulturette ("Kulturette")
»Sacha Bronwasser verzahnt kunstvoll Zeitebenen und (gescheiterte) Lebensentwürfe. Und wer glaubt, Paris sei auserzählt, wird jetzt eines Besseren belehrt.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung ("Aachener Zeitung")
»So vielschichtig, spannend und klug! Ich war hin und weg.« Dr. Thomas Hoeps, Leiter des Niederrheinischen Literaturhauses ("Niederrheinisches Literaturhaus")
»›Was du nie sehen wirst‹ ist ein höchst kunstvoll komponierter und schön formulierter Roman, der zwar vom Zufall handelt, literarisch aber nichts dem Zufall überlässt. Man liest ihn atemlos. Denn erst auf den letzten Seiten erfährt man endlich, wie alles mit allem zusammenhängt.« Bettina Baltschev, MDR Kultur ("MDR Kultur")
»Bronwasser schreibt mit leichter Feder. Ihre bildreiche Sprache verleiht der Erzählung sogar etwas Träumerisch-Poetisches.« Roger Abrahams, Die Welt am Sonntag ("Welt am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3,5 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

Luister

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0018-2

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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Spannender Roman über die Kunst der Fotografie und einen großen Verrat

Johanna aus München am 19.08.2025

Bewertungsnummer: 2571768

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte vom Schauen und Sehen. Um die feinen Unterschiede dazwischen und was am Ende herauskommt. Der schöne letzte Satz des Romans lautet: „Es wurde gesehen, es wurde erzählt, und jetzt existiert es.“ Und spannend ist es außerdem. Die Ich-Erzählerin Marie erzählt die Geschichte ihres Erwachsenwerdens, einer großen Verletzung und eines Neuanfangs („ein kleiner Stein in meinem Schuh“). Es geht um Macht und Manipulation. Sie erzählt das alles ihrer ehemaligen Lehrerin Flo (im Fach „Narrative Techniken“) an der Kunstakademie in der direkten Ansprache des „Du“. Der Rahmen des Romans ist damit abgesteckt. Die Erzählung beginnt und endet im September 2021. In einer holländischen Stadt hat Marie Fotografie studiert und gelernt zu sehen. Die Lehrerin projiziert Daguerres Bild des Boulevard du Temple auf die Leinwand. „Natürlich weißt du schon, dass wir das Wichtigste übersehen werden, das, was du uns schließlich mit deinen langen Fingern auf der Leinwand zeigst und was wir danach nicht mehr nicht sehen können: die beiden menschlich anmutenden Figuren rechts unten im Bild.“ Ein großer Verrat bringt sie dazu, ihr Studium abzubrechen und als Au-Pair nach Paris zu gehen. Dort versucht sie im Jahr 1989 von vorne anzufangen. In einem zweiten Strang wird in der Rückschau die Geschichte des Familienvaters erzählt, dessen kleine Kinder Marie hüten muss: „Für unsere Geschichte benötige ich eine dritte Person, denn jede Geschichte ruht auf drei Punkten. Sonst fällt sie um. Die drei Punkte sind du, ich und Philippe Lambert.“ Es geht um seine Kindheit in einer reichen Pariser Familie, seine Heirat, seine besonderen Fähigkeiten, die er sorgsam vor anderen verbirgt. Die Leser des Romans wissen schon vor der Protagonistin, was es mit dem Mann auf sich hat, warum er sich merkwürdig benimmt und warum Maries Vorgängerin Eloise vorzeitig gehen musste. Marie erfährt es erst spät. Sie wird nur langsam heimisch: „Wenn man eine Sprache noch nicht beherrscht, landen die Ereignisse auf der Weltbühne plötzlich hinter Milchglas.“ Mit zunehmender Sprachkenntnis kommt die Orientierung, die Sicherheit, sich in der Stadt zu bewegen, zu sehen und das Gesehene zu erzählen. Die drei Teile des Romans sind sehr kunstvoll verzahnt. Es gibt kaum Dialoge. Die Erzählweise ist karg, aber genau und klar. „Details, das hast du uns beigebracht, Flo, sind der Anker des Narrativs. Mach dich, durch den Sucher blickend, nicht sofort wegen des Sujets verrückt. […] Achte auf das sich bewegende Blatt, das einen Schatten wirft, darauf, wie Knöchel weiß werden, bemerke eine schiefe Naht oder einen abgesprungenen Knopf. Eine offene Tür im Hintergrund. All das ist genauso wichtig.“ Immer im Hintergrund, an entscheidenden Punkten auch im Vordergrund: die Terroranschläge 1986, dann der große Anschlag 2015 auf das Bataclan-Theater und Cafés und Restaurants in der Nähe, der Fall der Mauer. Es passiert ganz schön viel – im Großen wie im Kleinen. Eine fesselnde, schmerzvolle Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Eindrucksvoll übersetzt von Lisa Mensing.

