Produktbild: Die Kurden
Band 1329

Die Kurden Geschichte, Politik, Kultur

Aus der Reihe Beck Paperback
4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Abbildungen

mit 8 Abbildungen und 8 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

313

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,4 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Hellblau / Kaffee

Auflage

6. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82888-1

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Abbildungen

mit 8 Abbildungen und 8 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

313

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,4 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Hellblau / Kaffee

Auflage

6. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82888-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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sehr informationsreich

Anita aus Bonn am 15.04.2025

Bewertungsnummer: 2467422

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es? Die beiden Autor*innen beleuchten die Geschichte der Kurden primär in den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Es geht um Geschichte, aber auch um die jetzige Situation und die Kultur. Worum geht es wirklich? Identität, Gemeinschaft und Politik. Lesenswert? Ja, habe ich gerne gelesen und viele Informationen mitgenommen. Wie bereist erwähnt geht es um Vergangenheit und Gegenwart, um die Kultur und auch um Kurdistan. Der Umgang der einzelnen Länder, bzw. Regierungen, mit den Kurd*innen in ihrem Land spielt ebenfalls eine Rolle. Im Fokus liegt hier auf den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Schwerpunkt hier bei der Türkei. Weitere Länder und auch die Diaspora werden jedoch ebenfalls erwähnt. Der Schwerpunkt könnte damit begründet sein, dass es sich bei Strohmeier um einen emeritierten Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur handelt. Yalcin-Heckmann hingegen ist Ethnologin. Über etwaige eigene kurdische Wurzeln wird hier nichts berichtet, daher würde ich davon ausgehen, dass es diese nicht gibt. Natürlich wäre es schöner, wenn solch ein Buch auch durch eine kurdische Person ergänzt wird, die in diesem Bereich forscht. Wobei die beiden Autor*innen natürlich viele Studien zusammentragen. Jedoch hat mir der Aspekt gefehlt, wie gerade auch in anderen Ländern auf Kurd*innen geblickt wird und welche reale Diskriminierung es dort gibt. Auch bei der beiläufigen Erwähnung der Yeziden erschienen mir Aussagen nicht neutral genug. Dennoch wird natürlich von den Konflikten berichtet, die zwischen Türken und Kurden bestehen. Sehr interessant dabei auch einfach die Karten und Statistiken, die eine wenig homogene Türkei zeigen. Die einzelnen Landstriche weisen hier massive Unterschiede auf. Die Struktur des Buches war gut und übersichtlich, es werden viele verschiedene Themen in eher kürzeren Kapiteln besprochen. Am Ende gibt es auch ein Glossar und einen Zeitstrahl. Sprachlich gut lesbar, durch die Menge an Informationen aber natürlich nicht immer eine einfache Lektüre. Ich würde das Buch nicht empfehlen, wenn man gar keine „Sachbuch-Erfahrung“ hat, weil es dann vermutlich informativ erschlagend wirken könnte. Wenn man sich jedoch für das Thema interessiert und sich vor viel Input auf wenigen Seiten nicht scheut, dann kann man hier einen guten Einblick bekommen und versteht gesamtpolitische Zusammenhänge und Entwicklungen in den einzelnen Ländern dadurch besser. Das Buch hat hier auf jeden Fall einen Mehrwert!

sehr informationsreich

Anita aus Bonn am 15.04.2025
Bewertungsnummer: 2467422
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es? Die beiden Autor*innen beleuchten die Geschichte der Kurden primär in den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Es geht um Geschichte, aber auch um die jetzige Situation und die Kultur. Worum geht es wirklich? Identität, Gemeinschaft und Politik. Lesenswert? Ja, habe ich gerne gelesen und viele Informationen mitgenommen. Wie bereist erwähnt geht es um Vergangenheit und Gegenwart, um die Kultur und auch um Kurdistan. Der Umgang der einzelnen Länder, bzw. Regierungen, mit den Kurd*innen in ihrem Land spielt ebenfalls eine Rolle. Im Fokus liegt hier auf den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Schwerpunkt hier bei der Türkei. Weitere Länder und auch die Diaspora werden jedoch ebenfalls erwähnt. Der Schwerpunkt könnte damit begründet sein, dass es sich bei Strohmeier um einen emeritierten Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur handelt. Yalcin-Heckmann hingegen ist Ethnologin. Über etwaige eigene kurdische Wurzeln wird hier nichts berichtet, daher würde ich davon ausgehen, dass es diese nicht gibt. Natürlich wäre es schöner, wenn solch ein Buch auch durch eine kurdische Person ergänzt wird, die in diesem Bereich forscht. Wobei die beiden Autor*innen natürlich viele Studien zusammentragen. Jedoch hat mir der Aspekt gefehlt, wie gerade auch in anderen Ländern auf Kurd*innen geblickt wird und welche reale Diskriminierung es dort gibt. Auch bei der beiläufigen Erwähnung der Yeziden erschienen mir Aussagen nicht neutral genug. Dennoch wird natürlich von den Konflikten berichtet, die zwischen Türken und Kurden bestehen. Sehr interessant dabei auch einfach die Karten und Statistiken, die eine wenig homogene Türkei zeigen. Die einzelnen Landstriche weisen hier massive Unterschiede auf. Die Struktur des Buches war gut und übersichtlich, es werden viele verschiedene Themen in eher kürzeren Kapiteln besprochen. Am Ende gibt es auch ein Glossar und einen Zeitstrahl. Sprachlich gut lesbar, durch die Menge an Informationen aber natürlich nicht immer eine einfache Lektüre. Ich würde das Buch nicht empfehlen, wenn man gar keine „Sachbuch-Erfahrung“ hat, weil es dann vermutlich informativ erschlagend wirken könnte. Wenn man sich jedoch für das Thema interessiert und sich vor viel Input auf wenigen Seiten nicht scheut, dann kann man hier einen guten Einblick bekommen und versteht gesamtpolitische Zusammenhänge und Entwicklungen in den einzelnen Ländern dadurch besser. Das Buch hat hier auf jeden Fall einen Mehrwert!

