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Zuhause ist das Wetter unzuverlässig Roman

14

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/2,4 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Rosa

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28248-3

Beschreibung

Rezension

»Es geht um das Verständnis – nicht Einverständnis – zwischen den Generationen... ›Zuhause ist das Wetter unzuverlässig‹ ist... ein ermutigendes Buch.« Monika Melchert, Lesart, Juli 2025
»Ein faszinierender Roman, der zeigt, wie weibliche Lebensentwürfe über Generationen hinweg nachwirken und wie schwer es manchmal ist, sich davon zu lösen. Ein Buch, das noch lange im Kopf bleibt. Eine absolute Empfehlung!« Stepanie Nagel, Radio Regenbogen, 1.8.25
»Carolin Würfel will erkunden, wie familiäre Prägungen weiterwirken. Auch der Schmerz, heißt es, wird weitergereicht. Der korrumpierende Wunsch nach Sicherheit. Was man von Ella und den anderen Frau erfährt, berührt: so viel Tragik, so viel existenzielle Not.«
»Ein kluger, wütender Roman über weibliche Lebensmuster.« Woman, Juni 2025
»Mit ihrem Debüt tischt die Journalistin Carolin Würfel schwere Kost auf. Dabei hat sie sich für eine anspruchsvolle Erzählweise entschieden.... Das sorgt für viel Dynamik und gelingt ihr hervorragend.« Christina Merkelbach, Aachener Zeitung, 20.6.25
»Die Tagebucheinträge pulsieren vor Dringlichkeit, Lebenslust und Schnelllebigkeit... ›Zuhause ist das Wetter unzuverlässig‹ ist ein kraftvolles Plädoyer für feminine Selbstbestimmung und eigene Lebensentwürfe.« Robin Straetmans, literaturkritik.de, 12.6.25
»Carolin Würfel hat mit Zuhause ist das Wetter unzuverlässig ein nachdenkliches und überzeugendes Romandebüt geschrieben.« Bettina Baltschev, MDR Kultur, 19.03.25
»Die eigene Geschichte wird in einen größeren Kontext gesetzt und ... mit narrativen Passagen über die Leben der Vorfahrinnen verknüpft. Das hat alles ganz schön Tempo und zeigt auch welches sprachliche Register diese Autorin beherrscht... Carolin Würfel ist eine sehr geübte Erzählerin.« Sarah Elsing, Deutschlandfunk Kultur, 22.03.25

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/2,4 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Rosa

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28248-3

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • ricks

    aus Lippstadt

    5/5

    13.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Carolin Würfel hat mit diesem…

    Carolin Würfel hat mit diesem Roman einen emotional dichten, klugen und berührenden Text geschaffen, der lange nachhallt. Im Zentrum stehen generationenübergreifende Traumata – insbesondere jene, die in Familien über Frauen weitergegeben werden. Die Autorin beleuchtet eindrucksvoll, wie sich Rollenbilder, gesellschaftliche Erwartungen und ungelöste Konflikte über Jahrzehnte hinweg in das Leben der nächsten Generation einschreiben. Besonders stark fand ich die Auseinandersetzung mit Mutterschaft: Die Erwartungen an Mütter – junge, alleinerziehende, berufstätige – werden genauso thematisiert wie deren Überforderung, Sehnsüchte und der Wunsch nach Selbstbestimmung. Das alles erzählt durch die Perspektive einer namenlosen Ich-Erzählerin im Jahr 2022, die spürbar unter der Last des familiären Erbes steht. Ob und wie sie damit umgehen kann, bleibt bewusst offen – und genau das macht den Text so eindringlich. Der Stil hat mir sehr gut gefallen: Der Wechsel zwischen Tagebucheinträgen aus der Gegenwart und den Rückblicken in das Leben der Frauen im letzten Jahrhundert sorgt für Tiefe und Abwechslung. Es entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind – leise, intensiv und klug erzählt. Ein starkes, nachdenklich stimmendes Werk, das viele wichtige Fragen stellt – ohne einfache Antworten zu liefern.