Spannender Roman über die Kunst der Fotografie und einen großen Verrat

Johanna aus München am 19.08.2025
Bewertungsnummer: 2571768
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte vom Schauen und Sehen. Um die feinen Unterschiede dazwischen und was am Ende herauskommt. Der schöne letzte Satz des Romans lautet: „Es wurde gesehen, es wurde erzählt, und jetzt existiert es.“ Und spannend ist es außerdem. Die Ich-Erzählerin Marie erzählt die Geschichte ihres Erwachsenwerdens, einer großen Verletzung und eines Neuanfangs („ein kleiner Stein in meinem Schuh“). Es geht um Macht und Manipulation. Sie erzählt das alles ihrer ehemaligen Lehrerin Flo (im Fach „Narrative Techniken“) an der Kunstakademie in der direkten Ansprache des „Du“. Der Rahmen des Romans ist damit abgesteckt. Die Erzählung beginnt und endet im September 2021. In einer holländischen Stadt hat Marie Fotografie studiert und gelernt zu sehen. Die Lehrerin projiziert Daguerres Bild des Boulevard du Temple auf die Leinwand. „Natürlich weißt du schon, dass wir das Wichtigste übersehen werden, das, was du uns schließlich mit deinen langen Fingern auf der Leinwand zeigst und was wir danach nicht mehr nicht sehen können: die beiden menschlich anmutenden Figuren rechts unten im Bild.“ Ein großer Verrat bringt sie dazu, ihr Studium abzubrechen und als Au-Pair nach Paris zu gehen. Dort versucht sie im Jahr 1989 von vorne anzufangen. In einem zweiten Strang wird in der Rückschau die Geschichte des Familienvaters erzählt, dessen kleine Kinder Marie hüten muss: „Für unsere Geschichte benötige ich eine dritte Person, denn jede Geschichte ruht auf drei Punkten. Sonst fällt sie um. Die drei Punkte sind du, ich und Philippe Lambert.“ Es geht um seine Kindheit in einer reichen Pariser Familie, seine Heirat, seine besonderen Fähigkeiten, die er sorgsam vor anderen verbirgt. Die Leser des Romans wissen schon vor der Protagonistin, was es mit dem Mann auf sich hat, warum er sich merkwürdig benimmt und warum Maries Vorgängerin Eloise vorzeitig gehen musste. Marie erfährt es erst spät. Sie wird nur langsam heimisch: „Wenn man eine Sprache noch nicht beherrscht, landen die Ereignisse auf der Weltbühne plötzlich hinter Milchglas.“ Mit zunehmender Sprachkenntnis kommt die Orientierung, die Sicherheit, sich in der Stadt zu bewegen, zu sehen und das Gesehene zu erzählen. Die drei Teile des Romans sind sehr kunstvoll verzahnt. Es gibt kaum Dialoge. Die Erzählweise ist karg, aber genau und klar. „Details, das hast du uns beigebracht, Flo, sind der Anker des Narrativs. Mach dich, durch den Sucher blickend, nicht sofort wegen des Sujets verrückt. […] Achte auf das sich bewegende Blatt, das einen Schatten wirft, darauf, wie Knöchel weiß werden, bemerke eine schiefe Naht oder einen abgesprungenen Knopf. Eine offene Tür im Hintergrund. All das ist genauso wichtig.“ Immer im Hintergrund, an entscheidenden Punkten auch im Vordergrund: die Terroranschläge 1986, dann der große Anschlag 2015 auf das Bataclan-Theater und Cafés und Restaurants in der Nähe, der Fall der Mauer. Es passiert ganz schön viel – im Großen wie im Kleinen. Eine fesselnde, schmerzvolle Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Eindrucksvoll übersetzt von Lisa Mensing.

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