sehr informationsreich Worum…

Brombeere am 15.04.2025

Bewertungsnummer: 2934620

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

sehr informationsreich Worum geht es? Die beiden Autor*innen beleuchten die Geschichte der Kurden primär in den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Es geht um Geschichte, aber auch um die jetzige Situation und die Kultur. Worum geht es wirklich? Identität, Gemeinschaft und Politik. Lesenswert? Ja, habe ich gerne gelesen und viele Informationen mitgenommen. Wie bereist erwähnt geht es um Vergangenheit und Gegenwart, um die Kultur und auch um Kurdistan. Der Umgang der einzelnen Länder, bzw. Regierungen, mit den Kurd*innen in ihrem Land spielt ebenfalls eine Rolle. Im Fokus liegt hier auf den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Schwerpunkt hier bei der Türkei. Weitere Länder und auch die Diaspora werden jedoch ebenfalls erwähnt. Der Schwerpunkt könnte damit begründet sein, dass es sich bei Strohmeier um einen emeritierten Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur handelt. Yalcin-Heckmann hingegen ist Ethnologin. Über etwaige eigene kurdische Wurzeln wird hier nichts berichtet, daher würde ich davon ausgehen, dass es diese nicht gibt. Natürlich wäre es schöner, wenn solch ein Buch auch durch eine kurdische Person ergänzt wird, die in diesem Bereich forscht. Wobei die beiden Autor*innen natürlich viele Studien zusammentragen. Jedoch hat mir der Aspekt gefehlt, wie gerade auch in anderen Ländern auf Kurd*innen geblickt wird und welche reale Diskriminierung es dort gibt. Auch bei der beiläufigen Erwähnung der Yeziden erschienen mir Aussagen nicht neutral genug. Dennoch wird natürlich von den Konflikten berichtet, die zwischen Türken und Kurden bestehen. Sehr interessant dabei auch einfach die Karten und Statistiken, die eine wenig homogene Türkei zeigen. Die einzelnen Landstriche weisen hier massive Unterschiede auf. Die Struktur des Buches war gut und übersichtlich, es werden viele verschiedene Themen in eher kürzeren Kapiteln besprochen. Am Ende gibt es auch ein Glossar und einen Zeitstrahl. Sprachlich gut lesbar, durch die Menge an Informationen aber natürlich nicht immer eine einfache Lektüre. Ich würde das Buch nicht empfehlen, wenn man gar keine „Sachbuch-Erfahrung“ hat, weil es dann vermutlich informativ erschlagend wirken könnte. Wenn man sich jedoch für das Thema interessiert und sich vor viel Input auf wenigen Seiten nicht scheut, dann kann man hier einen guten Einblick bekommen und versteht gesamtpolitische Zusammenhänge und Entwicklungen in den einzelnen Ländern dadurch besser. Das Buch hat hier auf jeden Fall einen Mehrwert!