  • Diamondine

    aus Königsberg

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So schmerzhaft schön wie das Leben selbst

    Dieses Buch ist anders. Es ist echt, ungeschönt und schmerzhaft. So schmerzhaft, wie all die Mutter-Kind-Traumata, die über Generationen hinweg durchlebt wurden, nicht nur von der Erzählerin selbst, sondern von jeder von uns Leserinnen. Und da nehme ich niemanden aus. Erst der Krieg, der Hunger, das Leid, dann die Teilung Deutschlands in Osten und Westen, die unterschiedlichen Lebensmodelle und -entscheidungen, die dazu führen, dass traumatisierte Eltern fortwährend traumatisierte Kinder in die Welt setzen. Die Erzählerin fasst über die Geschichte hinweg ihren Freitod ins Auge, sie, die Schriftstellerin, untermalt ihre Vergangenheitsaufarbeitung mit Eindrücken ihres aktuellen Lebens und rundet dies stets mit der Erwähnung einer Autorin ab, die sich selbst das Leben genommen hat. Dabei wirft sie immer wieder Fragen auf, die den Leser berühren. Was bedeutet Zuhause? Wer bin ich ohne meine Vergangenheit? Lässt sich jedes Trauma, vor allem ein generationenübergreifendes, lösen? Ist Selbstmord je eine Lösung? Ist es eine Lösung, selbst keine Kinder zu bekommen? Interessant ist im Verlaufe des Buches auch, wie die heutzutage häufige Fehlender-Vater-Thematik angesprochen wird. Zitate: „Gegenüber einem abwesenden Vater reagiert vor allem der Schmerz.“ „Warum sind unsere Ansprüche an Väter so gering und an Mütter so hoch? … während man von einer Mutter alles verlangt, sie fast ausschließlich an ihren Fehlentscheidungen und Fehltritten misst.“ „Wenn ich an meinen unbekannten, abwesenden Vater denke, dann denke ich an ihn in gewisser Weise wie an einen verlorenen Liebhaber. … Statt ihn zu suchen und Antworten einzufordern, ihn zu einer Haltung zu drängen, befrage und seziere ich mich permanent selbst. Was habe ich falsch gemacht? Was stimmt nicht an mir? … Warum war ich nicht genug?“ Letztlich geht es aber egal bei welchem generationsübergreifendem Traum immer wieder darum, dass Heilung für jede von uns und überhaupt in jeder Situation etwas anderes bedeutet, dass jeder Weg dorthin individuell ist. Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch. – Es ist sehr dünn und ich dachte zuerst, wie schade, da ich dicke Bücher liebe. Aber dieses hier möchte ich gar nicht dicker haben, denn es ist inhaltlich sehr kompakt und vor allem emotional berührend. Es liest sich sehr gut mit einen Textmarker in der Hand, mit dem man sich immer wieder treffende Passagen markiert. Es rüttelt auf und regt an, die eigene Geschichte ein weiteres Mal zu hinterfragen. Es regt dazu an, die Biografien der Autorinnen zu lesen, die im Roman als Selbstmörderinnen erwähnt werden. Nicht um sich selbst herunterzuziehen, sondern um zu begreifen, wie fragil unser emotionales Kostüm sein kann und wie wichtig es gerade deshalb ist, dass wir auf unserer Lebensreise irgendwann selbst zu den Eltern und Großeltern für uns werden, die wir nicht hatten. Dass wir uns selbst so sehr bemuttern, bevatern und begroßeltern, wie uns das guttut. Denn damit endet letztendlich auch das Trauma. Und dann stellt sich die Frage: Wer sind wir ohne unser Trauma? Wer sind wir, wenn wir keinen Urschmerz mehr in uns tragen? Zu wem wollen wir werden? Die Autorin sagt in Anspielung auf den Buchtitel abschließend: „Das Wetter ist überall unzuverlässig. Ich bin es nicht.“ Und das zeigt wunderbar und hoffnungsvoll, dass sie inzwischen selbst zu der Person geworden ist, die sie am meisten braucht: Zu der, die mit dem Alten Schluss macht, ohne dafür mit ihrem Leben Schluss zu machen. Ein kleines, feines Buch, für das der Leser sich gern so viel Zeit nehmen darf, wie es braucht.

  • Jedida

    aus Unfinden

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So schmerzhaft schön wie das…

