Produktbild: Eine Frau zwischen gestern und morgen
Band 1

Eine Frau zwischen gestern und morgen Roman

3

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Herausgeber

Bettina Balàka

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

340 (Printausgabe)

Dateigröße

2354 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984628

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Herausgeber

Bettina Balàka

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

340 (Printausgabe)

Dateigröße

2354 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984628

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Im Kampf für die Menschlichkeit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 12.12.2025

Bewertungsnummer: 2676132

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman wurde 1955 veröffentlicht und ist nun dank der großartigen Reihe Her Story beim Haymon Verlag wiederentdeckt worden. Und zum Glück – danke vielmals. Denn was hier erzählt wird, ist mehr als nur eine „NS-Zeit-Geschichte“. Es ist ein figurenzentriertes Kammerspiel, in dem wenige Menschen – Gerda, ihre Tochter Luzie, die Jüdin Mira, der Arzt Kurt – stellvertretend für ganze Haltungen stehen: Anpassung, Überzeugung, Zweifel, Widerstand, Liebe. Gerda ist eine der stillen Heldinnen, die nicht kämpfen wollen, aber kämpfen müssen. Für andere. Für die Würde. Für das Menschsein. Sie ist empathisch, umsichtig, beinahe aufopfernd – manchmal so sehr, dass man sie am liebsten schütteln würde. „Komm schon, lass endlich die Liebe zu!“ wollte ich ihr mehrfach zurufen. Und doch ist gerade diese Zurückhaltung der Grund, weshalb einen diese Geschichte so trifft. Denn es ist auch ein Liebesroman – aber kein moderner, kein körperbetonter. Sondern ein leiser, tief empfundener. Und dabei zeigt der Roman auf sehr eindrückliche Weise, dass Liebe nicht gleich Leidenschaft ist – und umgekehrt. Es gibt eine leidenschaftliche Beziehung und es gibt eine ganz starke, stille, echte Liebe. Der Roman bewertet das nicht, aber er macht deutlich, wie unterschiedlich sich Beziehungen anfühlen können – in der Tiefe, im Alltag, im Schweigen, im Vertrauen. Er zeigt, was Liebe sein kann – nicht durch große Worte, sondern durch Haltung, durch Nähe, durch Menschlichkeit. Sprachlich ist der Roman erstaunlich lebendig, ohne je pathetisch zu werden. Viele Szenen sind so herzzerreißend geschrieben, dass man fast weinen möchte – weil sie nicht groß aufspielen, sondern aus der Menschlichkeit heraus leuchten. Ein kleiner Kritikpunkt: Die Figuren sind sehr klar in Gut und Böse eingeteilt, Grautöne fehlen. Aber das schmälert die literarische Kraft dieses Buches kaum. Ich habe es sehr gerne gelesen – und freue mich jetzt schon auf die weiteren „Her Story“-Wiederentdeckungen. Wenn sie alle so sind wie diese: her damit. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Im Kampf für die Menschlichkeit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 12.12.2025
Bewertungsnummer: 2676132
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman wurde 1955 veröffentlicht und ist nun dank der großartigen Reihe Her Story beim Haymon Verlag wiederentdeckt worden. Und zum Glück – danke vielmals. Denn was hier erzählt wird, ist mehr als nur eine „NS-Zeit-Geschichte“. Es ist ein figurenzentriertes Kammerspiel, in dem wenige Menschen – Gerda, ihre Tochter Luzie, die Jüdin Mira, der Arzt Kurt – stellvertretend für ganze Haltungen stehen: Anpassung, Überzeugung, Zweifel, Widerstand, Liebe. Gerda ist eine der stillen Heldinnen, die nicht kämpfen wollen, aber kämpfen müssen. Für andere. Für die Würde. Für das Menschsein. Sie ist empathisch, umsichtig, beinahe aufopfernd – manchmal so sehr, dass man sie am liebsten schütteln würde. „Komm schon, lass endlich die Liebe zu!“ wollte ich ihr mehrfach zurufen. Und doch ist gerade diese Zurückhaltung der Grund, weshalb einen diese Geschichte so trifft. Denn es ist auch ein Liebesroman – aber kein moderner, kein körperbetonter. Sondern ein leiser, tief empfundener. Und dabei zeigt der Roman auf sehr eindrückliche Weise, dass Liebe nicht gleich Leidenschaft ist – und umgekehrt. Es gibt eine leidenschaftliche Beziehung und es gibt eine ganz starke, stille, echte Liebe. Der Roman bewertet das nicht, aber er macht deutlich, wie unterschiedlich sich Beziehungen anfühlen können – in der Tiefe, im Alltag, im Schweigen, im Vertrauen. Er zeigt, was Liebe sein kann – nicht durch große Worte, sondern durch Haltung, durch Nähe, durch Menschlichkeit. Sprachlich ist der Roman erstaunlich lebendig, ohne je pathetisch zu werden. Viele Szenen sind so herzzerreißend geschrieben, dass man fast weinen möchte – weil sie nicht groß aufspielen, sondern aus der Menschlichkeit heraus leuchten. Ein kleiner Kritikpunkt: Die Figuren sind sehr klar in Gut und Böse eingeteilt, Grautöne fehlen. Aber das schmälert die literarische Kraft dieses Buches kaum. Ich habe es sehr gerne gelesen – und freue mich jetzt schon auf die weiteren „Her Story“-Wiederentdeckungen. Wenn sie alle so sind wie diese: her damit. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

U-Boote in Wien

begine aus Lemwerder am 03.04.2025

Bewertungsnummer: 2456330

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Haymon Verlag beginnt mit der Reihe von der wiederentdeckten Literatur von Frauen. Doris Brehm hat den Roman, Eine Frau zwischen gestern und morgen, schon 1955 geschrieben. Der Roman spielt in der Zeit ab 1943 in Wien. Es ist eine informative Geschichte einer Frau namens Gerda, die sich eigentlich immer anpasst. Aber, als ihr Mann als Soldat unterwegs war wuchs sie zu einer mutigen Frau an. Es ist das erste Mal, das ich von U-Booten hörte. So wurden die versteckten Juden genannt. Ich war von diesem Roman gefesselt. Am Ende erfahren wir noch von dem Werdegang der Autorin. Alles zusammen ist eine wirklich lesenswerte Geschichte.

U-Boote in Wien

begine aus Lemwerder am 03.04.2025
Bewertungsnummer: 2456330
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Haymon Verlag beginnt mit der Reihe von der wiederentdeckten Literatur von Frauen. Doris Brehm hat den Roman, Eine Frau zwischen gestern und morgen, schon 1955 geschrieben. Der Roman spielt in der Zeit ab 1943 in Wien. Es ist eine informative Geschichte einer Frau namens Gerda, die sich eigentlich immer anpasst. Aber, als ihr Mann als Soldat unterwegs war wuchs sie zu einer mutigen Frau an. Es ist das erste Mal, das ich von U-Booten hörte. So wurden die versteckten Juden genannt. Ich war von diesem Roman gefesselt. Am Ende erfahren wir noch von dem Werdegang der Autorin. Alles zusammen ist eine wirklich lesenswerte Geschichte.

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Eine Frau zwischen gestern und morgen

von Doris Brehm

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