Produktbild: Die Richterin

Die Richterin Roman

7

15,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/11,3/3,5 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7983-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/11,3/3,5 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7983-9

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Jürg K.

    4/5

    22.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifende Geschichte

    Gabrielle ist Asylrichterin. Sie entscheidet, ob jemand im Land bleiben darf, oder gehen muss. Sie bestimmt tag täglich über Schicksale. Ein Entscheid kann morgen falsch sein. Rückgängig kann man diesen nicht mehr machen. Es gibt ein Gerücht, dass sich jemand an ihr rächen wolle und damit gerät ihr Leben aus den Fugen. Bei ihren Entscheiden ist sie alleine. Mit ihrem Mann, einem Lehrer, kann sie sich nicht austauschen. Die Geschichte führt dem Leser eindrücklich das Leben einer Asylrichterin vor Augen. Von der ersten Seite an war ich sehr fasziniert von der Erzählung. Man wird sich bewusst, dass jede Entscheidung Tragweite hat. Lydia Mischkulnig versteht es sehr gut diesen Umstand dem Leser in diesem Buch näher zu bringen. Dieses Buch ist spannend, interessant und spiegelt die Gesellschaft wider in der wir leben. Ein Buch das ich gerne empfehlen kann.

  • Hornita

    aus Augsburg

    2/5

    10.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anstrengende Lektüre und ganz anders als erwartet

    Ich fand dieses Buch in mehrfacher Hinsicht ziemlich anstrengend. Es gibt keine Kapitel und wenig Struktur in der Geschichte, der Text reiht sich einfach aneinander. Der Schreibstil ist umständlich und etwas verworren. Auch inhaltlich konnte der Roman mich nicht überzeugen, obwohl der Klappentext so vielversprechend war. Die Richterin bearbeitet in zweiter Instanz hauptsächlich Asylverfahren und hadert mit ihrer Rolle, der Gerechtigkeit, dem strengen Asylrecht Österreichs, usw., was in ihren Gedanken pausenlos Ausdruck findet. Den größten Teil des Buches nimmt aber ihre Familiengeschichte ein, der frühpensionierte Ehemann mit Putzfimmel und Fetisch, der ehemals drogenabhängige Bruder, der Tod des Vaters, die Augenkrankheit der Mutter und die eigenen gesundheitlichen Probleme. Das ist ziemlich viel und wird nicht kohärent erzählt, was das Verständnis erschwert und einen die Leselust verlieren lässt. Im letzten Viertel geht es dann um konkrete Verfahren im Asylrecht, die Passagen fand ich interessant, gut recherchiert, aber doch getrübt von dem unruhigen Schreibstil. Am Ende kommt dann noch ein neues Thema im Zusammenhang mit dem Vater auf sowie eine Bedrohungslage, das ist alles zu viel und passt nicht zusammen. Leider nicht mein Fall.

  • Hornita

    aus Augsburg

    2/5

    10.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anstrengende Lektüre und ganz…

    Anstrengende Lektüre und ganz anders als erwartet; Ich fand dieses Buch in mehrfacher Hinsicht ziemlich anstrengend. Es gibt keine Kapitel und wenig Struktur in der Geschichte, der Text reiht sich einfach aneinander. Der Schreibstil ist umständlich und etwas verworren. Auch inhaltlich konnte der Roman mich nicht überzeugen, obwohl der Klappentext so vielversprechend war. Die Richterin bearbeitet in zweiter Instanz hauptsächlich Asylverfahren und hadert mit ihrer Rolle, der Gerechtigkeit, dem strengen Asylrecht Österreichs, usw., was in ihren Gedanken pausenlos Ausdruck findet. Den größten Teil des Buches nimmt aber ihre Familiengeschichte ein, der frühpensionierte Ehemann mit Putzfimmel und Fetisch, der ehemals drogenabhängige Bruder, der Tod des Vaters, die Augenkrankheit der Mutter und die eigenen gesundheitlichen Probleme. Das ist ziemlich viel und wird nicht kohärent erzählt, was das Verständnis erschwert und einen die Leselust verlieren lässt. Im letzten Viertel geht es dann um konkrete Verfahren im Asylrecht, die Passagen fand ich interessant, gut recherchiert, aber doch getrübt von dem unruhigen Schreibstil. Am Ende kommt dann noch ein neues Thema im Zusammenhang mit dem Vater auf sowie eine Bedrohungslage, das ist alles zu viel und passt nicht zusammen. Leider nicht mein Fall.

  • Edith Berger

    5/5

    31.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Leseerlebnis

    Gabrielle ist Richterin. „ Rechtsfrieden herzustellen ist eine juristische Angelegenheit und hat wenig mit dem natürlichen Sinn von Gerechtigkeit zu tun“. Sie entscheidet in zweiter Instanz über Beschwerdeführungen. Privat ist sie mit Joe verheiratet. Ihr gemeinsames Unglück, der Verlust ihres ungeborenen Kindes, hat sie in einer beständigen, wertschätzenden Ehe bleiben lassen. Still und heimlich leidet Gabrielle aber an der Unauffindbarkeit ihres drogensüchtigen Bruders.

  • AMCL

    aus Wien

    2/5

    06.01.2021

    eBook (ePUB)

    Befremdliches Richterleben

    Hochgelobt und ausgezeichnet rezensiert wurde dieses Buch der österreichischen Schriftstellerin Lydia Mischkulnig. Leider kann ich mich da nicht anschließen. Gabrielle ist Richterin am Asylgerichtshof II. Instanz, die jeden Tag lebensverändernde Entscheidungen zu treffen hat, aber mit ihrem eigenen Leben nicht zu recht kommt, vor allem als sie ihren Mann Joe beim Putzen in ihrem Chanelkleid erwischt, ihn aber nicht wagt danach zu fragen. Somit ist sie gezwungen, sich mit ihren Wurzeln zu beschäftigen, die bis in die Gegenwart reichen. Dabei tauchen Fragen nach Gerechtigkeit ebenso auf, wie verstörende Bilder aus der Vergangenheit. All dies beeinflusst ihre Entscheidungsfindung bei Gericht. Erst zum Schluss werden alle, auch politische Antworten gegeben, die nun das endgültige Bild der Richterin ergeben. Dieser ungeordnete, unstrukturierte Wust an Gedanken und Erinnerungen, die den Alltag der Richterin prägen, war mir persönlich zu viel. Auch die Gleichmütigkeit, mit der die Empfindungen Gabrielle geschildert werden, war befremdend. Die an sich schöne Sprache ging leider unter, da alles in einer "Wurscht" geschrieben wurden. Irgendwo war ich enttäuscht, ich hätte mir mehr erwartet.

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