    So schmerzhaft schön wie das Leben selbst Dieses Buch ist anders. Es ist echt, ungeschönt und schmerzhaft. So schmerzhaft, wie all die Mutter-Kind-Traumata, die über Generationen hinweg durchlebt wurden, nicht nur von der Erzählerin selbst, sondern von jeder von uns Leserinnen. Und da nehme ich niemanden aus. Erst der Krieg, der Hunger, das Leid, dann die Teilung Deutschlands in Osten und Westen, die unterschiedlichen Lebensmodelle und -entscheidungen, die dazu führen, dass traumatisierte Eltern fortwährend traumatisierte Kinder in die Welt setzen. Die Erzählerin fasst über die Geschichte hinweg ihren Freitod ins Auge, sie, die Schriftstellerin, untermalt ihre Vergangenheitsaufarbeitung mit Eindrücken ihres aktuellen Lebens und rundet dies stets mit der Erwähnung einer Autorin ab, die sich selbst das Leben genommen hat. Dabei wirft sie immer wieder Fragen auf, die den Leser berühren. Was bedeutet Zuhause? Wer bin ich ohne meine Vergangenheit? Lässt sich jedes Trauma, vor allem ein generationenübergreifendes, lösen? Ist Selbstmord je eine Lösung? Ist es eine Lösung, selbst keine Kinder zu bekommen? Interessant ist im Verlaufe des Buches auch, wie die heutzutage häufige Fehlender-Vater-Thematik angesprochen wird. Zitate: „Gegenüber einem abwesenden Vater reagiert vor allem der Schmerz.“ „Warum sind unsere Ansprüche an Väter so gering und an Mütter so hoch? … während man von einer Mutter alles verlangt, sie fast ausschließlich an ihren Fehlentscheidungen und Fehltritten misst.“ „Wenn ich an meinen unbekannten, abwesenden Vater denke, dann denke ich an ihn in gewisser Weise wie an einen verlorenen Liebhaber. … Statt ihn zu suchen und Antworten einzufordern, ihn zu einer Haltung zu drängen, befrage und seziere ich mich permanent selbst. Was habe ich falsch gemacht? Was stimmt nicht an mir? … Warum war ich nicht genug?“ Letztlich geht es aber egal bei welchem generationsübergreifendem Traum immer wieder darum, dass Heilung für jede von uns und überhaupt in jeder Situation etwas anderes bedeutet, dass jeder Weg dorthin individuell ist. Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch. – Es ist sehr dünn und ich dachte zuerst, wie schade, da ich dicke Bücher liebe. Aber dieses hier möchte ich gar nicht dicker haben, denn es ist inhaltlich sehr kompakt und vor allem emotional berührend. Es liest sich sehr gut mit einen Textmarker in der Hand, mit dem man sich immer wieder treffende Passagen markiert. Es rüttelt auf und regt an, die eigene Geschichte ein weiteres Mal zu hinterfragen. Es regt dazu an, die Biografien der Autorinnen zu lesen, die im Roman als Selbstmörderinnen erwähnt werden. Nicht um sich selbst herunterzuziehen, sondern um zu begreifen, wie fragil unser emotionales Kostüm sein kann und wie wichtig es gerade deshalb ist, dass wir auf unserer Lebensreise irgendwann selbst zu den Eltern und Großeltern für uns werden, die wir nicht hatten. Dass wir uns selbst so sehr bemuttern, bevatern und begroßeltern, wie uns das guttut. Denn damit endet letztendlich auch das Trauma. Und dann stellt sich die Frage: Wer sind wir ohne unser Trauma? Wer sind wir, wenn wir keinen Urschmerz mehr in uns tragen? Zu wem wollen wir werden? Die Autorin sagt in Anspielung auf den Buchtitel abschließend: „Das Wetter ist überall unzuverlässig. Ich bin es nicht.“ Und das zeigt wunderbar und hoffnungsvoll, dass sie inzwischen selbst zu der Person geworden ist, die sie am meisten braucht: Zu der, die mit dem Alten Schluss macht, ohne dafür mit ihrem Leben Schluss zu machen. Ein kleines, feines Buch, für das der Leser sich gern so viel Zeit nehmen darf, wie es braucht.

  • MarieOn

    5/5

    17.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Buch über familiäre Prägung