sehr informationsreich Worum…

Brombeere am 15.04.2025
Bewertungsnummer: 2934620
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

sehr informationsreich Worum geht es? Die beiden Autor*innen beleuchten die Geschichte der Kurden primär in den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Es geht um Geschichte, aber auch um die jetzige Situation und die Kultur. Worum geht es wirklich? Identität, Gemeinschaft und Politik. Lesenswert? Ja, habe ich gerne gelesen und viele Informationen mitgenommen. Wie bereist erwähnt geht es um Vergangenheit und Gegenwart, um die Kultur und auch um Kurdistan. Der Umgang der einzelnen Länder, bzw. Regierungen, mit den Kurd*innen in ihrem Land spielt ebenfalls eine Rolle. Im Fokus liegt hier auf den drei Ländern Türkei, Iran und Irak. Schwerpunkt hier bei der Türkei. Weitere Länder und auch die Diaspora werden jedoch ebenfalls erwähnt. Der Schwerpunkt könnte damit begründet sein, dass es sich bei Strohmeier um einen emeritierten Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur handelt. Yalcin-Heckmann hingegen ist Ethnologin. Über etwaige eigene kurdische Wurzeln wird hier nichts berichtet, daher würde ich davon ausgehen, dass es diese nicht gibt. Natürlich wäre es schöner, wenn solch ein Buch auch durch eine kurdische Person ergänzt wird, die in diesem Bereich forscht. Wobei die beiden Autor*innen natürlich viele Studien zusammentragen. Jedoch hat mir der Aspekt gefehlt, wie gerade auch in anderen Ländern auf Kurd*innen geblickt wird und welche reale Diskriminierung es dort gibt. Auch bei der beiläufigen Erwähnung der Yeziden erschienen mir Aussagen nicht neutral genug. Dennoch wird natürlich von den Konflikten berichtet, die zwischen Türken und Kurden bestehen. Sehr interessant dabei auch einfach die Karten und Statistiken, die eine wenig homogene Türkei zeigen. Die einzelnen Landstriche weisen hier massive Unterschiede auf. Die Struktur des Buches war gut und übersichtlich, es werden viele verschiedene Themen in eher kürzeren Kapiteln besprochen. Am Ende gibt es auch ein Glossar und einen Zeitstrahl. Sprachlich gut lesbar, durch die Menge an Informationen aber natürlich nicht immer eine einfache Lektüre. Ich würde das Buch nicht empfehlen, wenn man gar keine „Sachbuch-Erfahrung“ hat, weil es dann vermutlich informativ erschlagend wirken könnte. Wenn man sich jedoch für das Thema interessiert und sich vor viel Input auf wenigen Seiten nicht scheut, dann kann man hier einen guten Einblick bekommen und versteht gesamtpolitische Zusammenhänge und Entwicklungen in den einzelnen Ländern dadurch besser. Das Buch hat hier auf jeden Fall einen Mehrwert!

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Die Kurden

von Martin Strohmeier, Lale Yalçin-Heckmann

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  • Produktbild: Die Kurden
  • Einleitung

    Erster Teil
    Sprachen und Kulturen
    1. Das Land: Kurdistan als geographischer und politischer Begriff
    2. Die Menschen: Mythen und Fakten
    3. Sprachen und Literaturen: Vielfalt und Restriktion
    4. Religionen: Die Dominanz des Islams

    Zweiter Teil
    Geschichte der Kurden bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts
    1. Die Kurden im Mittelalter: Integration in die islamische Völkergemeinschaft
    2. Kurden, Osmanen und Perser: Kurdische Herrschaften zwischen zwei Großreichen
    3. Das 19. Jahrhundert: Osmanische Reformen,ausländische Einflüsse und kurdische Reaktionen
    4. Der Beginn des 20. Jahrhunderts: Kurdischer Nationalismus und das Ende des Osmanischen Reiches

    Dritter Teil
    Die Kurden im 20. und 21. Jahrhundert
    1. Türkei: Rebellion, Repression, Assimilation und Integration
    2. Irak: Zwischen Autonomie und Auslöschung
    3. Iran: Sprachliche Affinität und politische Konfrontation
    4. Syrien und Libanon: Unsicherer Status, Diskriminierung, die PKK und der Bürgerkrieg in Syrien
    5. Sowjetunion und Nachfolgestaaten: Kulturelle Förderung und Deportationen
    6. Transnationale Verflechtungen in der Kurdenfrage seit 2016
    7. Kurden in der Diaspora

    Vierter Teil
    Wirtschaft und Gesellschaft am Beispiel Südost-Anatoliens
    1. Sozialstruktur und Entwicklung
    2. Bauerntum, ländliche Produktionsformen und Landbesitz
    3. Haushalt und Familie
    4. Stamm und Herrschaft in Kurdistan
    5. Geschichte und Gegenwart eines kurdischen Dorfes oder: Das «Lokale» in der globalisierten Welt


    Anhang

    Hinweise zu Transkription und Aussprache
    Statistische Daten zu Kurden in der Türkei
    Zeittafel zur kurdischen Geschichte
    Glossar
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Nachweis der Abbildungen und Karten
    Register