Produktbild: Niemand hat es kommen sehen

Niemand hat es kommen sehen Kriminalroman

16

17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,8 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Aquamarin / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8254-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,8 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Aquamarin / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8254-9

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schweigen und ein dunkles Geheimnis.

    Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, ich finde, es wirkt unheimlich und geheimnisvoll. Die düsteren Farben passt gut und auch der Titel ist gut gewählt. Maria Arnold sorgt für viel Aufsehen in ihrem Dorf. Ein Jahr war sie verschwunden und taucht plötzlich wieder auf, nur kann sie sich an nichts erinnern, was ist in diesem einem Jahr passiert? Theo Nebel und seine Kollegin Melanie Raumsauer untersuchen den Fall und dabei kommt ihnen einen Verbindung in den Sinn, könnte Maria die verschwundene Mia Berger sein? Diese soll bei einem Mordfall an einer Wirtin beteiligt gewesen sein, jedoch wurde ihr Sohn bereits dafür verurteilt. Wo laufen die Fäden zusammen? Und wer ist Maria? Opfer?Täter? Oder eine Kombination aus beidem? Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand den Fall spannend. Maria wirkte erst sehr unnahbar als Charakter, jedoch im Laufe der Geschichte hat man immer mehr über sie erfahren und sie wurde mir sympathisch. Ich mochte den Verlauf der Handlung und wurde immer wieder überrascht. Ein wirklich spannendes Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maria schweigt

    Ich empfehle, den ersten Band "Zwischen euch verschwinden" unbedingt vorher zu lesen. Maria taucht zu Weihnachten nach einem Jahr in ihrem Dorf wieder auf. Aber wo hat sie die ganze Zeit gesteckt? Und was ist passiert, dass sie sich an nichts mehr erinnern kann? Ist ihr Gedächtnis wirklich weg? Das Ermittlerduo Theo Nebel und Melanie Ramsauer versuchen einen Mordfall aufzuklären, bei dem es eine Spur zu Maria gibt. Auch der Reporter Lando soll über die Tat berichten. Er geht den Fall ganz anders an, als die Ermittler. Es kommen viele neue Details ans Licht. Kann Lando klären, ob Maria Täter oder Opfer war? Ein sehr komplexer und spannender Krimi.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    12.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Niemand hat es kommen sehen

    Mit diesem Roman entwirft die Autorin ein atmosphärisch dichtes, psychologisch raffiniertes Drama, das sich zwischen Kriminalfall, Gesellschaftsporträt und feministischer Erzählung bewegt. Im Mittelpunkt steht Maria, eine Frau, die nach einem Jahr spurlosen Verschwindens zurückkehrt – doch ohne Erinnerung an das, was passiert ist. Ihr Schweigen macht sie zum perfekten Objekt für Spekulationen, Gerüchte und schließlich polizeiliche Ermittlungen. Hat sie ihre Mutter getötet? Täuscht sie ihre Amnesie nur vor? Während die Dorfgemeinschaft ihr eigenes Bild von Maria entwirft, prallen Vorurteile, mediale Sensationsgier und patriarchale Strukturen aufeinander. Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird: Die Stille der Protagonistin spricht lauter als jedes Wort. Während sich das Dorf und die Medien an ihrer vermeintlichen Schuld abarbeiten, entfaltet sich ein faszinierendes Psychogramm einer Gesellschaft, die Frauen schnell in Schubladen steckt – Mörderin, Opfer – ohne sie wirklich zu sehen. Doch diese Geschichte ist nicht nur ein Krimi oder ein Thriller, sondern auch ein Buch über weibliche Solidarität. Die Frage, ob Maria Täterin oder Opfer ist, rückt zunehmend in den Hintergrund, während andere Frauen beginnen, ihre eigene Stimme zu erheben. In einer Welt, in der die öffentliche Meinung oft über das Schicksal Einzelner entscheidet, wird Marias Schweigen zur stärksten Waffe. Ein fesselnder, klug komponierter Roman, der lange nachhallt und zum Nachdenken über Gerechtigkeit, Macht und Widerstand anregt.

  • Elke21

    aus Neuburg

    5/5

    11.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo war Maria?

    Als Maria nach über einem Jahr wieder in ihrem Heimatdorf auftaucht, sprechen die Bewohner von einem Weihnachtswunder. Doch wo war Maria und was ist mit ihr geschehen? Diese Fragen bleiben zunächst offen, denn Maria kann sich nicht erinnern wo sie war und was sie gemacht hat. Als Ermittler vom LKA bei ihr klingeln, erhalten auch diese auf ihre drängenden Fragen keine Antworten und doch scheint Maria in einen Mordfall verstrickt zu sein. Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben und man kann sich gut in den jeweiligen Protagonisten hineinversetzen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen auch wenn man sich auf die Mitwirkenden erst einlassen muss. Dies ist kein typischer Kriminalroman, aber er hat mich in seinen Bann gezogen und lässt mich mit der Erkenntnis zurück, dass Frauen immer noch gerne die Opferrolle übernehmen und alles nicht immer so ist wie es anfangs scheint.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    09.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und unterhaltsam – kein Einheitsbrei

    Sehr geschickt erzählt Gudrun Lerchbaum die Geschichte der Protagonistin Maria aus unterschiedlichen Perspektiven. Da Maria selbst zu ihrer Vergangenheit schweigt, oder schweigen muss eröffnet sie damit Tür und Tor für unterschiedliche Interpretationen. Als LeserIn ist man hin und hergerissen, je nachdem welche Erzählperspektive gerade im Vordergrund steht. Alles scheint möglich und nachvollziehbar zu sein. Wie schon in anderen Werken von Gudrun Lerchbaum sind die Hauptfiguren Personen, die man im Zuge des Lesens immer besser kennen und lieben lernt. Sie sind keine Identifikationsfiguren, deren Entscheidungen und Handlungen zu jedem Zeitpunkt sofort objektiv logisch korrekt und moralisch einwandfrei erscheinen, sondern Menschen, auf die man sich einlassen muss, um sie zu verstehen. Auf Maria trifft das ganz besonders zu, dann ist es fast egal, ob sie immer nur Opfer oder vielleicht auch Täterin war. Ich habe diesen Roman verschlungen, weil er eine außergewöhnliche Handlung mit Bezug zu aktuellen sozialpolitischen Themen hat und weil es kein Einheitsbrei von der Stange ist, wo man schon nach dem ersten Absatz weiß wie die Geschichte enden wird. Unbedingte Empfehlung!

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