    1. Januar Sie will keine tränenreiche Komödie. Sie will schwitzen und blauen Himmel. Zuhause ist das Wetter unzuverlässig, deshalb ist sie hier. 4. Januar Sie hat immer davon geträumt, dass ihr jemand ein One-Way-Ticket schenkt und ihr sagt: „Herzchen, jetzt genieß mal dein Leben“. Sie hätte es sich einfach selbst kaufen können und jetzt hat sie es gemacht. 10. Januar War tanzen, herrliches Jazz-Gejaule. Wut war immer ihr Motor, aber jetzt ist er still. Wut, Traurigkeit und Verzweiflung. Will jetzt raus aus dem Dunkeln auf niemanden mehr achten müssen. Schluss mit Gefallen, abwarten, sich absprechen. Sie will gehen, wann und wohin sie will. Wie oft hat sie genickt, gelächelt, sich geduckt, weggeguckt, mitgespielt. Sich die ganze Rotze der anderen reingezogen, das ganze Gejammer, als sei sie der diensthabende Mülleimer. Jetzt will sie wissen, wer sie ohne die ganzen Erwartungen ist. Aber hält sie sich aus? Rückblick: 1910 wurde Anna in einer Kleinstadt am Meer geboren, in eine Familie, in der viel getrunken und gebrüllt wurde. Sie bewunderte Gustav Mahler und träumte davon, auch Komponist zu werden und auch eine Villa am Meer zu haben. Ihr Kompromiss: Mit sechzehn zog sie aus und begann eine Schneiderlehre. Rosa wurde 1908 geboren, ihr Lieblingsbuch war die Bibel. Sie betet rund um die Uhr. Ihr älterer Bruder kam nicht aus dem Krieg zurück, ihr Verbündeter und Schutz gegen den Vater. Sie heiratete pflichtschuldig den Kollegen des Vaters und gebar 1932 Viola. Das Leben als Frau und Mädchen war riskant, daher senkte Rosa den Blick, vermied jegliche Kontakte und sperrte Viola in den elterlichen Garten. Fazit: Carolin Würfel hat eine Protagonistin geschaffen, die genug von ihrer Anpassungsfähigkeit hat, die jeden sieht nur sich selbst nicht. Im Laufe ihres Lebens hat sie viel Wut und Traurigkeit angestaut. Über das Stilmittel der Tagebucheinträge schenkt die Autorin uns einen Einblick in das aufgewühlte Innenleben der namenlosen Ich-Erzählerin. Tagebucheinträge und Rückblicke, in das Erleben zweier Generationen von Müttern und Töchtern, wechseln sich ab. Die Zeiten des Krieges und der Verluste, der strafenden Väter und ignoranten Männer unterstreichen die Charakterentwicklung aller Frauen. Zeigt, wie durch Erziehung und Prägung Frauen systematisch klein gehalten wurden. Während die letzten Generationen keine Möglichkeit hatten, sich zu verändern, ihren Groll herunterschluckten oder austeilten, stimmt die letzte Generation hoffnungsvoll. Doch es bleibt schwierig, alte Muster abzulegen und neue Wege zu finden. Die Geschichte ist gut gemacht, steigert sich bis zum Schluss und ruft heftige Reaktionen in mir hervor. Die letzte Erkenntnis Ich bin auch nur das Kind einer Mutter. S. 211 hat mich zu Tränen gerührt, mir ein tiefes Verständnis geschenkt für meine eigene Mutter und für mich selbst. Das war sehr verbindend und versöhnend. Hundertpro lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kann man wirklich frei sein?

    „Man heulte hinter verschlossener Tür und riss sich zusammen.“ Die Protagonistin bucht ein Ticket, in eine fremde Stadt ans Meer. Sie braucht eine Pause. Sie will den Erwartungen, den Ansprüchen, den Mustern und dem eigenen Leid entkommen. Es geht um die Frauen in ihrer Familie. Es geht um die Geschichte ihrer Mutter, Großmutter, Tante - den Frauen, die stark und kraftvoll sein mussten. Die nach den Erwartungen der Gesellschaft gelebt haben. Die nicht Frau, sondern Mutter, Hausmutter, Angestellte und vieles mehr waren. Kann man sich von den Mustern der Vorfahren lösen? Kann man ein selbstbestimmtes Leben führen? Können wir je wirklich frei sein? „Warum ist das bloß so, dass man glaubt, andere zu brauchen, damit die eigenen Träume wahr werden?“ Ich habe in dem Buch so viel angestrichen. So viele wahre Worte. Ich kenne den Prozess, den die Protagonistin durchlebt. Man weiß nicht wie ihr Leben „davor“ war, man weiß nicht wie ihr Leben „danach“ ist. Man begleitet sie in dem Prozess des Hinschauens. Sie geht in ihre Familiengeschichte rein. Was für ein Leben hatten die Frauen in ihrer Familie? Wie groß war der Erwartungsdruck? Aufgewachsen als Kriegskinder ging es um Stärke, ums Durchhalten. Gefühle zeigen - Fehlanzeige. „Gefühlsausbrüche störten.“ Die Ich-Erzählerin spürt diese Muster in sich. Man nimmt die Muster und Erfahrungen der eigenen Vorfahrinnen mit in das eigene Leben. Man begleitet sie in ihrem Schmerz, in dem Leid, welches sie fühlt. Es ist der schwerste Schritt auf diesem Weg, aber auch der Wichtigste. Man wird von einer gewissen Schwere beim Lesen begleitet. Kein einfaches Buch für nebenbei, aber dafür umso wichtiger. Nur man selbst hat das eigene Leben in der Hand. Vertrau auf dich! „Freiheit bedeutet Überleben, Aufblühen und Ausdauer.“ „Welches Leben würde sie führen, wenn sie auf niemanden Rücksicht genommen hätte?“ „Träume sind der Ausdruck verborgener Wünsche, aber auch geheimer Ängste.“

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